Hallo zusammen!

Heute mal ein nicht ganz so ernster aber hoffentlich trotzdem hilfreicher Ratgeber zum Thema Pucken. Wie das Ganze funktioniert und was ihr dazu braucht erfahrt ihr hier. Wir demonstrieren es am Beispiel vom SwaddleMe Pucksack. Ganz nebenbei haben wir auch noch einen SwaddleMe Test gemacht.

Und jetzt los. Schließlich haben wir ein Baby einzupacken!

Materialien, Zubehör, Quellen

Zum Swaddeln wird gebraucht:

  • 1 SwaddleMe
  • 1 Baby.

Ich habe meinen ersten SwaddleMe bei Amazon gekauft. Die Bewertungen haben mich überzeugt, und das ganze System kam mir vernünftig vor. Zudem war der Preis für mich einen Versuch wert.

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Wenige Wochen später habe ich mir einen zweiten Schlafsack dazugekauft. Beide waren im Dauergebrauch bis die Kleine fast 4 Monate alt war.

Den SwaddleMe gibt es in 2 Größen: Für Neugeborene von ca. 3-6 Kilo und für größere Babys ab etwa 6 Kilo.

Meine Kleine passte mit etwa 5,5 Kilo gerade noch in den kleineren SwaddleMe. Ihr Moro-Reflex hatte bereits soweit nachgelassen, dass ich den größeren nicht mehr gekauft habe. Wir sind dann direkt auf einen normalen Schlafsack (das schicke IKEA-Modell) umgestiegen.

Ich habe die Varianten ‚Dschungel‘ und ‚Grüne Sterne‘. Beides gefällt mir sehr gut. Obwohl es die gleiche Größe ist, fallen die Säckchen ein wenig unterschiedlich aus.

Falls ihr gleich auf Nummer sicher gehen wollt, gibt es die auch im farblich abgestimmten 3er-Pack.

Anders als der Pucksack kam das Baby aus eigener Herstellung. Mehr Informationen dazu unter: Vorsicht nackige Menschen!

Alternativ kann vielleicht auch ein Baby vom Nachbarn ausgeliehen werden.

Weiteres Zubehör ist nicht erforderlich.

SwaddleMe Test

SwaddleMe Testspacer

 

Wie es funktioniert

Step 1: Vorbereitung

Pucksack geöffnet auf die Liegefläche legen. Baby währenddessen sicher auf einer anderen Oberfläche zwischenlagern. Unter Umständen ist Baby damit nicht einverstanden und erbricht. Aus Prinzip.

SwaddleMe Test

SwaddleMe Test PuckenSwaddleMe Test

 

Step 2: Pucken

Zunächst Baby auf dem SwaddleMe positionieren (Falls es vorher erbrochen hat, befindet sich jetzt ein großer Milchfleck auf seiner Brust. Die Funktion des Babys beeinträchtigt das nicht.).

Dabei darauf achten, dass die Kopfposition stimmt, sonst wird der Rest Mist.

Dafür gibt es zwei clever positionierte Abnäher im Säckchen – das erleichtert das Ganze erheblich. Dann Füße in den Fußsack stecken.

SwaddleMe Test PuckenSwaddleMe Test Pucken

Das rechte Ärmchen vorsichtig an die Seite legen und der Pucksack zuklappen. Ein Klettverschluss verbindet Fußsack und rechtes Armteil.

Dann das linke Ärmchen anlegen (unter das rechte Armteil stecken) und die linke Seite mit den Klettverschlüssen schließen.

SwaddleMe Test PuckenSwaddleMe Test Pucken

Step 3: Kontrolle!!

Nach dem Pucken bitte genau kontrollieren, ob nicht an irgendeiner Stelle ein Arm, Bein, oder auch nur ein paar winzige Fingerspitzen herausschauen.

Das Baby nutzt jegliche Schwäche des SwaddleMe zu seinem Vorteil und befreit sich in kürzester Zeit daraus.

Lasst euch nicht von einem engelsgleichen Gesichtchen und zufriedenem Grunzen in eine trügerische Sicherheit verleiten.

SwaddleMe Test Pucken

Und jetzt zum SwaddleMe…

Material und Pflege

Der SwaddleMe besteht aus 100% Baumwolle. Er ist dünn, leicht und angenehm auf der Haut. Unser Nachwuchs kam mitten im Sommer zur Welt und hat anfangs nur in ihrer Windel im Säckchen geschlafen.

Im Herbst trug sie einen Kurzarmbody und darüber einen Schlafanzug. Im Winter haben wir ihr einen wärmeren Schlafanzug angezogen.

Alternativ könnte man den Baby-Burrito noch in einen extra Schlafsack stecken oder für ausreichend Wärme im Schlafzimmer sorgen. Achtet aber darauf, dass euer Baby nicht zu warm wird und überhitzt.

Die Waschanleitung gibt vor, dass der SwaddleMe mit 30° in der Maschine gewaschen werden kann aber nicht in den Trockner sollte. Das halte ich für unrealistisch.

Mein Baby hatte die Eigenschaft, ziemlich regelmäßig ziemlich undicht zu sein. Das führt dazu, dass der Pucksack verschiedenste Körperflüssigkeiten aushalten musste.

Ich habe ihn daher regelmäßig mit 40°, wenn nötig auch mal mit 60° in der Maschine gewaschen. Trockner war nicht notwendig, da ich zwei der Säckchen hatte und abwechselnd nutzen konnte. Er trocknet über Nacht auf der Leine.

Die Säckchen waren nach fast 4 Monaten ein wenig ausgebleicht, und das Material ist nicht mehr so weich wie am Anfang. Außerdem wurde das Ganze etwas labberig nach mehrmaliger Nutzung.

Auch die Klettverschlüsse haben gelitten, trotz Waschnetz.

Wie es aussieht, wenn man sich strikt an die Waschanleitung hält, kann ich nicht sagen. Da ich den SwaddleMe nicht ewig genutzt habe, und mir die Hygiene in dem Fall wichtiger war, nahm ich das in Kauf. Für uns war es kein Problem.

Praxiserfahrung

Der SwaddleMe funktioniert – vor allem dann, wenn sorgfältig und eng gepuckt wird. Über Pucktücher oder -decken konnte mein kleiner Houdini nur lachen.

Aber wenn ich mit dem SwaddleMe ordentlich gepuckt habe, konnte sie sich nicht befreien und hat friedlich geschlummert. Das war jedoch manchmal komplizierter als es sich anhört. Die Zwerge sind erstaunlich beweglich.

Besonders gut gefällt mir, dass der SwaddleMe die Hüfte nicht zu sehr einengt, etwas wovor Kinderärzte beim Pucken warnen. Andererseits führte es natürlich dazu, dass unser Baby ihre Beine noch sehr gut bewegen und in die Luft strecken konnte. Beim Schlafen hat es sie aber nicht gestört.

Die Klettverschlüsse sind einerseits praktisch, da sie sich stufenlos verstellen lassen und somit mitwachsen.

Andererseits sind sie LAUT. Das Baby im Halbschlaf kurz auspacken und Windel wechseln, ohne dass sie hellwach wird, war nicht möglich. Gerade der Klettverschluss am Fußsack ist so laut, dass nicht nur Baby sondern auch noch Nachbars Hund aufwacht.

Dabei wäre es so praktisch kurz den Fußsack zu öffnen und die Windel zu wechseln, ohne dass der Armpuck gelöst werden muss.

Auf der Rückseite befindet sich ein Schlitz, um einen Gurt (z.B. Autositz oder Kinderwagen) durchzuziehen. Das halte ich für überflüssig und ziemlich unschön. Für den, der es braucht aber sicherlich ganz praktisch.

Fazit

Wie die meisten Babyprodukte hat der SwaddleMe von Summer Vor- und Nachteile.

Das Pucken an sich bekommt von mir ein klares Daumen hoch. Ob das unbedingt mit dem SwaddleMe gemacht werden muss ist fraglich. Da es aber tatsächlich das einzige Produkt war, aus dem meine Kleine sich nicht befreit hat, möchte ich nicht zu viel meckern. Es hat seinen Zweck absolut erfüllt.

Alles in allem ist es ein gutes, wenn auch verbesserungswürdiges, Produkt und bekommt von mir eine Kaufempfehlung.

Auch deswegen weil der Preis absolut in Ordnung ist.

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Die Vorteile des SwaddleMe:

+ Funktioniert bei richtiger Anwendung und hilft beim Schlafen
+ Wächst mit, zumindest die ersten 3-4 Monate
+ Auch für größere Babys erhältlich
+ Nicht zu eng im Hüftbereich

Die Nachteile des SwaddleMe:

– Laute Klettverschlüsse
– Nicht heiß genug waschbar
– Qualität könnte insgesamt besser sein

 

Das war es mal wieder.

==> Mehr zum Thema Schlafen

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