Geburtskarten – 10 Tipps damit ihr es richtig macht!

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Steht die Geburt kurz bevor? Ist der oder die Kleine schon da? Dann braucht ihr dringend ein paar Ideen für die Geburtskarten. Denn Karten zur Geburt sind eine Tradition, eine bleibende Erinnerung und eine kleine Aufforderung an die zerstreute Großtante, die schon wieder mal das Gratulieren vergessen hat.

Vor allem aber sind Karten zur Geburt ein Dankeschön an all die, die euch während der Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit Baby unterstützt haben, an euch gedacht haben, euch abgelenkt, aufgebaut und mit guten Ratschlägen und Geschenken zur Seite gestanden haben.

Und damit ihr wisst wie es geht, haben wir hier die wichtigsten Tipps für euch zusammengestellt. Dann kann nichts mehr schief gehen.

Alle Vorschläge haben wir auf meine Kartenmanufaktur gefunden oder selbst erstellt. Die Experten dort waren übrigens so freundlich, diesen Artikel zu sponsern. Also schaut mal vorbei, denn dort gibt es so richtig tolle Vorlagen.

Und damit geht es auch schon los mit unseren Tipps.

1 – Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte

Das Gute an einer Geburtskarte: Es ist ein Neugeborenes drauf. Neugeborene sind niedlich. Damit braucht ihr nur ein ordentliches Foto und eure Karte ist im Grunde schon gerettet.

Süßes Foto von friedlich schlafendem Kind. Quelle: meine Kartenmanufaktur

Das heißt. Nehmt am besten nicht das erste Foto mit schlechtem Licht, Mama mit von der Geburt gezeichnetem Gesicht und zerknautschtem, laut brüllendem Baby.

Lasst euch ruhig ein paar Tage – oder sogar Wochen – Zeit, um ein ordentliches Foto zu machen. Nehmt dafür auch gerne professionelle Hilfe in Anspruch. Oder fragt mal im Bekanntenkreis herum. Ihr kennt bestimmt den einen oder anderen Hobbyfotografen.

Geht entspannt an die Sache heran, lasst euch genug Zeit und macht das Shooting, wenn ihr alle ausgeruht seid. Bis auf das Baby. Das darf dabei ruhig schlafen.

Profitipp: Solltet ihr nicht das allerperfekteste Foto hinbekommen, dann macht einfach mehrere auf die Karte. Die sind dann kleiner. Über ein paar Problemchen in den einzelnen Fotos kann man dann gerne drüber wegsehen.

2 – Habt ein Auge auf die Farbwahl

In diesem Fall kann ich aus dem Nähkästchen plaudern, denn hier bin ich selbst darauf reingefallen.

Wir hatten für unsere Tochter eine sehr geschmackvolle, moderne Karte in schwarz-weiß gewählt. Dazu ein silberner Umschlag. Wir waren mächtig stolz auf diese Karte und haben uns auch nichts dabei gedacht.

Bis uns von einigen unserer Bekannten und Verwandten hinterher gesagt wurde, dass diese einen mächtigen Schrecken bekommen hatten. Unsere Karte sah nämlich auf den ersten Blick aus wie eine Trauerkarte…

Moral von der Geschichte: Eine Geburt ist ein freudiger Anlass. Die Karte sollte das auch reflektieren. Sonst macht sich Großtante Charlotte ganz umsonst Sorgen.

Dabei muss nicht alles aussehen wie Blumenwiese und Kindergeburtstag. Bei uns hätte schon ein farbiger Umschlag gereicht, um dem Ganzen ein bisschen Leben einzuhauchen. Naja. Vielleicht beim nächsten Mal.

Stylische Karte, die nicht nach Trauer aussieht. Quelle: meine Kartenmanufaktur

3 – Die Eckdaten für Ingenieure

Traditionell enthalten Geburtskarten die wichtigsten Eckdaten der frisch geschlüpften Menschlein:

  • Gewicht
  • Größe
  • Geburtsdatum

Vorsicht an die Väter! Hiermit sind die Daten der Kinder gemeint. Bitte nicht die Daten der Mutter verwenden…

Das Wichtigste übers Baby. Quelle: meine Kartenmanufaktur

Protipp:

Oben abgebildet ist die normale und sichere Version, die schon seit Jahrzehnten erfolgreich auf Karten verwendet wird. Dagegen spricht absolut nichts.

Man könnte aber natürlich auch ein bisschen kreativer werden und die Daten auf neue Art einbinden.

Oder einfach mal neue Daten verwenden. Denn wenn der Junge erstmal 25 ist, interessiert es eh niemanden mehr wie viel Gramm er bei der Geburt gewogen hat.

Daten, die wirklich spannend sind.

4 – Ein Zitat als guten Wunsch und Motto für das neue Menschlein

Jedes Buch, jedes Lied, jeder Film hat einen Titel. Gebt ruhig auch dem neuen Leben, das ihr ganz alleine geschaffen habt, einen Titel.

Zitate eignen sich dafür perfekt.

Wir haben damals lange gesucht, bis wir eins gefunden haben, das unser ganz persönliches Gefühl und unsere Wünsche für unser Kind widerspiegelt. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Zitat damals gewählt haben und unserem Kind von Anfang an mit auf den Weg gegeben haben. Es passt einfach:

Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.
– Martin Buber –

Wenn ihr noch auf der Suche nach eurem perfekten Zitat seid, dann schaut mal hier nach. Hier findet ihr jede Menge davon.

5 – Ein paar Karten mehr bestellen

Denn irgendjemanden vergisst man im ersten Durchlauf immer. Und außerdem möchte man auch für später noch ein paar Karten in der Erinnerungskiste haben. Es gibt für mich wenig schönere Erinnerungsstücke als die Geburtskarten meiner Tochter.

6 – An der richtigen Stelle sparen

Ehrlich jetzt? Auch noch für Geburtskarten Geld ausgeben? Kinder sind schon teuer genug!

Da gebe ich euch völlig Recht. Aber nicht verzagen. Es gibt tatsächlich ein paar Möglichkeiten, bei euren Geburtskarten Geld zu sparen:

  • Nehmt eine einfache Karte. Es muss nicht die ausgefallene, 4-fach gefaltete Hochglanz Karte mit geprägter Schrift sein. Es gibt auch ganz tolle einfache Karten oder sogar Postkarten. Dann spart ihr auch noch die Umschläge.
  • Apropos Umschläge. Bevor ihr an den Karten spart, fangt bei den Umschlägen an. Denn die werden oft eh entsorgt.
  • Wählt ein Standardformat. Dann spart ihr nicht nur am Umschlag, sondern auch am Porto. Größere Karten oder Karten in Sonderformaten sehen schick aus, können aber auch richtig viel Porto kosten.
  • Überbringt die Karten selbst. Je mehr Karten ihr selbst einwerft, desto mehr Kosten spart ihr. Habt ihr z.B. einen Teil der Verwandtschaft in einer anderen Stadt, dann schickt die Karten gesammelt an ein Familienmitglied eures Vertrauens, das dann die Karten weiter verteilt.
Auch Postkarten können richtig schön sein. Quelle: meine Kartenmanufaktur

Als allerletztes könnt ihr natürlich auch noch an der Qualität der Karte selbst sparen. Das würde ich euch aber wirklich nur ganz zum Schluss empfehlen. Denn wenn ihr euch schon die Mühe macht, Karten zu gestalten und zu verschicken, dann wäre es schön, wenn diese nicht gleich im Müll landen, sondern ein paar Jährchen am Kühlschrank oder an einer Pinnwand überstehen. Lieber einfach und hochwertig als überkompliziert aber von schlechter Qualität.

Übrigens: Es ist keine Schande, wenn ihr euch die ganze Kartengeschichte spart. Manchmal passt es halt einfach nicht, egal ob es an Zeit, Geld oder Nerven scheitert. Und aufgeschoben ist auch nicht aufgehoben. Auch über eine Karte zum ersten Geburtstag wird sich die Verwandtschaft noch freuen. Also macht euch nicht zu viele Gedanken, wenn es nicht klappt. Manchmal soll es halt nicht sein.

7 – Authentisch bleiben

Das hört sich auch den ersten Blick schwerer an als es tatsächlich ist. Denn authentisch bleiben heißt einfach, dass ihr ehrlich sein sollt.

Die besten Karten sprechen euch aus dem Herzen und zeigen eure Persönlichkeit.

Macht euch deshalb Gedanken darüber, was genau ihr sagen wollt. Und dann sagt es mit euren eigenen Worten.

  • Seid ihr eher nüchtern? Dann konzentriert euch auf die Fakten.
  • Seid ihr aus eurer Hippiephase nie herausgewachsen? Dann findet die bunteste Karte mit den meisten Schmetterlingen.
  • Mögt ihr immer noch die Emoklamotten von damals? Dann vergesst den Tipp mit den Trauerfarben.
  • Seid ihr eher ein Vertreter des schwarzen Humors? Auch das ist erlaubt!
Ooops. Quelle: meine Kartenmanufaktur.

8 – Inspirieren lassen

Nicht immer strotzt man vor Ideen. Erst recht nicht in einer stressigen Zeit mit einem Neugeborenen, das eure komplette Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.

Lasst euch deshalb ruhig von anderen inspirieren. Schaut euch Geburtskarten an, nutzt Vorlagen und kopiert unerschrocken und schamlos Designs, die euch gefallen.

Für noch mehr Inspiration schaut auf meinem entsprechenden Pinterest-Board vorbei. Dort findet ihr jede Menge gute Ideen, Sprüche und Tipps für die besten Fotos.

9 – Die Eltern nicht vergessen

Extra Profi-Tipp: Vergesst nicht, eine Adresse und eine Telefonnummer anzugeben. Sonst weiß Großtante Charlotte vielleicht nicht, wohin sie das Geschenk schicken oder wen sie für die Glückwünsche anrufen soll.

10 – Auf den richtigen Partner verlassen

Der Tipp gilt nicht nur für Geburtskarten, sondern eigentlich für alles. Aber besonders dann, wenn es etwas ganz Persönliches sein soll, das von Herzen kommt und das man auch in 20 Jahren noch mit feuchten Augen anschauen möchte.

Mein Tipp wie schon erwähnt: meine Kartenmanufaktur. Die sind qualitativ gut, liefern schnell und haben vernünftige Preise. Außerdem ist der online Editor intuitiv bedienbar und funktioniert.


Falls ich es noch nicht gesagt habe: Herzlichen Glückwunsch!

Genießt die Zeit und viel Spaß mit eurem neuen Familienmitglied und beim Gestalten der schönsten Karte der Welt.

Ganz liebe Grüße

Eure Katja

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