Mit drei Jahren werden die Kinder neugieriger, verstehen mehr, können mehr und sind immer noch wie kleine Schwämme, die so viel Informationen wie möglich aufsaugen und spielend verarbeiten.

Da müssen auch die Geschenke mitwachsen.

Die folgende Liste richtet sich an Eltern, Verwandte, Freunde, Bekannte. Es sind große Geschenke für Weihnachten und kleine Mitbringsel dabei.

Und falls ihr trotzdem nichts findet, dann schaut euch die Links am Ende des Artikels an. Dort geht es zu den anderen Geschenkelisten und anderen Altersgruppen. Vielleicht ist da etwas für euch dabei.

Hinweis: Dieser Artikel ist nicht gesponsert und repräsentiert meine ganz persönliche, subjektive Meinung. Er enthält Partnerlinks und damit Werbung.

1 – Was zum Tragen – ab 3 Jahren

Eine neue, aufregende Zeit geht jetzt los. Ab drei Jahren besuchen fast alle Kinder den Kindergarten – viele auch schon früher. Da ist es an der Zeit, einen schicken Rucksack zu besorgen für Frühstücksdose, Trinkflasche und die ganzen anderen Sachen, die Kind so braucht.

Ein paar Kriterien, die ein guter Kinderrucksack erfüllen sollte:

  • Nicht zu groß sollte er sein, sonst wird er schnell zu schwer. Denn wenn Platz da ist, wird dieser erfahrungsgemäß auch genutzt.
  • Ergonomisches Tragesystem. Achtet dabei auf gepolsterte, kindgerechte Träger und Gurte, die man in der Länge an die Größe des Kindes anpassen kann.
  • Schnallen, die Kinder selbst auf- und zumachen können.
  • Er sollte natürlich dem Kind auch gefallen. Denn nur dann wird er auch gerne getragen. Die Lieblingsfarben sind da ein guter Anfang.

Ich persönlich bin Fan der Vaude Kinderrucksäcke (Link zu Amazon). Die sind in gewohnt guter Qualität, absolut kindgerecht und aus nachhaltiger Herstellung.

2 – Was zum Lernen – für Dreijährige

Ich liebe dieses Teil. Kinder ab 3 Jahren können sich damit spielerisch beschäftigen und nach und nach Wochentage, Wetter, Uhrzeit, Jahreszeiten und auch zählen lernen und üben.

Die Tafel ist wirklich toll. Denn sie ist bei uns Ausgangspunkt für viele Gespräche. Auch wenn unsere Tochter am Anfang noch viel zu jung war, um die Uhrzeit zu verstehen, kann man über Tageszeiten sprechen, die Jahreszeiten lernen, erklären was Monate sind und mit dem Alter des Kindes die Themen anpassen und komplexer werden lassen.

Das Verschieben der Regler und Einstellen der Uhrzeit macht auch dann richtig Spaß, wenn Mama noch sagen muss, wie genau man es einstellen muss. Und hat der Nachwuchs erstmal verstanden, dass die Uhrzeit durch einen einfachen Zeigerdreher verändert werden kann, wird auch das Zubettgehen richtig spannend 🙂

Geniales Teil, das ich so oder in ähnlicher Form jeder Familie empfehlen kann.

Lerntafel bei Amazon anschauen.

3 – Was zum Fahren – ab 3 Jahren

Die Zeit ist reif für ein echtes Laufrad. Das schult die Balance, die später so dringend fürs Fahrradfahren benötigt wird.

Stützräder sind nämlich ziemlich out. Die können falsche Bewegungsabläufe trainieren und erschweren das Fahrradfahren mehr, als dass sie beim Lernen helfen.

Experten empfehlen stattdessen ein Laufrad für die Balance und ein Dreirad für die Pedalbewegung.

Und mit drei Jahren sind die meisten Kinder weit genug für das Laufrad. Aber nicht den Helm dazu vergessen!

Laufrad bei Decathlon anschauen.

4 – Was zum Basteln – für Dreijährige

Wenn ihr mal so überhaupt nicht wisst, was ihr schenken könntet, dann sind Bastelsachen zumindest nicht ganz verkehrt. Denn die kann man verbrauchen und die sind dann weg. (Anders als irgendwelcher Plastikkram, der oft aus Verzweiflung gekauft wird.)

Bastelsachen sind genial. Aber greift nicht zur erstbesten Packung Buntstifte mit Malbuch. Denn die hat jedes Kind schon in mehrfacher Form zu Hause.

Schaut nach etwas, das ein klein wenig besonders ist. Vielleicht auch etwas Saisonales.

Ich persönlich mag für die kleineren Kinder Bastelsets bei denen schon alles dabei ist. Dann können die Kinder auf ein Ziel hinbasteln.

Achtet in diesem Alter auch darauf, dass nicht allzu viele Kleinteile dabei sind. Die sind für die Kinder oft noch schwer zu verarbeiten und können zu Frustration führen.

Schnipsel-Bastelset bei Amazon anschauen.

5 – Was zum Schaukeln

Schaukeln ist immer noch hoch aktuell. Nur leider wird die Babyschaukel so langsam zu klein.

Da muss eine ordentliche Hängehöhle her. Die ist nämlich nicht nur gut zum Kuscheln, Zurückziehen und genüsslich chillen, sondern sieht auch noch ziemlich dekorativ im Kinderzimmer oder wie bei uns im Wohnzimmer aus.

Hängehöhlen sind cool. (Bei Amazon anschauen.)

6 – Was zum Hüpfen

Wo wir gerade so schön beim Bewegen sind.

Ja, ich weiß. Ein Trampolin ist kein Geschenk für Jedermann. Es ist groß, teuer und man braucht viel Platz dazu.

Daher schaue ich jetzt der Oma, dem Opa, der Patentante oder dem Papa tief in die Augen und sage eindringlich: Kinder lieben Trampoline. Macht mit dieser Information was ihr wollt.

Achtet beim Kauf von Trampolinen auf Sicherheit, Qualität und darauf, dass sie richtig aufgestellt und installiert werden. Dann steht dem Hüpfspaß nichts mehr im Wege.

Trampolin bei Decathlon anschauen.

7 – Was zum Lesen

Auch hier verlinke ich wieder schamlos und ohne schlechtes Gewissen auf meinen Artikel zum Thema Kinderbücher ab 3 Jahren.

Denn ihr könnt Kindern kaum etwas schöneres schenken als die Freude an Büchern. Denn die hält ein ganzes Leben lang an.

8 – Eine eierlegende Wollmilchsau

Praktisch soll ein Geschenk sein. Und pädagogisch wertvoll. Und abwechslungsreich. Es soll möglichst lange bespielbar sein. Außerdem sollte es hübsch aussehen.

Es gibt nicht viele Spielsachen, die diese Kriterien alle erfüllen. Aber ein Spielecenter kommt dem schon ziemlich nahe.

Hier sind ganz viele verschiedene Spielgeräte miteinander verbunden. Das hilft vielleicht sogar dabei, Chaos im Wohnzimmer zu verkleinern, da nicht alles in der Gegend rumliegt. Im Idealfall.

Schaut es euch an. Diese Spielecenter oder auch Mobilitätswürfel gibt es in allen möglichen Größen und Ausführungen. Da ist für fast jeden etwas dabei. Dazu sind sie noch richtig schön.

Spielecenter bei Amazon anschauen.

9 – Was zum Musizieren

Kinder lieben Musik – zumindest die meisten. Sie singen, tanzen, klatschen und sind oft ganz begeistert, wenn sie ihre musikalischen Fähigkeiten mit ersten echten Instrumenten trainieren dürfen.

Am besten geht das natürlich, wenn die Eltern oder Geschwister auch musizieren und man gemeinsam den Spaß an der Musik entdecken kann.

Das muss aber nicht sein.

Genauso gut kann man gemeinsam mit dem Musikmachen anfangen, einen Kurs besuchen oder auch das Kind selbst die Musikinstrumente spielerisch entdecken lassen.

Mehr zu den verschiedenen Musikinstrumenten und was sich für Kinder eignet könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Die abgebildete Djembe gibt es auf Amazon.

10 – Was zum Tüfteln

Das Beste zum Schluss! Über dieses pädagogisch geniale Lernspielzeug bin ich durch Zufall gestolpert. Und seitdem empfehle ich es jedem, den ich kenne (auch und ganz besonders denen ohne Kinder).

Es ist ein Set bestehend aus bunten, geometrischen Holzbausteinen. Hört sich nicht so spannend an, ist es aber.

Die Bausteine können in endlosen Mustern und Figuren kombiniert werden. Man kann die verrücktesten Häuser und merkwürdigsten Türme bauen. Man kann Aufgaben ’nachbauen‘ oder auch mal um die Wette bauen.

Es macht einfach nur Spaß damit zu spielen, sie anzufassen, der Fantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen.

Und dazu sind sie noch richtig preiswert. Kaufen! Ernsthaft.

Bei Amazon anschauen.


Und das war es für unsere Dreijährigen. Falls ihr noch ein richtig gutes Geschenk kennt, dann lasst mir gerne einen Kommentar da. Ich bin immer auf der Suche.

Schaut euch auch die Geschenke aus der vorigen und nächsten Altersklasse an. Denn für schöne Geschenke ist man nie zu alt oder zu jung 🙂

Alle Artikel aus dieser Reihe

Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal

Eure Katja

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