Keine Campingseite ist komplett ohne Ausstattungsliste! Das gehört einfach dazu. Und ich will mich auch gar nicht mehr drücken.

Denn um ehrlich zu sein habe ich selbst lange danach gesucht und nicht wirklich das gefunden, was wir gebraucht hätten. Denn seien wir ehrlich. Egal ob ihr vor der ersten Reise auf der Suche nach der perfekten Erstausstattung seid, oder vor der zwanzigsten Reise steht, und nur die Zubehörliste perfektioniert werden soll, ein paar Tipps können wir alle noch gut gebrauchen.

(Ich übrigens auch. Also wenn ihr noch was für mich habt, dann lasst es mich in einem Kommentar wissen!)

In diesem Artikel und in dieser Liste findet ihr Folgendes:

  • Ausstattung, Zubehör und Packliste für ein Wohnmobil oder Campervan. Wir selbst haben einen Kastenwagen – 3 Personen auf 6m.
  • Ausstattung für eine Familie mit Babys und/ oder kleinen Kindern.
  • Nur das Nötigste. Was ihr selbst noch an Luxusartikeln dabeihaben möchtet, das wisst ihr selbst (Meine Hängematte kommt mit, auch wenn ich sie während der Fahrt in der Hand halten muss :)). Hier geht es darum, was ihr wirklich braucht.

Die Ausstattungsliste ist für Wohnwagen nur bedingt nützlich. Da ich keine Erfahrung mit dieser speziellen Art des Campings habe, kann ich euch nicht wirklich sagen, was ihr dafür braucht.

Selbstverständlich ist hier alles ungesponsert und aus eigener, langjähriger Erfahrung. Viel haben wir ausprobiert, mitgenommen und auch wieder aussortiert. Hinter allen Empfehlungen in diesem Artikel stehen wir persönlich.

Ganz subjektiv möchte ich heute vorstellen, wie eine Grundausstattung für eine Reise aussieht – egal ob eine Woche oder ein Jahr. Selbstverständlich mit praktischer Checkliste zum Herunterladen. Die findet ihr ganz am Ende.

Dabei geht es um wirklich alles, was ihr unterwegs in Campervan und Wohnmobil so braucht:

  • Ausstattung und Zubehör
  • Werkzeug
  • Küche
  • Hygiene, Kosmetik, Apotheke
  • Saubermachen
  • Kleidung
  • Elektronik
  • Essen und Trinken
  • Ausstattung für Babys
  • Ausstattung für Kleinkinder

Falls ihr noch nicht wirklich wisst, wie ihr den ganzen Kram unterbringen sollt, dann empfehle ich auch meinen Artikel zum Thema Stauraum und Organisation in Campervan und Wohnmobil. In dem geht es darum, wie ihr euren Platz optimal nutzt und nach welchen Kriterien ihr packen solltet. Mit ein paar extra Tricks für mehr Stauraum.

Und ich habe euch auch noch ein paar generelle Tipps fürs Camping mit Kindern.

Hinweis: Ihr werdet im Folgenden Links direkt zu diversen Produkten finden. Meist zu Decathlon, da die Campingausstattung dort günstig und qualitativ völlig in Ordnung ist. Was ihr nicht bei Decathlon bekommt, findet ihr bei Amazon. Alle Links kennzeichne ich als Werbung, denn das sind Partnerlinks!

Ausstattung und Zubehör in Campervan und Wohnmobil

Wir fangen gleich mit der wichtigsten und wahrscheinlich unübersichtlichsten Kategorie an. Aber so ist das nun mal. Ich versuche einigermaßen logisch vorzugehen.

Die Basics

  • Stromkabel. Etwa 20m sollten in den allermeisten Fällen ausreichen. Achtet auf den Querschnitt. Der sollte mindestens 2,5mm² betragen (das ist Vorschrift). Der Anschluss ist ein 3-poliger CEE Anschluss. Damit seid ihr auf den allermeisten Campingplätzen gut angeschlossen.
  • Adapter für Stromkabel. Nicht auf jedem Campingplatz – vor allem wenn ihr in Osteuropa unterwegs seid – werdet ihr einen CEE Anschluss vorfinden. Manchmal gibt es da auch nur ganz normale Steckdosen. Dafür braucht ihr dann einen Adapter von Schuko auf CEE. Damit seid ihr dann wirklich für alle Campingplätze vorbereitet.
  • Gießkanne. 10 Liter sollten es schon sein. Damit könnt ihr den Wassertank auffüllen, Wasser bereitstellen, falls kein Wasseranschluss in der Nähe ist und auch mal Füße waschen oder kleine Kinder baden. Tipp: Kauft eine, die ein bisschen robuster ist. Dann hält sie länger. Denn beim Packen und hin und herräumen muss sie ein bisschen was aushalten. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Kanister mit Trichter nutzen, eine Gießkanne ist aus meiner Sicht aber nützlicher.
  • Eimer oder Waschschüssel für alle möglichen arbeiten. Am meisten werdet ihr diesen zum Geschirrspülen verwenden. Aber auch Autowaschen, Wäsche waschen, Kinder waschen… Tipp: Falteimer sind das praktischste, was die Welt je gesehen hat. Die passen in jedes Spülbecken und können winzigklein verstaut werden.
  • Unterfahrkeile. Glaubt keinem, der euch weismachen will, dass ihr die nicht braucht. Absolutes Muss! Außer ihr schlaft gerne schräg und auch mal mit dem Kopf nach unten. Dann braucht ihr sie nicht. Tipp: Nehmt Keile mit Transporttasche. Die sind am praktischsten.
  • Schutzfolie für die Frontscheibe. Nicht nur für die Sonneneinstrahlung, sondern auch zum Schutz gegen kleine Blätter, Blüten und sonstiges Zeug, das von Bäumen auf euer Fahrzeug herunterregnet. Diese Folie bedeckt nämlich auch die Lüftungsschlitze und spart euch damit lästiges Saubermachen.
  • Wäscheleine und Klammern. Das braucht ihr in jedem Fall. Egal ob nasse Handtücher, gewaschene Wäsche oder andere Dinge, die aufgehängt oder getrocknet werden müssen.
  • Fußabtreter oder Fußmatte. Die kann im oder außen am Wohnmobil liegen. Wichtig, da ihr sonst ständig den Schmutz im Auto herumliegen habt.

Für Selbstausgebaute:

Zum Sitzen

Meistens werden ihr nicht im Wohnmobil essen, reden, Zeit verbringen, Wein trinken und Spiele spielen. Das macht man ganz gepflegt vor dem Wohnmobil. Dafür braucht ihr Tisch und Stühle.

Und da kommt dann auch einer meiner Lieblingscampingausstatter ins Spiel: Decathlon. Dort bekommt ihr zu einem guten Preis richtig gute, schöne, hochwertige Sachen. Schaut euch die Links mal an, die haben nämlich auch einen richtig guten Online-Shop. Etwa die Hälfte unseres Zubehörs kommt von Decathlon (Vorsicht Werbung!).

  • Campingtisch. Stabil und einfach aufzubauen sollte er sein. Achtet darauf, dass er möglichst wenig Plastikteile hat, die mit der Zeit und dem vielen Auf- und Abbauen ermüden könnten. Bis zu 4 Personen reichen die meisten Campingtische. Seid ihr mehr Leute, dann müsstet ihr nach einem größeren Tisch oder auch einer Lösung mit 2 Tischen umschauen.
  • Hocker oder Stühle zum Sitzen. Ich persönlich bin ein Stuhlsitzer. Ich kenne aber auch einige Familien, die Hocker vorziehen. Besonders dann, wenn sie Babys dabeihaben und das Leben sich sowieso eher auf einer Decke abspielt. Aber ja, ich möchte meine echten Stühle mit Lehne nicht missen. Ein Stuhl pro Person reicht. Keine Extra-Stühle einpacken. Achtet auch hier darauf, dass die Stühle robust sind, sicher stehen und nicht gleich umfallen, wenn ein kleines Kind darauf herumklettert.
  • Pavillon oder anderer Sonnenschutz. Für uns ein echtes Muss, da wir keine Markise haben. Falls ihr eine besitzt, dann braucht ihr diesen wahrscheinlich nicht. Obwohl er auch dann hilfreich ist, da er mit Decke drunter zum genialen Spielzelt werden kann. Man kann die Dinger recht günstig erstehen, daher ist es in jedem Fall eine Überlegung wert.

Verbrauchsmaterial

  • Camping-Klopapier. Das hört sich auf den ersten Blick ein wenig albern an. Aber wenn ihr im Camper eine Toilette habt, dann ist spezielles Klopapier fürs Camping ein Muss. Denn das löst sich viel schneller auf als normales Klopapier. Das verstopft nicht die Campingtoilette und das Saubermachen ist viel einfacher und hygienischer. Lagert das Toilettenpapier absolut trocken. Denn sonst löst es sich vorher schon auf.
  • Chemie-Sachets für die Campingtoilette. Auch das ist ein Muss und kein Kann. Denn mit diesen Chemie-Bällchen haltet ihr die Toilette im Camper gut-riechend und hygienisch. Wir benutzen die Toilette im Kastenwagen nur nachts, während der Fahrt und nur fürs ‚kleine Geschäft‘. Dann reicht uns ein Tab und eine Toilettenfüllung für etwa 5 Tage. Da stinkt nichts und es ist nicht eklig.

Was ihr optional noch mitnehmen könnt:

  • Beistelltisch. Super hilfreich, auch in kleinen Campervans oder Wohnmobilen. Gerade mit Kindern kann man einen Beistelltisch eigentlich immer brauchen. Zum Malen, Basteln, Spielen oder auch um den Grill unterzubringen. Bei uns ist er praktisch immer im Einsatz.
  • Wasserschlauch für direkten Wasseranschluss auf dem Campingplatz. Denkt daran, dass nicht jeder Campingplatz einen Wasseranschluss auf den Parzellen bietet. Meistens sind diese dann auch teurer. Aus meiner Sicht lohnt es sich nur dann, wenn ihr länger auf einem Platz steht und auch wirklich im Wohnmobil oder im Campervan duscht. Ansonsten ist der Frischwassertank auch sehr schnell mit der Gießkanne aufgefüllt.
  • Wassersack. Den bekommt ihr für kleines Geld und könnt ihn in der Nähe von eurem Wohnmobil aufhängen. Ist sehr praktisch für alle möglichen Dinge, falls ihr mal keinen Wasseranschluss in der Nähe habt. Auch der ist nicht unbedingt notwendig, aber sehr hilfreich und bequem.
  • Trinkwasserentkeimung: Wenn ihr das Wasser aus eurem Frischwassertank auch zum Kochen und Trinken nutzen wollt, dann solltet ihr über entsprechende chemische Zusätze für euren Tank nachdenken. Wir selbst nutzen für Trinkwasser einen Filter, der aber nicht direkt am Tank hängt. Mehr dazu im Kapitel ‚Küche‘.
  • Mehrfachsteckdose. Kann man immer brauchen.
  • Mehrfach USB-Hub. Für Handy, Tablet, Kamera und Co.

Werkzeug in Campervan und Wohnmobil

Basics ohne erkennbare Reihenfolge

  • Feuerzeug und Ersatzstreichhölzer
  • Sicherheitsnadeln
  • Schere
  • Kleines Nähset
  • Ballistol und WD-40, falls mal etwas klemmt
  • Klebeband, Panzertape und Isolierband, falls mal etwas wackelt
  • Kabelbinder für so ziemlich alles
  • Kleine Säge
  • Campingaxt. Sehr praktisch in vielen Lebenslagen. Äste entfernen, Heringe in den Boden klopfen, cool ausschauen. So eine Axt ist definitiv notwendig (sagt mein Mann).
  • Universalschnur
  • 1-2 Spanngurte – kann man immer gebrauchen
  • Campinglaterne, alternativ Stirnlampe

Optional könnte noch nützlich sein, ist aber nicht essentiell

Basics fürs Auto

Kleiner Tipp: nehmt nur das mit, mit dem ihr auch selbst umgehen könnt. Ansonsten ist ein Trip zur nächsten Werkstatt vielleicht sinnvoller.

  • Ersatzlampenset fürs Auto
  • Ersatzsicherungen fürs Auto
  • Werkzeugtasche mit dem für euer Auto und Einrichtung wichtigsten Basics (Schraubenschlüssel, Zange, Ersatzschrauben, Ratsche mit Stecknüssen…)
  • Kühlerdicht
  • Motoröl
  • Starthilfekabel

Optional fürs Auto

  • Abschleppseil
  • ADAC Mitgliedschaft

Ausstattung der Wohnmobil- und Campervan-Küche

Jetzt wird es gleich wirklich subjektiv. Aber nach fast 20 Jahren Camping gebe ich euch gerne weiter, was sich für uns bewährt hat.

Geschirr, Gläser und Besteck

  • Ihr braucht Schüsseln! Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ihr mindestens doppelt so viele Essschüsseln braucht wie ihr Personen im Camper mitnehmt. Die sind für Müsli, für Salat, für Suppe, für Snacks, für Beilagen, für alles Mögliche und noch viel mehr. Schüsseln sind wunderbar.
  • Eine große Schüssel für Salat oder anderes Allerlei.
  • Für Geschirr und Gläser (bzw. Becher) gilt: Am besten aus unzerbrechbarem Material und einfach zu stapeln. Das gilt auch für alles andere Küchenzeug! Vielleicht haptisch nicht am schönsten, aber definitiv am praktischsten ist Kunststoff. Dieser ist unempfindlich, leicht und macht beim Fahren nicht so viel Lärm
  • Ein Teller pro Nase, plus ein Weiteres fürs Kochen.
  • Eine Tasse pro Nase
  • Ein Multifunktionsbecher oder -glas pro Nase
  • Zum Essen eine Gabel, ein Messer, ein Löffel, ein Teelöffel pro Nase
  • 2 Extra Löffel für Salate und zum Kochen
  • Ein kleines und ein größeres Schneidemesser
  • 1 Schneidbrett
  • 4-6 leere Vorratsdosen in unterschiedlichen Größen für Wurst, Käse, Gemüse, übrige Pasta…

Zum Kochen und Vorbereiten

  • Ein großer Topf
  • ein kleiner Topf
  • eine Pfanne
  • Diverse Kochhelfer – Pfannenwender – Schöpfkelle – Holzlöffel
  • Ein großes und ein kleines Schneidemesser
  • Dosenöffner
  • Flaschenöffner/ Korkenzieher
  • Tütenzuzwickdinger (?)
  • Trichter zum Wasser ein- und umfüllen
  • Küchenrolle

Alles andere ist optional und richtet sich danach, wie und was ihr kocht, esst und sonst noch so braucht.

Optional – zum Genießen und für ein bisschen Luxus:

  • Fast schon ein Muss ist für mich ein ordentlicher Wasserfilter. In vielen Ländern und Campingplätzen kann man sich auf das Wasser aus dem Hahn nicht wirklich verlassen. Eine Möglichkeit ist natürlich Wasserflaschen oder Wasserkanister, die ihr im Supermarkt kauft. Auf Dauer ist das aber ein erschreckender Berg Müll, relativ teuer, und ihr müsst viel Platz und Gewicht fürs Wasser bereitstellen. Wir haben deshalb schon seit einigen Jahren immer einen Wasserfilter dabei. Damit können wir Wasser aus praktisch jeder Quelle benutzen, frisch filtern, haben keinen Müll und keine großen Behälter rumstehen. Wir nutzen einen reinen mobilen Trinkwasserfilter, den kann man auch mal auf Tagestour oder zum Zelten mitnehmen. Es gibt aber auch welche zum Befüllen des Tankes.
  • Grill + Grillbesteck. Auch das ist etwas, das wir immer dabeihaben. An Grills haben wir schon alles ausprobiert. Von Holzkohle über die neuen Lotus-Grills bis zu unserem jetzigen, kleinen Gasgrill. Das ist bisher mit Abstand für uns die beste Lösung und wir würden nie wieder ohne unseren kleinen fahren (wir haben nur die seitlichen Flügel und die dicken Beine abmontiert, damit wir ihn besser transportieren können).
  • Knoblauchpresse
  • Brotmesser
  • Brotkorb oder -schale
  • Reibe
  • Sparschäler
  • Wasserkocher (gibt es auch in kleiner Reiseausgabe)
  • Kaffeemaschine oder French Press
  • Sieb
  • Messbecher
  • Eierbecher
  • Brotkorb
  • Spezialgläser: Weingläser, Schnapsgläser…
  • Spezialbesteck: Steakmesser, Vorlegebesteck, Salatbesteck…
  • Alufolie und Frischhaltefolie

Alle diese und noch mehr sind optional. Nehmt sie nur dann mit, wenn ihr sie auch regelmäßig benutzt.

Mein Tipp: Versucht es erstmal ohne. Packt es bei der zweiten Reise nur dann ein, wenn ihr es wirklich vermisst habt.

Essen und Trinken – Vorräte sind wichtig!!

Über den Wasserfilter habe ich weiter oben schon geschrieben. Dieser ist mein persönliches Lieblingsteil, was Essen und Trinken angeht. Einfach deshalb, weil Wasser – gerade im Sommerurlaub – mit am Wichtigsten ist.

Ansonsten gilt für die Vorräte: Macht euch nicht verrückt und verbringt nicht zu lange mit der Erstellung von irgendwelchen Listen oder der Optimierung der Vorräte. Super- und Wochenmärkte gibt es so ziemlich überall, und es ist in den meisten Fällen viel spannender frisch zu kaufen und lokal zu essen.

Die wichtigsten Vorräte

  • Die ‚trockenen‘ Basics, die ihr zu Hause zum Kochen regelmäßig verwendet. Bei uns gehören dazu: Mehl, Zucker, Basmati-Reis, Risotto Reis, Quinoa, Haferflocken, Linsen, Pasta, Nüsse, Müsli, Suppen.
  • Konserven: Dafür eignen sich Bohnen, Erbsen, Mais, Kichererbsen, Dosenfrüchte und was es da sonst noch so alles gibt.
  • Snacks (ganz wichtig, gerade für Kleinkinder): Müsliriegel, Süßigkeiten, Nüsse, Trockenobst (unser Favorit sind gerade Bananenchips. Ohne die geht gar nichts.), Quetschies,
  • Gewürze: Stellt euch hier eine kleine Box zusammen mit den Gewürzen, die ihr auch zu Hause regelmäßig nutzt.
  • Kochhilfen: Dazu gehört Öl und Fett (wir haben meist Olivenöl, Kokosöl und Butter dabei), Essig, Saucen wie Tabasco oder Currysoße, Ketchup, Senf, Maggie, und alles womit ihr sonst noch kocht. Ihr wisst am besten, was ihr braucht.
  • Frisches Obst und Gemüse: Für die ersten Tage
  • Wurst, Milchprodukte und sonstiges Verderbliches, das in den Kühlschrank muss: Rechnet immer nur solange, wie ihr sicher Strom haben werdet. Seid ihr grundsätzlich auf gut ausgestatteten Campingplätzen, dann ist das kein Thema. Seid ihr mehrere Wochen in der Wildnis und habt nur Strom für wenige Tage, dann muss man entsprechend planen.
  • Kaffee, Tee, Säfte und natürlich genügend Wasser. Auch alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder härtere Sachen. Immer daran denken: Getränke brauchen jede Menge Platz und sind ganz schön schwer. Hier macht es auch Sinn, Vorräte nur für wenige Tage anzulegen und unterwegs nachzutanken, wenn die Möglichkeit besteht.

Hygiene, Kosmetik, Apotheke

Im Bad – sauber werden und bleiben

Allgemeine Tipps fürs Bad habe ich schon in diesem Artikel zum Stauraumproblem gegeben.

In aller Kürze:

  • So wenig wie möglich doppelt mitnehmen (ein Duschgel und eine Zahnpasta für alle)
  • keine Vorräte anlegen
  • nur das mitnehmen, was ihr wirklich braucht.

Ich gebe zu, dass alles was mit dem Bad zusammenhängt noch viel individueller und persönlicher ist als die Kücheneinrichtung. Trotzdem versuche ich euch ein paar nützliche Hinweise zu geben. Viel wird in dieser Kategorie ‚optional‘ sein.

‚Optional‘ ist keine Wertung. Wenn ihr die Sachen braucht, dann nehmt sie mit. Das Ziel ist nicht, im Urlaub zu leiden, sondern nur das mitzunehmen, das ihr wirklich braucht.

Ausrüstung und Zubehör fürs Bad

  • Handtücher. 1 Duschhandtuch pro Person. Wenn ihr Badeurlaub macht, dann würde ich noch ein Strandhandtuch pro Person einpacken. Da Handtücher jede Menge Platz wegnehmen können, empfehle ich Mikrofaser – am besten in unterschiedlichen Farben, dann weiß jeder gleich welches ’sein‘ Handtuch ist. Extra Produkttipp: Handtücher von Decathlon. Für die Reise geht es kaum besser und praktischer. XL zum Baden, L zum Duschen.
  • Föhn. Wenn ihr Kinder dabeihabt oder selbst lange Haare habt, oder in kälteren Gefilden unterwegs seid, dann würde ich einen Fön schon als Muss einstufen. Es gibt sie in praktischer Reisegröße zum Klappen.
  • Spiegel. Die meisten Wohnmobile und Campervans haben ein kleines Bad, in dem bereits ein Spiegel eingebaut ist. Wenn ihr keinen habt, dann nehmt mindestens einen kleinen Handspiegel mit.
  • Gerade wenn ihr kleine Kinder dabeihabt, sind Waschlappen fast unverzichtbar. 2-3 reichen aber in der Regel.

Ver- und Gebrauchsmaterial im Bad

  • Duschgel und/oder Seife
  • Shampoo (es gibt auch praktische Duschgel-Shampoo Kombinationen)
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Universal-Creme, vor allem, wenn ihr viel in der Sonne seid oder trockene Haut habt
  • Sonnenschutz – besonders wenn ihr im Süden mit Kindern seid.
  • Reisenagelset (Schere und Feile)
  • Pinzette
  • Deo
  • Alles, was ihr für eure Menstruation braucht (Mein Tipp: Menstruationstassen sind auf Reisen besonders praktisch)
  • Feuchttücher – man kann sich darüber streiten, ob sie wirklich notwendig sind. Ich persönlich halte sie für ein Muss – gerade mit kleinen Kindern.
  • Über spezielles Toilettenpapier für euren Camper habe ich oben schon geschrieben. Ihr solltet aber auch ’normales‘ Klopapier im Gepäck haben. 1-2 Rollen reichen.

Optional

  • Rasierer für Sie und Ihn + Zubehör
  • Zahnseide
  • Make-Up
  • Spezialcremes (Augen-, Gesicht-, Hand…)
  • Spezialwaschzeug (Gesicht, Peeling…)
  • Spezialhaarwaschzubehör (Conditioner, Kur…)
  • Q-Tips
  • Haarstyling-Produkte wie Gel, Spray oder Wachs
  • Haar-Accessoires (Gummis, Spangen…)
  • Nagellack und -entferner
  • Parfüm
  • Ohrenstöpsel für eine gesunde Nachtruhe
  • Alle persönlichen Hygieneartikel, die ihr sonst noch braucht.

Apotheke

Jetzt wirds schwierig. Denn Apotheke ist ein sehr persönliches Thema und hat auch viel damit zu tun, wie ihr reist, wie oft ihr Medikamente nehmt und wie gut ihr auf Krankheiten vorbereitet sein möchtet.

Geht hier am besten nicht nach Listen oder Empfehlungen vor, macht euch selbst Gedanken und packt so, dass ihr euch wohl fühlt.

Erkundigt euch auch vorher über die Situation und Gefahren in den Ländern, die ihr bereist. Je nachdem, wo ihr seid, müsst ihr auch gegen Risiken wie Malaria, Höhenkrankheit oder verschmutztes Trinkwasser vorbeugen.

Meine persönliche Wohlfühlausstattung ist:

Grundausstattung

  • Alle Medikamente, die ihr regelmäßig einnehmt
  • Alle Medikamente, die ihr gegen landestypische Risiken benötigt
  • Schmerzmittel – mein Schmerzmittel der Wahl ist Ibuprofen und Paracetamol
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Wundsalbe
  • Verbandsset (mindestens Mullbinden, elastische Binde, Pflaster, sterile Kompresse, Dreieckstuch)
  • Mückenschutz
  • Fenistil gegen Mückenstiche und Sonnenbrand

Optional

  • Medikament gegen Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen oder andere Magen- und Darmbeschwerden
  • Mittel gegen Fieber, vor allem dann, wenn eure Kinder zu Fieberschüben neigen
  • Mittel gegen Erkältung wie z.B. Wick VapoRub, Nasentropfen oder Hustenlöser
  • Schmerzgel für Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Fieberthermometer
  • Tape
  • Rettungsdecke
  • Antiallergikum
  • Medikament gegen Reiseübelkeit
  • Augentropfen

Saubermachen – auch wenn es keinen Spaß macht

Grundausstattung, damit ihr es immer schön sauber habt

  • Spülmittel
  • Spüleimer/Waschschüssel (siehe weiter oben – da steht er auch schon)
  • 1 kleine Flasche Generalreiniger und Spritzflasche zum Mischen
  • 1 Rolle Mülltüten
  • Spülschwämme (1-2 pro Woche)
  • Putzlappen
  • Kehrschaufel und Besen

Für uns reicht das vollkommen aus. Ich fange auch gar nicht erst an, hier eine optionale Liste zu erstellen. Denn Putzmittel und Putzmittelzubehör gibt es so viel, dass ihr sicherlich selbst wisst, was ihr braucht und worauf ihr absolut nicht verzichten könnt.

Kleidung, Wäsche und Schlafen

Und jetzt wird es noch ein bisschen individueller. Eine Liste zusammenzustellen, die für alle gültig ist, wird schwierig. Daher gehe ich wieder von mir selbst und von uns als Familie aus.

Ausstattung Zubehör Packliste Campervan Wohnmobil

Voraussetzung: Diese Liste macht dann Sinn, wenn ihr – wie wir – mit der Hand wascht. Falls ihr lieber die Waschmaschinen auf dem Campingplatz nutzt, dann braucht ihr wahrscheinlich mehr Kleidung, als ich es hier aufgezählt habe.

Bei Handwäsche wasche ich alle zwei bis drei Tage eine kleine Waschladung und packe entsprechend Kleidung ein.

Diese Liste ist nicht für extreme Kälte oder andauernden Regen geeignet. Sie ist meine 3-Jahreszeiten-Packanleitung für alle Reisen von Frühlings- über Sommer- bis Herbsttemperaturen.

Die Empfehlung gilt immer pro Person.

Jacken und Schuhe

  • Campschuhe. Das sind Schuhe, in die ihr schnell hinein und herausschlüpfen könnt. Meine Favoriten sind Crocs, da ich die auch mit Socken anziehen kann. Andere ziehen Flip-Flops vor.
  • Turnschuhe. Für die normalen Laufaktivitäten, von Spaziergängen über Stadtbesichtigungen bis kurze Wandertouren. Auch mal zum Sport machen, falls mich das Jogging-Fieber überkommt.
  • Wanderschuhe. Habe ich auch immer mit dabei, da wir oft und gerne Wandern gehen. Alle, die das nicht tun, können diese natürlich getrost zu Hause lassen.
  • Sandalen. Wenn ich im Sommer oder im Süden unterwegs bin habe ich auch immer noch ein paar leichte Sandalen dabei, mit denen ich gut laufen kann. Ich oute mich an dieser Stelle als Teva-Träger. Und schäme mich kein bisschen 🙂
  • Badeschuhe. Wichtig für Strände mit Steinen, Meer mit Seeigeln und generell empfehlenswert für Kinder. Sie sind günstig und nehmen nicht viel Platz weg. Einpacken lohnt sich
  • Softshelljacke. Die hält einigermaßen warm und ist regenabweisend. Für mehr Wärme kann sie mit diversen Oberteilen kombiniert werden.
  • Leichte Sweatjacke für laue Abende vor dem Camper. Ein Kuschelteil, das vielleicht zu viel an Luxus ist, auf das ich aber nicht verzichten möchte.

Oberteile

  • 2-3 Tank-Tops für heiße Tage und zum Drunterziehen
  • 2-3 T-Shirts für warme Tage und zum Drunterziehen
  • 1 dünnes langärmliges Oberteil zum Drüberziehen (ich mag hier eines, das blusenähnlich oder hemdähnlich aussieht, dann hat man auch mal ein Ausgehoberteil)
  • 1 wärmendes langärmliges Oberteil zum Drüberziehen und als weitere Schicht unter der Jacke

Unterteile und Kleider

  • Stadttaugliche Wanderhose, die auch mal mit sauberem T-Shirt ins Restaurant angezogen werden kann.
  • Bequeme Hose für abends nach dem duschen. Im Sommer eine dünne Leinenhose, bei kühleren Abenden eine kuschelige Fleece-Hose.
  • Im Frühling und Herbst: 1 Jeanshose
  • Im Sommer: 1 mittellanges Kleid für Strand, Stadt und Kirchenbesuche. Entfällt bei Jungs und Männern.
  • Im Sommer: Kurze Hose für tagsüber. Sollte Strand-, stadt- und wandertauglich sein. Mein Tipp: die Outdoorausstatter wie Vaude oder Northface machen schicke und praktische Bermudas für alle Altersklassen. Sowas in der Art.
  • Im Sommer habe ich auch immer noch einen entspannten Rock dabei, den ich mal kurz über die Badesachen überwerfen kann. Das ist natürlich nichts für die Herren der Schöpfung. Aber da hat die Badehose oft gleich eine Bermuda-Doppelfunktion.

Unterwäsche, Nachtwäsche und Badesachen

  • 3-4 Unterhosen (je aktiver der Urlaub ist, desto mehr)
  • Für die Frauen: 1 BH und 1 Sport-BH
  • 1 Schlafanzug (im Sommer reicht mir ein T-Shirt)
  • 1 Badeanzug, Bikini oder Badehose
  • 2-4 Paar Socken (je aktiver und je kälter, desto mehr)

Accessoires

  • Universalgürtel
  • großes Tuch, das ich als Halstuch, Schutz vor Zug, Nierenwärmer oder auch mal Strand-Pareo verwenden kann.
  • Kopfschutz gegen Sonne oder/und Kälte
  • Sonnenbrille
  • Rucksack oder andere Tasche für tagsüber

Kleidung für Kleinkinder und Babys

Im Prinzip verändert sich die Packliste für Kleinkinder und Babys nicht sonderlich.

Es fällt natürlich einiges weg bei Babys und wird mit entsprechender Anzahl an langen oder kurzen Bodys ersetzt.

Für Kleinkinder würde ich noch 2 Hosen und T-Shirts zusätzlich einpacken, da diese doch ziemlich schnell schmutzig werden.

Schlafen

  • Kissen und Decke. Ein Set pro Person. Meine Empfehlung: Nehmt euch auch in warme Gegenden eine Decke mit, die ein bisschen Wärme gibt. Vor allem für euren Nachwuchs. Es gibt weniger, was blöder ist als nachts zu frieren.
  • Bettzeug. 1 Bettlaken, Kissenbezug und Deckenbezug pro Person reicht. Wenn es schmutzig ist, kann es unterwegs gewaschen werden.

Schlaf-Extras für Kinder

  • 1-2 Schlafsäcke für Babys anstatt Decke
  • Rausfallschutz fürs Bett

Wäsche waschen für Camper

Die Basics für das Waschen von Wäsche sind ziemlich schnell zusammengepackt.

Ihr braucht in jedem Fall

  • Waschmittel – Ich würde Handwaschmittel und ein bisschen Maschinenwaschmittel in Pulverform empfehlen. Pulver ist gut zu dosieren und läuft nicht aus.
  • Wäscheleine und Klammern zum Aufhängen (habe ich weiter oben schonmal erwähnt)
  • Große Tasche, die als Wäschekorb und Wäschesammler benutzt werden kann. Kleiner Tipp: Die blauen IKEA-Taschen eignen sich hervorragen. Die sind groß, unkaputtbar und lassen sich winzigklein zusammenfalten.

Optional zum Wäschewaschen in Campervan und Wohnmobil

  • Wir nutzen einen Scrubba, der das Waschen per Hand ziemlich einfach und bequem macht. Nicht unbedingt notwendig, aber seeehr komfortabel.

Elektronik

Elektronik summiert sich schnell, wenn man nicht aufpasst. Dabei muss das nicht sein. Selbst wenn man wie wir von unterwegs aus arbeitet, passt der ganze Elektronik-Kram meist in eine Tasche.

Das Geheimnis? Überlegt euch genau, welche Geräte ihr wirklich braucht, kombiniert Ladegeräte und setzt auf Akkus anstatt Batterien.

Hier müsst ihr eure eigene Liste schreiben, denn wo der eine nur mit einem Handy loszieht, braucht der andere Computer, Kamera, Kindl, WLan Router und einen Satellitenschüssel auf dem Dach.

Wenn ihr an unserem Set-Up interessiert seid, dann lasst es mich wissen und ich schreibe gerne einen Artikel darüber. Ansonsten kann ich euch nur raten, euch vorher genau zu überlegen, was ihr mitnehmen wollt und wo ihr es aufbewahrt.

Gepackt ist es anschließend in wenigen Minuten.

Ausstattung für Babys

Falls ihr noch nie mit Babys oder Kleinkindern campen wart, werdet ihr erstaunt sein, wie pflegeleicht und entspannt die kleinen Persönchen unterwegs sein können.

Aus meiner Erfahrung genießen sie mal ganz entspannt Zeit mit Mama und Papa zu verbringen, die kleinen Füße ins Wasser zu halten und dann trotzdem jede Nacht im vertrauten ‚Heim‘ zu schlafen. Campen im Wohnmobil oder Campervan macht mit Babys und Kleinkindern ganz besonders viel Spaß!

Und wahrscheinlich braucht ihr weniger ‚Extras‘ als ihr vielleicht annehmt:

  • Camping-Kinderstuhl: Wenn euer Baby schon sitzen kann, dann bietet sich so einer an. Dann kann der Zwerg am Tisch mitessen oder auch mal ins Restaurant oder die Strandbar mitkommen. Bei IKEA gibt es den Reisekinderstuhl unserer Wahl. Der ist leicht, unempfindlich und kann ganz schnell zusammengebaut werden. Alternativ bietet sich auch eine Sitzerhöhung mit Gurten an wie diese hier. Der Vorteil hier: Das Teil leistet auch noch für Kleinkinder gute Dienste.
  • Decke: Eine große Picknickdecke sollte immer dabei sein. Auf ihr könnt ihr spielen, essen, schlafen und was man als Baby sonst noch so Wichtiges zu erledigen hat. Nehmt im Zweifelsfall eine, die ein bisschen größer ist.
  • Wickelunterlage: Habt ihr wahrscheinlich eh immer dabei.
  • Windelzubehör (Windeln, Feuchttücher, )
  • Ersatzmilch und Zubehör (Fläschchen…)
  • Stillzubehör (Kissen, Pumpe…)
  • Beißring: Im Urlaub kommt ein Zahn und er ist schmerzhaft. Versprochen.
  • Kleine Auswahl an Babyspielzeug.
  • Sonnenschutz! Wenn ihr im Süden unterwegs seid, dann vergesst nicht Sonnenmütze mit Nackenschutz, langärmliges Schwimmhemd und einen Schattenspender wie Strandmuschel, Sonnenschirm o.ä.
  • Lätzchen und Spucktücher
  • Babytrage und/oder Kinderwagen. Lasst den Kinderwagen wenn möglich zu Hause und nehmt stattdessen eine solide Babytrage. Hier könnt ihr euch über die möglichen Modelle informieren.

Ausstattung für Kleinkinder

  • Sitzerhöhung: Bei Kleinkindern reicht oft ein einfaches Kissen. Falls ihr eurem Baby schon eine ordentliche Sitzerhöhung gekauft habt, dann könnt ihr die einpacken.
  • Decke: Es gilt das gleiche wie für Babys. Eine Decke braucht ihr. Je größer, desto besser.
  • Trinkflasche für Unterwegs.
  • Genug Snacks. Kleinkinder sind praktisch immer am Verhungern. Genug Snacks zum Essen sind notwendig.
  • Auch hier solltet ihr wieder für genug Sonnenschutz sorgen. Gerade dann, wenn ihr aktive Kleinkinder habt, die gerne in der Sonne herumspringen: Langärmlige Wassershirts, Sonnenmützen mit Nackenschutz und extra Schattenspender wie Strandmuschel oder Sonnenschirm.
  • Tragehilfe oder Wandertrage für unterwegs. Falls ihr noch auf der Suche nach der perfekten Wandertrage seid, hätte ich hier eine Empfehlung.
Ausstattung Zubehör Packliste Campervan Wohnmobil

Spielen und Beschäftigen

Auch wenn der Platz im Wohnmobil begrenzt ist, solltet ihr trotzdem darauf achten, dass euer Kind genug eigene Dinge eingepackt hat, um sich zu beschäftigen und auch um ein bisschen von zu Hause in die Fremde mitzunehmen. Das gibt Sicherheit und hilft mit eventuellem Heimweh.

Es macht Sinn, Spielsachen grundsätzlich nach Kategorien einzupacken. Das bedeutet, dass ihr möglichst viele unterschiedliche Dinge einpackt, aber von jeder Art nur eins. Was das ist, wir von Kind zu Kind unterschiedlich sein.

  • Kreativspielzeug: Malen, basteln, kneten, kleben, schneiden…
  • Fantasiespielzeug: Autos, Tiere, Figuren, Puppen…
  • Kuschelfreunde: Kuscheltiere, Puppen, Kuschelkissen…
  • Lesen und Vorlesen: 2-3 Bücher zum gemeinsamen Anschauen und für die Gute-Nacht-Geschichte
  • Bauen: Kleiner Beutel Lego, Perlen zum Fädeln, sonstiges Konstruktionsspielzeug.
  • Familienspiele: Kartenspiele, Reisespiele…
  • Aktivspiele für draußen: Ball, Boule, Wurfspiele, Federball…

Das hört sich viel an. Wenn ihr euch aber in jeder Kategorie auf 1 bis 2 Dinge beschränkt, braucht ihr dafür nicht viel Platz, habt aber eine ziemlich abwechslungsreiche Sammlung an Spielzeug dabei.

Wenn ihr eurem Kind jetzt noch einen kleinen Rückzugsort im Wohnmobil einrichtet, wird es sich bald wie zu Hause fühlen.

Mehr zum Reisen und Campen speziell mit Kindern findet ihr in diesem Artikel hier.

Komplette Pack-, Zubehör- und Ausstattungsliste zum Download

Und weil es so schön war, hier nochmal in der Übersicht. In dieser Liste findet ihr die komplette Basisausstattung für eure erste Reise mit Wohnmobil und Campervan.

Und wenn ihr jetzt vom ganzen Kram, den ihr mitschleppen sollt erschlagen seid, dann bekommt ihr hier noch ein paar einfache aber gute Tipps, wie ihr alles gut verstaut und dann auch noch ein bisschen Platz für den kleinen Luxus zwischendurch habt.

Jetzt wünsche ich erfolgreiches Packen und vor allem allzeit gute Fahrt!

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