Er ist leichter, kleiner, günstiger und flexibler als ein Stubenwagen. Aber ist ein Babykorb oder Moseskorb eine echte Alternative? Wir glauben ja und sagen euch auch gleich warum, worauf man achten muss und welches die besten Körbe sind.

Was um Himmels Willen ist ein Babykorb?

Seid ihr auf der Suche nach einer praktische, schicken, tragbaren Variante des traditionellen Stubenwagens? Dann lest weiter. Heute dreht sich nämlich alles um den Babykorb. Oder den Moseskorb, wie er auch oft genannt wird.

Die Idee ist ganz einfach. Man nehme einen Korb, lege eine Matratze hinein, polstere ihn gut und schon hat man ein perfektes kuscheliges Plätzchen für ein Neugeborenes.

Aber warum? Hier die Vorteile eines Babykorbs:

  • Er ist kleiner als ein Stubenwagen. Damit passt es auch in Wohnungen und Räume mit begrenztem Platz.
  • Ein Babykorb ist leicht und tragbar. Perfekt für Mütter, die oft die Räume oder Etagen wechseln, oder den Moseskorb auch gerne zu Freunden oder Verwandten mitnehmen möchten.
  • Ein Babykörbchen ist günstiger als ein Stubenwagen.
  • Er nimmt auch im Keller oder auf dem Dachboden weniger Platz weg, wenn ihr ihn gerade nicht braucht (‚zwischen‘ den Kindern).
  • Er ist wesentlich sicherer und bequemer fürs Baby als z.B. das Sofa. (Bitte Baby nicht aufs Sofa legen.)

Abgesehen von diesen praktischen Argumenten ist ein Babykorb natürlich auch ein weicher, warmer, kuscheliger Rückzugsort für euer Neugeborenes. Die Kleinen lieben die wohlige Enge und das Gefühl, wie in einem Kokon eingeschlossen zu sein.

Das erinnert an die Zeit in Mamas Bauch und beruhigt.

Damit tut ihr euch nicht nur selbst etwas Gutes, sondern auch eurem Kind.

Was müsst ihr beim Kauf eines Babykorbs beachten?

Babykörbchen

  • Achtet auf die Materialien und die Einhaltung von Schadstoffnormen der Hersteller. Gerade wenn es um Farben und Lacke geht. Im besten Fall ist der Korb so naturbelassen wie möglich.
  • Achtet auf eine feste Matratze und genügend Freiraum zum Atmen im Kopfbereich. Gerade dann, wenn es einen Kopfschutz gibt (der übrigens sehr hilfreich sein kann für einen ungestörten Schlaf).
  • Achtet darauf, dass der Moseskorb auch mit Baby gut und sicher zu tragen ist. Ihr habt keine Freude daran, wenn ihr jedes Mal Angst haben müsst, dass euer Kleines rausfällt.
  • Achtet darauf, dass der Korb robust und leicht zu reinigen ist. Er muss so einiges an diversen Körperflüssigkeiten aushalten.
  • Ein Babykorb ist aus Sicht des Babys ein kleines Nest. Babys lieben es eng und warm. Also ruhig ein Korb mit erhöhten Rändern und hochgezogenem Kopfteil.
  • Je leichter der Korb ist, desto einfach könnt ihr ihn tragen. Auf der anderen Seite ist ein schwererer Korb oftmals stabiler.
  • Beachtet die Gewichtsangabe. Etwa 8-9 kg sollte der Korb schon aushalten können.

Wo bekommt ihr einen Babykorb?

Ihr bekommt den Korb in (fast) allen gut sortierten Babymärkten.

Allerdings: die Auswahl ist noch ziemlich eingeschränkt. Traditionell ist es bei uns einfach üblich einen Stubenwagen zu haben. Damit ist die Nachfrage begrenzt und das Angebot in den klassischen Märkten nicht so groß.

Aber nicht aufgeben! Es gibt inzwischen ganz viele, ganz süße Babykörbchen. Da lohnt es sich, ein wenig shoppen zu gehen.

Mehr Auswahl habt ihr da sicherlich online. Achtet beim Kauf aber immer auf die Rückgabebedingungen, falls das gute Stück vielleicht doch nicht dem entspricht, das ihr erwartet habt. Das passiert.

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Unsere Meinung zum Babykorb

Echter Daumen hoch und Kaufempfehlung!

Gerade am Anfang möchte so ein kleiner Mensch nicht alleine gelassen werden. Am besten immer in Hör- und Sichtweite von Mama und Papa und mitten im Geschehen. Dabei trotzdem im eigenen kleinen Nest, eingekuschelt, warm und gemütlich.

Und wenn Mama dann vom Wohnzimmer in die Küche umzieht, kann sie Korb samt Baby gleich mitnehmen.

Dabei bleibt man flexibel. Einige der unten vorgestellten Babykörbchen reisen sogar problemlos mit in den Urlaub.

Und wenn ihr die Höhe des Stubenwagens vermisst und trotzdem noch die Vorteile des Moseskorbs nutzen wollt, dann gibt es auch Modelle mit Gestell. Besser geht es kaum.

Fazit: Ein Babykörbchen ist eine geniale Idee, die im Vergleich zum Stubenwagen Geld und Platz spart, und dazu noch um einiges flexibler ist. Besser geht es gar nicht.

Übrigens: Babykörbe können nach der Neugeborenenzeit auch noch sehr gut weiterverwendet werden. Je nach Größe und Modell eignen sich als Puppenkorb, Wäschekorb, Spielsachenaufbewahrung, Aufbewahrung von Stricksachen und noch vieles mehr.

Unsere Lieblingskörbe

1Klassischer Babykorb: Clair de Lune Palm Moses-Korb

Ganz klassischer Babykorb wie man sich ihn vorstellt.

Das Baby ruht im Korb auf einem gepolsterten Einsatz mit Decke und Matratze. Der Bezug ist in grau oder pink erhältlich und besteht aus 100% Baumwolle.

Der Kopfschutz ist verstellbar und sorgt für angenehmes und kuscheliges Schlafen.

Wird in Großbritannien gefertigt.

Geeignet ist der Korb für Neugeborene bis etwa 9 kg. Sobald sich das Baby beginnt zu drehen oder aufzusetzen, sollte der Korb nicht mehr verwendet werden.

Inzwischen gibt es zu diesem Korb auch noch ein Gestell dazu.

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2Klassischer Moses-Weidenkorb mit Gestell

Hier handelt sich um einen klassischen Babykorb aus Weide.

Der Clou: er wird mit einem Schaukelgestell geliefert. Das Baby kann also nicht nur im Körbchen abgelegt und getragen werden, sondern im Gestell ist der Korb gleichzeitig Stubenwagen und auch noch Wippe.

Der Schaukelständer ist robust und sicher.

Sehr praktisch und vielseitig. Gerade in kleinen Wohnungen die eierlegende Wollmilchsau.

Dazu kommt, dass die Tragriemen aus hochwertigem Leder sind und das ganz mit dicker Auflage kommt.

Die Matratze ist hypo-allergen, zertifiziert und die Polsterung ist handgewebtes Space-Tec. Die komplette Ausstattung ist aus Baumwolle und damit unbedenklich für das Neugeborene.

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3Alternative: Mothercare Tragekorb

Ebenfalls ein klassischer Babykorb mit Einlage, Decke, Kopfschutz in liebevollem Design (mehrere Varianten erhältlich).

Auch dieser Korb kann bis etwa 4 Monate verwendet werden – bis das Baby anfängt sich zu drehen bzw. erste Versuche macht sich hochzuziehen. Dann wird das Ganze zu unsicher.

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4Die einfache Variante: Lulando Babynestchen

Leicht, vielseitig und natürlich preisgünstig ist diese Alternative zum klassischen Babykorb.

Das Nestchen aus Stoff ist wirklich sehr praktisch. Kann auch in der kleinsten Wohnung aufgebaut und hinterher wieder verstaut werden. Es trägt sich außerdem sehr leicht von Zimmer zu Zimmer.

Kleiner Nachteil: Das Baby muss natürlich vor dem Transport herausgenommen werden.

Funktioniert nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch im großen Familienbett. Ideal auch als Reisebett oder bei Oma auf dem Sofa.

Das Kuschelnest ist beidseitig anwendbar und man kann je nach Lust und Laune die Seiten wechseln. Dank der eingenähten Schleife kann es auch in der Größe reguliert werden.

Es ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert und damit schadstofffrei.

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5Die coole Babykiste: BabyCrate Babybett

Diese gefällt mir aus mehreren Gründen besonders gut. Das Design ist ein echter Hingucker. So passt das BabyCrate in so ziemlich jedes moderne oder schicke Wohnzimmer.

Die Form ist auch ziemlich praktisch. Denn hinterher spricht nichts gegen eine Wiederverwendung für Spielsachen oder für was ihr sonst noch so Platz braucht.

Und ganz wichtig: Der Babykorb ist 100% natürlich und sicher gemäß den Richtlinien für eine sichere Schlafstätte. Damit ist er ein echtes kleines Babybett. Auch bei der Matratze wurde auf Natürlichkeit geachtet. Sie besteht aus 100% Naturkautschuk mit einem Überzug aus Bio-Popeline. Dabei sind ebenfalls zwei weiche Spanbettlaken aus Bio-Baumwolle.

Mit 5kg kann er aber trotzdem noch ziemlich leicht von Zimmer zu Zimmer transportiert werden.

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6Das Funktionswunder: Tiny Love 3-in-1 Rocker-Napper

Hier handelt es sich um viel mehr als ’nur‘ um einen Babykorb. Alle, die sich nicht zwischen Körbchen und Wippe entscheiden können, sollten hier einen genaueren Blick drauf werfen.

Der Rocker-Napper ist nämlich Körbchen, Bettchen und Wippe in einem.

Er kann vibrieren, hat ein Mobile, verschiedene Liege- und Sitzpositionen und einen hochklappbaren Rand, der die Wippe sofort in ein kuscheliges Nest verwandelt.

Dazu ist der Bezug waschbar und er wird mit ganz normalen Batterien betrieben.

Wir finden diese Lösung ziemlich gut gelungen.

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7Auch ziemlich praktisch: Ludi Reisebettchen

Mit ein bisschen Augen zudrücken kann das Ludi Reisebettchen auch noch als Babykorb bezeichnet werden.

Dieses hier ist besonders leicht und eng zusammenzupacken. Wenn ihr viel unterwegs seid, dann schaut euch dieses mal an – auch wenn das Design nicht für jeden etwas ist.

Dieser Babykorb ist auch dann geeignet, wenn das Baby viel Zeit draußen verbringen wird. Denn hier wird UV- und Mückenschutz gleich mitgeliefert.

Ebenfalls dabei: Hängespielzeug und herausnehmbare Matratze.

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Viel Freude und Spaß in dieser aufregenden Zeit. Genießt es, auch wenn es stressig und kräftezehrend ist. Ihr kriegt das hin! Und wenn ihr ein offenes Ohr braucht: hallo@kleine-fische.com

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==> Der große Babywippen-Test

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