<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erfahrungen &#8211; für Eltern und Kinder</title>
	<atom:link href="https://kleine-fische.com/category/erfahrungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kleine-fische.com</link>
	<description>Von Babytrage bis Holzspielzeug</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Apr 2020 17:06:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.7.14</generator>

<image>
	<url>https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2019/11/favi.png</url>
	<title>Erfahrungen &#8211; für Eltern und Kinder</title>
	<link>https://kleine-fische.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Gundula: Traumkind mit Down-Syndrom</title>
		<link>https://kleine-fische.com/013-erfahrungsbericht-gundula/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/013-erfahrungsbericht-gundula/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 08:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[down-syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[herzfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3855</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist alles ein bisschen anders. Ich bin vor einiger Zeit auf Gundulas Blog aufmerksam geworden und habe mich in ihrer Geschichte festgelesen. Ich habe ... <a title="Erfahrungsbericht von Gundula: Traumkind mit Down-Syndrom" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/013-erfahrungsbericht-gundula/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute ist alles ein bisschen anders. Ich bin vor einiger Zeit auf <a href="https://geliebteronja.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gundulas Blog</a> aufmerksam geworden und habe mich in ihrer Geschichte festgelesen.</p>



<p>Ich habe Gundula gefragt, ob sie nicht einen Bericht für meine Seite schreiben könnte, da ihre Geschichte einerseits wichtig ist und vielen Mut machen wird, andererseits aber auch einfach nur schön zu lesen ist. Man verliebt sich nämlich gleich mit in die kleine Ronja.</p>



<p>Herzlichen Dank an dieser Stelle an Gundula, die zusammen mit ihrem Freund Matthias zusammenlebt. Töchterchen Ronja ist vor 10 Wochen zur Familie dazugekommen.</p>



<h2>Gundulas Erfahrungsbericht</h2>



<p>Den letzten Sonntag haben wir zusammen mit unserer 10 Wochen alten Tochter Ronja in der Therme verbracht.</p>



<p>Ronja hat das erste Mal im Babybecken gebadet: Ganz aufgeregt war sie am Anfang. Dann hat sie aber Vertrauen geschöpft. Schließlich waren beide Eltern mit im Wasser. Ich glaube, es hat ihr richtig gut gefallen.</p>



<p>Den Rest der Zeit war Ronja mit uns in der Sauna. Immer ein Elternteil war in der Sauna, der andere hat draußen gewartet und mit Ronja gekuschelt. 6 Stunden haben wir dort verbracht und Ronja war die ganze Zeit glücklich und zufrieden.</p>



<p>Mehrmals wurden wir angesprochen von entzückten &#8222;Zuschauern&#8220;: Was für ein Traumbaby wir haben, wie niedlich sie ist, ob wir eigentlich wissen, wie gut wir es mit so einem entspannten Baby haben, usw….</p>



<p>Ich möchte ja nicht angeben, aber: Das sind wir fast schon gewöhnt. Ronja ist bei Vielem mit dabei und diese Reaktionen haben wir schon ein paarmal erlebt. Ich gebe zu, ich erzähle dann auch gern mal, dass sie übrigens auch durchschläft nachts.</p>



<p>Warum ich das hier so ausbreite? Unsere Tochter hat das Down Syndrom.</p>



<p>In eben dieser Sauna habe ich durch Zufall einen Zeitungsbericht gelesen, in dem es darum ging, dass der Praena Test künftig eventuell von der Krankenkasse übernommen werden soll. Kostenübernahme für einen Test, infolge dessen die allermeisten Kinder, die vielleicht geworden wären wie unsere Ronja, getötet werden.</p>



<h4>Viele haben ein falsches Bild</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="835" height="1024" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-835x1024.jpg" alt="erfahrungsbericht gundula" class="wp-image-3858" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-835x1024.jpg 835w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-245x300.jpg 245w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-768x942.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-696x854.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-1068x1310.jpg 1068w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-342x420.jpg 342w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula-1920x2355.jpg 1920w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/08/013-gundula.jpg 1670w" sizes="(max-width: 835px) 100vw, 835px" /></figure></div>



<p>Ich schreibe hier meine Erfahrungen auf, weil ich glaube, dass die allermeisten einfach ein ganz falsches Bild davon haben, was es bedeutet, ein Kind mit Trisomie 21 zu haben. Ich merke dies auch an der Art der öffentlichen Diskussion. Wenn mehr Menschen wüssten, wie wundervoll und &#8222;normal&#8220; es mit dem Außergewöhnlichen sein kann, dürften vielleicht auch mehr Kinder wie Ronja leben. So meine Hoffnung.</p>



<p>Erfahren haben wir von Ronjas Down in der 26. Schwangerschaftswoche. Zu Beginn der Schwangerschaft hatten wir einmal kurz darüber gesprochen, ob wir irgendwelche Screenings machen wollen. &#8222;Nein&#8220;, haben wir entschieden. Auch ein behindertes Kind ist uns willkommen.</p>



<h4>Die erste Zeit war ein Schock</h4>



<p>Zu erfahren, dass es dann tatsächlich so ist, dass das Baby, das sich schon seit Wochen so kräftig in meinem Bauch bewegt, einen komplizierten Herzfehler (AVSD) und ein zusätzliches Chromosom besitzt, das ist dann trotzdem noch einmal etwas ganz anderes.</p>



<p>Es hat uns für Tage komplett den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war ein unglaublicher Schock für uns. In diesen Tagen, die geprägt waren von tiefer Trauer und Nicht-Wahrhaben-Wollen, habe ich begonnen zu bloggen. Den ersten Beitrag aus dieser Zeit <a href="https://geliebteronja.wordpress.com/2018/02/09/erster-blogbeitrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr hier</a>.</p>



<h4>Entdeckt wurde Ronjas Herzfehler durch eine Feinultraschalluntersuchung.</h4>



<p>Ich habe mir für meine Schwangerschaft eigentlich eine überwiegende Hebammenbetreuung gewünscht. Lediglich zu den drei empfohlenen Ultraschalluntersuchungen wollte ich zum Arzt gehen. Die restlichen Vorsorgetermine wollte ich meine Hebamme machen lassen.</p>



<p>Beim zweiten Ultraschall hat unser Arzt dann gleich einen Feinultraschall gemacht, da die Technik dazu sowieso in der Praxis vorhanden war. Dabei fiel ein sogenannter White Spot an Ronjas Herz auf. Das ist eine Auffälligkeit auf dem Ultraschall, die alles oder nichts bedeuten kann. Sie kann ein Hinweis auf eine Trisomie 21 sein. Sie kann auch, und das ist in den meisten Fällen so, einfach wieder verschwinden.</p>



<p>Sechs Wochen später war der White Spot zwar verschwunden, dafür war es nun aber eindeutig zu sehen: Ronja hat eine gemeinsame Herzklappe, und die Scheidewände zwischen Vorhöfen und Herzkammern haben deutliche Löcher. Sie hat einen atrioventrikulären Septumdefekt. Der Herzfehler ist typisch für Trisomie 21. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ronja das Down Syndrom hat, ist sehr hoch.</p>



<p>Noch in der Praxis habe ich meinen Freund angerufen und noch in der Praxis haben wir entschieden, eine Fruchtwasseruntersuchung machen zu lassen.</p>



<p>Tatsächlich war eine Abtreibung für uns auch, oder gerade zu diesem Zeitpunkt, undenkbar. Ronja war DA. Sie hat getreten und gezappelt und ich habe mich schon mit ihr unterhalten, wenn wir alleine zuhause waren. Mindestens ebenso schwer zu verkraften wie die Diagnose selbst war für uns die Tatsache, immer wieder neu versichern zu müssen, dass eine Abtreibung für uns nicht in Frage kommt.</p>



<h4>Ronja wird nicht getötet!</h4>



<p>Das mussten wir immer wieder klar machen, weil es uns immer wieder, mal mehr, mal weniger deutlich angeboten wurde. Die Fruchtwasseruntersuchung haben wir trotzdem machen lassen, ja. Wir wollten einfach Gewissheit. Wollten nicht die nächsten Monate der Schwangerschaft ständig grübeln.</p>



<p>Und wir wollten es vermeiden, dass die Menschen um uns herum nach Ronjas Geburt nicht wissen, ob sie wirklich gratulieren sollen. Sollte es das Down Syndrom sein, wollten wir Gelegenheit haben, uns selbst und unser Umfeld in der Schwangerschaft darauf vorzubereiten und auch unsere Haltung dazu deutlich zu machen. Dieses Argument kam auch von unserem Arzt.</p>



<p>2 Tage nach der Fruchtwasseruntersuchung hatten wir dann Gewissheit:</p>



<h4>Freie Trisomie 21.</h4>



<p>Meine Schwangerschaft ist durch das frühe Wissen bestimmt nicht leichter geworden, das ist klar. Ich habe aber trotzdem wieder zu mir zurück gefunden, auch wenn es eine Weile gedauert hat.</p>



<p>Unglaublich geholfen hat mir dabei die Unterstützung unserer Hebammen. Auch wenn wir von nun an deutlich engmaschiger gynäkologisch betreut wurden, waren es letztlich die Termine mit der Hebamme, die die eigentliche Stütze für uns waren.</p>



<p>Der Job eines Arztes ist es, Fehler, Krankheiten und Risiken zu erkennen und darüber aufzuklären. Das haben wir reichlich zu spüren bekommen. Der Job einer Hebamme ist es, der werdenden Mutter Vertrauen in ihren Körper zu vermitteln.</p>



<p>Warum sollte die Schwangerschaft ein geringeres Wunder sein, warum sollte ich sie weniger genießen, nur weil das Baby in meinem Bauch ein zusätzliches Chromosom besitzt? Nach einigen Wochen konnte ich das tatsächlich so sehen. Ich konnte meine Schwangerschaft wieder genießen und ich konnte mich wieder fast ungetrübt auf mein Kind freuen.</p>



<h4>Die richtige Balance finden</h4>



<p>Die Herausforderung während der Schwangerschaft lag nun darin, das für uns richtige Gleichgewicht zwischen maximaler Absicherung und Natürlichkeit zu finden. Einige Kontrolluntersuchungen waren &#8222;schön&#8220;, andere haben uns aus heutiger Sicht völlig unnötig verunsichert.</p>



<p>Zum Beispiel hieß es die gesamte Schwangerschaft hindurch, dass Ronjas ein sehr zartes Kind sei. &#8222;Wachstumsretardierung&#8220;. Typisch bei Down Syndrom…</p>



<p>Auf die Welt kam sie letztlich mit einem völlig gesunden Geburtsgewicht von 3160 Gramm!</p>



<p>Irgendwie muss man das, was die Ärzte sagen, ja ernst nehmen. Gleichzeitig aber auch nicht zu ernst. Auch Ärzte können ganz schön daneben liegen. Das eigene Empfinden ist mindesten genauso wichtig, das ist mein Fazit.</p>



<h4>Das richtige Krankenhaus</h4>



<p>Für Ronjas Geburt habe ich mir so viel Natürlichkeit wie möglich gewünscht. Die erste Klinik, die man uns aufgrund ihres Herzfehlers empfohlen hat, fand ich vom Gefühl her ganz furchtbar. Man hat uns dort die Einleitung einige Tage vor dem errechneten Geburtstermin empfohlen. Eine Maßnahme, gegen die sich innerlich bei mir einfach alles gesträubt hat.</p>



<p>Solange es Ronja gut geht, darf sie selber aussuchen wann sie auf die Welt kommen möchte, DS und AVSD hin oder her, das war mein Gefühl. Wenn ihr mögt, könnt ihr <a href="https://geliebteronja.wordpress.com/2018/03/25/es-kommt-bei-kindern-mit-down-syndrom-auch-haeufiger-vor-dass-diese-im-mutterleib-einfach-sterben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier über meine Erfahrungen im Detail</a> lesen.</p>



<p>Ich habe mich dann selber umgeschaut und ein Krankenhaus gefunden, das bereit war, genau unseren Weg mit uns zu gehen. Das war genau die richtige Wahl, hat sich später herausgestellt. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.</p>



<h4>Letztlich kam Ronja in SSW 37+6 dann doch per Kaiserschnitt zur Welt.</h4>



<p>Ihre Geburt war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber sie war außer dem Herzfehler gesund und munter und kräftig!</p>



<p>Entgegen all dem, was man uns vorher erzählt hat, hat Ronja vom ersten Tag an der Brust getrunken. Und auch von Muskelschwäche haben wir nichts gemerkt.</p>



<p>Wir haben dann doch 14 Tage in der Klinik verbringen müssen, weil Ronja lange Sauerstoff gebraucht hat. Die ganze Zeit konnte ich bei ihr sein. Ronja wurde als munteres, voll gestilltes Baby entlassen.</p>



<p>Viele Schwestern haben den Kopf geschüttelt, darüber, wie munter und trinkfreudig und so ganz untypisch für ein Baby mit Down Syndrom sie ist.</p>



<h4>Und jetzt?</h4>



<p>Seit wir gemeinsam zu Hause sind, ist Ronja für uns im Umgang ein ganz normales Baby. Sie ist wundervoll, aufmerksam, entwickelt sich prächtig und ist einfach unsere Tochter.</p>



<p>In den nächsten Monaten muss sie am Herzen operiert werden und einmal in der Woche gehen wir mit ihr zur Physiotherapie. Ansonsten ist alles &#8222;ganz normal&#8220;. Wir haben unser Traumkind bekommen und sie ist perfekt, so wie sie ist. Der Gedanke, dass es überhaupt jemals für irgendjemanden zur Debatte stand, dieses Kind nicht leben zu lassen, ist unerträglich.</p>



<p>Das ist das, was ich euch mitgeben möchte. Sicherlich gibt es auch Kinder mit Down Syndrom, denen es nicht so gut geht wie Ronja. Aber ganz ehrlich: Die meisten Eltern von anderen Kindern mit Trisomie haben ganz Ähnliches wie ich zu berichten.</p>



<p>Es ist wundervoll mit Ronja. Vielleicht sogar gerade auch wegen ihrer Trisomie.</p>



<p>Ja. Das meine ich ganz ernst.</p>



<p><em>Mehr über Ronja, Gundula und ihre spannende, liebevolle Reise erfahrt ihr auf ihrer Seite:&nbsp;</em><br>
<a href="https://geliebteronja.wordpress.com/"><em>https://geliebteronja.wordpress.com/</em></a></p>



<p>Gundula beantwortet auch gerne individuelle Fragen. Entweder hier, auf ihrem Blog, oder direkt über ihr Kontaktformular:&nbsp;<a style="text-decoration-line: underline;" href="https://geliebteronja.wordpress.com/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://geliebteronja.wordpress.com/kontakt/</a></p>



<p>Scheut euch nicht sie anzusprechen, vor allem auch wenn ihr selbst in einer ähnlichen Situation seid.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/013-erfahrungsbericht-gundula/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Nini &#8211; Zwillingsschwangerschaft mit geplantem Kaiserschnitt</title>
		<link>https://kleine-fische.com/012-erfahrungsbericht-nini/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/012-erfahrungsbericht-nini/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[blutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[sodbrennen]]></category>
		<category><![CDATA[SS nach Fehlgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[symphyse]]></category>
		<category><![CDATA[über 35]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3529</guid>

					<description><![CDATA[Heute schreibt Nini über ihre Erfahrungen in ihrer Schwangerschaft. Sie ist 37 Jahre alt und Mama von drei Kindern. Ihr Großer ist fünf Jahre und ... <a title="Erfahrungsbericht von Nini &#8211; Zwillingsschwangerschaft mit geplantem Kaiserschnitt" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/012-erfahrungsbericht-nini/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute schreibt Nini über ihre Erfahrungen in ihrer Schwangerschaft. Sie ist 37 Jahre alt und Mama von drei Kindern. Ihr Großer ist fünf Jahre und ihre Zwillinge sind 2,5 Jahre alt. Zur Familie gehören ihr Mann und ihre Tibet-Terrier Hündin Elli.</p>



<p>Auf ihrem Blog&nbsp;<a href="https://mamazeiten.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mamazeiten.com</a> berichtet sie über Familienthemen, DIY-Projekte und praktische Haushalts- und Spartipps.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Unsere Zwillinge sind Wunschkinder. Es hat schnell geklappt. Aber bis zur 12. Woche haben mir zwei Frauenärzte bestätigt, dass es nur ein Kind ist. Erst danach konnte meine kleine Tochter auf dem Ultraschall gesehen werden und ich bekam einen Eintrag „Gemini“ in den Mutterpass.</p>



<p>Der Arzt gratulierte selbstverständlich zur Zwillingsschwangerschaft. Aber wir waren sprachlos.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Die Beiden sind 2,5 Jahre alt, quatschen den ganzen Tag und sind gesund und munter. Sie entwickeln sich prima und bis auf den jährlichen Infekt, haben wir noch keine Kinderkrankheiten gehabt.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="450" height="450" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina.jpg" alt="Erfahrungsbericht Nini" class="wp-image-3532" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina.jpg 450w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-150x150.jpg 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-300x300.jpg 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-65x65.jpg 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-420x420.jpg 420w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure></div>



<p>Nein, es war meine dritte Schwangerschaft. Mein Sohn ist über ET geboren, danach haben wir unsere Kleine leider viel zu früh gehen lassen müssen und dann kamen die Zwillinge.</p>



<p>In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich bereits Blutungen, in der Zwillingsschwangerschaft dann auch. Die Kleine war immer kleiner und zarter und deswegen mussten wir zur Feindiagnostik und ich hatte ständig Angst, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein könnte. Die letzten drei Wochen vor der Geburt hat der Frauenarzt immer 2.300 Gramm gemessen. Da habe ich mir erneut Gedanken gemacht, ob sie wirklich gesund ist. Zum Glück hat er Recht behalten. Dennoch kamen die Zwillinge mit einem Kilo Gewichtsunterschied zur Welt.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Nachdem wir unser Sternenkind haben gehen lassen müssen, habe ich das Leben mehr zu schätzen gewusst. Und als der Schock über die Zwillinge verdaut war, haben wir es positiv gesehen und daran geglaubt, dass unser Sternchen zu uns zurückkommen möchte.</p>



<p>Ich habe diese Schwangerschaft bewusst erlebt und mich auf die Beiden sehr gefreut.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Bei meinem Sohn wollte ich ständig Mandarinen und Orangensaft. Bei den Zwillingen hatte ich ziemliche Probleme mit der Symphyse und Sodbrennen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich sitzend schlafen kann. Es war schrecklich.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan?</h3>



<p>In der ersten Schwangerschaft habe ich Akkupunktur von der Hebamme bekommen. Eigentlich auch, damit der junge Mann sich auf den Weg macht – wollte er damals aber nicht. Bei den Zwillingen habe ich Magnesium genommen, das im übrigen auch gut gegen Sodbrennen hilft. Folsäure in der ersten Zeit habe ich auch immer genommen, danach die Kombi mit Fischöl.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet?</h3>



<p>Ja, ich habe kein Sushi, keine Salami oder Brötchen bspw. mit Remoulade gegessen. Auch Speisen mit rohem Ei nicht.</p>



<h3><figure><img loading="lazy" class="wp-image-3534 size-medium alignright" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht nini" width="300" height="300" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-Nini.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Im Vorbereitungskurs und in einer Facebook-Gruppe für Zwillingsmamas. Dort haben sie mir wirklich sehr geholfen. Denn ab der 20. Woche ist der Bauch so groß wie bei einer Einlingsschwangerschaft. Das war schon ziemlich heftig. Nach einer gewissen Zeit war es für mich völlig normal, dass wir Zwillinge bekommen. Der Austausch hat richtig gut getan.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Ich habe versucht so lange wie möglich durchzuhalten und meine Sorgen in den Griff zu bekommen, damit die Babies nicht den ganzen Stress ab bekommen. Ansonsten war aufgrund der Beckenendlage (also Füße nach unten) klar, dass es ein geplanter Kaiserschnitt werden wird.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen?</h3>



<p>Der Schwangerschaftskurs und die Facebook-Gruppe. Bücher habe ich gar nicht gelesen.</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Nein, kein Geburtsplan.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Der Kaiserschnitt selbst verlief unkompliziert. Mein Sohn ist zu Beginn der Minute auf die Welt gekommen und meine Tochter in derselben Minute.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Leider ging es mir nach der Geburt nicht so gut, da die Spinale sehr oft gestochen werden musste und dann Hirnwasser im Rückenmark versickert ist. Die Folge davon sind höllische Kopfschmerzen, die auch mit Schmerzmitteln nicht wirklich richtig verschwinden. Das Krankenhausbett hat dazu beigetragen, dass der komplette Halswirbelbereich verspannt war.</p>



<p>Vom Kaiserschnitt selbst, habe ich mich schnell erholt. Ich habe das Krankenhaus nach drei Tagen verlassen. Bei meinem Sohn hatte ich die Beschwerden nicht und bin ebenfalls nach drei Tagen nach Hause.</p>



<h3>Was hast du in den ersten Tagen, Wochen und Monaten für dich selbst und deine Erholung bzw. Rückbildung gemacht?</h3>



<p>Nein, ich habe meinem Körper vertraut, dass er das alleine hinbekommt. Die Rückbildung nach den Zwillingen hat 1,5 Jahre gedauert. Auch heute habe ich den Eindruck, dass die Bauchmuskeln noch nicht wieder so fit sind wie vorher. Beckenboden usw. ist aber Alles wie vorher auch.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Ehrlich gesagt nichts – ich bin glücklich, dass die drei Kinder gesund und munter sind. Meine Schwangerschaften waren im Vergleich zu manch Anderen wirklich gut verlaufen. Die Zwillinge sind keine Frühchen und ich habe lange ausgehalten.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Auf den eigenen Körper vertrauen und annehmen, dass eine Schwangere andere Bedürfnisse hat, als eine Nicht-Schwangere. Der Körper leistet enorm viel und als werdende Mutter bist du nicht mehr so leistungsfähig, benötigst mehr Ruhepausen und Auszeiten. Nicht umsonst gibt es die Schwangerschaftsmüdigkeit.</p>



<p>Auf den eigenen Körper hören und die Signale wahrnehmen und umsetzen. Außerdem auf gute Ernährung achten und die Zeit genießen – die Momente genießen, wenn kleine Füße von innen gegen den Bauch treten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https/www.mamazeiten.com"><img loading="lazy" width="150" height="150" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo-150x150.jpeg" alt="Erfahrungsbericht Nini Blog Mamazeiten" class="wp-image-3531" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo-150x150.jpeg 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo-300x300.jpeg 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo-65x65.jpeg 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo-420x420.jpeg 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/012-janina-logo.jpeg 640w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></figure></div>



<p>Wenn ihr mehr über Nini, ihre Familie und den manchmal anstrengenden aber meistens lohnenden Alltag mit 3 Kindern erfahren möchtet, dann findet ihr sie auf ihrem wirklich lesenswerten Blog:</p>



<p><a href="https://www.mamazeiten.com">https/www.mamazeiten.com</a><br>oder auf <a href="http://www.instagram.de/mamazeiten">Instagram</a> und <a href="http://www.facebook.de/mamazeiten">Facebook</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/012-erfahrungsbericht-nini/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Judit: Lange Einleitung und holpriger Start beim Stillen</title>
		<link>https://kleine-fische.com/011-erfahrungsbericht-judit/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/011-erfahrungsbericht-judit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 08:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[Stillprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[symphyse]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Übertragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3423</guid>

					<description><![CDATA[Judit übernimmt heute das Berichteschreiben. Sie ist 29, alleinerziehend und ganz nebenher noch Studentin &#8211; und sie ist glückliche Mama eines westfälisch-afrikanischen Wuschelkopfes. Erzähl uns ... <a title="Erfahrungsbericht von Judit: Lange Einleitung und holpriger Start beim Stillen" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/011-erfahrungsbericht-judit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Judit übernimmt heute das Berichteschreiben. Sie ist 29, alleinerziehend und ganz nebenher noch Studentin &#8211; und sie ist glückliche Mama eines westfälisch-afrikanischen Wuschelkopfes.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Kinder wollte ich schon immer haben. Doch als ich den Schwangerschaftstest machte, war das wohl der unpassendste Zeitpunkt, zu dem der Test positiv hätte ausfallen dürfen.</p>



<p>Ich war mit meinem damaligen Freund noch nicht lange zusammen und stand kurz vor Abschluss meines Studiums, durch das ich mich seit Jahren quälte. Nun waren da aber zwei Striche: Test positiv. In dem Moment war es für mich ein absoluter Schock, hatte ich doch überhaupt nicht damit gerechnet.</p>



<p>Die ersten Tage nach dem Test war ich wie betäubt. Das konnte doch nicht wahr sein!</p>



<p>Meine Gynäkologin hatte mir in Aussicht gestellt, nur mit vielen Problemen schwanger werden zu können. Und jetzt war da dieses Baby. Schnell war für mich jedoch auch die Entscheidung getroffen, das Kind behalten zu wollen, egal wie es kommen würde.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Die Entbindung ist jetzt in ein paar Tagen ein Jahr her und meiner Tochter geht es wunderbar. Sie ist so ein fröhliches und ausgeglichenes Kind.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819.jpg"><img loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819-768x1024.jpg" alt="Erfahrungsbericht Judit" class="wp-image-3437" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819-768x1024.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819-225x300.jpg 225w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819-696x928.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819-315x420.jpg 315w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-e1528141076819.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure></div>



<p>Eine erste Schwangerschaft ist gewiss immer aufregend. Und wenn es einen so ganz ungeplant trifft, noch ein wenig aufregender als sonst schon. Ich hatte immer das Idealbild eines verheirateten Paares, das sich sehnlichst ein Kind wünscht, vor Augen, wenn ich vor der Schwangerschaft an meine Familienplanung dachte.</p>



<p>Meine Schwangerschaft verlief im Vergleich zu diesem Idealbild genau gegenteilig ab: Ich trennte mich vom Vater meines ungeborenen Kindes noch am Anfang der Schwangerschaft, steckte alle Kraft in mein Studium und lebte weiter in meinem 1-Zimmer-Appartement.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>In der Schwangerschaft änderte sich alles: mein komplettes Leben wurde auf den Kopf gestellt. Mein Körper konnte das Pensum, das ich zuvor mit Studium, Ehrenamt und Hobbys am Tag geleistet hatte, nicht mitgehen. Ich musste lernen, Prioritäten zu setzen.</p>



<p>Die Befürchtung, dass sich das schwierige Verhältnis zu meinen Eltern noch weiter verschlechtern würde, bewahrheitete sich nicht. Im Gegenteil: im achten Monat zog ich wieder in mein Elternhaus und wir gründeten unsere Mehrgenerationen-WG. Bis heute bin ich sehr glücklich mit dieser Entscheidung.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Die ersten 20 Wochen war mir furchtbar übel. Ich habe kaum etwas an Essen bei mir behalten. Ich konnte nicht mehr in den Supermarkt gehen, weil dieser plötzlich unglaublich stank, wodurch mir noch schlechter wurde.</p>



<p>Nachdem ich die Übelkeit überstanden hatte, machte meine Symphyse arge Probleme, sodass ich nachts vor Schmerzen kaum schlafen konnte.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan?</h3>



<p>nein.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet?</h3>



<p>Verzichtet habe ich in der Schwangerschaft auf die üblichen Sachen (Alkohol, Rohmilchprodukte etc.).</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Da ich neben dem Studium kaum Zeit für andere Dinge hatte, blieb ich erstmal einsam schwanger. Eine liebe Freundin war nur drei Monate zuvor schwanger geworden. Mit der konnte ich mich regelmäßig austauschen. Das hat uns noch mehr zusammengeschweißt.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Ich habe die Geburt auf mich zukommen lassen. Irgendwie hatte ich ein Urvertrauen in alles: in mich, in das Kind und die Zukunft. Ich hatte keine Angst vor der Geburt. Daher empfand ich einen Geburtsvorbereitungskurs mit anderen Schwangeren eher als Belastung und entschied mich dagegen.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen</h3>



<p>Von den Eltern einer Nachhilfeschülerin, die ich über lange Zeit schon begleitete, hatte ich ein kleines Büchlein zur Schwangerschaft geschenkt bekommen, was, von einem Mann geschrieben, humorvoll die Entwicklung des Kindes und der Mutter Woche für Woche beschrieb.</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Ich hatte keinen Geburtsplan. Die Chancen, dass meine Tochter per Kaiserschnitt zur Welt kommen würde, wuchsen zum Ende der Schwangerschaft immer mehr. Deshalb wurde mein Wunsch nach einer natürlichen Geburt immer von der anderen Option begleitet.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Mein errechneter Termin lag genau sechs Tage vor der kirchlichen Hochzeit meiner Schwester. Je näher der Entbindungstermin rückte, desto geringer waren die Chancen, dass ich bei der Hochzeit dabei sein konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Judit" class="wp-image-3425" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/06/011-judit-insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Der Entbindungstermin kam und ich hatte noch nicht einmal Anzeichen von Senkwehen. Meine Ärztin entschied, dass ich bei ET+7 zur Einleitung ins Krankenhaus geschickt würde, da meine Tochter sehr groß und schwer geschätzt wurde. Eine Woche lang ging ich jeden Tag zum CTG in der Hoffnung, am nächsten Tag schon unter heftigen Schmerzen im Kreißsaal zu liegen. Aber es sollte nicht sein.</p>



<p>Also ging ich am Hochzeitstag meiner Schwester ins Krankenhaus. Meine Tante begleitete mich. Sie hatte spontan entschieden, lieber mir beistehen zu wollen, als zur Hochzeit nach Österreich zu fahren.</p>



<p>Eingeleitet wurde ich mit Prostaglandintabletten. Noch frohen Mutes, alles bald überstanden zu haben, wurde ich nach der ersten Tablette und einem CTG zum Spazieren geschickt. Das Wetter war furchtbar warm. Meine Tante und ich verbrachten die Zeit bis zum nächsten CTG auf dem angrenzenden alten Friedhof unter wunderbar alten schattigen Bäumen. So nah war also das Sterben und Gebären zusammen.</p>



<p>Der erste Tag der Einleitung verging mit nur leichten Kontraktionen, die kaum messbar waren. Sie ließen mich jedoch nicht schlafen. Am nächsten Tag passierte ebenso wenig. Die Langweile, Warterei und Hitze machten mir zu schaffen. Die Ärzte entschieden, dass ich am dritten Tag eine Pause bekäme, um Kraft zu sammeln.</p>



<p>Inzwischen waren meine Eltern von der Hochzeit wiedergekommen. Am vierten Tag der Einleitung hatte sich meine Mutter, Tante und ich uns erst für die Mittagszeit im Krankenhaus verabredet. So ging ich früh morgens alleine zum ersten CTG und bekam die nächste Tablette. Gegen neun Uhr wurden die Abstände zwischen den Wehen immer kürzer. Ich rief meine Mutter an, dass sie schnellstmöglich ins Krankenhaus kommen sollte.</p>



<p>Zwei Stunden später befand ich mich schon im Kreißsaal auf einem Gymnastikball sitzend und voller Heißhunger auf Gummibärchen. Die Wehen waren so heftig, dass ich nach einer PDA fragte. Diese brachte für mich jedoch keine Linderung. Unverändert rollte eine Wehe nach der anderen heran ohne merkliche Wehenpause. Ich tönte die Wehen weg, an Sprechen war nicht mehr zu denken.</p>



<p>So ging das den ganzen Tag. Mein Zeitgefühl habe ich während der Geburt verloren.</p>



<p>Es muss gegen Abend gewesen sein, als meine Fruchtblase platzte. Der Muttermund war jedoch unverändert und auch der Gebärmutterhals nicht verkürzt. Nachdem mit einem Wehentropf noch einmal nachgelegt wurde und ich die Schmerzen kaum aushielt, stellte mich die Ärztin vor die Entscheidung: Kaiserschnitt oder weiter warten.</p>



<p>Ich entschied mich ohne zu zögern für den Kaiserschnitt. Das Kind sollte nur noch rauskommen. Ich war am Ende meiner Kräfte und die PDA wirkte nach meinem Empfinden nicht. So wurde ich gegen 21 Uhr in den OP-Saal geschoben und vorbereitet. Die letzten Wehen vor der Anästhesie waren die schlimmsten. Sie taten weh und ich wusste, dass sie nichts mehr bringen würden. Als die Rückenmarksbetäubung wirkte, war der ganze Schmerz vergessen.</p>



<p>Ich war aufgeregt und freute mich nur noch, bald meine Tochter sehen zu können. Dann ging alles ganz schnell. Ich hörte einen lauten Schrei. Die Hebamme zeigte mir kurz meine Tochter, von der ich nur das schwarze lange Haar sah, und dann wurde sie mir schon auf die Brust gelegt. Wir sahen uns direkt in die Augen. Ihre waren so wunderschön braun. Diesen Moment werde ich nie vergessen.</p>



<p>Nachdem ich versorgt war, wurden wir wieder in den Kreißsaal gebracht, wo meine Mutter den Nabelschnurrest durchschneiden durfte. Ich nickte immer wieder vor Erschöpfung ein. Beim Anlegen mussten mir die Hebamme und meine Mutter helfen, da ich kaum meine Tochter in den Armen halten konnte. Ich wollte nur noch schlafen.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Nach drei Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Jedoch habe ich sehr lange gebraucht, um mich wirklich von der Geburt zu erholen.</p>



<p>Die ersten Tage waren von Müdigkeit und Erschöpfung geprägt. Das Stillen wollte nicht gut funktionieren. Meine Tochter stillte ununterbrochen und meine Kaiserschnittnarbe machte Probleme. Ich war so froh um die Hilfe meiner Familie. Wie hätte ich mich alleine nach der Geburt um mein Kind und mich kümmern können?</p>



<p>Das gesamte Wochenbett war keine schöne Zeit. Die Stillprobleme wurden massiv. Meine Tochter trank nicht richtig, ich bekam keinen Schlaf und war mehrere Tage wach. Die Milch wurde immer weniger, sodass meine Hebamme beschloss, dass es so nicht weitergehen könne. Sie empfahl mir, zuzufüttern. Nach dem letzten Stillen am Abend, gab ich also eine Flasche und bekam wenigsten für drei Stunden in der Nacht Schlaf. Das war die Wende in der Stillbeziehung zu meiner Tochter. Nach zwei Wochen zufüttern hatte ich genug Milch.</p>



<p>Sie verweigerte die Flasche und wir stillen bis heute liebend gerne.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Ich hätte mich nicht so früh einleiten lassen. Ich bin überzeugt, dass meine Tochter noch ihre Zeit brauchte, um auf die Welt zu kommen. Dennoch bereue ich nicht meine Entscheidung für den Kaiserschnitt.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Habt Vertrauen in euch und euren Körper.</p>



<p>Mehr über Judit und ihren Zauberhaften Wuschelkopf könnt ihr auf Instagram nachlesen:</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/mom_of_a_curly_head/">https://www.instagram.com/mom_of_a_curly_head/</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/011-erfahrungsbericht-judit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Martina: Natürliche Geburt nach künstlicher Einleitung</title>
		<link>https://kleine-fische.com/009-erfahrungsbericht-martina/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/009-erfahrungsbericht-martina/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Dammschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<category><![CDATA[unter 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3368</guid>

					<description><![CDATA[Martina ist eine junge Mutti von zwei kleinen Mädchen mit einem Altersunterschied von 19 Monaten. Sie liebt es, Mama zu sein, aber sie ist nicht ... <a title="Erfahrungsbericht von Martina: Natürliche Geburt nach künstlicher Einleitung" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/009-erfahrungsbericht-martina/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Martina ist eine junge Mutti von zwei kleinen Mädchen mit einem Altersunterschied von 19 Monaten. Sie liebt es, Mama zu sein, aber sie ist nicht &#8222;verrückt&#8220; geworden. Sie erzieht ihre Kinder ohne Ratgeberbücher und liest lieber Erfahrungen von ganz normalen Müttern, wie sie selbst ist.</p>



<p>Sie versucht, gesund zu leben, Sport zu machen und dazu ihren Haushalt in Ordnung zu halten.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Mit meinem Mann war ich erst ein Jahr zusammen. Er wollte schon von Anfang an ein Kind haben. Ich habe es irgendwie nicht so ernst genommen. Ich war erst 20 und dachte, ich habe noch Zeit dafür. Da wir aber darüber immer mehr sprachen, wollte ich nach einiger Zeit auch ein Baby und nach langen Gesprächen waren wir bereit.</p>



<p>Es klappte schnell. Als meine Periode einmal nicht kam, war ich im Moment schockiert. Ich wollte den Schwangerschaftstest nicht machen, weil ich Angst hatte. Ich war schon in der achten Woche als ich das erste Mal zum Frauenarzt ging.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-1024x768.jpg" alt="Erfahrungsbericht Martina" class="wp-image-3371" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-1024x768.jpg 1024w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-300x225.jpg 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-768x576.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-80x60.jpg 80w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-265x198.jpg 265w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-696x522.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-1068x801.jpg 1068w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-560x420.jpg 560w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina-1920x1440.jpg 1920w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-Martina.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Mein erstes Kind ist jetzt drei Jahre alt und sie ist ein großes Kindergarten-Mädchen. Uns geht es super. Inzwischen ist meine zweite Tochter geboren.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Es war meine erste Schwangerschaft und diese verlief fast unproblematisch.</p>



<p>Ich hatte Übelkeit, die ersten drei Monate. Aber nicht morgens, sondern nach dem Mittagessen und danach musste ich dringend eine halbe Stunde schlafen. Da es meine erste Schwangerschaft war, hatte ich keine Vorstellungen. Ich wusste nicht, was mich in der Zeit erwartet.</p>



<p>Ich bin bis zur Entbindung in die Arbeit gegangen und habe ganz normal gelebt.<br>Und ich habe das ganze Schwangerschaft ohne Umstandsmode erlebt. Ja, es geht!</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Auf jeden Fall war es die Sicht auf mich selbst. Ich hatte großes Angst von Blicken von fremden Menschen, vor allem, weil ich erst 20 Jahre alt war. Und ich wohnte in einem kleinen Dorf. Ich musste mich erstmal selbst finden und meinen wachsenden Bauch nicht verstecken.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Typische Beschwerden waren meine Übelkeit und Müdigkeit. Untypisch war Zeit der Übelkeit, also nach dem Mittagessen.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Ich habe gemacht, was mir Spaß machte. Da ich auch vor der Schwangerschaft ins Fitnessstudio ging, habe ich das weitergemacht. Ich ging dort bis zum achten Monat, und ihr hättet die Blicke von anderen sehen sollen&#8230; Wie ich schon oben erwähnte, lebe ich in einer kleinen Stadt. Da war es einfach nicht so oft zu sehen, dass eine schwangere Frau ins Fitnessstudio geht.</p>



<p>Auf Ernährung habe ich weniger geachtet. Zum Beispiel waren zwei Scheiben Nutella Brot um Mitternacht wohl nicht so gesund.</p>



<h3><figure><img loading="lazy" class="wp-image-3369 size-medium alignright" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Martina" width="300" height="300" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/009-martina-insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Solange sich eine schwangere Frau gut fühlt und keine Beschwerden oder Probleme hat, sollte sie, meine Meinung nach, viel Bewegung haben. Lange Spaziergänge oder eben auch Sport können zu einem schnelleren und besseren Verlauf der Geburt führen.</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Eigentlich nicht. Ich habe mich bei meiner Frauenärztin mit mehreren Schwangeren getroffen, oder eben im Krankenhaus bei der CTG-Kontrolle. Meine Schwester war auch schwanger, also hatte ich doch&nbsp;Kontakt. Aber aus der Zeit sind nur ein paar meine Freundinnen bis jetzt geblieben.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Ich habe mit dem Geburtsballon von Epi-no geübt. Es ist ein medizinisches Trainingsgerät für Beckenbodenübungen und es hilft sehr, eine natürliche Geburt ohne Dammriss zu haben.</p>



<p><em>(<strong>Anmerkung von kleine-fische.com:</strong> Epi-no und Ähnliches sind Geräte, die unter Hebammen und Ärzten sehr umstritten sind. Bitte informiert euch sehr genau, bevor ihr solch ein Hilfsmittel anwendet und sprecht in jedem Fall VOR ANWENDUNG mit eurem Frauenarzt darüber.</em></p>



<p><em>Nach unseren Recherchen gab es zwar eine positive (nicht-medizinische) Pilotstudie aus dem Jahr 1999 für das Gerät, allerdings konnten die positiven Ergebnisse in den darauffolgenden Studien nicht repliziert werden. Eine medizinische Studie aus dem Jahr 2004 (Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar) sagt: &#8222;Das wichtigste und am meisten propagierte Ziel des Trainingsgerätes Epi-No® stellt die Reduktion der Episiotomierate dar. In unserer Studie konnten wir keinen<br>wesentlichen Unterschied bei den Dammschnittraten von Studiengruppe und<br>Kontrollgruppe feststellen [&#8230;]&#8220;&nbsp;</em></p>



<p><em>Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich in den letzten 20 Jahren die Geburtsvorbereitung und auch der Geburtsablauf wesentlich verändert haben. Es werden kaum noch präventive Dammschnitte durchgeführt und es werden Geburtsstellungen vermieden, die Dammrisse begünstigen &#8211; hauptsächlich ist das die Rückenlage mit angezogenen Beinen. Zusätzlich dazu kann sich eine Dammmassage ebenfalls günstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</em><em>)</em></p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Bei uns im Krankenhaus schreibt man keinen Plan, aber Vorstellungen in meinem Kopf hatte ich selbstverständlich. Bei mir war wichtig: Natürliche Geburt ohne Eingriffe oder Medikamente, schnelle und schmerzfreie Geburt und dazu ein gesundes Baby. Ich habe ein gesundes Baby bekommen und dafür bin ich dankbar.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Ich lag eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin wegen erhöhtem Blutdruck im Krankenhaus. Um Mitternacht von Montag auf Dienstag bekam ich ein Zäpfchen mit synthetischem Prostaglandin. Innerhalb von zwei Stunden hatte ich regelmäßige Wehen. Am Dienstag um 6:50 Uhr war meine erste Tochter bei uns.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Bei uns im Krankenhaus bleibt man gewöhnlich vier bis sieben Tage nach der Geburt dort liegen. Der Kinderarzt untersucht und wiegt das neugeborene Baby jeden Tag. Die Mutter wird ebenfalls untersucht, geht zum Ultraschall, ob sich alles richtig zurückgebildet hat.</p>



<p>Die Hebammen helfen mit dem Stillen und ich finde es ist perfekt so! Denn als Neumama mit einem kleinen Baby fühlt man sich nicht gleich überfordert, sondern ist unter Beobachtung. Alles ist an einem Ort und die Mutter kann sich nur auf das Baby konzentrieren.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Ich bin glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, wieder anfangen zu können &#8211; und zwar bei meiner zweiten Tochter. Ich bin nicht mehr so ängstlich, bin viel entspannter, was zum Beispiel Schlafenszeit angeht. Ich merke das an meiner zweiten Tochter, dass meine Gelassenheit an sie einfach super wirkt und sie viel weniger geweint hat.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Nicht jede Schwangerschaft ist schön und nicht jede Mutter fühlt sich in ihrem Körper wohl. Doch das, was danach kommt, wird alles übertreffen. Wenn du dein Baby – dein Glück in deinen Händen hast, weiß du, dass sich das Ganze gelohnt hat. Glaub an Dich selbst und vertraue deinem Baby!</p>



<p>Mehr über Martina und ihre Familie erfahrt ihr in ihrem Familien-Blog (es lohnt sich schon wegen den Kuchenrezepten):<br><a href="https://www.jomamis.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.jomamis.de</a></p>



<p>Oder auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/jomami_s/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.instagram.com/jomami_s/</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/009-erfahrungsbericht-martina/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Nele: Wenn (fast) alles so läuft wie es soll!</title>
		<link>https://kleine-fische.com/010-erfahrungsbericht-nele/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/010-erfahrungsbericht-nele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 07:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[alles positiv]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<category><![CDATA[unter 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3379</guid>

					<description><![CDATA[Nele ist 23 Jahre alt und zweifache Mama aus NRW. Sie nimmt sich nur sechs Wochen nach der Entbindung ihres zweiten Kindes die Zeit, uns ... <a title="Erfahrungsbericht von Nele: Wenn (fast) alles so läuft wie es soll!" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/010-erfahrungsbericht-nele/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nele ist 23 Jahre alt und zweifache Mama aus NRW. Sie nimmt sich nur sechs Wochen nach der Entbindung ihres zweiten Kindes die Zeit, uns von ihrer zweiten Schwangerschaft zu berichten.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Wir wollten immer ein zweites Kind. Wir haben es nicht gezielt versucht, aber auch nicht verhütet. Als mein Mann dabei war sich selbstständig zu machen und der Umzug anstand, haben wir beschlossen, vielleicht noch ein Jahr mit der weiteren Familienplanung zu warten.</p>



<p>Als wir das beschlossen haben, war ich aber bereits schwanger.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Die Entbindung ist 6 Wochen her, der Kleinen geht es super.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Es war die zweite Schwangerschaft. Es gab keine Probleme außer Übelkeit und schlechten Eisenwerten. Damit hatte ich nach der ersten Schwangerschaft aber schon gerechnet.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Eigentlich nichts. Meine &#8222;Große&#8220; war fast zwei als ich wieder schwanger wurde. Kleinkind, Umzug, Selbständigkeit, Kiga Eingewöhnung, Hochzeit, da lief die zweite Schwangerschaft eher nebenher.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Ja, Übelkeit. Man möchte unbedingt etwas bestimmtes essen und in dem Moment wo es fertig ist, möchte man es schon gar nicht mehr. Alles was ich gegessen habe, durfte ich auch kurze Zeit später wiedersehen.</p>



<p>Und ich hatte Heißhunger auf alles mit Äpfeln. Äpfel, Apfelmus, Apfeltaschen von McDonalds und Apfelstrudel. In meiner ersten Schwangerschaft war es übrigens Ananas und Bauchfleisch.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Ich habe Folsäure und Eisentabletten genommen. Gegessen habe ich immer worauf ich Lust hatte.</p>



<p>Meine Mutter hatte mir ein Pflegeöl für den Bauch gekauft, das habe ich aber sehr selten benutzt.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Ich habe kein Mett gegessen und auch auf sowas wie Teewurst verzichtet, da das ja roh ist.<br>Salami habe ich nach einem Vortrag von meinem Mann (Fleischermeister) trotzdem gegessen. Allerdings keine weichen.</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Nein, einige meiner Freundinnen sind Mütter, einige nicht. Da hat sich nichts verändert.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Gar nicht. Ich lass manche Dinge einfach gerne &#8211; und ohne viele Gedanken und Sorgen &#8211; auf mich zukommen.</p>



<p>Einen Geburtsvorbereitungskurs wollte ich nicht machen, da der letzte ja nicht allzu lange her war und ich es ganz grausam fand, hochschwanger auf diesen Matten zu hocken</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Der einzige Plan den ich hatte, war nicht zu früh ins Krankenhaus zu fahren. Bei meiner ersten Geburt war ich eigentlich die ganze Eröffnungsphase im Krankenhaus. Die ersten Wehen bis ich merke, dass es richtig losgeht, wollte ich dieses Mal gerne zu Hause &#8222;aushalten&#8220;.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Ja, im Großen und Ganzen schon. Ich hatte ab der 37 Schwangerschaftswoche starke Senkwehen. Der Muttermundsbefund war 5 Tage vor dem Entbindungstermin immer noch geburtsunreif, was mich ehrlich gesagt nervte.</p>



<p>Unsere Große kam bei 38+4 und ab exakt diesem Tag der zweiten Schwangerschaft wartete ich immer mehr. Natürlich ging ich entgegen meiner Hoffnung über den Entbindungstermin.</p>



<p>Am Sonntag, den 25. März, genau am Entbindungstermin, bekam ich plötzlich starke Wehen. Ich dachte wirklich, es geht los. Sie kamen über Stunden alle 8-10 Minuten. Ich ging abends ins Bett und die Wehen waren (leider) weg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Nele" class="wp-image-3380" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/010-nele-insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Am nächsten Tag hatte ich einen Kontrolltermin beim Frauenarzt. Am CTG wurde natürlich nicht eine Wehe mehr aufgezeichnet. Meine Laune war dementsprechend schlecht. Sogar mein Mann hatte mich an dem Tag zum Frauenarzt begleitet, weil er mich nicht mehr alleine mit dem Auto fahren lassen wollte. &#8222;Falls es plötzlich losgeht&#8220;, sagte er. Haha, sehr witzig, meine Hoffnung war ja eh dahin.</p>



<p>Natürlich ist noch kein Kind im Bauch geblieben, aber daran dachte ich nicht. Wenigstens mein Frauenarzt konnte mich an dem Tag glücklich machen, indem er mir sagte, dass mein Muttermund 4 cm offen ist und der Gebärmutterhals verstrichen. Er machte zusätzlich noch eine Eipollösung und bat mich für Mittwoch noch einen Termin mitzunehmen. Auch wenn er glaubte mich da nicht mehr zu sehen.</p>



<p>Der Montag und Dienstag vergingen mit keinen bis unregelmäßigen, schwachen Wehen. Dienstagabend wurden sie stärker und regelmäßig. Mein Mann wollte los ins Krankenhaus. Ich aber nicht, weil ich mir noch nicht sicher war, ob es losgeht oder nicht. Ich ging also ins Bett. Um kurz vor zehn, wollte ich dann doch lieber fahren. Schwiegermutter kam zu uns, um auf Isabel aufzupassen.</p>



<p>Die Autofahrt war sehr kurz und unerträglich. Inzwischen waren die Wehen sehr stark und kamen alle drei Minuten. Im Kreißsaal angekommen, kam ich erst ans CTG. Die Wehen, die ich hatte, wurden aber nicht aufgezeichnet. Die Hebamme schaute nach dem Muttermund: 6 cm.</p>



<p>Die Wehen kamen so schnell hintereinander, dass ich eigentlich keine Zeit hatte, Kraft zu sammeln. Ich musste mich übergeben; mir war schwindelig. Ich konnte vor Schmerzen weder liegen noch sitzen. Nur stehen ging, was aber wahnsinnig anstrengend ist.</p>



<p>Irgendwann kniete ich mich aufs Kreißbett, mit dem Oberkörper über die Lehne hängend. Meine Fruchtblase platzte und im selben Moment gingen die Presswehen los. Ich weiß noch genau, wie ich gejammert habe. Ich war in meinem Kopf noch überhaupt nicht soweit und plötzlich wurde meine Hose nass. &#8222;Helft mir, alles ist nass. Es ist alles nass,&#8220; habe ich geweint. Im Nachhinein muss ich darüber schmunzeln.</p>



<p>Die zweite Geburt war schmerztechnisch wirklich schlimmer als die erste. Um Einiges.<br>Um 01:26 Uhr am 28.03.2018 wurde unsere Charlotte mit 3440g und 50 cm geboren. Sie war kerngesund und wir überglücklich. Ich war wieder guter Dinge, da der Schmerz ja vorbei war.</p>



<p>Im Übrigen auch alles ohne Geburtsverletzungen.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Sehr schnell. Ich konnte zu meiner Überraschung eine Stunde nach der Geburt aufstehen, um mich zu waschen. Gesundheitlich fühlte ich mich, als wäre nichts gewesen, bis auf den hängenden, leeren Bauch und den Wochenfluss natürlich.</p>



<h3>Was hast du in den ersten Tagen, Wochen und Monaten für dich selbst und deine Erholung bzw. Rückbildung gemacht?</h3>



<p>Charlotte ist 6 Wochen alt. Ich war sofort in meinem Alltag wieder drin. Ich habe mir auch nicht wirklich viel Zeit genommen, mal alle fünf gerade sein zu lassen. Meine Tochter wollte nach wie vor in den Kindergarten gebracht werden, die Firma war auch noch da und mein Haushalt macht sich auch nicht von selber.</p>



<p>Aber mir ging es gut damit. Als Charlotte 2 Wochen alt war, sind wir sogar in den Urlaub nach Dänemark gefahren. Es war einfach herrlich.</p>



<p>Rückbildung steht noch an, mein Kurs hat noch nicht begonnen.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Nichts.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Macht euch keinen Stress. Habt keine Sorge vor der Geburt. Lasst alles auf euch zukommen, denn es kommt ja eh immer anders als man denkt. Lasst euch keine Tipps geben wie &#8222;Schlaft um euer Leben&#8220;. Denn mal ehrlich: So wenig schläft man mit Baby in der Regel nicht.</p>



<p>Meine Hebamme sagte zu mir: &#8222;Es gibt nichts Schlimmeres, als eine hypergestresste, nervöse Mutter.&#8220; Ja, der Meinung bin ich auch. Wenn ihr entspannt seid, dann ist euer Kind es auch.</p>



<p>Genießt die Schwangerschaft in vollen Zügen, auch wenn alles nervt und man sich für immer schwanger vorkommt. Es ist wirklich noch kein Baby drinnen geblieben.</p>



<p>Lieben Dank an Nele! Ihr könnt mehr über sie und ihre Familie auf Instagram erfahren:</p>



<p><a href="http://www.instagram.com/herzanderhand">http://www.instagram.com/herzanderhand</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/010-erfahrungsbericht-nele/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Jasmin &#8211; Traumschwangerschaft, Alptraumgeburt und langes Bangen um das Baby</title>
		<link>https://kleine-fische.com/008-erfahrungsbericht-jasmin/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/008-erfahrungsbericht-jasmin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsstillstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Neo]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[sodbrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Übertragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3356</guid>

					<description><![CDATA[Jasmin war so lieb, uns heute von ihrer Schwangerschaft und Geburt zu berichten. Sie ist aus vollem Herzen Ehefrau, Mama, Tante, große Schwester, Tochter, Schwiegertochter, ... <a title="Erfahrungsbericht von Jasmin &#8211; Traumschwangerschaft, Alptraumgeburt und langes Bangen um das Baby" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/008-erfahrungsbericht-jasmin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jasmin war so lieb, uns heute von ihrer Schwangerschaft und Geburt zu berichten. Sie ist aus vollem Herzen Ehefrau, Mama, Tante, große Schwester, Tochter, Schwiegertochter, Schwägerin und Freundin.</p>



<p>Dabei versucht sie immer, ihren Optimismus zu behalten und mit positiven, offenen aber durch die Erfahrungen nicht mehr ganz so naiven Augen durchs Leben zu gehen.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Nach der Hochzeit wussten wir, jetzt kann es losgehen (jetzt musste das Kleid schließlich nicht mehr passen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Ich hatte mich vorher schon über Ovulationstest, Temperaturmessmethoden etc. informiert. Aber in den 6 Monaten nach der Hochzeit wurde ich zum Experten :).</p>



<p>Als Naturwissenschaftlerin wurden natürlich alle Daten aufgenommen, ausgewertet, in Tabellen gepackt und grafisch ausgewertet. Ich glaub meinem Mann und Freunden bin ich ganz schön auf den Keks gegangen.</p>



<p>Schwanger geworden bin ich dann nach für mich langen 6 Monaten (wenn wir ehrlich sind, ging es doch echt schnell) in einem Monat in dem ich laut Werten nicht schwanger hätte werden können. Den Test hab ich morgens um 5:00 gemacht, nachdem mir meine Temperatur schon ein gutes Gefühl gab. Als ich diesen zweiten sensationellen Strich auf dem Streifen sah, flossen die Tränen. Ich war so aufgeregt, dass alles, was ich für meinen Mann machen wollte, vergessen war. Ich wollte es ihm einfach nur noch mitteilen um 5:30 Uhr.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Meine Kleine ist nun fast vier Jahre alt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Fieberkrämpfen in den ersten Jahren, kann ich nun sagen, dass wir unendlich glücklich und zufrieden sind.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Ja es war meine erste Schwangerschaft.</p>



<p>Die Schwangerschaft war klasse. Ich glaube, ich habe mich in meinem Leben noch nie so wohl und eins gefühlt mit meinem Körper. Ich hatte das Gefühl, die Pfunde zu viel nicht mehr verstecken zu müssen, sondern jetzt mit Stolz tragen zu können.</p>



<p>Ok, gegen Ende hin wurde es etwas beschwerlicher, z.B. Schuhe anziehen und Treppe steigen. Aber mein Mann hat mich super unterstützt.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Wirklich viel hat sich in der Schwangerschaft nicht geändert. Da ich keine wirklichen Beschwerden und Einschränkungen hatte, verlief alles so wie immer. Gut, auf der Arbeit durfte ich nicht mehr im Labor arbeiten und musste ins Büro. Und von einer Vegetarierin wurde ich wieder zum Fleischesser. Aber sonst? Alles so wie immer bzw. wie vorher.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Wirkliche Beschwerden hatte ich nicht. Ein bisschen Rückenschmerzen (dafür oder dagegen gab es Massagen), Wassereinlagerungen und ein bisschen kurzatmig war ich zum Ende hin.</p>



<p>Wenn ich jetzt aber so drüber nachdenke, fällt mir doch noch was ein: Sodbrennen. Oh Mann, war das nervig. Ich kannte das vorher gar nicht wirklich, bzw. wusste erst dann, dass das was ich zuvor schon mal hatte kein wirkliches Sodbrennen war.</p>



<p>Ich musste zeitweise mit erhöhtem Oberkörper schlafen, oder nachts aufstehen und ein Glas Milch trinken.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Ich habe mich in der Schwangerschaft bewusster ernährt und wieder angefangen, Fleisch zu essen. Salat sorgte gegen Ende allerdings für Übelkeit.</p>



<p>Ich habe meine Haut mehr eingecremt, gerade auch den Bauch. Streifen hat das aber nicht verhindert.</p>



<p>Super gut hat mir auch Schwangerschaftsyoga getan, sanfte Bewegungen, tiefes bewusstes Atmen und einfach ganz bei sich sein.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Verzichtet hab ich auf Sushi (und ich liebe Sushi), natürlich Alkohol und Lebensmittel, die mir einfach nicht geschmeckt haben (wie Salat).</p>



<p>Da ich vor der Schwangerschaft keine Sportskanone war, musste ich auch auf keine Sportart verzichten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Super schön war, dass meine Schwester zur gleichen Zeit (mit einem Monat Unterschied) schwanger war wie ich. Bei ihr war es die zweite Schwangerschaft und so konnte ich mich mit vielen Fragen an sie wenden.</p>



<p>Außerdem gab es damals (wie sich das anhört) noch das &#8222;blauespony.de&#8220;. Das war ein Forum für alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kinder. Ich hab so viele tolle Frauen in diesem Forum kennengelernt. Mit einigen gab es sogar lange Zeit noch WhatsApp-Gruppen, in denen man sich ausgetauscht hat. Leider musste das Forum geschlossen werden. Ein vergleichbares hab ich nicht mehr gefunden.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>In erster Linie haben wir uns klassisch mit einem Geburtsvorbereitungskurs vorbereitet. Wir haben uns für die Wochenendcrashkurs Variante entschieden. Wir waren sehr zufrieden und haben uns gut informiert gefühlt.</p>



<p>Außerdem hab ich kurz vor der Geburt Sitzbäder gemacht, Tee getrunken und mir in Büchern und im Forum ein bisschen was über Wasser und die &#8222;normale&#8220; Bettgeburt durchgelesen.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen? z.B. Kurse, Bücher, Apps&#8230;</h3>



<p>Schwangerschaftsyoga, die App &#8222;mommy to be&#8220; und das Buch &#8222;Schwangerschaft Tag für Tag&#8220; (<a href="https://amzn.to/2rMd2F8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Amazon</a>) haben mich begleitet. Aber wie schon erwähnt, die größte Stütze und Hilfe waren meine Schwester und das Forum.</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Ich bin zwar sonst immer ein Listen- und Planungsmensch, aber gerade für die Geburt wollte ich mir keine Liste machen, sondern alles auf mich zukommen lassen. Ich hab gesagt ich schließe einfach nichts aus und damit waren die Wanne und eine PDA gemeint.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Puh, die Frage ist echt eine der schwersten. Ich meine, ich hatte ja keinen Plan, nur eine vage Vorstellung, wie es sein wird. So wie es dann aber gekommen ist, so etwas hatte ich nie im Kopf.</p>



<p>Aber fangen wir vorne an.</p>



<p>Mittlerweile war ich schon 6 Tage über ET und ganz ehrlich, ich hatte keine Lust mehr. Ich wollte mein kleines Mädchen einfach nur in den Armen halten, hoffte aber auch, dass sie sich selbst dazu entscheiden würde zu kommen.</p>



<p>Mein letzter Termin bei der Frauenärztin sah am CTG wenig vielversprechend aus. Da war einfach keine, aber auch keine einzige Wehe zu sehen. Meine Frauenärztin fummelte dann noch etwas mehr am Muttermund rum als sonst. Sehr unangenehm, kann ich dazu nur sagen. Sie sagte mir, dass ich doch am nächsten Tag zur Einleitung ins Krankenhaus gehen solle.</p>



<p>Ich glaube ich habe im Krankenhaus noch angerufen und für den nächsten Morgen 8:00 Uhr einen Termin zur Einleitung bekommen. Oder ich war doch noch mal persönlich im Kreissaal. Um genau zu sein weiß ich das nicht mehr. Aber das ist auch nicht wichtig.</p>



<p>Bis zu dem Termin sollte es gar nicht kommen. Abends hatte ich zum ersten Mal ein leichtes Ziehen. Ich hab mich riesig gefreut. Da es aber eher unregelmäßig und leicht war, bin ich nochmal schlafen gegangen, bis drei Uhr morgens. Um drei wurde das Ziehen dann stärker. Aber immer noch gut auszuhalten und veratmen muss ich auch noch nicht. Also erstmal ab unter die Dusche.</p>



<p>Gegen vier Uhr musste ich mich dann doch gelegentlich abstützen und das Ziehen kam nach meiner Uhr alle 5 Minuten. Wobei ich nur jede zweite oder dritte Wehe veratmen musste.</p>



<p>Da wir uns dachten, auf die paar Stunden kommt es eh nicht an, und ich auf Grund dessen, dass der Kopf noch nicht im Becken lag Angst vor einem Blasensprung hatte, sind wir ins Krankenhaus gefahren. Wie sollte man mich in dem Umfang bitte liegend aus dem Haus durch das enge Treppenhaus bekommen?? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Im Krankenhaus angekommen, durfte ich in den Kreissaal und hab auch meinen Wunschraum mit Badewanne bezogen. Alles war super. Das Ziehen war zwar nicht angenehm, aber ich freute mich, dass es jetzt bald losgehen sollte.</p>



<p>Am CTG angeschlossen verflog meine Freude allerdings wieder. Es war keine Wehe zu sehen. Auch nicht die, die ich während der Messung ja offensichtlich spürte. Außerdem war mein Muttermund null Komma null geöffnet, weich oder sonst irgendwas. Die Hebamme sagte, dass ich doch ein bisschen auf dem Gang auf- und ablaufen solle. Das würde schon werden.</p>



<p>Noch machte ich mir keine Gedanken und lief mit immer wieder kleinen Veratmungspausen mit meinem Mann den Gang auf und ab. Gegen Mittag wurden die Schmerzen dann mehr und ich musste mich immer mehr auf das Atmen konzentrieren.</p>



<p>Ich durfte dann auch in die Wanne, und ich muss sagen es war ein Traum! Mittlerweile war auch irgendwie egal was ich anhatte, wer was zu sehen bekam. Wichtig war, die Schmerzen auszuhalten und die Hoffnung nicht aufzugeben, dass das CTG und der Muttermund auch endlich mal was mitbekommen.</p>



<p>Nebenan wurde fleißig geschrien und man hörte kurze Zeit später ein wundervolles kleines Babyschreien. Ich wollte auch endlich!</p>



<p>Zum Nachmittag hin musste ich dann aus der Wanne und ab da wurde es dann unschön. Die Schmerzen nahmen zu, so dass ich mich auch übergeben musste und ich zeitweise nicht mehr wusste, wo oben und unten ist. Von der Hebamme über den kleinsten Arzt bis zum Chef der Gynäkologie durften alle einmal fühlen, und man sagte mir ich solle mich konzentrieren und aufhören zu schreien. Aber ganz ehrlich. Mittlerweile war ich in einer einzigen Wehe gefangen.</p>



<p>Wobei man mir immer mitteilte das seien keine Wehen. Naja. Ich hätte ihnen gerne die Schmerzen übertragen. Mein Mann konnte nur danebenstehen und mich immer wieder ans Atmen erinnern und meine Hand halten. Aber genau das war alles was ich brauchte und ich bin ihm so dankbar, dass er das so gut mit mir durchgehalten hat und mir nicht von der Seite gewichen ist.</p>



<p>Nachdem dann alle der Meinung waren, dass sich nichts tut, entschieden wir uns alle, dass eine PDA das Beste sei. Gut. Das Stechen war nochmal eine Tortur, aber danach konnte ich zum ersten Mal seit Stunden wieder frei atmen und wollte eigentlich nur schlafen. Ich bekam Wehenmittel. Es sollten ja auch mal Kontraktionswehen kommen und nicht nur Schmerzen.</p>



<p>Nach meinem Toilettengang ging es dann auf einmal rasend schnell. Das Ganze ist für mich immer noch schwierig. Die Hebamme rief den Chefarzt und ich hörte auf einmal das erste Mal das Wort Kaiserschnitt.</p>



<p>In mir stieg unendliche Panik auf. Ich wollte es doch &#8222;normal“ schaffen&#8220;. Ich konnte das! Warum konnte ich das einfach nicht? Warum funktioniert mein Körper nicht? Was hab ich falsch gemacht? Alles begann zu rasen. Ich musste den Drink schlucken, ich wurde rasiert, über irgendwas belehrt. Wobei man mehr mit meinem Mann sprach als mit mir.</p>



<p>Und dann begann das Zittern. Mein ganzer Körper zitterte und ich hatte keine Kontrolle darüber. Im Operationssaal wurde ich dann umgebettet und angeschnallt. Ich bekam unendlich viele Kanülen und Sauerstoff und dann immer dieses Zittern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Jasmin" class="wp-image-3364" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-Jasmin-Insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Die Anästesieschwester versuchte mich zu beruhigen und mir zu sagen, dass alles gut wird und dass das Zittern normal sei. Aber meine Angst war einfach zu groß um zuzuhören. Gott sei Dank hatte ich schon die PDA sitzen, so dass nur noch ein bisschen was nachgespritzt werden musste.</p>



<p>Dann merkte ich auch schon, wie an mir gerüttelt und gezogen wurde und ein &#8222;Jetzt müssen sie pressen!&#8220; vom Arzt. Witzbold. Wohin denn, wenn man kein Gefühl hat.</p>



<p>Und dann, dann kam nichts. Der wohl schlimmste Moment, den ich bis dato in meinem Leben erlebt habe. Stille. Und aus der erdrückenden Stille heraus entstand Hektik. Ich fragte nur, warum schreit sie nicht, warum schreit sie nicht? Aber man streichelte mir nur über den Kopf. Nach gefühlten Ewigkeiten hörte ich dann mein kleines Mädchen schreien.</p>



<p>Allerdings durfte ich sie nur ganz kurz sehen, einmal an ihrem Köpfchen schnuppern und dann wurde sie auch schon wieder weggebracht. Ich zitterte weiter, war voller Gedanken aber auch gleichzeitig unendlich leer. Mein Mann war zu dem Zeitpunkt dann bei unserer Kleinen.</p>



<p>Endlich wieder im Kreißsaal angekommen, bekam ich meine Kleine endlich auf die Brust. Sie hatte eine Sauerstoffmaske angelegt bekommen und man sagte mir, dass sie schlecht atmet und die Sauerstoffsättigung zu niedrig ist.</p>



<p>Dann teilte man uns das sensationelle Fußball-Ergebnis mit. 7:1 gegen Brasilien. Sorry. Aber das war mir sowas von egal.</p>



<p>Wenn ich auch über das, was bis dahin passiert ist nicht ganz so positiv denken kann und ich manchmal das Gefühl hatte als Mutter eher eine Ware als ein Mensch zu sein, kam jetzt der Moment für den ich sehr dankbar bin. Der Assistenzarzt hielt immer wieder Rücksprache mit dem sich bereits im Feierabend befindlichen Oberarzt. Der Oberarzt telefonierte dann mit einem Kollegen von der Kinderklinik und es wurde dann sehr schnell gehandelt.</p>



<p>Ich hatte meine Kleine, wenn überhaupt etwa 30 min oder vielleicht auch eine Stunde auf dem Arm. Dann kam auch schon der Krankenwagen und nahm sie mit.</p>



<p>Mein Mann und ich blieben alleine im Kreißsaal zurück. Zur Beruhigung und damit ich schlafen konnte, wurde mir noch was gespritzt. Am nächsten Morgen hieß es dann sofort aufstehen. Oh Mann. Ich kann euch sagen, aufstehen wenn man aufgeschnitten wurde ist gar nicht so easy. Aber irgendwie ging es. Mir wurde dann ein Zimmer zugeteilt und mein Mann ist zu unserer Kleinen gefahren. Gott sei Dank kamen meine Mutter und meine Schwester auch recht schnell zu mir, so dass ich nicht so lange allein mit mir und meinen Gedanken war.</p>



<p>Mittlerweile waren fast 12 Stunden vergangen, in denen ich meine Kleine nicht gesehen hatte. Man sagte mir, dass ich gegen Nachmittag zu ihr gefahren werde. Als das eine Schwester mitbekam wurde sie leicht säuerlich und innerhalb von 10 Minuten saß ich in einem holprigen Krankenwagen. Die Kurven hätte man bestimmt auch sanfter nehmen können. Aber egal, ich biss die Zähne zusammen.</p>



<p>Im Krankenhaus musste ich mich erstmal anmelden und mein Essen aussuchen. Ich war aber so neben der Spur und griff auch immer noch instinktiv nach meinem ja eigentlich leeren Bauch.</p>



<p>Nach einer weiteren Ewigkeit durfte ich dann endlich zu meinem kleinen Mädchen. Es war schon erschreckend, wie viele Schläuche und Kabel an so einem kleinen Baby hängen können. Aber das war schon nach wenigen Minuten alles vergessen und ich war einfach nur überglücklich, bei ihr zu sein.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Erholt… Da gibt es bei mir zwei Aspekte. Körperlich hab ich mich sehr schnell erholt. Ich war relativ schnell auf den Beinen und hatte wenig bis keine Probleme mit der Narbe, was auch bis heute so geblieben ist. Was allerdings das psychische angeht, das hat doch etwas länger gedauert.</p>



<p>Wir waren 15 Tage im Krankenhaus, davon 12 Tage auf der Intensivstation. Die Zeit hat sehr an mir genagt. Und auch anfangs war, wie ich finde, die Bindung etwas schwierig. Ich hab mich wie alle sagen gut gekümmert. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Gefühl der unendlichen Verbundenheit und Liebe sich doch anders anfühlen sollte.</p>



<p>Ich glaube auch aus dem Grund hab ich allen Urteilen und Meinungen, dass das mit dem Stillen nicht so gut klappen wird getrotzt und alles dafür gegeben, dass es klappt. Ich glaube, wenn ich jetzt jemanden Treffen würde der das Gleiche durchlebt, würde ich ihr Raten, sich Hilfe zu suchen und das nicht nur mit sich selbst auszumachen. Klar. Ich hab es auch alleine geschafft, aber ich denke so manche Selbstzweifel und selbst Vorwürfe hätte ich einfach eher hinter mir lassen können.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Ich weiß nicht, was man hätte anders machen können. Vielleicht hätte ich nicht übertragen dürfen oder man hätte sich eine Klinik mit Neo von Anfang an aussuchen müssen. Aber das sind für mich zu viele &#8222;hätte&#8220;.</p>



<p>Gut. Vielleicht <em>hätten</em> wir dann schon längst ein Zweites gehabt. Aber so wie es ist sind wir glücklich und ich denke das ist das worauf es am Ende ankommt.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Schließt nichts aus, informiert euch gut. Am Ende kommt alles anders, aber irgendwie schafft man das. Vertraut auf euch und euren Partner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="822" height="616" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin.jpg" alt="" class="wp-image-3361" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin.jpg 822w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-300x225.jpg 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-768x576.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-80x60.jpg 80w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-265x198.jpg 265w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-696x522.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/008-jasmin-560x420.jpg 560w" sizes="(max-width: 822px) 100vw, 822px" /></figure></div>



<p>Mehr über Jasmin unter:</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/_tinkertell_/">https://www.instagram.com/_tinkertell_/</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/008-erfahrungsbericht-jasmin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Anna &#8211; Ganzheitliche Schwangerschaft mit Hausgeburt</title>
		<link>https://kleine-fische.com/007-erfahrungsbericht-anna/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/007-erfahrungsbericht-anna/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[alles positiv]]></category>
		<category><![CDATA[hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnobirthing]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3263</guid>

					<description><![CDATA[Heute berichtet uns Anna von ihren Erfahrungen in ihrer dritten Schwangerschaft. Anna ist 30 Jahre alt und Yogalehrerin aus Bochum. Sie hat drei wundervolle Kinder ... <a title="Erfahrungsbericht von Anna &#8211; Ganzheitliche Schwangerschaft mit Hausgeburt" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/007-erfahrungsbericht-anna/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute berichtet uns Anna von ihren Erfahrungen in ihrer dritten Schwangerschaft.</p>



<p>Anna ist 30 Jahre alt und Yogalehrerin aus Bochum. Sie hat drei wundervolle Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren und 8 Monaten.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Ich wusste irgendwie direkt nach der Geburt meiner Tochter (meine 2. Geburt), dass wir noch ein Baby bekommen werden. Ende November des gleichen Jahres wurde ich wieder schwanger. Da war meine Kleine gerade mal 8 Monate alt.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Mein Sohn ist jetzt 8 Monate alt und uns geht es sehr gut. Der Kleine entwickelt sich gut und wir haben uns auch als fünfköpfige Familie gut zusammengefunden. Ich bin oft ziemlich müde, aber das bleibt bei 3 kleinen Kindern irgendwie nicht aus.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Es war meine dritte Schwangerschaft und sie war, bis auf eine recht lange Phase mit Übelkeit und Erbrechen, wirklich wundervoll. Ich habe mich sehr wohl und fit gefühlt.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Eigentlich hat sich nichts großartig geändert.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Mir war ziemlich lange übel und ich musste mich sehr häufig übergeben. Und ich habe körperlich gespürt, dass die letzte Geburt noch nicht allzu lang her war. Mein Becken und vor allem mein Beckenboden haben mir das deutlich zu spüren gegeben.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Mein größtes Ziel war es, für meine beiden Kinder fit zu bleiben. Ich bin sehr viel gelaufen, habe täglich Yoga gemacht und gezielt meine Beckenbodenmuskulatur trainiert. Neben der Bewegung hat auch eine gesunde Ernährung einen großen Teil zu meinem Wohlbefinden beigetragen.</p>



<h3><figure><img loading="lazy" class="wp-image-3265 alignright" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-768x1024.jpg" alt="Erfahrungsbericht Anna" width="369" height="492" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-768x1024.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-225x300.jpg 225w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-696x928.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-1068x1424.jpg 1068w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-315x420.jpg 315w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391-1920x2560.jpg 1920w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-e1524816547391.jpg 1536w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></figure>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Ich habe ab dem 4. Monat begonnen, weitestgehend auf Zucker und Zuckeralternativen zu verzichten. Das hat mir unheimlich gutgetan und ich habe es seitdem beibehalten</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Durch die Yogakurse für Schwangere, die ich unterrichte, hatte ich natürlich immer Kontakt zu anderen Schwangeren und Müttern. Gezielt danach gesucht habe ich allerdings nicht.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Ich habe viel meditiert und Reiki angewendet, um ganz bewusst mit meinem Kind in Kontakt zu kommen. Unsere Zeit für uns war meist dann, wenn alle schon &#8211; oder noch &#8211;&nbsp; geschlafen haben. Ich habe auch viel Yoga gemacht, getönt und den Atem fokussiert, da ich wusste, dass mir das während der Geburt helfen kann.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen? z.B. Kurse, Bücher, Apps&#8230;</h3>



<p>Ich fand das Buch &#8222;<a href="https://amzn.to/2Kloa4y" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Atmen, Singen, Gebären&#8220;</a>&nbsp;von Frederick Leboyer fand ich ganz wunderbar und die Texte aus seinem Yogabuch für die Schwangerschaft &#8222;<a href="https://amzn.to/2Fl5ZrK" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weg des Lichts</a>&#8220; waren sehr inspirierend.</p>



<p>Ich habe in dieser Schwangerschaft auch zum aller ersten Mal einen Geburtsvorbereitungskurs besucht. Aber eher mit der Intention, Zeit für mich und das Baby in meinem Bauch zu haben.</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Wir haben, wie auch bei meiner Tochter, eine Hausgeburt geplant. Deshalb mussten hier natürlich ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Ansonsten habe ich die Geburt aber einfach auf mich zukommen lassen.</p>



<p>Ich wusste bereits aus den Geburten davor, dass ich mich im Vierfüßlerstand am wohlsten fühle, deshalb habe ich schon während der Schwangerschaft viel in dieser Position geübt. Also die Atmung und das Tönen und ein paar entspannte Bewegungen für die Wehenpausen.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Ich weiß gar nicht warum, aber ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass die Geburt wieder in der Nacht stattfinden würde. Deshalb habe ich mir nichts dabei gedacht, als ich am Geburtstag das morgendliche Programm unter regelmäßigen Wehen abgespult habe.</p>



<p>Auf dem Weg zur Kita (wir gehen die 1,5 km jeden Morgen und Nachmittag zu Fuß), musste ich zwischendurch schon stehen bleiben und etwas veratmen. Ich habe den großen in die Kita gebracht und bin dann mit meiner Tochter wieder nach Hause gelaufen. Das war schon etwas schwieriger und der Weg zog sich enorm.</p>



<p>Da die Wehen mittlerweile alle 5 Minuten kamen, beschloss ich meine Hebamme und meinen Mann anzurufen. Zuhause waren die Wehen dann schon ziemlich heftig und ich war froh, dass mein Mann seinen Dienst frühzeitig beenden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Anna" class="wp-image-3269" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/007-anna-insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Die erste Hebamme (Helena) kam dann auch gegen 10:30 Uhr bei uns an. Sie untersuchte den Muttermund (das erste und das letzte Mal überhaupt in dieser Schwangerschaft, dass ich vaginal untersucht wurde) und wir konnten uns sicher sein, dass unser Kind in den nächsten Stunden geboren wird.</p>



<p>Ich war sehr beruhigt, dass meine Tochter für ein paar Stunden zu unseren lieben Nachbarn konnte und ich mich dann ganz auf mich konzentrieren konnte. Ab dem Punkt habe ich dann auch jegliches Zeit- und Raumgefühl verloren und habe mich ganz bewusst auf jede Wehe eingelassen, geatmet, getönt und mich ganz intuitiv bewegt. Ich konnte ganz in diese Welt abtauchen und mich voll und ganz auf unsere Geburt konzentrieren. Ich konnte ganz bei mir sein, weil Helena sehr zurückhaltend war und mich auch, während sie zwischendurch die Herztöne kontrollierte, nicht aus dieser Trance rausholte.</p>



<p>Zu welchem Zeitpunkt die zweite Hebamme (Lena) und eine Praktikantin eintrafen kann ich gar nicht sagen. Und von dem ganzen Drumherum im Wohnzimmer habe ich auch nichts mitbekommen.</p>



<p>Ich habe irgendwann gespürt, dass sich die Wehen verändern und mein Kind Stück für Stück in mein Becken rutscht. Das war ein sehr schönes Gefühl. Und auch die Phasen zwischen den Wehen wurden merklich länger und ich konnte etwas Kraft schöpfen. Dieses Gefühlskarussell aus Vorfreude, Neugierde auf dieses Menschenwesen und totaler Verzweiflung war überwältigend. Ich bin immer noch sehr dankbar über Lenas aufbauende und Mut machende Worte.</p>



<p>Irgendwann hatte ich dann deutlich das Gefühl, sanft mitschieben zu müssen und war darauf eingestellt, den Kopf meines Kindes entgegen zu nehmen. Doch da kam auf einmal während einer Wehe das komplette Kind aus mir raus. Zum Glück konnte Helena ihn noch auffangen und sanft zu Boden legen.</p>



<p>Ich war irgendwie überwältigt und habe erstmal geschaut, ob es ein Junge, oder ein Mädchen ist. Und dann konnte ich meinem Sohn immerzu nur sagen, dass wir (mein Sohn und ich) das gut gemacht haben. Das haben wir gut gemacht. So eine Kraft, so eine Liebe. Ich bin so dankbar, dass ich diese Geburt, dank meiner wundervollen Hebammen, so erleben durfte. Alles war so würdevoll und respektvoll.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Ich habe mich recht schnell erholt. Mein Mann musste leider nach einer guten Woche wieder arbeiten gehen. Das war schon fordernd im postnatalen Hormonwirrwarr den Alltag weitestgehend allein zu bewältigen. Ich habe körperlich und psychisch etwas länger gebraucht als nach den Geburten davor. Mein Körper hat mir deutliche Signale gesendet.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Die Geburt hätte gar nicht anders, bzw. schöner laufen können für mich. Allerdings hätte ich gerne das frühe Wochenbett etwas ruhiger gestaltet. Mir vielleicht auch mehr Unterstützung gewünscht und eingefordert. Ich frage mich allerdings wie es mit 3 kleinen Kindern möglich ist. Ich schätze wir haben das Beste draus gemacht.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Habe Vertrauen in dich und dein Baby. Habe Vertrauen in deinen Körper. Habe keine Angst.<br>Geburt hat unglaublich viel mit Demut und Hingabe zu tun. Genauso wie das Mamasein.</p>



<p>Ein Zitat von Frédérick Leboyer hat mich die gesamte Schwangerschaft begleitet und ist mir auch jetzt noch eine große Stütze:</p>



<p>&#8222;Nicht ausweichen.<br>Auch nicht kämpfen.<br>Sondern sich öffnen:<br>wie die Mutter ihrem Kind,<br>wie das Meer dem Orkan&#8220;</p>



<p>Ihr könnt mehr über Anna und ihre Familie in ganz vielen liebevollen Bildern auf Instagram erfahren:<br><a href="http://instagram.com/mamaimmond" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://instagram.com/mamaimmond</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/007-erfahrungsbericht-anna/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Jess &#8211; Zwillinge per Kaiserschnitt in Woche 35</title>
		<link>https://kleine-fische.com/005-erfahrungsbericht-jess/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/005-erfahrungsbericht-jess/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[blutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Neo]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaftsdiabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<category><![CDATA[vorzeitige Wehen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwillinge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3208</guid>

					<description><![CDATA[Jess ist 33 Jahre alt und glücklich verheiratet mit &#8222;dem besten Papa der Welt&#8220;.&#160;Seit Juni 2017 bereichern die Twins – oder auch liebevoll Kind 1 ... <a title="Erfahrungsbericht von Jess &#8211; Zwillinge per Kaiserschnitt in Woche 35" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/005-erfahrungsbericht-jess/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jess ist 33 Jahre alt und glücklich verheiratet mit &#8222;dem besten Papa der Welt&#8220;.&nbsp;Seit Juni 2017 bereichern die Twins – oder auch liebevoll Kind 1 und Kind 2 genannt – ihr Leben.&nbsp;Mit ihrem Labradoodle leben sie zu fünft in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.</p>



<p>Im Moment genießt Jess ihre Elternzeit in vollen Zügen. Wenn sie Hobbys benennen sollte, dann wären das: die Welt bereisen, das Nähen und <a href="http://pinterest.com/daslebenmittwins" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pinterest</a>! Sie liebt diese Seite (wir übrigens auch).</p>



<span id="more-3208"></span>







<h3>&nbsp;</h3>



<h3>Wie bist du schwanger geworden?</h3>



<p>Das kann ich gar nicht genau sagen. Denn eigentlich hieß es, ich könne nicht schwanger werden. Ich habe dann durch Zufall bei der Krebsvorsorge erfahren, dass ich schwanger sei, mit einer doppelten Überraschung.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinen Kindern?</h3>



<p>Die Entbindung ist zehn Monate her. Uns geht es super. Meine Narbe ist gut verheilt und wir haben uns als Familie super eingespielt.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Ja, es war meine erste Schwangerschaft. Aufgrund der Zwillingsschwangerschaft bin ich von Anfang an von Komplikationen ausgegangen. Und so verlief die Schwangerschaft dann auch, wie ich es erwartet hatte.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Hm, eigentlich nichts.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess.jpeg"><img loading="lazy" width="704" height="881" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess.jpeg" alt="Erfahrungsbericht Jess" class="wp-image-3217" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess.jpeg 704w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess-240x300.jpeg 240w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess-696x871.jpeg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-jess-336x420.jpeg 336w" sizes="(max-width: 704px) 100vw, 704px" /></a></figure></div>



<p>Ich hatte da so Einiges. Am besten fange ich chronologisch an.</p>



<ul><li>Übelkeit im ersten Trimester. Das ist ja durchaus eine typische Beschwerde. Ich hatte diese jedoch nicht morgens, sondern ab dem Nachmittag.</li><li>Zwischenblutungen in Woche 8. Das war ein Schreck. Ich hatte ein Hämatom, das abging.</li><li>Wasser in den Händen bekam ich ab Woche 26</li><li>Schwangerschaftsstreifen ab Woche 27 am Bauch, Hüfte, Beine und Brust</li><li>verkürzter Gebärmutterhals in Woche 28 und 31. Ich war erst zwei Tage stationär mit Wehenhemmer und Lungenreife, dann drei Wochen auf dem Sofa und dann wieder Krankenhaus über drei Wochen</li><li>vorzeitige Wehen ab Woche 28 immer mal wieder. Ich selbst habe diese gar nicht gespürt, aber auf dem CTG waren sie immer da</li><li>Schwangerschaftsdiabetes ab Woche 29, jedoch nicht insulinpflichtig</li><li>Wasser in den Beinen ab Woche 34 trotz Thrombose-Strümpfe</li><li>Frühgeburt in Woche 35</li></ul>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Ich habe klassisch Folsäure im ersten Trimester genommen. Ab dem zweiten bin ich auf Elevit (<a href="https://amzn.to/2HmuESX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Amazon</a>) umgestiegen. Zudem nahm ich Magnesium und Eisen ein.</p>



<p>Den Bauch schmierte ich mit einem Öl ein. Die Ernährung habe ich nicht umgestellt.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Oh ja, auf Vieles. Da war ich super vorsichtig. Da ich ja sowieso schon risikoschwanger war, wollte ich alles richtig machen.</p>



<h4>Meine Don&#8217;ts</h4>



<p>Was für mich selbstverständlich war:</p>



<ul><li>Alkohol</li><li>Nikotin</li><li>Drogen</li></ul>



<p>Vor der Schwangerschaft gab es hin und wieder ein Glas Wein, so dass es ein kleiner Verzicht bzw. Einschränkung war. Bei Nikotin und Drogen war dies gar kein Problem, da diese von mir vorher sowieso nicht konsumiert wurden.</p>



<p>Lebensmittel auf die ich verzichtet habe:</p>



<ul><li>rohes Fleisch</li><li>rohen Fisch</li><li>Rohmilchprodukte</li><li>rohes Ei</li><li>ungewaschenes Obst und Gemüse, rohe Sprossen</li><li>Fertigsalate</li><li>Thunfisch</li><li>eingelegter Käse</li><li>Lebensmittel mit Schimmel</li><li>koffeinhaltige Getränke</li><li>chininhaltige Getränke</li><li>Lakritze</li><li>Ingwer: Über Ingwer gibt es unterschiedliche Meinungen. Gerade im ersten Drittel nutzen es einige gegen Schwangerschaftsübelkeit. Ich wollte kein Risiko eingehen und daher ist Ingwer für mich persönlich ein Don&#8217;t.</li></ul>



<p>Es gibt jedoch nicht nur Verzichte und Einschränkungen bei Lebensmitteln, sondern auch im Alltag, folgende Don’ts hatte ich hier:</p>



<ul><li>Haare färben</li><li>Nagellackentferner mit Aceton</li><li>Sauna Besuch</li><li>Solebad/heiße Badewanne</li><li>Massagen</li><li>Zumba</li><li>Kontakt zu Katzen</li><li>schweres Heben</li><li>Flugreisen im ersten Trimester</li><li>Kleinkinder wickeln</li><li>Medikamente</li></ul>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Jess" class="wp-image-3226" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/005-Jess-instagr.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Nein, das habe ich nicht.</p>



<p>Ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs besucht. Daraus sind aber keine bleibenden Kontakte entstanden. Im Krankenhaus habe ich mich mit meiner Bettnachbarin angefreundet. Dieser Kontakt ist geblieben. Wir haben dieselbe Geschichte. Zwillingsschwangerschaft, verkürzter Gebärmutterhals und Frühchen.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Bis auf den Vorbereitungskurs gar nicht, da es von Anfang an klar war, dass es ein Kaiserschnitt wird. Das Googlen habe ich hier ausgelassen.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen? z.B. Kurse, Bücher, Apps&#8230;</h3>



<p>In der Schwangerschaft habe ich <a href="https://amzn.to/2qUkMVc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Babypedia</a> und <a href="https://amzn.to/2Jj5ZLk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das große Buch zur Schwangerschaft</a> gelesen. Als Apps hatte ich Sprout, iMamaiPapa, Schwangerschaft Checklisten und Urbia</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Nein, durch den Kaiserschnitt nicht. Wobei eigentlich hatte ich schon eine andere Vorstellung als es dann wirklich war. Ich wollte eine Vollnarkose. Habe mich dann &#8211; als es soweit war &#8211; jedoch für die spinale entschieden.</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Die Geburt war zu früh. Geplant war diese für 3 Wochen später bei 37+4. Ich hatte einen Blasensprung bei 34+4.</p>



<p>Ich wurde dann mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht. Dort angekommen wurde mir gesagt, dass in zwei Stunden die Kinder da seien. Ich bekam durch den Blasensprung Wehen und musste diese tatsächlich veratmen. Vorbereitungskurs sei Dank.</p>



<p>Die Anästhesistin empfahl mir keine Vollnarkose zu wählen. Mein Mann versprach, dafür bei der Geburt dabei zu sein. Eigentlich war geplant, dass ich schlafe und er nicht dabei ist. Das wollte er nämlich nicht. Und dann war er auch schon weg zum Umziehen und ich bekam die <a href="https://www.apotheken-umschau.de/Spinalanaesthesie">Spinalanästhesie</a> gesetzt.</p>



<p>Dann stand er wieder an meinem Kopf. Man spürt tatsächlich nichts.</p>



<p>Dann der erste Schrei, wenige Minuten später der zweite. Mir sackte der Kreislauf etwas weg und es wurde mir übel. Vermutlich die Anspannung, die von mir abfiel. Ich bekam sofort etwas gespritzt und es ging mir besser. Vom Vernähen bekam ich weiter nichts mit.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Die ersten Stunden waren nicht so gut, aber dann musste ich funktionieren. Meine Kinder lagen auf der Neo und ich wollte für sie da sein.</p>



<p>48 Stunden nach der Geburt habe ich mich bereits wieder allein über die Flure getraut. Die Narbe heilte gut. Ich muss sagen, ich habe auf mich selbst gar nicht geachtet. Das klassische Wochenbett fiel für mich aus.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Wenn ich jetzt nochmal schwanger wäre, würde ich wenig anders machen. Meine Schwangerschaft habe ich sehr genossen. Ich würde vielleicht mehr Fotos machen. Aus der Zeit im Krankenhaus habe ich im Grunde gar keine.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Gerade Zwillingsschwangeren empfehle ich, sich mit dem Thema der Frühgeburt auseinander zusetzten. Während meiner Zeit im Krankenhaus besuchte mich die Frühchen-Station alle drei Tage. Ich war dadurch schon gut vorbereitet und nicht so sehr geschockt von den ganzen Apparaturen, Kabeln und Schläuchen.</p>



<p>Ansonsten würde ich empfehlen Googlen zu vermeiden. Fragen die da sind, sollten nur mit der Gynäkologin oder Hebamme besprochen werden.</p>






<p>Wenn ihr mehr über Jess und ihre Familie erfahren wollt, dann könnt ihr das hier tun:</p>



<p>Im Blog:&nbsp;<a href="https://daslebenmittwins.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://daslebenmittwins.com/</a></p>



<p>Oder Social Media:<br><a href="http://facebook.com/daslebenmittwins" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="http://facebook.com/daslebenmittwins (opens in a new tab)">http://facebook.com/daslebenmittwins</a><br><a href="http://instagram.com/daslebenmittwins" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="http://instagram.com/daslebenmittwins (opens in a new tab)">http://instagram.com/daslebenmittwins</a><br><a href="http://twitter.com/daslebenmittwins" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="http://twitter.com/daslebenmittwins (opens in a new tab)">http://twitter.com/daslebenmittwins</a><br><a href="http://pinterest.com/daslebenmittwins" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="http://pinterest.com/daslebenmittwins (opens in a new tab)">http://pinterest.com/daslebenmittwins</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/005-erfahrungsbericht-jess/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Nicole &#8211; Holpriger Start mit glücklichem Ausgang</title>
		<link>https://kleine-fische.com/006-erfahrungsbericht-nicole/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/006-erfahrungsbericht-nicole/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 06:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[alles positiv]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3249</guid>

					<description><![CDATA[Nicole ist 30 Jahre alt und Mama von zwei Kindern &#8211; die Große ist 6 Jahre alt und der Kleine etwas über ein Jahr (14 ... <a title="Erfahrungsbericht von Nicole &#8211; Holpriger Start mit glücklichem Ausgang" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/006-erfahrungsbericht-nicole/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicole ist 30 Jahre alt und Mama von zwei Kindern &#8211; die Große ist 6 Jahre alt und der Kleine etwas über ein Jahr (14 Monate). Sie ist mit ihrem Mann seit 13 Jahren zusammen und seit Dezember 2016 verheiratet. Die Familie lebt auf dem Land &#8211; etwa eine Stunde von Berlin entfernt. Nicole arbeitet als Erzieherin im Kindergarten.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Nach Absetzen der Pille hat es bei der ersten Schwangerschaft 3 Monate gedauert und bei der zweiten 2 Monate &#8211; also ziemlich zügig.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Die letzte Entbindung ist jetzt 14 Monate her und uns geht es prima.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Es war die zweite Schwangerschaft &#8211; die erste war eine Bilderbuch-Schwangerschaft und bei dem Kleinen war der Start etwas holprig. Beim Ersttrimester-Screening gab zuerst Hinweise auf eine Behinderung, die sich aber zum Glück mit der frühen Feindiagnostik in der 26 Schwangerschaftswoche ausschließen ließen.</p>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Alles &#8211; zum Positiven.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Übelkeit in den ersten Wochen und zum Ende der Schwangerschaft leichte Schlafprobleme &#8211; aufgrund des Bauches <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente…</h3>



<p>Meine Schwägerin ist Apothekerin und hat mich mit Femibion (<a href="https://amzn.to/2r1IP4w" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Amazon</a>) versorgt. Zusätzlich musste ich Eisentabletten nehmen. Ansonsten habe ich natürlich auf Alkohol und Nikotin verzichtet.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten…</h3>



<p>Ja auf Alkohol und Nikotin.</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Ja im Eltern-Kind-Zentrum gab es Treffen für Schwangere.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Bei der ersten Schwangerschaft habe ich an einem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen? z.B. Kurse, Bücher, Apps…</h3>



<p>Ein Buch über die Schwangerschaft von GU (<a href="https://amzn.to/2Hwhwe0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Amazon</a>) und die App von <a href="https://www.babycenter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BabyCenter</a>.</p>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Nein</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="300" height="300" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht Nicole" class="wp-image-3252" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/04/006-Nicole-insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Die erste Geburt begann mit einem Blasensprung. Nach 9 Stunden Wehen kam die Prinzessin &#8211; genau am Termin -auf die Welt.</p>



<p>Der kleine Mann hat mir schon 4 Wochen vor ET Wehen beschert, aber blieb sogar drei Tage länger im Bauch. Die aktive Geburt des Kleinen dauerte 30 Minuten.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Ich habe mich super schnell erholt und hatte auch nicht ewig mit dem Wochenfluss zu tun.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Nichts.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Vertraue auf deine Intuition und erfrage alles was dich bedrückt.</p>



<p>Bilder aus Nicoles Leben (und vom coolsten Spielhaus der Welt) findet ihr auf Instagram:<br><a href="https://instagram.com/_._n_i_c_o_l_e_._" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://instagram.com/_._n_i_c_o_l_e_._</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/006-erfahrungsbericht-nicole/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht von Lisa &#8211; Lange Geburt mit glücklichem Ende</title>
		<link>https://kleine-fische.com/004-erfahrungsbericht-lisa/</link>
					<comments>https://kleine-fische.com/004-erfahrungsbericht-lisa/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Dammschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Lachgas]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[sodbrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Übertragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleine-fische.com/?p=3154</guid>

					<description><![CDATA[Heute schreibt Lisa für uns. Sie ist 27 und seit 10 Monaten glückliche Mama von Luise. Zurzeit ist sie in Elternzeit. Vorher war sie als ... <a title="Erfahrungsbericht von Lisa &#8211; Lange Geburt mit glücklichem Ende" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/004-erfahrungsbericht-lisa/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute schreibt Lisa für uns. Sie ist 27 und seit 10 Monaten glückliche Mama von Luise. Zurzeit ist sie in Elternzeit. Vorher war sie als Erzieherin in einer U3-Gruppe tätig.</p>



<h3>Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie du schwanger geworden bist.</h3>



<p>Ich bin auf natürlichem Weg im vierten Übungszyklus schwanger geworden.</p>



<h3>Wie lange ist deine Entbindung jetzt her und wie geht es dir und deinem Kind?</h3>



<p>Die Entbindung ist jetzt 10 Monate her und uns geht es gut. Mittlerweile sind wir ein gutes Team und haben einen ritualisierten Tagesablauf.</p>



<h3>War das deine erste Schwangerschaft? Und verlief die Schwangerschaft so, wie du es dir vorgestellt hast?</h3>



<p>Ja, es war meine erste Schwangerschaft. Wirkliche Vorstellungen hatte ich eigentlich nicht. Ich hab einfach alles auf mich zukommen lassen.</p>



<h3><figure><img loading="lazy" class="wp-image-3161 size-medium alignright" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-300x300.png" alt="Erfahrungsbericht lisa" width="300" height="300" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-150x150.png 150w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-768x768.png 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-65x65.png 65w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-696x696.png 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta-420x420.png 420w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/004-lisa-Insta.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></h3>



<h3>Was hat sich für dich in der Schwangerschaft geändert?</h3>



<p>Die größte Veränderung für mich war mein sofortiges Berufsverbot. Nachdem ich von der Schwangerschaft erfahren habe, durfte ich vom einen auf den anderen Tag nicht mehr arbeiten.</p>



<h3>Hattest du irgendwelche typischen oder untypischen Schwangerschaftsbeschwerden?</h3>



<p>Glücklicherweise hatte ich keine Schwangerschaftsübelkeit.</p>



<p>Im späteren Verlauf der Schwangerschaft hatte ich mit Sodbrennen zu kämpfen. Als Tipp kann ich euch dann den Rat von meiner Hebamme auf den Weg geben: Bei Beschwerden auf geschälten Mandeln kauen. Die waren in einer kleinen Dose mein ständiger Begleiter.</p>



<h3>Hast du etwas Bestimmtes für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden getan? z.B. Ernährung, Pflege, Medikamente&#8230;</h3>



<p>Natürlich habe ich in der gesamten Schwangerschaft auf eine gesunde Ernährung geachtet und zur Unterstützung noch Femibion&nbsp;<a href="https://amzn.to/2Hb5YMX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Link zu Amazon)</a> genommen.</p>



<p>Gegen Dehnungsstreifen habe ich mich jeden Morgen und Abend mit dem Öl von Weleda&nbsp;<a href="https://amzn.to/2HbzBOe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Link zu Amazon)</a> eingecremt.</p>



<h3>Hast du in der Schwangerschaft auf irgendetwas verzichtet? z.B. Ernährung, Aktivitäten&#8230;</h3>



<p>Ernährungstechnisch auf jeden Fall auf Alkohol, rohes Fleisch und nicht-pasteurisierten Käse.</p>



<p>Außerdem habe ich versucht auf koffeinhaltige Getränke zu verzichten. Aber einen Kaffee gab es morgens noch zum Frühstück.</p>



<h3>Hast du Kontakt zu anderen Schwangeren oder Müttern gesucht?</h3>



<p>Ich bin zur Schwangerschaftsgymnastik gegangen und habe dort andere Schwangere kennengelernt.</p>



<p>Mit einer Mama treffen wir uns auch immer noch und es ist eine Freundschaft entstanden. Unsere Kleinen sind nur einen Monat auseinander. So einen Austausch mit anderen Mamas finde ich wichtig und man staunt immer wieder wie viele Gemeinsamkeiten man hat.<br>Dann hatte ich das große Glück zeitgleich mit meiner Schwester schwanger zu sein.</p>



<h3>Wie hast du dich auf die Geburt vorbereitet?</h3>



<p>Wir haben einen Geburtsvorbereitungskurs im Krankenhaus gemacht.</p>



<h3>Welche Hilfsmittel haben dir während der Schwangerschaft und während der Geburtsvorbereitung geholfen? z.B. Kurse, Bücher, Apps&#8230;</h3>



<p>Meine Buchtipps:</p>



<ul><li>Babyjahre von Remo H. Largo <a href="https://amzn.to/2EZt8Qt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Link zu Amazon)</a><br>Der etwas andere Erziehungsratgeber. Er geht nicht von einer idealen Entwicklung und festen Erziehungsprinzipen aus, sondern von der Individualität jedes Kindes.</li><li>Oje, ich wachse von Dr. Hetty Van der Rijtvund Dr. Franz X. Plooij <a href="https://amzn.to/2HJFuiy">(Link zu Amazon)</a><br>Hier wird von den 8 Sprüngen berichtet bei denen die Welt deines Kindes auf dem Kopf steht.</li></ul>



<h3>Hattest du einen Geburtsplan und wie sah dieser aus?</h3>



<p>Nein</p>



<h3>Ist die Geburt nach Plan verlaufen? Hast du Lust, uns von der Geburt zu erzählen?</h3>



<p>Unsere kleine Luise hat sich ganz schön Zeit gelassen und so habe ich mich nach sieben Tage mit gepackter Tasche auf den Weg ins Krankenhaus gemacht.</p>



<p>Nach einem Ultraschall und dem Gespräch mit einer Ärztin habe ich von den Hebammen einen Wehencocktail bekommen und musste danach alle paar Stunden zum CTG. Nach ein paar Stunden musste ich ein paar Mal auf Toilette. Sonst blieben die nächsten Stunden auch die erste Nacht im Krankenhaus ganz ruhig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" width="682" height="1024" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-682x1024.jpg" alt="Erfahrungsbericht Lisa" class="wp-image-3256" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-682x1024.jpg 682w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-200x300.jpg 200w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-768x1152.jpg 768w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-696x1044.jpg 696w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa-280x420.jpg 280w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2018/05/lisa.jpg 853w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure></div>



<p>Obwohl &#8211; ruhig war die Nacht nicht. Ich war mit einer frischgebackenen Mutter und ihrem Baby auf dem Zimmer. Da kam ich nicht wirklich zum Schlafen. Am nächsten Vormittag wurden die Beiden entlassen und ich habe mich schon darauf gefreut noch etwas Schlafen zu können. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen.</p>



<h3>&nbsp;</h3>



<p>Ich bekam morgens meine erste Tablette zu Einleitung und wurde wieder am CTG überwacht.</p>



<p>Die nächste Tablette gab es um 12:00 Uhr. Da war dann auch der Papa mit dabei. Aber auch da waren auf dem CTG noch keine Wehen in Sicht.</p>



<p>Auf Nachfrage bei den Hebammen, die meinten es könnte noch dauern bis ich Wegen bekomme, fuhr mein Mann noch einmal zum Mittagessen nach Haus. Ich ging zur in mein Zimmer und wollte jetzt den Schlaf nachholen. Als ich mich jedoch gerade hinlegen wollte, spürte ich die ersten Wehen. Die von nun an alle 10 Minuten wellenartig auftauchten. Ich rief also meinen Mann an, dass er doch bald wiederkommen sollte.</p>



<p>In dem Moment tauchte meine Schwester auf und ich war froh nicht alleine zu sein. Nach einer halben Stunde kam dann aber auch mein Mann. Meine Wehenabstände wurden ganz schnell immer kürzer und schon bald kamen sie alle 5 Minuten.</p>



<p>Ich hielt mich an den Armen meines Mannes fest und versuchte mich auf das Atmen zu konzentrieren.</p>



<p>Um 15.00 sollte ich wieder zum CTG kommen. Auf dem Weg zum Kreißsaal mussten wir wegen den Wehen noch ein paar Mal anhalten.</p>



<p>Eigentlich sollte ich jetzt noch eine weitere Tablette bekommen, aber da der Muttermund bereits 4 cm geöffnet war, war es nicht mehr nötig.</p>



<p>Nun war Kreißsaal 1 plötzlich für uns reserviert. Ich bekam Paracetamol und versuchte meine Wehen zu verarbeiten. Im Stehen, Sitzen und Liegen. Auf dem Ball, im Bett und immer zum Festhalten an meiner Seite mein Mann.</p>



<p>So gegen 18 Uhr fragte die Hebamme mich, ob ich gerne in die Badewanne wollen würde. Eigentlich hatte ich es gar nicht für mich eingeplant. Aber das entspannte Lavendelbad hat mir wirklich gutgetan. Die nächsten Stunden verbrachte ich in der Wanne. Mein Mann holte noch das Abendessen und ein paar Süßigkeiten aus dem Zimmer und so saß ich mit Käsebrot und Schokoriegel in der Badewanne. Alles egal. Hauptsache die Schmerzen sind erträglich.</p>



<p>Aber nach einiger Zeit nahmen die Schmerzen wieder zu und ich sollte über den Zugang Schmerzmittel bekommen. Da mein Zugang aber nicht funktionierte, sollte kurzerhand an der anderen Hand ein neuer gelegt werden. Auch hier wollte es nicht funktionieren und so musste ich die Wanne verlassen um Lachgas auszuprobieren.</p>



<p>Die nächsten drei Stunden saß ich leicht benebelt mit der Lachgasflasche im Bett.<br>Der Muttermund war schon seid einigen Stunden bei 8cm und wollte einfach nicht weiter aufgehen.</p>



<p>Gegen 2:00 Uhr entschied ich mich dann nach 12 Stunden Wehen doch noch für die PDA. Bis jedoch die Anästhesistin da war, verging eine weitere Stunde.<br>Nachdem die PDA gelegt wurde, konnte ich endlich etwas entspannen und döste sogar etwas ein.</p>



<p>Vier Stunden später war der Muttermund dann endlich 10 cm geöffnet und ich durfte mit dem Pressen beginnen. Nach ein paar Presswehen und dem mit Drücken des Arztes war es dann um 7.53 Uhr endlich soweit. Die Welt stand still für uns und wir konnten Luise endlich in unseren Armen halten. Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich. Es stimmt wirklich: der ganze Schmerz und die Stunden davor geraten sofort in Vergessenheit.</p>



<p>Die Worte meines Mannes beschreiben es immer noch am Besten. Er hat vor noch nie am selben Tag eine Person so leiden und dann so unbeschreiblich glücklich gesehen.</p>



<h3>Wie schnell hast du dich von der Geburt erholt und wie ging es dir in den ersten Tagen und Wochen?</h3>



<p>Die ersten Tage und Wochen hatte ich noch Probleme mit der Naht vom Dammschnitt. Mir fielen schon die kürzesten Wege in der Wohnung schwer und sitzen konnte ich kaum.</p>



<p>Zum Sitzen kann ich euch einen Schwimmreifen oder das Stillkissen empfehlen. Außerdem haben mir Spülungen mit Calendula Essenz geholfen. Die würde ich bei der nächsten Schwangerschaft auch definitiv direkt mit in die Kliniktasche packen.</p>



<p>Dann hatte ich ganz schön mit meinen Hormonen zu kämpfen. Manchmal hab ich die Kleine im Arm gehalten und einfach nur geweint. Das waren aber Tränen der Freude.<br>Ich war froh, dass mein Mann den ersten Monat Elternzeit hatte. Er war die größte Unterstützung, die ich kriegen konnte.</p>



<h3>Was hättest du anders gemacht, wenn du jetzt nochmal anfangen könntest?</h3>



<p>Ehrlich gesagt würde ich nicht wirklich etwas anders machen. Es ist alles so passiert, wie es kommen sollte.</p>



<h3>Was möchtest du anderen Schwangeren mit auf den Weg geben? Was hättest du dir als Info gewünscht?</h3>



<p>Ich möchte euch mit auf den Weg geben, versucht alles entspannt angehen zu lassen.</p>



<p>Macht euch nicht zu viele Gedanken und hört euch nicht zu viele Horrorgeschichten von Anderen an. Verlasst euch einfach auf euer Gefühl. Es wird nie alles perfekt sein, aber das muss es auch nicht. Denn ihr werdet bald das größte Glück in den Armen halten können. Das Beste was ihr euren Kind mitgeben könnt sind Liebe und Geborgenheit.</p>



<p>Ihr findet Lisa und ihre wirklich zauberhafte Familie auf Instagram:</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/mai_mama_2017">https://www.instagram.com/mai_mama_2017</a></p>



<h2>Weiterlesen</h2>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Hier geht es zu allen Berichten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kleine-fische.com/004-erfahrungsbericht-lisa/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
