Babykorb – der flexiblere Stubenwagen

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Er ist leichter, kleiner, günstiger und flexibler als ein Stubenwagen. Aber ist ein Babykorb oder Moseskorb eine echte Alternative? Wir glauben ja und sagen euch auch gleich warum, worauf man achten muss und welches die besten Körbe sind.

Was um Himmels Willen ist ein Babykorb?

Als ich mich vor ein paar Jahren das erste Mal mit dem Thema Babykorb oder Moseskorb beschäftigt habe, gab es so gut wie nichts auf dem Markt. Und das was es gab war völlig überteuert und von schlechter Qualität.

Inzwischen sieht die Situation ganz anders aus. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, jede Menge Materialien in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Ich finde das genial. Denn ich bin echter Fan von dieser Alternative zum Stubenwagen.

Denn obwohl der Babykorb eine ähnliche Aufgabe wie der traditionelle Oma-Stubenwagen erfüllt, ist er praktischer, schicker (darüber kann man sich streiten, das gebe ich zu), tragbarer und einfach viel flexibler als ein großes, schweres Korbteil, das hauptsächlich in der Stube herumsteht.

Dabei ist die Idee und das Prinzip eines Babykorbs eigentlich ganz einfach: Man nehme einen Korb, lege eine Matratze hinein, polstere ihn gut und schon hat man ein kuscheliges Plätzchen für ein Neugeborenes.

In diesem Artikel möchte ich die häufigsten Fragen beantworten, euch die Vorteile vorstellen und euch vor allem meine Lieblingsmodelle zeigen. Da ich alles gleich mit praktischen Partnerlinks versehen habe, kennzeichne ich den Artikel als Werbung. Er ist aber nicht gesponsert und repräsentiert meine ganz eigene Meinung und Erfahrung.

Aber warum? Was sind die Vorteile eines Babykorbs?

Ein Babykorb ist kleiner als ein Stubenwagen!

Ein Babykorb ist eben genau das: ein Korb. Er passt auch in die kleinste Wohnung und das kuscheligste Wohnzimmer. Sogar im kleinen Schlafzimmer hat der Korb Platz oder im Bad, wenn Mama mal duschen möchte. Ist euer Platz begrenzt, dann schaut euch diese Lösung auf jeden Fall genauer an.

Er nimmt auch im Keller oder auf dem Dachboden weniger Platz weg, wenn ihr ihn gerade nicht braucht (‚zwischen‘ den Kindern).

Ein Babykorb ist leicht und tragbar!

Im besten Fall. Damit möchte ich sagen, wenn euch diese Eigenschaft wichtig ist, dann achtet darauf, dass der Korb sie auch erfüllt. Denn nicht alles was sich heutzutage Korb nennt, ist im engen Sinne auch einer.

Grundsätzlich ist das aber ein deutlicher Vorteil. Vor allem dann, wenn ihr vielleicht ein bisschen mehr Platz zu Hause habt und euch oft in unterschiedlichen Teilen des Hauses aufhaltet.

Oder natürlich auch für unterwegs. Denn dann kann Baby auch bei der Oma, auf Reisen oder beim Kaffeeklatsch mit der besten Freundin im vertrauten Körbchen schlummern.

Ein Babykorb ist oft günstiger als ein Stubenwagen!

Zumindest kann man sagen, dass tendenziell kleinere Körbe günstiger sind als die großen Wagen.

Natürlich ist die Preisgrenze nach oben offen. Auch beim Babykorb.

Ist euer Budget ganz begrenzt, dann könnt ihr auch kreativ werden. Denn einen Babykorb kann man auch selbst machen. So ein Neugeborenes ist ja nicht riesig. Dafür eignet sich ein größerer Korb mit flacher Liegefläche, eine Babybadewanne oder sogar ein Wäschekorb. Dieser muss ordentlich, aber nicht zu weich gepolstert werden und immer so, dass das Baby nicht durch Polsterung oder Bezug zu Schaden kommen kann.

Ein Babykorb ist kuscheliger!

Ich gebe zu, dass dieser Punkt absolut subjektiv ist und viel damit zu tun hat, dass ich Babykörbe einfach schöner finde.

Aber so ein gemütlicher kleiner Korb ist ein perfekter, weicher, warmer, kuscheliger Rückzugsort für ein kleines Neugeborenes. Die Kleinen lieben die wohlige Enge und das Gefühl, wie in einem Kokon eingeschlossen zu sein.

Das erinnert an die Zeit in Mamas Bauch und beruhigt. Warum das so wichtig ist könnt ihr in diesem Artikel über schreiende Neugeborene nachlesen.

Was müsst ihr beim Kauf eines Babykorbs beachten?

Inzwischen ist es einfach, den perfekten Babykorb zu finden. Denn es gibt jede Menge Möglichkeiten und für so ziemlich jeden sollte das Richtige dabei sein. Ihr selbst kennt dabei eure individuellen Ansprüche. Aber natürlich gibt es ein paar Hinweise zum Kauf, die man beachten sollte.

  • Achtet auf die Materialien und die Einhaltung von Schadstoffnormen der Hersteller. Gerade wenn es um Farben und Lacke geht. Im besten Fall ist der Korb so naturbelassen wie möglich.
  • Achtet auf eine feste Matratze und genügend Freiraum zum Atmen im Kopfbereich. Gerade dann, wenn es einen Kopfschutz gibt (der übrigens sehr hilfreich sein kann für einen ungestörten Schlaf).
  • Achtet darauf, dass der Moseskorb auch mit Baby gut und sicher zu tragen ist. Ihr habt keine Freude daran, wenn ihr jedes Mal Angst haben müsst, dass euer Kleines rausfällt. Und es ist auch nicht realistisch, dass ihr das Kind jedes Mal herausnehmt, wenn ihr den Korb transportiert.
  • Achtet darauf, dass der Korb robust und leicht zu reinigen ist. Er muss so einiges an diversen Körperflüssigkeiten aushalten.
  • Ein Babykorb ist aus Sicht des Babys ein kleines Nest. Babys lieben es eng und warm. Also ruhig ein Korb mit erhöhten Rändern und hochgezogenem Kopfteil. Natürlich nur so, dass wie oben schon geschrieben die Atmung nicht eingeschränkt wird.
  • Je leichter der Korb ist, desto einfach könnt ihr ihn tragen. Auf der anderen Seite ist ein schwererer Korb oftmals stabiler. Wo euer persönliches Wohlfühlgewicht liegt müsst ihr selbst entscheiden. Im Zweifelsfall ausprobieren.
  • Beachtet die Gewichtsangabe. Etwa 8-9 kg sollte der Korb schon aushalten können.

Wo bekommt ihr einen Babykorb?

Ihr bekommt den Korb in (fast) allen gut sortierten Babymärkten.

Allerdings: die Auswahl ist in den regulären Märkten leider immer noch ziemlich eingeschränkt. Traditionell ist es bei uns einfach üblich einen Stubenwagen zu haben. Damit ist die Nachfrage begrenzt und das Angebot in den klassischen Märkten nicht so groß. Schade eigentlich. Denn es gibt inzwischen ganz viele und schöne Möglichkeiten.

Mehr Auswahl habt ihr da sicherlich online. Achtet beim Kauf aber immer auf die Rückgabebedingungen, falls das gute Stück vielleicht doch nicht dem entspricht, das ihr erwartet habt. Das passiert.

Die einschlägigen Versender können euch da weiterhelfen.

AngebotBestseller Nr. 1
Clair de Lune Palmblatt-Moseskorb, mit Sternen und Streifen
Mit Liebe und Sorgfalt in Grobritannien entworfen und hergestellt.
51,77 EUR
Bestseller Nr. 2
Babykorb, weide, in weiss, Komplettset mit Matratze, Bezug und Schaukelgestell von MCC
Klassischer Moses Weidenkorb mit passenden Ledertrageriemen und einer dicken Auflage.; Handgewebte Space-Tec Polsterung, gesteppte hypo-allergen Matratze ( BS 7177:2008 )
54,99 EUR

Würden wir einen Babykorb empfehlen?

Ja! Echter Daumen hoch und Kaufempfehlung!

Gerade am Anfang möchte so ein kleiner Mensch nicht alleine gelassen werden. Am besten immer in Hör- und Sichtweite von Mama und Papa und mitten im Geschehen. Dabei trotzdem im eigenen kleinen Nest, eingekuschelt, warm und gemütlich.

Und wenn Mama dann vom Wohnzimmer in die Küche umzieht, kann sie Korb samt Baby gleich mitnehmen.

Dabei bleibt man flexibel. Einige der unten vorgestellten Babykörbchen reisen sogar problemlos mit in den Urlaub.

Und wenn ihr die Höhe des Stubenwagens vermisst und trotzdem noch die Vorteile des Moseskorbs nutzen wollt, dann gibt es auch Modelle mit Gestell. Besser geht es kaum.

Fazit: Ein Babykörbchen ist eine geniale Idee, die im Vergleich zum Stubenwagen Geld und Platz spart, und dazu noch um einiges flexibler ist. Besser geht es gar nicht.

Übrigens: Babykörbe können nach der Neugeborenenzeit auch noch sehr gut weiterverwendet werden. Je nach Größe und Modell eignen sich als Puppenkorb, Wäschekorb, Spielsachenaufbewahrung, Aufbewahrung von Stricksachen und noch vieles mehr.

Unsere aktuellen Lieblingskörbe

Klassischer Babykorb: Clair de Lune Palm Moses-Korb

Ganz klassischer Babykorb wie man sich ihn vorstellt.

Das Baby ruht im Korb auf einem gepolsterten Einsatz mit Decke und Matratze. Der Bezug ist in grau oder pink erhältlich und besteht aus 100% Baumwolle.

Der Kopfschutz ist verstellbar und sorgt für angenehmes und kuscheliges Schlafen.

Wird in Großbritannien gefertigt.

Geeignet ist der Korb für Neugeborene bis etwa 9 kg. Sobald sich das Baby beginnt zu drehen oder aufzusetzen, sollte der Korb nicht mehr verwendet werden.

Inzwischen gibt es zu diesem Korb auch noch ein Schaukelgestell dazu. Dann könnt ihr aus dem Babykorb ganz schnell bei Bedarf einen Stubenwagen machen und habt das Beste von beiden Lösungen.

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Klassischer Moses-Weidenkorb mit Gestell

Hier handelt sich um einen klassischen Babykorb aus Weide.

Der Clou: er wird mit einem Schaukelgestell geliefert. Das Baby kann also nicht nur im Körbchen abgelegt und getragen werden, sondern im Gestell ist der Korb gleichzeitig Stubenwagen und auch noch Wippe.

Der Schaukelständer ist robust und sicher.

Sehr praktisch und vielseitig. Gerade in kleinen Wohnungen die eierlegende Wollmilchsau.

Dazu kommt, dass die Tragriemen aus hochwertigem Leder sind und das ganz mit dicker Auflage kommt.

Die Matratze ist hypo-allergen, zertifiziert und die Polsterung ist handgewebtes Space-Tec. Die komplette Ausstattung ist aus Baumwolle und damit unbedenklich für das Neugeborene.

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Alternative: Fisher Price Reisekorb

Die Meinungen sind hier geteilt. Manche lieben ihn, manche hassen ihn. Ohne Zweifel ist er in manchen Situationen aber ziemlich praktisch. Vor allem dann, wenn ihr viel unterwegs seid und euer Babykorb jedes Abenteuer mitmachen soll.

Er ist der Spezialist für den Außenbereich und ist gleichzeitig Spielzelt und Schlafnest. Er bietet Schutz vor Sonne und Insekten, lässt sich super einfach zusammenfalten und einpacken.

Geeignet für Babys bis etwa 9 kg.

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Die einfache Variante: Lulando Babynestchen

Leicht, vielseitig und natürlich preisgünstig ist diese Alternative zum klassischen Babykorb.

Das Nestchen aus Stoff ist wirklich sehr praktisch. Kann auch in der kleinsten Wohnung aufgebaut und hinterher wieder verstaut werden. Es trägt sich außerdem sehr leicht von Zimmer zu Zimmer.

Kleiner Nachteil: Das Baby muss natürlich vor dem Transport herausgenommen werden.

Funktioniert nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch im großen Familienbett. Ideal auch als Reisebett oder bei Oma auf dem Sofa.

Das Kuschelnest ist beidseitig anwendbar und man kann je nach Lust und Laune die Seiten wechseln. Dank der eingenähten Schleife kann es auch in der Größe reguliert werden.

Es ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert und damit schadstofffrei.

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Das Funktionswunder: Tiny Love 3-in-1 Rocker-Napper

Hier handelt es sich um viel mehr als ’nur‘ um einen Babykorb. Alle, die sich nicht zwischen Körbchen und Wippe entscheiden können, sollten hier einen genaueren Blick drauf werfen.

Der Rocker-Napper ist nämlich Körbchen, Bettchen und Wippe in einem.

Er kann vibrieren, hat ein Mobile, verschiedene Liege- und Sitzpositionen und einen hochklappbaren Rand, der die Wippe sofort in ein kuscheliges Nest verwandelt.

Dazu ist der Bezug waschbar und er wird mit ganz normalen Batterien betrieben.

Wir finden diese Lösung ziemlich gut gelungen.

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Und das war es auch schon mit meinen ganz speziellen Favoriten. Ich hoffe, dass ich euch mit meiner Begeisterung über den Babykorb ein bisschen anstecken konntet.

Viel Freude und Spaß in dieser aufregenden Zeit. Genießt es, auch wenn es stressig und kräftezehrend ist. Ihr kriegt das hin! Und wenn ihr ein offenes Ohr braucht: hallo@kleine-fische.com

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Alles Liebe

Eure Katja

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