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	<title>Gesundheit &#8211; für Eltern und Kinder</title>
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	<description>Von Babytrage bis Holzspielzeug</description>
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	<title>Gesundheit &#8211; für Eltern und Kinder</title>
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		<title>Endometriose und Schwangeschaft &#8211; 10 Fragen, 10 Antworten.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 22:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Endometriose und Schwangerschaft. Ein schwieriges Thema, das ganz oft jede Menge Fragen aufwirft. Fragen, auf die es leider auch oft keine einfachen Antworten gibt. Aber ... <a title="Endometriose und Schwangeschaft &#8211; 10 Fragen, 10 Antworten." class="read-more" href="https://kleine-fische.com/endometriose-und-schwangeschaft/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Endometriose und Schwangerschaft. Ein schwieriges Thema, das ganz oft jede Menge Fragen aufwirft. Fragen, auf die es leider auch oft keine einfachen Antworten gibt. Aber es gibt Antworten, es gibt Lösungen und es gibt jede Menge Hoffnung.</p>



<p>Ich bin kein Arzt und gebe nicht vor, besonders viel Ahnung von Medizin zu haben. Aber ich habe mich aus ganz persönlichen Gründen sehr lange und intensiv mit dem Thema Endometriose und schwanger werden beschäftigt. Daher kann ich ein paar der wichtigsten Fragen inzwischen beantworten und weiß beim Rest, wo ihr Hilfe finden könntet. Eure ganze persönliche Situation kann aber natürlich auch nur euer ganz persönlicher Arzt einschätzen. Darum ist er oder sie im Zweifel immer der richtige Ansprechpartner.</p>



<p>Ein weiterer Ansprechpartner und auch Sponsor für diesen Artikel ist die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Endometriose  (opens in a new tab)" href="https://endometriose.app/" target="_blank">Endometriose </a>App, gegründet von Dr. med. Nadine Rohloff, Ärztin an der Frauenklinik der Uni Münster. Ich rate allen Betroffenen, dort vorbeizuschauen, denn dort findet ihr eine Fülle an Informationen zu Themen wie Diagnostik, Therapie, Schmerzbehandlungen oder auch Ernährung. </p>



<p>Und damit kommen wir zu den Fragen, die ich mir im Zusammenhang mit Endometriose und Schwangerschaft gestellt habe. Bei den Antworten versuche ich mich kurz zu halten. Mehr Informationen bekommt ihr in den verlinkten Quellen.</p>



<p>Und damit jeder weiß, worum es geht, fangen wir mit der ersten Frage an, die wir uns alle ganz am Anfang gestellt haben.</p>



<h3>1 &#8211; Was ist eigentlich Endometriose?</h3>



<p>Mit Endometriose bezeichnet man Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Es sammelt sich in anderen, oft benachbarten Organen an. Besonders häufig sind Organe im Bauchraum davon betroffen.</p>



<p>Genau wie die Gebärmutterschleimhaut innerhalb der Gebärmutter, wachsen die Wucherungen auch außerhalb mit dem Monatszyklus. Während der Menstruation bluten dieses Gewebe und bildet dadurch oft Zysten, denn das Blut kann nicht abfließen.</p>



<p>Und das wiederum hat ganz unterschiedliche Auswirkungen je nach Art, Ort und Größe der Wucherung. Folgen, Symptome und Behandlung sind deshalb ganz individuell. Und damit auch die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.</p>



<h3>2 &#8211; Kann man mit Endometriose schwanger werden?</h3>



<p>Ja, es möglich mit Endometriose schwanger zu werden. Viele Frauen werden auf ganz natürlichem Wege schwanger, ohne nachzuhelfen. </p>



<p>Leider ist das aber nicht bei allen Frauen der Fall. Sogar mehr als die Hälfte der von Endometriose betroffenen Frauen haben Schwierigkeiten mit dem Kinderwunsch. Daher handelt sich um weit mehr als um Einzelfälle.</p>



<h3>3 &#8211; Könnte eine Endometriose an einem unerfüllten Kinderwunsch stecken?</h3>



<p>Diese Frage kann man ganz klar mit einem &#8218;Ja&#8216; beantworten. Eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Studie  (opens in a new tab)" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26887349/" target="_blank">Studie </a>aus dem Jahr 2016 hat festgestellt, dass bei etwa der Hälfte aller Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch eine Endometriose vorlag.</p>



<p>Bei einem unerfüllten Kinderwunsch sollte in jedem Fall der Gynäkologe hinzugezogen werden, also auf zum Arzt. Dort könnt ihr auch gezielt den Verdacht auf Endometriose ansprechen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="500" height="500" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/autsch.png" alt="" class="wp-image-6791" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/autsch.png 500w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/autsch-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/autsch-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure></div>



<p>Vor allem dann, wenn ihr eines oder mehrere der folgenden Symptome zusätzlich habt:</p>



<ul><li>Starke und anhaltende Schmerzen im Unterleib, die hauptsächlich in der zweiten Zyklushälfte auftreten</li><li>Starke und anhaltende Schmerzen während der Periode</li><li>Unregelmäßige Periode</li><li>Rückenschmerzen, die zu bestimmten Zeiten des Zyklus auftreten</li><li>Schmerzen beim Geschlechtsverkehr</li><li>Schmerzen beim Urinieren</li></ul>



<h3>4 &#8211; Ist eine Operation unbedingt nötig, um schwanger zu werden?</h3>



<p>Das ist eine Frage, die nur der behandelnde Arzt beantworten kann.</p>



<p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Therapieansätze, die ganz vom individuellen Krankheitsbild abhängen:</p>



<ul><li>Entfernen der Wucherungen durch eine Operation. Das wird in den allermeisten Fällen durch eine Bauchspiegelung, Laparoskopie, gemacht. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laparoskopische_Chirurgie">Laparoskopie auf Wikipedia</a>)</li><li>Medikamentöse Behandlung mit Hormonpräparaten. Oft hat diese Behandlung aber keinen großen Erfolg, wenn es um Fruchtbarkeit geht, denn es hemmt nur das Wachstum der Wucherungen, beseitigt diese aber nicht.</li><li>Künstliche Befruchtung. Diese zeigt bei Frauen mit einer sehr ausgeprägten Form von Endometriose manchmal bessere Ergebnisse als eine reine Operation.</li></ul>



<h3>5 &#8211; Wie kann man die Fruchtbarkeit trotz Endometriose steigern?</h3>



<p>Bei einer ausgeprägten Endometriose kann nur der Arzt weiterhelfen. </p>



<p>Aber natürlich kann mit einer gesunden Lebensweise, bei der es hauptsächlich um Ernährung, Bewegung und die Vermeidung von Giften wie Alkohol oder Nikotin geht, die medizinische Behandlung unterstützen.</p>



<p>Aber das gilt natürlich für jede Schwangerschaft.</p>



<p>Ist aber die Endometriose so weit fortgeschritten, dass sie Auswirkung auf die Fruchtbarkeit hat, sollte der erste Gang immer zum Arzt sein.</p>



<h3>6 &#8211; Wie wirkt sich Endometriose auf die Schwangerschaft aus?</h3>



<p>Ich habe sie schon erwähnt, die <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26887349/">Studie aus dem Jahr 2016</a>. (Falls sich jemand dafür interessiert, sie kann frei eingesehen werden und  hat 14 655 Frauen über 30 Jahre begleitet. Titel: Pregnancy outcomes in women with endometriosis: a national record linkage study )</p>



<p>Die Studie besagt, dass Frauen mit Endometriose gerade in der Frühschwangerschaft ein erhöhtes Risiko haben, vor allem was Fehlgeburten und Bauchhöhlen-Schwangerschaften anbelangt. Auch im letzten Drittel der Schwangerschaft ist das Risiko wieder höhen. Dann geht es hauptsächlich um Blutungen, erhöhten Blutdruck und auch eine <a href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/plazenta-praevia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Plazenta Previa (opens in a new tab)">Plazenta Previa</a> scheint häufiger vorzukommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="500" height="500" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/SChwanger.png" alt="" class="wp-image-6792" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/SChwanger.png 500w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/SChwanger-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/SChwanger-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure></div>



<h3>7 &#8211; Wie wirkt sich Endometriose auf das ungeborene Kind aus?</h3>



<p>Ganz so viele Informationen findet man darüber nicht. Das Geburtsgewicht der Kinder scheint im Durchschnitt ein wenig geringer zu sein. Ansonsten konnte ich keine Hinweise auf Auswirkungen auf die Kinder finden.</p>



<h3>8 &#8211; Welchen Einfluss hat Endometriose auf die Geburt?</h3>



<p>Laut einer Studie der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Zürich gibt es wohl keine direkten negativen Auswirkungen auf die Geburt. </p>



<p>Zwar war der Blutverlust leicht erhöht, aber es gab keine weiteren Komplikation im Vergleich zu Frauen, die nicht von Endometriose betroffen waren.</p>



<p>Auch die Rate der natürlichen Geburten war in etwa gleich.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zusammenfassung der schweizer Studie. (opens in a new tab)" href="https://www.gelbe-liste.de/gynaekologie/schwangere-endometriose-geburtsrisiko" target="_blank">Zusammenfassung der schweizer Studie.</a></p>



<h3>9 &#8211; Was passiert nach der Geburt?</h3>



<p>Eine schlechte Nachricht habe ich noch zum Schluss. Es wurde lange Zeit angenommen, dass eine Schwangerschaft das Krankheitsbild und die Symptome von Endometriose verbessert. Früher wurde den betroffenen Frauen oft sogar zu einer Schwangerschaft geraten.</p>



<p>Inzwischen weiß man, dass das nicht der Fall ist. Einzelfälle gibt es natürlich immer wieder. Aber man sollte nicht zu sehr auf eine Verbesserung hoffen.</p>



<h3>10 &#8211; Hat Endometriose Einfluss auf das Stillen und die Muttermilch?</h3>



<p>Jetzt wird es interessant. Denn die Frage sollte eigentlich andersrum gestellt werden: Welchen Einfluss hat das Stillen auf die Endometriose?</p>



<p>Frauen die stillen erkranken später seltener an Endometriose. Langes Stillen kann das <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77976/Studie-Stillen-schuetzt-vor-Endometriose" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Risiko um bis zu 40% (opens in a new tab)">Risiko um bis zu 40%</a> senken. Woran das genau liegt, weiß man noch nicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="500" height="500" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/Ultraschall.png" alt="" class="wp-image-6794" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/Ultraschall.png 500w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/Ultraschall-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/09/Ultraschall-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Weiter wage ich mich nicht vor. Besprecht die medizinischen Details mit eurem Arzt. </p>



<p>Gebt die Hoffnung nicht auf! Jeden Tag werden jede Menge Frauen schwanger, die endlos vergeblich gehofft und gebangt haben. Eine liebe Freundin von mir ist gerade nach 17 langen Jahren völlig unverhofft noch schwanger geworden.</p>



<p>Ich hoffe die kurze Zusammenfassung und die etwas ausführlicheren Links helfen weiter und geben euch die Informationen, die ihr sucht.</p>



<p>Und wenn ihr jetzt noch mehr zum Thema <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Endometriose und Schwangerschaft  (opens in a new tab)" href="https://endometriose.app/endometriose-wissen/endometriose-in-der-schwangerschaft/" target="_blank">Endometriose und Schwangerschaft </a>wissen wollt, dann klickt den Link. Denn dort findet ihr Menschen, die sich wirklich mit dem Thema auskennen.</p>



<p>Alles Gute</p>



<p>Eure Katja </p>
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		<title>7 Erdbeer Rezepte für heiße Tage: Erdbeer-Eis, Frozen Joghurt, Smoothie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 07:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Erdbeeren vereinen die heilige Dreifaltigkeit: Sie sind gesund, sie schmecken richtig gut und sie lassen sich im Handumdrehen zu Erdbeer-Eis verarbeiten. Für Leute, die nicht ... <a title="7 Erdbeer Rezepte für heiße Tage: Erdbeer-Eis, Frozen Joghurt, Smoothie" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/erdbeer-eis-rezepte/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erdbeeren vereinen die heilige Dreifaltigkeit: Sie sind gesund, sie schmecken richtig gut und sie lassen sich im Handumdrehen zu Erdbeer-Eis verarbeiten.</p>



<p>Für Leute, die nicht gerne lange in der Küche stehen, sind sie ein echtes Geschenk. Egal ob zum selber genießen, Kinder bestechen oder bei Gästen angeben. Mit Erdbeeren kann man glänzen.</p>



<p>Besonders gut schmecken sie eisgekühlt an heißen Sommertagen. Die besten Rezepte  habe ich euch zusammengestellt. Bei uns zu Hause gibt es in der heißen Jahreszeit täglich mindestens eins davon &#8211; egal ob die Sonne gerade scheint oder nicht.</p>



<p>Übrigens schmecken Erdbeeren ganz besonders gut, wenn sie vorher selbst gepflückt wurden. Möglichkeiten dafür gibt es genug &#8211; zumindest dann, wenn ihr nicht mitten in der Großstadt wohnt. Und auch dann ist das nächste Erdbeerfeld meistens nicht ganz so weit entfernt. </p>



<p>Wer noch viel mehr über Erdbeeren wissen möchte, der sollte hier auf dieser Seite <a href="http://www.facebook.com/erdbeerenvonhier">speziell zum Thema Erdbeeren vorbeischauen</a>. Da gibt es auch noch mehr über Herkunft, Auswahl und Eigenschaften von Erdbeeren zu lesen. Und natürlich jede Menge Rezepte. Wobei die Eisrezepte in diesem Artikel hier natürlich die besten sind. Mit Abstand <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="300" height="200" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/kinder.png" alt="" class="wp-image-6642"/><figcaption>Experten bei der Erdbeer-Ernte</figcaption></figure></div>



<p>Bei uns geht es heute um eisgekühlte Erdbeeren in allen möglichen Varianten. Erdbeer-Eis, Erdbeer-Frozen Joghurt, Erdbeer-Smoothie. </p>



<p>Und damit geht es auch schon los. Ausgesucht wurden die Rezepte übrigens von meiner Tochter. Sie ist sehr wählerisch was ihre Erdbeer-Kreationen angeht. Da kommt nur das Beste in die Eisschüssel.</p>



<h3>1 &#8211; Erdbeeren pur &#8211; gesunder Eis-Snack für Zwischendurch</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeersstücke.png" alt="" class="wp-image-6643" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeersstücke.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeersstücke-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeersstücke-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Einige werden mit den Augen rollen, denn eigentlich ist es offensichtlich. Ich habe selbst aber auch eine Weile gebraucht bis ich draufgekommen bin. Denn meine Tochter hat während der eigentlich Eisherstellung immer meine gefrorenen Eisstückchen geklaut und mit größter Freude verspeist.</p>



<p>Daher ist mein erster Tipp ganz einfach: Erdbeeren klein schneiden und einfrieren! Nach einem halben Tag im Gefrierschrank habt ihr geniale, süße, gesunde Eisbonbons, die den Kleinen und den Großen schmecken.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel</h4>



<ul><li>Erdbeeren in beliebiger Menge</li><li>Schüssel oder Beutel zum Einfrieren</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>1 &#8211; Erdbeeren klein schneiden</p>



<p>2 &#8211; Erdbeeren in Schüssel packen und einfrieren</p>



<p>3 &#8211; Vor dem Verzehr Erdbeeren aus dem Tiefkühlschrank nehmen und einige Minuten antauen lassen.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3>2 &#8211; Erdbeereis am Stiel &#8211; süß und minzig </h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/minzeis.png" alt="" class="wp-image-6645" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/minzeis.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/minzeis-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/minzeis-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Jetzt wird es ein wenig raffinierter. Für diese Variante braucht ihr Förmchen, die euch Eis am Stiel produzieren. Wir nutzen die einfachen von IKEA. Es gibt sie aber auch in so gut wie jedem Haushaltswaren-Geschäft, im gut sortierten Supermarkt und natürlich im Internet.</p>



<p>Falls ihr es nicht ganz so süß mögt, könnt ihr die Limo durch Saft ersetzen. (Und für ein erwachseneres Eis eignet sich ein Schuss Vodka.)</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 6 kleine Eis am Stiel) </h4>



<ul><li>300g Erdbeeren</li><li>75ml Zitronenlimonade (es eignet sich auch Sprite oder Saft oder ähnliches)</li><li>Handvoll frische Minze</li><li>Wer es besonders süß mag, der kann auch noch ein Päckchen Vanillezucker dazutun</li><li>Eis am Stiel Förmchen</li><li>Mixer oder Pürierstab und Schüssel</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>1 &#8211; Erdbeeren, Zitronenlimonade und Minze (evtl. Vanillezucker) in den Mixer geben. </p>



<p>2 &#8211; Gut durchmixen, bis eine homogene Masse entstanden ist.</p>



<p>3 &#8211; Einfrieren und über Nacht im Gefrierschrank lassen</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3>3 &#8211; Erdbeereis am Stiel &#8211; Rot-weiß und cremig</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/zweifarbig.png" alt="" class="wp-image-6650" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/zweifarbig.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/zweifarbig-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/zweifarbig-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Sehr hübsch sieht es aus, das zweifarbige Eis am Stiel und gut schmeckt es auch noch. Falls kein griechischer Joghurt zur Hand ist, funktioniert es genauso gut mit Rahmjoghurt. Je höher der Fettgehalt, desto besser.</p>



<p>Sehr gut schmeckt es übrigens auch, wenn ihr in den Erdbeerteil noch ein paar größere Stückchen Erdbeeren hineingebt. Oder auch ein paar Blaubeeren. Der Fantasie sind hier wenig Grenzen gesetzt.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 6 kleine Eis am Stiel)</h4>



<ul><li>300g Erdbeeren</li><li>300g griechischer Joghurt (alternativ Rahmjoghurt mit 10% Fettanteil)</li><li>1 EL Honig</li><li>1 Päckchen Vanillezucker</li><li>Eis am Stiel Förmchen</li><li>Mixer oder Pürierstab und Schüssel</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>1 &#8211; Griechischer Joghurt und Honig im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse verrühren</p>



<p>2 &#8211; Joghurtmasse in die Eisförmchen füllen</p>



<p>3 &#8211; Erdbeeren mit dem Zucker auch zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eventuell etwas Flüssigkeit dazugeben, falls es mit dem Zerkleinern im Mixer nicht funktioniert. 2 EL Saft, Wasser oder Milch sollten ausreichen.</p>



<p>4 &#8211; Erdbeermasse auf den Joghurt in die Eisförmchen geben. Eventuell mit einer Gabel einmal in die Förmchen stechen. Das gibt ein schönes Muster.</p>



<p>5 &#8211; Über Nacht einfrieren und genießen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3>4 &#8211; Erdbeer-Eis aus der Schüssel &#8211; extra cremig mit Banane</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeereis.png" alt="" class="wp-image-6649" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeereis.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeereis-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/erdbeereis-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Auch wenn man keine Eismaschine hat, muss man auf das gute, cremige, fruchtige &#8218;echte&#8216; Eis aus der Schüssel nicht verzichten. Und wenn ihr die Früchte schon auf Vorrat einfriert, dann habt ihr sie jederzeit griffbereit und könnt loslegen. So ein Schüsselchen Eis ist dann in 5 Minuten fertig.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 2-3 Portionen)</h4>



<ul><li>150g gefrorene Erdbeeren (vor dem Einfrieren in Stücke schneiden)</li><li>2 große gefrorene Bananen (vor dem Einfrieren in Stücke schneiden)</li><li>5-6 EL Milch (geht genauso gut mit Sojamilch, Kokosmilch oder diversen Hafergetränken)</li><li>1 Päckchen Vanillezucker oder 1 EL Honig</li><li>evtl. 1 EL Schokopulver</li><li>Mixer oder Pürierstab und Schüssel. Diese sollten mit gefrorenem Obst zurechtkommen.</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>Alle Zutaten in den Mixer geben und zuerst auf schwacher, dann auf höherer Stufe mixen bis eine homogene Masse entstanden ist. Dabei kann es sein, dass man &#8211; je nach Mixer &#8211; die Masse einige Male wieder nach unten drücken muss. Wenn es nicht funktioniert, dann etwas mehr Flüssigkeit dazugeben &#8211; aber vorsichtig dosieren, sonst wird ein Milchshake daraus.</p>



<p>Ihr könnt auch ausprobieren, das Eis nicht komplett zu zermixen. Dann habt ihr noch ein paar Stückchen im Eis und es schmeckt italienischer. Ist aber &#8211; wie so vieles im Leben &#8211; Geschmackssache.</p>



<p>Das entstandene Eis sollte sofort gegessen werden.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3>5 &#8211; Frozen Joghurt &#8211; Fast wie Eis und genauso gut</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel.png" alt="" class="wp-image-6651" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Der Unterschied zwischen echtem Eis und Frozen Joghurt ist eher unwichtig. Besonders an heißen Sommertagen, wenn man dringend eine Abkühlung braucht. In jedem Fall schmeckt es so richtig gut und die Zutaten hat wahrscheinlich jeder zu Hause.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 2-3 Portionen)</h4>



<ul><li>400g gefrorene Erdbeeren (vor dem Einfrieren in Stücke schneiden)</li><li>250g Naturjoghurt (extra cremig wird es mit griechischem Joghurt)</li><li>1 EL Honig oder ein Päckchen Vanilleezucker</li><li>Joghurt-Deko: Schokokrümel, Beeren, Streuseln, Haferflocken&#8230;</li><li>Mixer oder Pürierstab und Schüssel</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>1 &#8211; Erdbeeren 5 Minuten antauen lassen</p>



<p>2 &#8211; Erdbeeren pürieren bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist</p>



<p>3 &#8211; Joghurt und Honig oder Zucker dazugeben und nochmal kurz durchmixen</p>



<p>4 &#8211; mit Schokokrümel, extra Beeren oder Streuseln verzieren </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3>6 &#8211; Erdbeer-Slushi &#8211; Das beste Kaltgetränk der Welt</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/slushi.png" alt="" class="wp-image-6654" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/slushi.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/slushi-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/slushi-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Es muss nicht immer gefrorene Fanta sein. Den Slushi gibt es auch in richtig gut. Nämlich mit frischen Erdbeeren und Melone. Es eignet sich dafür so ziemlich jede Melone. In diesem Fall habe ich Wassermelone benutzt, da sie extra-sommerlich ist und mit den Erdbeeren zusammen so eine schöne Farbe ergibt.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 2 &#8211; 3 Portionen)</h4>



<ul><li>300g gefrorene Erdbeeren (vor dem Einfrieren in Stücke schneiden)</li><li>400g gefrorene Wassermelone (vor dem Einfrieren in Stücke schneiden)</li><li>Schuss Zitronensaft </li><li>Mixer</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>Alle Zutaten in den Mixer geben und etwa 5 Minuten antauen lassen. Anschließend Mixen bis eine halbgefrorene Masse entstanden ist. </p>



<p>Nicht zu lange mixen, da sonst ein eisgekühlter Erdbeeren-Wassermelonen-Saft entsteht. Der schmeckt zwar auch sehr gut, ist aber nicht wirklich ein Slushi.</p>



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<h3>7 &#8211; Erdbeereis zum Frühstück &#8211; Gut in den Tag mit einem Smoothie</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" width="400" height="400" src="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-1.png" alt="" class="wp-image-6656" srcset="https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-1.png 400w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-1-300x300.png 300w, https://kleine-fische.com/wp-content/uploads/2020/05/Design-ohne-Titel-1-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>



<p>Wenn ihr euch bei euren Kindern mal so richtig beliebt machen wollt, dann serviert ihnen doch einfach Eis zum Frühstück. Schmeckt uns Großen übrigens auch richtig gut.</p>



<p>Dazu ist dieser Smoothie auch noch gesund und gibt jede Menge Energie.</p>



<h4>Zutaten und Hilfsmittel (für 2-3 Portionen)</h4>



<ul><li>200g gefrorene Erdbeeren (vor dem Einfrieren kleinschneiden)</li><li>2 gefrorene Bananen (vor dem Einfrieren kleinschneiden) alternativ schmeckt auch eine Mango genial</li><li>2 EL Chiasamen (oder Hanfsamen oder Leinsamen oder eine Mischung daraus)</li><li>1 EL Erdnussbutter</li><li>300ml Milch (oder Sojamilch, Haferdrink, Kokosmilch)</li><li>evtl. Honig zum Süßen</li><li>Mixer</li></ul>



<h4>Zubereitung</h4>



<p>Alle Zutaten in den Mixer geben und mindestens 2 Minuten auf höchster Stufe mixen. </p>



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<p>So. Und jetzt habe ich Lust auf Erdbeereis. </p>



<p>Wenn ihr auch noch ein gutes, schnelles Erdbeereis-Rezept kennt, dann lasst mir einen Kommentar da. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen.</p>



<p>Einen wunderschönen, gesunden Sommer.</p>



<p>Eure Katja</p>
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		<title>Coronavirus für Neugeborene, Babys und Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 11:22:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Neugeborene]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet das Coronavirus und die Krankheit COVID-19 für unsere Neugeborenen, Babys und Kinder? Wie müssen wir Eltern uns verhalten, um unsere Kinder zu schützen? ... <a title="Coronavirus für Neugeborene, Babys und Kinder" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/coronavirus-neugeborene-babys-kinder/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was bedeutet das Coronavirus und die Krankheit COVID-19 für unsere Neugeborenen, Babys und Kinder? Wie müssen wir Eltern uns verhalten, um unsere Kinder zu schützen? Was können wir tun?</p>



<p>Fragen, die sich gerade Millionen von Menschen allein in den deutschsprachigen Regionen stellen. </p>



<p>Die Fragen sind berechtigt und müssen beantwortet werden. Ich versuche das heute zu tun. Nicht als Arzt, Krankenschwester oder sonstiger Experte, sondern als besorgte Mutter, die ziemlich gut ist in Sachen Recherche.</p>



<p>Ich habe all das zusammengetragen, das ich im Netz zum Thema Coronavirus, COVID-19 und Babys bzw. Kinder gefunden habe. Falls ihr Experte seid und Fehler entdeckt oder neue Informationen habt, dann lasst mir bitte einen Kommentar da. Hier geht es darum möglichst schnell und möglichst richtig zu informieren.</p>



<p>Falls ihr eine Frage habt, die nicht mit diesem Artikel beantwortet wird dann lasst mir bitte ebenfalls einen Kommentar da. Ich versuche mein Bestes, euch Antworten zu liefern. </p>



<p>Das Virus und die durch ihn ausgelöste Krankheit ist neu und damit noch wenig erforscht. Jeden Tag gibt es neue Informationen zum Thema und jeden Tag wissen wir ein bisschen mehr. Daher gibt es noch nicht alle Antworten auf alle Fragen. Manche Antworten werden im Laufe der Zeit berichtigt oder verändert werden. Manches wird sich als falsch herausstellen. Dieser Artikel ist ein Work-In-Progress und ich versuche mein Bestes, ihn tagesaktuell zu halten.</p>



<p>Letztes Update:  01.04.2020</p>



<p>Danke an alle!</p>



<h3>Was sind die aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus?</h3>



<p>An erster Stelle in der Tageszusammenfassung die aktuellen Maßnahmen des Bundes und die Regelungen für die Bürger. In euren jeweiligen Ländern und Kommunen kann es zu zusätzlichen Maßnahmen kommen. Informiert euch auf den jeweiligen Informationsportalen eurer Kreise und Geminden.</p>



<ul><li>Kliniken haben bis zu 50% ihrer Betten für Corona-Patienten bereitgestellt. Einige Kliniken können bereits keine Patienten mehr aufnehmen.</li><li>Es gibt weitreichende Maßnahmenpakete für Krankenhäuser und Mitarbeiter im Gesundheitssystem, um die Handlungsmöglichkeit im Rahmen der Corona-Krise zu verbessern.</li><li>Es wird empfohlen Masken zu tragen. Auch selbstgemachte Masken sind besser als nichts.</li><li>Alle Bürger und Bürgerinnen sind angehalten, soziale Kontakte zu anderen, die nicht im eigenen Haushalt leben, so gut wie möglich auf ein Minimum zu reduzieren. </li><li>In der Öffentlichkeit ist ein Abstand von mindestens 1,5m einzuhalten.</li><li>In der Öffentlichkeit ist der Aufenthalt mit höchstens einer weiteren Person außerhalb des eigenen Haushalts gestattet.</li><li>In der Öffentlichkeit sind jegliche Veranstaltungen und Gruppen von Menschen sind untersagt.</li><li>Gastronomiebetriebe mit Ausnahme von Take-Out sind geschlossen.</li><li>Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege (Friseur, Kosmetik, Massage&#8230;) sind geschlossen.</li><li>In Betrieben mit Publikumsverkehr gibt es besondere Hygienevorschriften, die eingehalten werden müssen.</li><li>Universitäten, Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen mit Ausnahmen im Gesundheitswesen sind in allen Bundesländern geschlossen.</li><li>Die Grenzen sind bis auf weiteres geschlossen. Es gibt Ausnahmen</li><li>Alle Arztpraxen und Krankenhäuser sind dazu angehalten vermehrt Schutzausrüstung zu beschaffen.</li><li>Bürger die über 60 Jahre alt sind sollen sich gegen Pneumokokken impfen lassen.</li></ul>



<h4>Was darf man überhaupt noch?</h4>



<p>Grundsätzlich gilt:</p>



<p> Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich. </p>



<p>Allerdings gibt es in einigen Landkreisen und Bundesländern abweichende und strengere Regelungen, die sich auch täglich ändern können. Bitte prüft daher selbst, was möglich und erlaubt ist.</p>



<p><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html#c17572">Alle Informationen vom Bundesministerium für Gesundheit zum Corona-Virus bekommt ihr hier</a>.<br>Die aktuellen Informationen über den Virus bekommt ihr vom <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Robert Koch Institut (opens in a new tab)" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html" target="_blank">Robert Koch Institut</a>.</p>



<p>Es gibt außerdem eine Handy App mit dem Namen Nina. Sie informiert aktuell über Gefahren- und Katastrophenmeldungen in eurem Gebiet. Sie ist grundsätzlich immer zu empfehlen.</p>



<h3>Was ist der Unterschied zwischen Coronavirus und COVID-19?</h3>



<p>Coronavirus ist der umgangssprachliche Name für einen Virus, der aus China stammt und erstmals im Dezember 2019 aufgetreten ist.  Der offizielle Name des Virus ist Sars-CoV-2. Er gehört zur großen Gruppe der Coronaviren, die dafür bekannt sind, Atemwegserkrankungen auszulösen.</p>



<p>Ich werde im Folgenden den Virus nicht beim offiziellen Namen nennen, sondern beim umgangssprachlichen Begriff Coronavirus bleiben. </p>



<p>COVID-19 ist die Krankheit, die das Virus auslöst. Es ist eine Abkürzung von  Corona Virus disease 2019 &#8211; Corona Viruserkrankung 2019.</p>



<h3>Wo kommt das Coronavirus her?</h3>



<p>Inzwischen ist man sich darüber einig, dass das Coronavirus aus dem Tierreich stammt. Deshalb wurden in China inzwischen alle Wildtiermärkte bis auf Weiteres geschlossen. Die ersten Krankheitsfälle und damit die ersten Viren hat man in der chinesischen Stadt Wuhan gefunden. Dort wird deshalb auch der Ursprung des Virus vermutet.</p>



<p>Wahrscheinlich hat er seinen Ursprung bei den Fledermäusen und ist dann auf den Menschen übergesprungen. Es ist dann wahrscheinlich mit Zwischenstation Schuppentier auf den Menschen übergesprungen. Genaues wird man noch herausfinden müssen.</p>



<p>Von China aus hat sich das Virus inzwischen in der ganzen Welt verbreitet. Besonders schwer hat es Südkorea, den Iran und Italien getroffen. Aber auch die anderen Länder sind nur ein paar Wochen oder auch nur ein paar Tage hinterher.</p>



<p>Die aktuellen COVID-19 Zahlen der ganzen Welt findet ihr unter diesem Link:  <a href="https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6">https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6</a> </p>



<h3>Wie funktioniert die Ansteckung mit dem Coronavirus?</h3>



<p>Das Coronavirus ist anders als der erste SARS Virus ziemlich ansteckend. Man kann es mit einer Grippe vergleichen.</p>



<h4>Das Virus kann sich durch Tröpfcheninfektion vermehren.</h4>



<p>Das Virus vermehrt sich bei der infizierten Person im Rachenraum und gelangt durch Husten, Niesen oder einfach Ausatmen über die Luft entweder direkt in Mund, Nase oder Augen. </p>



<h4>Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass die Nähe zu anderen Menschen ausreicht, um sich anzustecken. Es muss also nicht zwingen Körperkontakt stattgefunden haben.</h4>



<p>Auf Oberflächen kann das Virus bis zu 9 Tage überleben. Deshalb:</p>



<h4>Das Virus kann sich durch Schmierinfektionen verbreiten.</h4>



<p>Das bedeutet er wird erstmal auf Oberflächen wie Tische, Waschbecken, Kleidung oder Haut zwischengelagert, um dann im nächsten Schritt in Mund, Nase oder Augen der Person zu gelangen. Das heißt, wenn ihr einer infizierten Person z.B. die Hand schüttelt und euch hinterher die Augen reibt oder im Fall von Kindern die Finger in den Mund steckt, dann seid ihr ganz schnell angesteckt.</p>



<p>Die Gefahr ist hier etwas geringer, aber durchaus da.</p>



<h4>Infizierte Personen sind auch dann ansteckend, wenn sie noch keine Krankheitssymptome oder sehr leichte Symptome zeigen.</h4>



<p>Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit, kann bis zu 14 Tagen betragen. In der Regel ist es aber etwa 5-7 Tage. In dieser Zeit ist die infizierte Person bereits ansteckend!</p>



<h3>Wie wahrscheinlich ist es, dass ich, mein Neugeborenes, mein Baby oder mein Kind mit dem Coronavirus anstecke?</h3>



<p>Leider gehen immer mehr Experten davon aus, dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus sehr wahrscheinlich ist. Über eine genaue Wahrscheinlichkeit kann nur spekuliert werden aber es stehen Zahlen zwischen 50 und 80% im Raum. Selbst unsere Kanzlerin hat von einer Schätzung von 70% gesprochen. Das ist erheblich.</p>



<p>Also warum versuchen wir überhaupt, die Ansteckung einzudämmen, wenn wir uns eh früher oder später alle anstecken?</p>



<p>Hauptsächlich geht es darum, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft &#8211; und an dieser hängt unsere Versorgung &#8211; nicht zu überlasten. Denn wir haben natürlich nur eine begrenzte Anzahl von Ärzten, Krankenschwestern, Krankenhausbetten und Versorgungseinrichtungen. Außerdem kommt die Gesellschaft zu einem ziemlich plötzlichen Stopp, wenn die Hälfte von uns plötzlich 2 Wochen krank zu Hause ist.</p>



<p>Daher sollte jeder Einzelne von uns so viel wie möglich tun, damit er sich nicht ansteckt und nicht mit angesteckten Personen in Kontakt kommt.</p>



<p>Seid ihr bereits angesteckt, dann respektiert die Quarantänemaßnahmen und bleibt zu Hause, um andere nicht zu gefährden.</p>



<h3>Können sich Babys, Neugeborene oder Kinder mit dem Coronavirus anstecken oder sind sie immun?</h3>



<p>Kinder sind definitiv nicht immun, was den Coronavirus anbelangt. Sie können sich auf die gleiche Art und Weise anstecken wie Erwachsene. Mehr zur Art der Ansteckung weiter oben.</p>



<p>Der Verlauf der Krankheit ist bei Kindern allerdings im Allgemeinen wesentlich milder als bei Erwachsenen. Sie leiden unter eher milden Symptomen mit weit weniger Komplikationen.</p>



<p>Bei Kindern unter 10 Jahren wurde bislang ein Todesfall gemeldet.</p>



<h3>Was sind die ersten Symptome der Krankheit?</h3>



<p>COVID-19 befällt die unteren Atemwege. </p>



<h4>Die Symptome sind hauptsächlich Fieber und Husten.</h4>



<p>Man fühlt sich ähnlich wie bei einer Grippe krank und schwach. In einigen Fällen kommt auch noch Schnupfen und Durchfall dazu, beides sind aber keine typischen Symptome. </p>



<h3>Wie verläuft die Krankheit COVID-19?</h3>



<p>In den meisten Fällen &#8211; bei ca. 80% der Erkrankten &#8211; bleibt es bei den Symptomen Husten und Fieber. Innerhalb einiger Tage klingen diese wieder ab.</p>



<h4>Bei einem schweren Verlauf der Krankheit, wird aus Fieber und Husten eine Lungenentzündung. </h4>



<p>Das erkennt man hauptsächlich an steigendem Fieber und Problemen beim Atmen &#8211; wie Atemnot. Dann muss sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden und eventuell braucht der Patient sogar eine künstliche Beatmung. Die meisten dieser Patienten erholen sich wieder und können nach wenigen Wochen das Krankenhaus wieder verlassen.</p>



<p>Im schwersten Fall endet die Krankheit mit dem Tod des Patienten.</p>



<p>Noch nicht bekannt ist, ob eine durch den Coronavirus ausgelöste Lungenentzündung Langzeitschäden an der Lunge und damit langfristige Folgen nach sich zieht, die unter Umständen eine Leben lang anhalten können.</p>



<h3>Wie und wo kann man sich und sein Neugeborenes, Baby oder Kind testen lassen?</h3>



<p>Habt ihr COVID-19 Symptome, hattet ihr Kontakt zu infizierten Personen oder seid in gefährdeten Gebieten gewesen, dann ist der erste Schritt immer zu eurem Hausarzt oder Kinderarzt. Ruft dort an und erkundigt euch über das aktuelle Vorgehen. Alternativ gilt die Nummer 116 117 vom ärztlichen Bereitschaftsdienst.</p>



<h4>Seit Anfang März übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test, wenn der Arzt den Test für notwendig hält.</h4>



<p>Noch rät die kassenärztliche Bundesvereinigung davon ab, sich testen zu lassen, wenn lediglich Erkältungssymptome auftreten. Das könnte das System kurzfristig überlasten.</p>



<p>In einigen Städten gibt es inzwischen Drive-In Tests. Dort muss man nicht mal mehr aus dem Auto aussteigen. Dafür braucht man aber bislang ebenfalls eine Berechtigung vom Hausarzt oder vom Gesundheitsamt.</p>



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<h3>Wie gefährlich ist COVID-19 für unsere Babys und Kinder?</h3>



<p>Laut WHO leiden etwa 20% der mit dem Coronavirus infizierten Personen unter einem schweren Verlauf der Krankheit.</p>



<p>Das heißt, dass bei der überwiegenden Mehrheit von 80% nur leichte Symptome auftreten. Oben haben wir sie schon genannt: Fieber, Husten, Erkältungssymptome.</p>



<p>Etwa 20% &#8211; die genaue Zahl werden wir erst nach Ende der Epidemie wissen &#8211; der Patienten müssen im Krankenhaus versorgt werden. Dazu gehört künstliche Beatmung. </p>



<p>Die schlimmste Form der Krankheit bedeutet den Tod des Patienten. Auch da sind sich weder Wissenschaftler, noch Ärzte, noch Gesundheitsorganisationen einig wie hoch die Sterberate ist. Das liegt daran, dass unsicher ist, wie viele Erkrankten es gibt, wie viele Menschen die im Moment noch erkrankt sind sich erholen werden, und wie sich das Virus und die damit zusammenhängende Krankheit weiter entwickelt. </p>



<p>Nichts genaues weiß man nicht. Ich habe ganz unterschiedliche Zahlen zwischen 1% und 5% gefunden &#8211; je nachdem, wen man fragt. Sehr oft ist mir allerdings eine Schätzung begegnet, die irgendwo im Bereich zwischen 1 und 2% liegt. Genaues wird man erst in einigen Wochen und Monaten sagen können.</p>



<p>Fakt ist aber, dass das Risiko für ältere Menschen am größten ist. Anders als andere Krankheiten scheint COVID-19 gerade die Jüngsten weniger zu gefährden.  </p>



<p>Lange konnte man sagen, dass es bei Kindern unter 10 Jahren keine Todesfälle gibt. Leider ist das nicht mehr so. Bei etwas über 40.000 Toten weltweit sind darunter laut meinen Information 2 Todesfälle bei Kindern unter 10.</p>



<h3>Wie gefährlich ist COVID-19 für Neugeborene und wie kann man sie schützen?</h3>



<p>Im Moment muss man leider sagen, dass man noch nicht genug über den Virus und die Krankheit weiß, um genaue und gültige Aussagen machen zu können.</p>



<p>Folgendes wird aus den augenblicklichen Informationen geschlossen:</p>



<ul><li>Neugeborene stecken sich auf gleichem Weg an wie alle anderen. Das heißt Tröpfcheninfektion und Schmierinfektion. Sie bekommen die Krankheit nicht im Mutterleib und nicht über die Muttermilch.</li><li>Der beste Schutz ist wenn die Kleinsten gar nicht erst infiziert werden. Das heißt auf jeden nicht wirklich notwendigen Kontakt zu anderen verzichten und strenge Isolation einhalten. Euer Neugeborenes hat nichts außer Haus zu suchen. Dazu gehört natürlich auch, dass sich die Eltern oder andere Betreuer genauso gut schützen.</li><li>Neugeborene haben keinen besonderen Schutz als andere gegen Infektion.</li><li>Der Verlauf der Krankheit ist bei Neugborenen meist sehr mild. Oft zeigen sie keine Symptome.</li></ul>



<p>Für Neugeborene gilt im Besonderen: Sobald das Kind Anzeichen der Krankheit zeigt (Fieber, Husten oder andere Krankheitsanzeichen) dann solltet ihr sofort euren Kinderarzt anrufen bzw. die allgemeine Nummer 116 117.</p>



<h3>Wie können wir unsere Säuglinge, Babys und Kinder vor COVID-19 schützen?</h3>



<p>Einen hundertprozentigen Schutz gibt es vor dem Virus und der damit verbundenen Krankheit nicht. Es gibt allerdings jede Menge, das ihr tun könnt, um das Risiko zu minimieren und euch (und allen mit denen ihr in Kontakt kommt) vor dem Virus zu schützen:</p>



<h4>Direkten Kontakt mit infizierten Personen vermeiden</h4>



<ul><li>Zu Hause bleiben. So wenig Kontakt mit der Außenwelt und anderen Personen. Das gilt nicht nur für das Baby selbst, sondern auch für die betreuenden Personen.</li><li>Vermeidet den Kontakt mit infizierten Personen, Personen, die unter Quarantäne stehen und Personen, die gerade aus gefährdeten Gebieten zurückgekommen sind.</li><li>Vermeidet öffentliche Verkehrsmittel, Supermärkte&#8230; Bleibt zu Hause wo es geht.</li></ul>



<h4>Hygienemaßnahmen, die jeder einhalten sollte (egal ob COVID-19 gerade grassiert oder nicht)</h4>



<ul><li>Wenn ihr zur Haustür hereinkommt sollte der erste Gang immer ans Waschbecken sein. Hände gründlich mit Seife waschen.</li><li>Häufiges, regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife und gründlichem Abtrocknen der Hände hinterher.</li><li>Außerhalb eures zu Hauses so wenig wie möglich mit bloßen Händen anfassen &#8211; z.B. im Supermarkt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Zusätzlicher Schutz geben Einmal-Handschuhe. Ihr bekommt diese in so ziemlich jedem Supermarkt und Discounter.</li><li>Ein Mundschutz hilft nicht unbedingt zum Schutz der eigenen Person, trägt aber dazu bei, die Infektion anderer zu vermeiden. Wenn alle Mundschutz tragen, sind wir alle ein bisschen sicherer.</li><li>Abstand zu anderen Personen halten, vor allem infizieren Personen oder Personen in Quarantäne. </li><li>Nach Kontakt mit infizierten Personen sollte Desinfektionsmittel benutzt werden, das gegen Viren wirkt.</li></ul>



<h4>Hygienemaßnahmen gegen den Coronavirus speziell für Neugeborene, Babys und Kleinkinder</h4>



<ul><li>Habt ihr ein Neugeborenes oder Baby, dann vermeidet Menschenansammlungen und den Kontakt zu vielen Personen. Bleibt im Zweifelsfall zu Hause.</li><li>Babys werden gerne mal von fremden Personen, entfernten Verwandten oder Bekannten angefasst. Versucht das zu vermeiden. Es kann helfen, das Baby in einer Trage oder Tragetuch direkt am Körper zu tragen. </li><li>Achtet gerade bei Kleinkindern darauf, dass sie nicht alles anfassen, sich die Finger nicht ständig in den Mund stecken und häufig Händewaschen. Aus Erfahrung: Das ist schwieriger als es sich anhört.</li><li>Ist euer Kind krank &#8211; egal ob Erkältungs- oder andere Symptome &#8211; dann bringt es nicht sofort zum Arzt, sondern ruft erstmal dort an. Denn ein Ort, wo ihr den Coronavirus zuverlässig finden könnt, ist das Wartezimmer eines Arztes. Nicht falsch verstehen: ich sage nicht, dass ihr eure Kinder nicht mehr ärztlich versorgen sollt, ich sage nur, dass ihr vorher immer telefonisch klären solltet ob ein Arztbesuch notwendig ist und wie genau dieser im Moment abläuft, um Risiken zu minimieren.</li><li>Wenn ihr selbst mit dem Coronavirus infiziert seid, solltet ihr euer Kind so gut wie möglich schützen, auf Abstand gehen, Körperkontakt vermeiden und auf Hygiene achten. Für stillende Mütter: Bisher konnten keine Viren in der Muttermilch nachgewiesen werden.</li></ul>



<h3>Helfen Atemschutzmasken vor dem Coronavirus und COVID-19?</h3>



<p>Atemschutzmasken helfen vor allem dann, wenn sie von infizierten Personen getragen werden. Sie verringern das Risiko, andere mit der Krankheit anzustecken.</p>



<p>Auch selbstgemachte Atemschutzmasken verringern das Risiko, den Virus weiter zu verbreiten.</p>



<h3>Wie können wir uns und unsere Neugeborenen, Babys und Kinder auf COVID-19 vorbereiten?</h3>



<p>Die sinnvollste Vorbereitung ist die Vorbereitung auf eine mögliche Quarantäne, damit ihr im Ernstfall auch wirklich entspannt zu Hause bleiben könnt und euch auf eure Gesundheit konzentrieren könnt.</p>



<p>Das bedeutet, dass es durchaus Sinn macht, Lebensmittel für etwa 14 Tage zu Hause zu haben. Dazu gehören auch Windeln, Ersatzmilch und was ihr sonst noch für eure Babys und Kinder Spezielles braucht.</p>



<p>Bislang gibt es für COVID-19 noch keine Medikamente, die im Falle einer Erkrankung wirklich helfen. Sinn macht es, wenn ihr euch einen kleinen Vorrat für die Symptome in den Schrank legt. Dazu gehören fiebersenkende Mittel, Hustensaft und vielleicht ein Mittel zum Einreiben wie Transpulmin oder Wick Vaporub. Achtet darauf, dass diese Mittel für das Alter eurer Kinder entsprechend geeignet sind.</p>



<h3>Was tun, wenn unser Baby oder Kind COVID-19 Symptome zeigt?</h3>



<p>Wenn ihr Erkältungssymptome wie Fieber oder Husten bei eurem Baby oder Kind feststellt, dann solltet ihr sofort beim Arzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) anrufen. </p>



<p>Bleibt ansonsten zu Hause und vermeidet den Kontakt mit anderen Personen bis geklärt ist, ob ihr mit dem Virus infiziert seid oder nicht.</p>



<h3>Was tun, wenn unser Baby oder Kind COVID-19 hat?</h3>



<h4>Wenn ihr wisst, dass euer Neugeborenes, Baby oder Kind die Krankheit hat gibt es nur eins, was ihr tun könnt: Die Anweisungen eures Arztes genau befolgen.</h4>



<p>Außerdem gilt es, ruhig zu bleiben und euch daran zu erinnern, dass Babys und Kinder im am wenigsten gefährdete Risikogruppe sind.</p>



<p>Bei Erkrankung bitte zu Hause bleiben und die Quarantäne einhalten. Auch wenn es schwer fällt: Oma und Opa sind im Normalfall die am meisten gefährdeten Mitglieder der Familie. Sie sollten keinen Kontakt zum kranken Kind haben.</p>



<h3>Wie wird COVID-19 behandelt?</h3>



<p>Gegen den Virus und damit die Krankheit an sich gibt es kein Gegenmittel. Daher werden lediglich die Symptome behandelt. Dazu gehören Fieber, Husten und im schweren Verlauf die Atembeschwerden.</p>



<p>In einigen Fällen kann das Coronavirus eine Erkrankung mit Bakterien nach sich ziehen. In diesen Fällen wird der Patient mit Antibiotika behandelt. Diese richten nichts gegen die Viren aus, helfen lediglich bei der Zweitinfektion.</p>



<p>In Zukunft wird es hoffentlich einen Impfstoff gegen den Virus geben, damit einer Erkrankung vorgebeugt werden kann. Das kann aber noch einige Monate, vielleicht sogar Jahre dauern.</p>



<h3>Wie wirkt sich das Coronavirus und COVID-19 auf Schwangere und ungeborene Babys aus?</h3>



<p>Bislang ist noch nicht bekannt ob schwangere Frauen sich leichter mit dem Virus anstecken können. Es gibt allerdings Belege dafür, dass Schwangere durch Veränderungen in ihrem Immunsystem insgesamt anfälliger sind für Viruserkrankungen. Ob das auch für den Coronavirus gilt ist noch nicht bekannt.</p>



<p>Es ist auch noch nicht bekannt, ob der Verlauf von COVID-19 bei Schwangeren schwerer ist als bei nicht-schwangeren Personen. Es ist möglich, da es der Fall bei anderen Coronaviren und bei SARS ist.</p>



<p>Schwangere sollten daher besonders auf Hygiene und Abstand vor (möglicherweise) infizierten Personen achten.</p>



<p>Es ist ebenfalls noch nicht bekannt, wie sich COVID-19 auf das ungeborene Kind auswirkt. Bekannt ist jedoch, dass sehr hohes Fieber im ersten Trimester zu Komplikationen führen kann. Außerdem wissen wir, dass Krankheiten wie Grippe negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben können, wie z.B. ein geringes Geburtsgewicht oder Frühgeburten. </p>



<p>Über die Langzeitfolgen weiß man noch viel zu wenig, um Aussagen machen zu können.</p>



<h4>Die gute Nachricht: Bislang ist kein Fall bekannt, bei dem eine schwangere Mutter den Virus an ihr ungeborenes Kind weitergegeben hat.</h4>



<p>Das heißt nicht, dass es unmöglich ist. Dazu ist noch zu wenig bekannt. Aber bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine Ansteckung stattfindet. </p>



<p>Allerdings gibt es inzwischen Fälle, in denen sich Neugeborene direkt nach der Geburt angesteckt haben.</p>



<h3>Ist COVID-19 nicht schlimmer als die Grippe?</h3>



<p>Das ist eine Aussage, die man lange in den Nachrichten gehört hat. Die Stimmen werden aber immer leiser und weniger, seit man die Auswirkungen des Virus und der Krankheit life beobachten kann.</p>



<p>Denn inzwischen stellt sich heraus, dass COVID-19 vielleicht doch nicht ganz so harmlos ist, wie viele es am Anfang fast spöttisch verkündet haben. </p>



<p>COVID-19 breitet sich extrem schnell aus, hat eine vergleichsweise hohe Todesrate und etwa ein Fünftel aller Patienten muss im Krankenhaus versorgt werden. </p>



<h3>Wo kann ich mich über den aktuellen Coronavirus und COVID-19-Stand informieren?</h3>



<ul><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tagesaktuelle Informationen vom Bundesministerium für Gesundheit (opens in a new tab)" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html" target="_blank">Tagesaktuelle Informationen vom Bundesministerium für Gesundheit</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Aktuelle weltweite Zahlen der Coronavirus-Infizierten (opens in a new tab)" href="https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6" target="_blank">Aktuelle weltweite Zahlen der Coronavirus-Infizierten</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Download: Merkblatt Aktuelle Informationen zum Coronavirus (opens in a new tab)" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMGS_Coronavirus2_DE.pdf" target="_blank">Download: Merkblatt Aktuelle Informationen zum Coronavirus</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Download: Merkblatt zum Verhalten in Bildungseinrichtungen (opens in a new tab)" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus_DE.pdf" target="_blank">Download: Merkblatt zum Verhalten in Bildungseinrichtungen</a></li><li> <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Informationen des Robert Koch Instituts (opens in a new tab)">Informationen des Robert Koch Instituts</a></li></ul>



<p>Wichtige Telefonnummern</p>



<ul><li><strong>116&nbsp;117:</strong>&nbsp;Ärztlicher Bereitschaftsdienst</li><li><strong>115:&nbsp;</strong>Einheitliche Behördennummer</li><li><strong>0800&nbsp;011 77 22:</strong>&nbsp;Patientenberatung Deutschland</li><li><strong>030&nbsp;346&nbsp;465&nbsp;100:</strong>&nbsp;Bundesgesundheitsministerium, Bürgertelefon</li></ul>



<p>Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: </p>



<p>Ich bin kein Arzt und gebe auch nicht vor einer zu sein. Ich bin keine Krankenschwester, kein Biologe, kein Chemiker oder sonstiger Wissenschaftler. Ich habe nur versucht die aktuellen Fakten einigermaßen verständlich hier zusammenzutragen.</p>



<p>Denn die Unsicherheit ist groß.</p>



<p>Ich lade euch ein, hier eure Kommentare, Ergänzungen und durchaus auch Berichtigungen als Kommentar zu hinterlassen. Ich versuche den Artikel einigermaßen aktuell zu halten und mit neuen Erkenntnissen upzudaten.</p>



<p>Bleibt gesund.</p>



<p>Eure Katja</p>



<p><a href="https://kleine-fische.com/category/gesundheit">Weitere Gesundheitsthemen findet ihr hier.</a></p>
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		<title>Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft &#8211; Was braucht ihr wirklich?</title>
		<link>https://kleine-fische.com/nahrungserganzung-schwangerschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 21:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange habe ich mich gesträubt, das Thema Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft anzugehen. Hauptsächlich deshalb, weil ich weder Arzt noch Krankenschwester bin noch mich besonders gut ... <a title="Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft &#8211; Was braucht ihr wirklich?" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/nahrungserganzung-schwangerschaft/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lange habe ich mich gesträubt, das Thema Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft anzugehen. Hauptsächlich deshalb, weil ich weder Arzt noch Krankenschwester bin noch mich besonders gut mit Ernährung oder Arzneimitteln auskenne.</p>



<p>Aber das ist gerade der Knackpunkt. Denn die allermeisten Schwangeren sind im gleichen Boot. Sie haben kein Medizinstudium, haben keine Ernährungswissenschaft studiert und haben auch keine Zeit, sich tagelang mit diesem Thema zu beschäftigen.</p>



<p>Genau das habe ich jetzt getan und versucht, alle möglichen Quellen von Ärzten, Wissenschaftlern, Verbraucherorganisationen und anderen Schwangerschaftsexperten zu sichten, und die Frage zu beantworten: </p>



<p>Welche Nahrungsergänzungsmittel braucht ihr in der Schwangerschaft? (Und welche nicht.)</p>



<h4>Dank an den Sponsor!</h4>



<p>Geholfen haben mir dabei die Experten der <a href="https://www.shop-apotheke.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Shop-Apotheke</a>. Diese haben freundlicherweise den Artikel gesponsert. Wenn ihr euch über Preise und Verfügbarkeit der Nahrungsergänzung für die Schwangerschaft informieren möchtet, dann klickt auf obigen Link. Das ist natürlich Werbung. </p>



<p>Sämtliche Nahrungsergänzungsmittel in diesem Artikel bekommt ihr natürlich auch in der Apotheke oder Drogerie eures Vertrauens. Ich persönlich nutze die Shop-Apotheke, da es schnell geht, zuverlässig und risikolos abläuft und meistens günstiger ist als bei uns im Dorf. </p>



<p>Und noch ein Hinweis, bevor wir anfangen:</p>



<h4>Sprecht mit eurem Arzt!</h4>



<p>Natürlich kenne ich weder euch noch eure individuelle Situation. Die Informationen in diesem Artikel sind alle nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen und entsprechen dem aktuellen Wissensstand der Forschung und Medizin &#8211; der sich morgen schon ändern kann.</p>



<p>Auch eure persönliche Situation, medizinische Vorgeschichte und Lebensweise bringt eine Menge Variablen ins Spiel, die eine Liste im Internet nie berücksichtigen und schon gar nicht beurteilen kann.</p>



<p>Zieht daher <em>immer </em>euren Arzt zu Rate. Ihr seid sowieso dort zur Untersuchung, also fragt ihn auch nach Nahrungsergänzung während eurer Schwangerschaft.</p>



<p>(Aber bleibt auch dort kritisch. Mein Frauenarzt wollte mir in der Schwangerschaft JuicePlus andrehen. Eine mehr als fragwürdige Direktvertriebsgeschichte&#8230;)</p>



<h4>Brauchen oder nicht brauchen&#8230;</h4>



<p>Ich habe die folgende Liste in zwei Kategorien geordnet. Die erste Kategorie sind Ergänzungsmittel, die Schwangere wirklich brauchen. Diese werden von Ärzten und unabhängigen Studien und Instituten einstimmig empfohlen und sind ohne Frage sinnvoll.</p>



<p>Die zweite Kategorie sind Ergänzungsmittel, die in bestimmten Situationen hilfreich sind oder über die sich die Fachleute nicht so ganz einig sind, die aber trotzdem vielen Schwangeren bereits geholfen haben. </p>



<h4>Nahrungsergänzungsmittel in diesem Artikel:</h4>



<ul><li><a href="#fol">Folsäure</a></li><li><a href="#jod">Jod</a></li><li><a href="#dha">DHA</a></li><li><a href="#eisen">Eisen</a></li><li><a href="#vitamind">Vitamin D</a></li></ul>



<h4>Quellen, Quellen, so viele Quellen&#8230;</h4>



<p>Wenn ihr es genauer wissen wollt und euch mehr mit dem Thema Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft befassen möchtet, dann habe ich euch ganz am Ende <a href="#quellen">die Quellen verlinkt</a>, die ich für diesen Artikel zu Rate gezogen habe. Klickt ruhig mal durch und steigt tiefer in das ein oder andere Thema ein. Der Lesestoff ist nicht immer der leichteste, aber trotzdem richtig interessant.</p>



<h2>Kategorie 1: Was Schwangere wirklich brauchen&#8230;</h2>



<p>&#8230; ist gar nicht so viel wie uns die Werbung vormachen möchte.</p>



<p>Wenn ihr anderweitig gesund seid und euch einigermaßen vollwertig und gut ernährt (die Tage mit Heißhunger auf Chips und Eis zählen in diesem Fall nicht), dann empfiehlt die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Verbraucherzentrale (opens in a new tab)" href="https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/mehr-drin-als-noetig-nahrungsergaenzungsmittel-fuer-schwangere-11633" target="_blank">Verbraucherzentrale</a>, die <a href="https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/schwangere-stillende/handlungsempfehlungen-zur-ernaehrung-in-der-schwangerschaft/#c7090">deutsche Gesellschaft für Ernährung</a>, und eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Auswertung von diversen Studien (opens in a new tab)" href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jppr.1438" target="_blank">Metaauswertung von diversen Studien</a> zum Thema nur 2 Ergänzungen: Folsäure und Jod. </p>



<p>Beides schauen wir uns genauer an:</p>



<h3 id="fol">Folsäure in der Schwangerschaft</h3>



<p>Es ist schon fast erschreckend wie einig sich alle Beteiligten sind, dass Folsäure wichtig ist für alle Schwangeren. </p>



<p>Genauer gesagt solltet ihr schon mit der Einnahme von Folsäure beginnen, wenn ihr noch gar nicht schwanger seid. Nämlich dann, wenn ihr anfangt, aktiv am Kinderwunsch zu arbeiten.</p>



<h4>Wirkung</h4>



<p>Folsäure &#8211; oder Vitamin B9 &#8211; ist essentiell für eine gesunde Entwicklung des Embryos. Sie unterstützt die Wachstumsprozesse, die Zellteilung und beugt Fehlbildungen im Frühstadium der Schwangerschaft vor.</p>



<p>Folsäure ist damit wahrscheinlich das wichtigste Nahrungsergänzungsmittel, das eine gesunde Frau in der Schwangerschaft einnehmen kann. Sie gehört auf den Einkaufszettel von allen, die versuchen schwanger zu werden oder sich bereits im ersten Trimester befinden.</p>



<h4>Einnahme</h4>



<p>In Deutschland wird meist eine tägliche Dosis von 400μg empfohlen. In anderen Ländern teilweise bis zu 600μg. </p>



<p>Die Einnahme von Folsäure findet meist in Form von Tabletten statt und sollte spätestens 4 Wochen vor Schwangerschaftsbeginn starten. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Empfehlung, im ersten Schwangerschaftsdrittel die Dosis zu Erhöhen.</p>



<p>Ihr bekommt diese Tabletten in der Drogerie oder Apotheke eures Vertrauens. Achtet bei der Auswahl des Präparats darauf, wie hoch die Dosis ist und welche Inhaltsstoffe sonst noch vorhanden sind. Denn oft wird Folsäure als Kombipräparat mit Jod oder auch Eisen verkauft.</p>



<p>Mit dem Eintritt ins 2. Trimester kann die Einnahme von Folsäure beendet werden.</p>



<h4>Gegenanzeigen und Nebenwirkungen </h4>



<p>Manche Schwangere reagieren empfindlich auf Folsäure und berichten von Übelkeit, innerer Unruhe und Verdauungsstörungen. In diesen Fällen kann es schon hilfreich sein, das Folsäure-Präparat zu wechseln oder in Absprache mit dem Frauenarzt die Dosis zu senken.</p>



<p>Eine Überdosierung von Folsäure wird erst dann kritisch, wenn ihr täglich mehr als 100μg zu euch nehmt. Alles andere, das vom Körper nicht gebraucht wird, wird verstoffwechselt und über die Nieren wieder ausgeschieden. Überdosierung über längere Zeit kann zu Depressionen, Angstzuständen und epileptischen Anfällen führen.</p>



<p>Es gibt einige wenige Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten (z.B. Malaria, Krebs). Beachtet den Beipackzettel und sprecht im Zweifelsfall mit eurem Arzt oder Apotheker.</p>



<h3 id="jod">Jod in der Schwangerschaft</h3>



<p>Auch Jod wird in der Schwangerschaft einstimmig empfohlen. Dafür gibt es gleich drei Gründe:</p>



<ul><li>Wer schwanger ist braucht mehr Jod </li><li>Wer schwanger ist scheidet mehr Jod aus</li><li>Wer schwanger ist gibt Jod an das ungeborene Baby ab</li></ul>



<h4>Wirkung</h4>



<p>Das Spurenelement Jod wird in der Schilddrüse zur Herstellung von Hormonen benötigt. Mit diesen Hormonen werden unzählige Prozesse im Körper gesteuert. Von Stoffwechselvorgängen über Wachstum und Entwicklung bis zur Bildung von Muskeln und Organen.</p>



<p>Steht nicht genug Jod zur Verfügung, dann kann die Schilddrüse keine Hormone in ausreichenden Mengen herstellen. Das kann dann zu schwerwiegenden Krankheitssymptomen bei Mutter und ungeborenem Kind führen.</p>



<h4>Einnahme </h4>



<p>Die Angaben zur Dosis variieren im Fall von Jod. Sie beginnen bei etwa 100μg und enden bei 150 bis 200μg. Sie sind abhängig von der Lebensweise und Ernährung der Mutter.</p>



<p>Nehmt ihr viele jodhaltige Speisen zu euch, dann könnt ihr die Dosis reduzieren. Ansonsten solltet ihr euch im Mittelfeld der Skala orientieren und natürlich im Zweifelsfall euren Arzt zu Rate ziehen.</p>



<p>Wenn ihr es euch leicht machen wollt, dann nehmt ein Kombipräparat aus Folsäure und Jod. Dann habt ihr die zwei essentiellen Nahrungsergänzungsmittel schon abgehakt. Dann müsst ihr nur noch darauf achten, dass das Präparat in etwa der empfohlenen Dosis entspricht (Mehr ist nicht immer besser).</p>



<p>Übrigens ist der erhöhte Bedarf von Jod mit der Geburt nicht vorbei. Auch in der Stillzeit solltet ihr noch ein jodhaltiges Nahrungsergänzungsmittel zu euch nehmen.</p>



<h4>Gegenanzeigen und Nebenwirkungen </h4>



<p>Habt ihr irgendwelche Probleme mit eurer Schilddrüse und/oder nehmt ihr bereits Medikamente gegen Vorerkrankungen, solltet ihr die Einnahme von Jod immer mit eurem Arzt besprechen.</p>



<p>Eine Gesamtdosis (Nahrung plus Nahrungsergänzung) von 500μg pro Tag sollte nicht dauerhaft überschritten werden.</p>



<p>Jod ist oft als Nebenwirkstoff in anderen Kombipräparaten &#8211; z.B. Folsäure &#8211; enthalten. Wenn ihr mehrere Präparate einnehmt solltet ihr daher in jedem Fall prüfen, ob und wie viel Jod sie enthalten, um eine Überdosierung zu vermeiden.</p>



<p>Solange Jod nicht überdosiert wird, sind keine Gegenanzeigen zu erwarten.</p>



<h2>Kategorie 2: Was Manche manchmal brauchen</h2>



<p>Der Titel ist vorsichtig. Genauso vorsichtig ist meine Empfehlung:</p>



<h4>Die Nahrungsergänzungsmittel in dieser Kategorie solltet ihr nur in Absprache mit eurem Frauenarzt einnehmen. </h4>



<p>Trotzdem schadet es nicht, informiert zu sein. Denn oft könnt ihr nur dann die richtigen Fragen stellen. Deshalb sind hier die Ergänzungsmittel, die manchmal essentiell sind, manchmal nötig sind, manchmal ein bisschen helfen und manchmal auch Schaden anrichten können.</p>



<h3 id="dha">DHA</h3>



<p>DHA steht für Docosahexaensäure (einmal muss ich es erwähnen) und ist eine langkettige Omega 3 Fettsäure. </p>



<p>Normalerweise kann man sie über die Nahrung in ausreichenden Mengen aufnehmen. Omega 3 findet man vor allem in fettreichen Fischen, die aus dem Meer stammen. Dazu gehören Makrele, Lachs, Hering, Sardine. </p>



<p>In pflanzlicher Nahrung wie Rapsöl, Chiasamen oder Walnüssen sind ebenfalls Omega 3 Fettsäuren enthalten, allerdings sind diese kurzkettig. Der Körper kann sie zwar in die langkettige umwandeln, aber besonders gut ist er nicht darin. </p>



<h4>Wirkung</h4>



<p>DHA wird hauptsächlich für die Bildung des Gehirns und eine gesunde Entwicklung des Sehvermögens gebraucht.</p>



<p>Besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft schreitet die Entwicklung des kindlichen Gehirns enorm schnell voran. Dafür braucht man DHA in ausreichender Menge. DHA unterstützt außerdem das Immunsystem und ist Voraussetzung für eine schnelle Reaktion gegen Entzündungen.</p>



<p>Interessant: Eine Studie aus dem Jahr 2016 (Kopenhagen, verlinkt im Quellenverzeichnis) hat gezeigt, dass hochdosierte Fischölkapseln das Risiko von Asthma bei Kleinkindern signifikant reduziert. Besonders dann, wenn die Mütter vor Einnahme einen niedrigen DHA-Spiegel im Blut hatten.</p>



<h4>Einnahme</h4>



<p>Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hält eine Dosierung von 200mg pro Tag für Schwangere für angemessen. Diese erreicht ihr mit etwa 2 Fischmahlzeiten (fettig und aus dem Meer) pro Woche. </p>



<p>Dabei solltet ihr aber auf die großen Exemplare wie Thunfische oder Schwertfische eher verzichten, da diese mit Schadstoffen belastet sein können.</p>



<p>Kommt ihr nicht auf die empfohlenen 2 Fischmahlzeiten, dann kann DHA in Form von Fischölkapseln leicht supplementiert werden. Das macht besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft Sinn, da in diesem Stadium die Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes sehr schnell voranschreitet.</p>



<h4>Gegenanzeigen und Nebenwirkungen</h4>



<p>Es ist gar nicht so einfach, DHA überzudosieren. Denn bis etwa 3,5g  gilt DHA als unbedenklich. Das ist eine ganze Menge Fisch.</p>



<p>Bei längerer Überdosierung können Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen, erhöhter Blutzuckerspiegel und Nasenbluten auftreten. </p>



<p>Personen mit Asthma, Lungenschäden und Epilepsie sollten vor der Einnahme von DHA in jedem Fall ihren Arzt konsultieren. Ebenfalls Diabetiker und Menschen mit Bluterkrankungen. In diesen Fällen kann es zu Wechsel- und Nebenwirkungen kommen.</p>



<h3 id="eisen">Eisen in der Schwangerschaft</h3>



<p>Zu jeder Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft gehört auch immer ein Test des Eisenspiegels im Blut. Das hat seinen guten Grund.</p>



<p>Denn Eisen ist ein wichtiges Spurenelement und muss in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Ist es das nicht, muss man mit einem Nahrungsergänzungsmittel &#8211; oft in Form von Tabletten oder Saft &#8211; nachhelfen.</p>



<p>Die Entscheidung, ob Eisen in Form von Nahrungsergänzung notwendig ist, solltet ihr aber immer eurem Arzt überlassen. </p>



<h4>Wirkung</h4>



<p>Eisen ist eines der essentiellen Spurenelemente. Es unterstützt viele Stoffwechselprozesse im Körper und wird außerdem für den Sauerstofftransport im Blut gebraucht.</p>



<p>Fehlt Eisen, dann sinkt unter anderem die Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit, man wird müde, blass, bekommt Kopfschmerzen.</p>



<p>In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf erhöht. Dabei steigt der Bedarf in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft an. Daher kann ein Eisenmangel auch noch später auftreten, wenn der Verbrauch steigt oder die Reserven ausgeschöpft sind. Der Eisenspiegel sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden.</p>



<h4>Einnahme</h4>



<p>Eisen kann sehr gut über die Nahrung aufgenommen werden. Ihr findet es in grünem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Fleisch. </p>



<p>Alles was darüber hinaus geht, solltet ihr mit eurem Arzt besprechen &#8211; auch wenn ihr in so ziemlich jeder Drogerie und Apotheke nicht verschreibungspflichtige Eisenpräparate bekommt.</p>



<h4>Gegenanzeigen und Nebenwirkungen</h4>



<p>Zu viel Eisen kann schädlich sein. Deshalb wird auch dringend empfohlen, Eisen nicht in Eigenregie einzunehmen.</p>



<p>Zusätzlich zu den langfristigen Nebenwirkungen wie Anfälligkeit für Infektionen, Schädigung von Organen und Diabetes, kann ein zu viel an Eisen auch sehr direkte Auswirkungen in der Schwangerschaft haben.</p>



<p>Dazu gehören Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit bis hin zu Frühgeburten und Entwicklungsstörungen bei Babys.</p>



<p>Seid hier nicht leichtfertig mit der Gesundheit von euch selbst und eurem Nachwuchs.</p>



<h3>Magnesium in der Schwangerschaft</h3>



<p>Sehr viele Schwangere berichten davon, in der Schwangerschaft Magnesium einzunehmen &#8211; und schwören darauf.</p>



<p>Dabei ist der Bedarf an Magnesium in der Schwangerschaft nicht wesentlich erhöht: von 300mg auf 310mg. Das ist eigentlich mit der Ernährung gut abzufangen. </p>



<p>Trotzdem kann es manchmal Sinn machen, ein entsprechendes Präparat zu nehmen. Denn in einigen Fällen kann Magnesium gegen Krämpfe, Präeklampsie und vorzeitige Wehen wirken.</p>



<p>Wie immer: Sprecht euren Arzt darauf an, dann seid ihr auf der sicheren Seite.</p>



<h4>Wirkung</h4>



<p>Magnesium ist ein lebenswichtiges Mineral. Wir alle brauchen es und fast alle kennen die ätzenden Wadenkrämpfe, wenn es mal wieder fehlt.</p>



<p>Nerven, Muskeln, Enzyme, Knochen, Herz. Es scheint wenige Funktionen im Körper zu geben, für die wir kein Magnesium brauchen.</p>



<p>Fehlt es, kommt es zu den schon erwähnten Muskelkrämpfen, Schwindel, Verdauungsproblemen, Müdigkeit, Erschöpfung und noch allerlei anderer Symptome.</p>



<h4>Einnahme</h4>



<p>Ihr könnt Magnesium in Lebensmitteln wie grünem Gemüse, Vollkornprodukten, Bananen, Milchprodukten und Nüssen finden.</p>



<p>Stellt euer Arzt einen Magnesiummangel fest, dann macht es durchaus Sinn ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. </p>



<p>Es gibt sie in vielfacher Form und man bekommt sie nicht nur in der Apotheke und Drogerie, sondern auch in fast jedem Supermarkt und Discounter. Achtet beim Kauf immer auf die Dosis.</p>



<h4>Gefahren</h4>



<p>Eine Überdosierung von Magnesium kommt sehr selten vor, da es normalerweise direkt über den Urin wieder ausgeschieden wird.</p>



<p>Vorsichtig müssen allerdings Menschen mit Nierenerkrankungen sein und in jedem Fall vorher ihren Arzt konsultieren.</p>



<h3 id="vitamind">Vitamin D in der Schwangerschaft</h3>



<p>Vitamin D ist ein schwieriges Thema. Interessanterweise sind die Empfehlungen in unterschiedlichen Ländern auch komplett anders. </p>



<p>(Und das liegt nicht nur daran, dass woanders ab und zu auch mal die Sonne scheint.)</p>



<p>Vitamin D ist das Sonnenvitamin. Es wird in der Haut gebildet, wenn die Sonne darauf scheint. Außerdem kann es über die Nahrung aufgenommen werden. Allerdings nur zu etwa 10 Prozent. Der Rest wird tatsächlich selbst vom Körper gebildet &#8211; mit Hilfe der Sonne.</p>



<h4>Wirkung</h4>



<p>Vitamin D wird für den Kalziumhaushalt im Körper gebraucht. Es ist wichtig dafür, dass Knochen und Zähne sich gesund entwickeln und lange erhalten bleiben.</p>



<p>Zusätzlich dazu ist es noch an einer ganzen Reihe von anderen Prozessen beteiligt, von Immunsystem bis psychische Gesundheit. Viele davon können wir noch nicht wirklich erklären.</p>



<p>Bei Schwangeren ist der Verbrauch zwar nicht wesentlich erhöht, ein Mangel an Vitamin D kann aber zu teilweise schwerwiegenden Beschwerden führen.</p>



<p>Positiv gesprochen kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie und Frühgeburten senken. </p>



<p>Wobei auch diese Aussage nicht so ganz uneingeschränkt stehen gelassen werden kann. Denn andere Studien deuten darauf hin, dass die Wirksamkeit von Vitamin D nicht ganz so offensichtlich ist.</p>



<p>Fazit: Besprecht es mit eurem Arzt.</p>



<h4>Einnahme</h4>



<p>Wollt ihr ganz ohne Nahrungsergänzung etwas für euren Vitamin D-Spiegel tun, dann geht nach draußen. Vitamin D ist das Sonnenvitamin. Ihr findet es ganz umsonst und ganz natürlich vor eurer Haustür.</p>



<p>Das gilt übrigens besonders für die Winterzeit, wenn die Tage kürzer und die Kleidungsschichten dicker werden. Nutzt die wenigen Sonnenstrahlen, die wir abbekommen.</p>



<p>Künstliches Licht &#8211; egal ob Glühbirne, Solarium oder UV-Lampe &#8211; ist kein Ersatz für die Sonne. </p>



<p>Daumenregel für genügend Vitamin D: 5 Mal die Woche 15 Minuten mit 15 Prozent entblößter Hautfläche in die Sonne (das sind Hände, Unterarme und Gesicht).</p>



<p>Eine Übersicht, welche Lebensmittel Vitamin D enthalten findet ihr <a rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/lebensmittel-mit-hohem-gehalt/" target="_blank">hier</a>.</p>



<p>Darüber hinaus gibt es unzählige Nahrungsergänzungsmittel mit ganz unterschiedlichen Dosierungen und Kombinationen. Eine Tagesdosis bis zu etwa 4000IE gilt aus unbedenklich.</p>



<p>Besprecht eine Einnahme aber immer vorher mit eurem Frauenarzt.</p>



<h4>Überdosierung und Nebenwirkungen</h4>



<p>Vitamin D über die Sonne und über Lebensmittel ist unbedenklich und kann praktisch nicht überdosiert werden.</p>



<p>Kurzfristige Überdosierungen mit Nahrungsergänzungsmittel scheinen unproblematisch zu sein und werden wieder ausgeschieden. Symptome in diesem Fall können Müdigkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen sein.</p>



<p>Längerfristige Überdosierungen können schwerwiegende Langzeitschäden wie Nierenerkrankungen nach sich ziehen.</p>



<h3>Fazit</h3>



<p>Nahrungsergänzungsmittel gibt es jede Menge aber ganz so viele brauchen gesunden, schwangere Frauen gar nicht.</p>



<h4>Nur zwei dieser Nahrungsergänzungsmittel für die Schwangerschaft sind wirklich jeder Schwangeren ans Herz zu legen: Folsäure und Jod. </h4>



<p>Alles andere kann helfen und notwendig sein, muss es aber nicht und ist ganz wesentlich von eurer persönlichen Situation, medizinischen Vorgeschichte und eurer Lebensweise abhängig.</p>



<p>Bin ich persönlich eher ein Verfechter davon, sich auf möglichst wenig zu beschränken und sich stattdessen möglichst gesund zu ernähren? </p>



<p>Absolut.</p>



<p>Glaube ich, dass jede Schwangere mit vollwertiger Ernährung, Bewegung und frischer Luft auskommt?</p>



<p>Absolut nicht!</p>



<p>Keine Liste im Internet kennt euch und eure Vorgeschichte so gut wie euer behandelnder Arzt. Sprecht mit ihm über eure Situation. Und dann folgt seinen Empfehlungen.</p>



<p>Und solltet ihr diese Empfehlungen anzweifeln, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich eine zweite Meinung einzuholen. Denn Ärzte sind auch nur Menschen.</p>



<p>Ich wünsche euch alles Gute in dieser spannenden Zeit. </p>



<p>Bis zum nächsten Mal</p>



<p>Eure Katja</p>



<h3 id="quellen">Quellenverzeichnis:</h3>



<ul><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Verbraucherzentrale BaWü (opens in a new tab)" href="https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/mehr-drin-als-noetig-nahrungsergaenzungsmittel-fuer-schwangere-11633" target="_blank">Verbraucherzentrale BaWü: Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Emily Oster - Expecting Better (opens in a new tab)" href="https://amzn.to/2ADAFVg" target="_blank">Emily Oster &#8211; Expecting Better</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Einheitliche Handlungsempfehlungen für die Schwangerschaft aktualisiert und erweitert (opens in a new tab)" href="https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/schwangere-stillende/handlungsempfehlungen-zur-ernaehrung-in-der-schwangerschaft/#c7090" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Einheitliche Handlungsempfehlungen für die Schwangerschaft aktualisiert und erweitert</a></li><li><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jppr.1438">Vitamin and mineral supplementation in pregnancy: evidence to practice, 2018</a></li><li><a href="https://www.netdoktor.de/medikamente/folsaeure/">Gelbe Liste: Wirkstoffe</a> </li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="UGB: Eisen (opens in a new tab)" href="https://www.ugb.de/eisenmangel-eisenbedarf/eisenmangel-eisenpraeparate/" target="_blank">UGB: Eisenpräparate</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Ärzteblatt: Fischölkapseln in der Schwangerschaft schützen vor Asthma bei Kindern (opens in a new tab)" href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72231/Fischoelkapseln-in-der-Schwangerschaft-schuetzen-Kleinkinder-in-Interventionsstudie-vor-Asthma" target="_blank">Ärzteblatt: Fischölkapseln in der Schwangerschaft schützen vor Asthma bei Kindern</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Deutsche Apotheker Zeitung: Nicht jede Schwangere braucht Vitamin D (opens in a new tab)" href="https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-11-2016/nicht-jede-schwangere-braucht-vitamin-d" target="_blank">Deutsche Apotheker Zeitung: Nicht jede Schwangere braucht Vitamin D</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Netdoktor: Übersicht Lebensmittel mit Vitamin D (opens in a new tab)" href="https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/lebensmittel-mit-hohem-gehalt/" target="_blank">Netdoktor: Übersicht Lebensmittel mit Vitamin D</a></li></ul>



<p>Und wenn ihr jetzt noch Lust habt, ein bisschen etwas über <a href="https://kleine-fische.com/tee-in-der-schwangerschaft/">Tee in der Schwangerschaft zu erfahren</a>, dann klickt auf den Link. Denn auch Tee kann helfen und auch schaden &#8211; je nachdem, welchen ihr euch aufbrüht.</p>
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			</item>
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		<title>Schwangerschaft! Die häufigsten Beschwerden und was man dagegen tun kann.</title>
		<link>https://kleine-fische.com/schwangerschaft-beschwerden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 16:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwanger sein ist spannend, neu, für manche überraschend, für manche sehnlichst erwartet. Für manche ist es eine wunderbare Zeit voll von erfüllenden Erfahrungen. Aber selbst ... <a title="Schwangerschaft! Die häufigsten Beschwerden und was man dagegen tun kann." class="read-more" href="https://kleine-fische.com/schwangerschaft-beschwerden/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schwanger sein ist spannend, neu, für manche überraschend, für manche sehnlichst erwartet. Für manche ist es eine wunderbare Zeit voll von erfüllenden Erfahrungen.</p>



<p>Aber selbst die unter uns, die eine &#8218;leichte&#8216; Schwangerschaft hatten, kennen wenigstens ein paar der Beschwerden aus diesem Artikel. Und für manche ziehen sich die Tage, Wochen und Monate wie Kaugummi und es ist kaum auszuhalten.</p>



<p>Vor allem ganz am Anfang und ganz am Ende können die Nebenwirkungen einer Schwangerschaft erbarmungslos zuschlagen.</p>



<p>Ob ich euch mit diesem Artikel wirklich helfen kann, weiß ich nicht. Ich bin kein Arzt und möchte keinen ersetzen. Wann immer ihr das Gefühl habt, dass die Symptome zu viel werden, über ein normales Maß hinausgehen oder irgendetwas nicht stimmt, dann geht zum Arzt. Dafür ist er da.</p>



<p>Hier geht es auch nicht um echte Komplikationen und Krankheiten wie Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) oder echten Bluthochdruck. Das sind längst keine Beschwerden mehr, sondern ernsthafte Krankheiten, die in professionelle Hände gehören. Hier kann das Internet nicht helfen &#8211; und ich schon gar nicht.</p>



<p>Aber ich kann euch mit diesem Artikel ein bisschen darüber informieren, welche Beschwerden häufig vorkommen, welche euch nicht beunruhigen müssen und welche erprobten, sanften Mittel es gibt.</p>



<p>Und ich kann euch versichern, dass ihr nicht allein seid.</p>



<p>Nicht vergessen: Auch die längsten 10 Monate sind irgendwann zu Ende. Durchhalten!</p>



<p>Und damit fangen wir auch schon an. Die Symptome sind alphabetisch geordnet, damit ihr euch ein bisschen besser zurechtfindet.</p>



<h3>Alpträume in der Schwangerschaft </h3>



<p>Die Schwangerschaft ist eine Zeit von großer Unsicherheit. Egal ob es die erste, die zweite oder die sechste Schwangerschaft ist. Das Leben wird sich von Grund auf ändern und nichts mehr wird so sein, wie es vorher war.</p>



<p>Man Zweifelt an der Entscheidung, man zweifelt ob man alles schafft, man zweifelt.</p>



<p>Und dann kommen natürlich noch ganz andere Ängste hinzu. Denn was ist, wenn nicht alles gut geht? Gerade nachts ist die perfekte Zeit für unser Gehirn, uns all das vorzuführen, was geschehen könnte und schiefgehen könnte.</p>



<p>Bei der einen wirkt sich das in Alpträumen aus, die andere kann gleich gar nicht einschlafen. Bei einigen unglücklichen ist es eine Kombination aus beidem.</p>



<p>Oft (aber nicht immer) nehmen die Träume zu, je näher man der Geburt kommt. Denn auch die Ängste, Zweifel und Unsicherheiten nehmen normalerweise mit fortschreitender Schwangerschaft zu.</p>



<p>Verstärkt werden die Träume durch das Hormon Progesteron, das gerade im ersten Drittel der Schwangerschaft ausgeschüttet wird. Zwar schläft man dadurch oft besser, man ist aber auch in den Wachzeiten häufig müde und man träumt mehr und intensiver.</p>



<h4>Was kann man gegen Albträume in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Setzt euch mit euren Ängsten auseinander. Alpträume sind oft die unterdrückten Gefühle, die in der Nacht &#8218;ausbrechen&#8216;. Nehmt eure Unsicherheiten und Ängste ernst, schreibt sie in einem Traumtagebuch nieder, beschäftigt euch damit.</li><li>Sprecht mit eurem Partner, eurer Mutter oder auch mit anderen Schwangeren darüber, denn ihr werdet merken, dass ihr nicht allein seid.</li><li>Begegnet Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten mit Wissen. Seid informiert, recherchiert, lest Erfahrungsberichte.</li><li>Wenn die Alpträume schlimm genug sind, um euch in eurem Alltag einzuschränken oder ihr das Gefühlt habt, nicht damit zurecht zu kommen, dann sprecht mit eurem Arzt darüber.</li></ul>



<h3>Ausfluss in der Schwangerschaft </h3>



<p>Ausfluss ist für die meisten Frauen nichts Neues. Mal ist er stärker, mal ist er schwächer, je nachdem in welchem Abschnitt des Zyklus man sich gerade befindet.</p>



<p>So ist es auch in der Schwangerschaft. Die Scheide wird bei Schwangeren mehr durchblutet, daher berichten viele Frauen auch davon, dass sie das Gefühl haben, ihre Scheide ist geschwollen.</p>



<p>Es wird auch mehr Flüssigkeit produziert, daher ist Ausfluss in der Schwangerschaft ganz normal. Zumindest dann, wenn er relativ dünn ist und nicht in übergroßen Mengen auftritt.</p>



<p>Verfärbt sich der Ausfluss, fängt er an zu riechen oder wird er begleitet von einem Jucken, dann liegt aber vielleicht eine Infektion vor. Dann solltet ihr in jedem Fall zum Arzt gehen.</p>



<h4>Was kann man gegen Ausfluss in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Da Ausfluss in der Schwangerschaft grundsätzlich ganz normal ist, kann und sollte man nicht viel dagegen tun.</li><li>Ist der Ausfluss leicht grün, riecht er unangenehm, juckt die Scheide, dann braucht ihr medizinischen Rat, denn dann liegt unter Umständen eine Scheideninfektion vor.</li><li>Auch wenn der Ausfluss weiß verfärbt ist, oder er langsam aber sicher zu einer anhaltenden Schmierblutung wird, solltet ihr den Arzt aufsuchen.</li></ul>



<h3>Bauchschmerzen und Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Schmerzen in Bauch und Unterleib ist eine Nebenwirkung, die so ziemlich jede Schwangerschaft an der ein oder anderen Stelle in unterschiedlichen Ausprägungen mit sich bringt. Denn eine Schwangerschaft spielt sich nun mal im Bauch und im Unterleib ab. Dort ist die Party, dort sind die Nebenwirkungen und Beschwerden.</p>



<p>Bevor wir uns die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen anschauen, eines gleich vorweg:</p>



<p>Wenn ihr anhaltende, starke Bauchschmerzen habt, oder Bauchschmerzen, die euch verdächtig vorkommen, die sich nicht gut oder nicht normal anfühlen, dann geht zum Arzt. Und ja, ich weiß, das ist alles sehr vage und subjektiv. Aber so ist das in der Schwangerschaft.</p>



<p>Fangt damit an, auf euren eigenen Instinkt zu hören. Später als Eltern werdet ihr diesen auch immer wieder brauchen. Wenn ihr denkt, dass etwas nicht stimmt, dann lasst es nachschauen. Geht zum Arzt.</p>



<p>Und jetzt reden wir über die verschiedenen Arten von Bauch- und Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft.</p>



<h4>Bauchschmerzen gleich zu Beginn</h4>



<p>Schon bei der Einnistung der Eizelle kann es zu leichten, ziehenden Schmerzen im Unterleib kommen. Dann bildet sich die Plazenta und der Uterus beginnt zu wachsen.</p>



<h4>Der wachsende Bauch</h4>



<p>Von Anfang an bis ganz zum Ende kann das Wachstum des Uterus, Kindes, alles was damit zusammenhängt, Schmerzen verursachen. Das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung, solange alles wie schon oben beschrieben im Rahmen bleibt.</p>



<p>Sobald ihr allerdings Sorge habt, dass sich etwas &#8218;falsch&#8216; anfühlt, solltet ihr mit eurem Arzt darüber sprechen. Da vieles in der Schwangerschaft nicht von heute auf morgen passiert, werdet ihr im Laufe der Zeit ein gutes Gefühl dafür bekommen.</p>



<h4>Verdauungsprobleme</h4>



<p>Über Verdauungsprobleme im Einzelnen spreche ich in einem Extrapunkt in diesem Artikel. Aber natürlich führen diese auch zu Bauch- und Unterleibsschmerzen bis hin zu Krämpfen.</p>



<h4>Mutterbänder</h4>



<p>Wenn ihr Schmerzen habt, die seitlich im unteren Teil des Bauches bis in die Leistengegend verlaufen, dann sind es wahrscheinlich die Mutterbänder. Diese Bänder haben die Aufgabe, die Gebärmutter an ihrem Platz zu halten. Je größer die Gebärmutter nun wird, desto mehr werden die Bänder gedehnt, und desto mehr müssen sie auch halten.</p>



<p>Dadurch stehen sie während der gesamten Schwangerschaft, besonders aber gegen Ende, unter Spannung und Belastung.</p>



<p>Ganz häufig führt das zu einer Art ziehendem Schmerz, der zwar nervig aber harmlos und ganz normal ist. Er tritt besonders an Tagen auf, an denen ihr lange auf den Beinen wart &#8211; egal ob im Gehen oder im Stehen. Oft wird dieser Schmerz auch mit Muskelkater verwechselt.</p>



<h4>Übungswehen</h4>



<p>Ganz am Ende der Schwangerschaft bereitet sich der Körper dann auf die Geburt vor. Das passiert oft mit sogenannten Übungswehen oder falschen Wehen. Das sind wellenartige Schmerzen, die die Muskeln auf den Geburtsvorgang einstimmen, ohne dass dieser wirklich stattfindet.</p>



<h4>Was kann man gegen Bauchschmerzen in der Schwangerschaft machen?</h4>



<ul><li>Wenn Bauch- und Unterleibsschmerzen sehr stark und krampfartig sind, sehr plötzlich auftreten, in andere Körperregionen ausstrahlen, nicht nachlassen oder von Blutungen, Fieber, Übelkeit oder starken Kopfschmerzen begleitet werden, dann solltet ihr sofort einen Arzt aufsuchen.</li><li>Wärme und Entspannung hilft bei normalen, schwangerschaftsbedingten Bauchschmerzen.</li><li>Lest unter dem Punkt &#8218;Verdauungsbeschwerden&#8216;, was man in diesem Fall unternehmen kann.</li><li>Leichte Bewegung an der frischen Luft hilft gegen so ziemlich alles. In vielen Fällen auch gegen Bauchschmerzen.</li><li>Bauchbänder können den Bauch stützen und entlasten.</li><li>Ausgewogene, leichte Ernährung in Kombination mit ausreichender Trinkmenge hilft ebenfalls in ganz vielen Fällen.</li></ul>



<h4>Was kann man gegen Schmerzen in den Mutterbändern machen?</h4>



<ul><li>Man kann dem Schmerz nicht wirklich vorbeugen, da er durch die Gebärmutter selbst entsteht.</li><li>Wärme und sanfter Druck lindert: Warme Bäder, Massage, Kuscheldecke, Wärmeflasche oder Pflaster.</li><li>Wenn der Schmerz zu stark wird, dann sprecht euren Arzt darauf an.</li></ul>



<h3>Blutungen in der Schwangerschaft</h3>



<p>Wenn ihr Blutungen in der Schwangerschaft habt &#8211; egal in welchem Stadium &#8211; und diese mehr als eine kleine, kurze Schmierblutung sind, dann geht in jedem Fall zum Arzt.</p>



<p>Ich möchte euch keine Angst machen, denn Blutungen können ganz harmlos sein. Viele Frauen haben sie gerade in der Frühschwangerschaft. Sie entstehen durch die hormonelle Umstellung im Körper oder auch durch kleinste Verletzungen. Diese können durch die verbesserte Durchblutung in der Scheide zu Schmierblutungen führen.</p>



<p>Allerdings fangen auch ganz viele Komplikationen mit Blutungen an. Je früher ihr damit zum Arzt geht, desto besser kann euch geholfen werden.</p>



<h4>Was kann man bei Blutungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Gegen Blutungen helfen keine Hausmittel. Wann immer die Blutung über eine wirklich kleine, kurze Schmierblutung hinausgeht, solltet ihr <em>sofort</em> medizinischen Rat suchen.</li></ul>



<h3>Brustveränderungen und Brustschmerzen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Macht euch mit dem Gedanken vertraut, dass sich die Brust im Laufe der Schwangerschaft und auch noch nach der Geburt wesentlich verändern kann (aber natürlich nicht muss). Sie muss sich nämlich darauf vorbereiten, dass sie einen kleinen Menschen 1-2 Jahre lang ernähren muss.</p>



<p>Besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft können diese Spannungsgefühle auftreten.</p>



<p>Seht es eurer Brust daher nach, wenn sie manchmal spannt, druckempfindlich ist, die Form verändert und sich sogar wund anfühlt.</p>



<p>Diese Beschwerden sollten aber alle im Rahmen bleiben. Wenn ihr richtige, anhaltende Schmerzen in der Brust habt, dann ist ein Gang zum Arzt notwendig.</p>



<h4>Was kann man gegen Brustveränderungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Brustveränderungen in der Schwangerschaft sind ganz normal, da sich die Brust auf das Stillen vorbereitet.</li><li>Wärme hilft gegen Schmerzen.</li><li>Öle, eincremen, massieren tut der Brust (und der Seele) gut. Lavendelöl eignet sich gut für die Brust.</li><li>Erklärt eurem Partner die Veränderungen und die erhöhte Empfindlichkeit. Setzt Grenzen, wenn bestimmte Berührungen unangenehm sind.</li><li>Tragt bequeme BHs und vergesst nicht, die Größe anzupassen, wenn die Brüste wachsen.</li><li>Sucht bei echten, anhaltenden Schmerzen euren Arzt auf.</li></ul>



<h3>Geschmackssinn und Geruchssinn in der Schwangerschaft </h3>



<p>Der Hormonhaushalt ist schuld daran, dass sich in der Schwangerschaft so ziemlich alles ein bisschen verändert. So auch der Geschmacks- und Geruchssinn. Das ist einfach so und auch nicht weiter schlimm.</p>



<p>Wundert euch nicht, wenn euer Lieblingssandwich plötzlich nach Regenwurm schmeckt und Übelkeit verursacht.</p>



<p>Oder wenn ihr plötzlich gebratene Gurken mit Marmeladeaufstrich für eine richtig gute Idee haltet.</p>



<p>Die gute Nachricht: meist ist nach den ersten 3 Monaten der Geschmacksspuk auch schon wieder vorbei.</p>



<h4>Was kann man gegen Veränderungen im Geschmackssinn und Geruchssinn in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Wenn es euch nicht weiter einschränkt, dann vermeidet Lebensmittel, die plötzlich merkwürdig schmecken, und versucht neue Dinge, die sich jetzt verlockend anhören.</li><li>Habt ihr einen anhaltenden unangenehmen Geschmack im Mund, dann helfen säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, saure Drops und natürlich die berühmten Essiggurken.</li><li>Führen der veränderte Geschmackssinn und Geruchssinn zu starker Übelkeit oder schränkt euch in irgendeiner anderen Weise ein, dann sprecht mit eurem Arzt darüber.</li><li>Habt ihr plötzlichen Heißhunger auf eigentlich nicht essbare Dinge wie Erde, Kreide oder Spühlschwämme, dann solltet ihr ebenfalls zum Arzt gehen.</li></ul>



<h3>Haarausfall in der Schwangerschaft </h3>



<p>&#8230;ist eigentlich kein Schwangerschaftsproblem. Eher das Gegenteil. Denn während der Schwangerschaft fallen weniger Haare aus.</p>



<p>Leider reguliert sich der Hormonspiegel nach der Geburt wieder und es fallen ganz viele Haare auf einmal aus. Daher habt ihr eher nach der Schwangerschaft mit Haarausfall zu kämpfen.</p>



<p>Genießt euren vollen Haarschopf also solange ihr in habt.</p>



<h3>Hämorriden in der Schwangerschaft </h3>



<p>Als wäre so eine Schwangerschaft nicht schon anstrengend und belastend genug. Nein, man muss sich auch noch mit Hämorriden auseinandersetzen.</p>



<p>Hämorriden sind kleine Knötchen am After (innen oder außen), die jucken, brennen, schmerzen und bluten können.</p>



<p>Auch diese Nebenwirkung kommt von einer verbesserten Durchblutung und durch Gefäßerweiterungen. Denn Hämorriden sind nichts anderes als kleine Erweiterungen der Arterien.</p>



<p>Dazu kommt der weniger aktive Darm und damit Verdauungsbeschwerde. Diese bringen Druck auf&nbsp;die Gefäße genauso wie der immer größer und schwerer werdende Bauch.</p>



<h4>Was hilft gegen Hämorriden in der Schwangerschaft</h4>



<ul><li>Viele Cremes und andere Mittel gegen Hämorriden sind nicht für Schwangere und stillende Mütter geeignet. Falls ihr solche Mittel zu Hause habt oder euch welche besorgen wollt, lest in jedem Fall den Beipackzettel und sprecht mit eurem Arzt oder Apotheker.</li><li>Achtet auf die Ernährung. Viele Ballaststoffe, eher leichte Kost mit viel Gemüse hilft, Verstopfung zu lindern und verringert den Druck auf den Darmausgang.</li><li>Keinen zusätzlichen Druck auf der Toilette ausüben.</li><li>Viel trinken.</li><li>Beckenbodengymnastik.</li><li>Reinigt die Stellen regelmäßig mit viel klarem und kaltem Wasser.</li><li>Lasst euch von eurem Arzt oder in der Apotheke Salben oder Zäpfchen empfehlen, die für Schwangere geeignet sind.</li></ul>



<h3>Harndrang und Druck auf die Blase in der Schwangerschaft </h3>



<p>Es ist völlig normal, dass ihr mit fortschreitender Schwangerschaft immer mehr Druck auf der Blase verspürt. Das liegt ganz einfach daran, dass euer Kind immer größer wird, immer mehr Platz braucht und immer mehr auf die Blase drückt.</p>



<p>Dazu kommt, dass die Nieren wie alle anderen Organe auch besser durchblutet sind und etwas mehr Urin produzieren.</p>



<p>Ihr werdet daher wahrscheinlich öfter die Toilette aufsuchen müssen und nachts auch öfter aufstehen müssen.</p>



<p>Es kann außerdem passieren, dass ihr beim Niesen, Lachen, Husten, plötzlichen Bewegungen ein wenig Urin verliert.</p>



<h4>Was kann man bei erhöhtem Harndrang in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ihr solltet ausreichend trinken, damit euer Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen bleibt. Auf keinen Fall die Flüssigkeitsmenge reduzieren.</li><li>Gegen den Harndrang an sich werdet ihr nicht viel tun können. Der ist ganz normal.</li><li>Beckenbodentraining hilft, die Muskeln zu trainieren, die Urin halten. Das beugt Inkontinenz vor. Dieses Training solltet ihr in der Schwangerschaft sowieso regelmäßig machen. Das hilft auch bei der Geburt und bei der Rückbildung. (<a href="https://kleine-fische.com/pilates-rueckbildung/">Unser Tipp für eure Rückbildung</a>)</li></ul>



<h3>Hautveränderungen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Auch die Haut muss in der Schwangerschaft einiges mitmachen. Hormone, starke Durchblutung und Dehnung sind die Hauptverursacher für Beschwerden.</p>



<p>Über Juckreiz und Schwangerschaftsstreifen sprechen wir im weiteren Verlauf in einem extra Punkt. An dieser Stelle geht es hauptsächlich um die Veränderungen in der Pigmentierung.</p>



<p>Während der Schwangerschaft werdet ihr vielleicht kleine dunkle Flecken im Gesicht und Hals bemerken, im späteren Verlauf die Linea Nigra &#8211; eine schwarze Linie vom Bauchnabel nach unten &#8211; und auch die Leberflecken können dunkler werden. Dann kann es zusätzlich zu roten Flecken auf Armen, Schultern, Hals und Gesicht kommen, was an den erweiterten Blutgefäßen liegt.</p>



<p>Nach der Geburt verschwinden diese Veränderungen meist wieder, allerdings kann es unter Umständen ein bisschen dauern.</p>



<h4>Was kann man bei Hautveränderungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ihr solltet grundsätzlich nie in der Schwangerschaft ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen.</li><li>Vermeidet künstliche Bräune durch Solarien.</li><li>Make-up hilft, wenn euch die Flecken sehr stören.</li><li>Bei starken Veränderungen, bei auftretender Akne oder anderen Beschwerden, solltet ihr einen Arzt aufsuchen.</li></ul>



<h3>Heißhunger in der Schwangerschaft </h3>



<p>Wann immer mich eine Freundin gefragt hat, ob mir während der Schwangerschaft übel war, habe ich geantwortet: Nein, ich hatte Heißhunger. Daraufhin wurde ich meist beneidet.</p>



<p>Kann ich verstehen, denn auf den ersten Blick hört sich Heißhunger bei weitem nicht so schlimm an wie Dauerübelkeit. Ist er vielleicht auch nicht.</p>



<p>Allerdings bin ich gerade im ersten Trimester mehrfach weinend hinter dem Lenkrad gesessen, weil ich vor Hunger gezittert habe und nichts zu essen da war. Ich habe mir außerdem während einer abendlichen Fressattacke den Magen so verdorben, dass ich mich zwei Tage lang übergeben musste.</p>



<p>Kurz gesagt: Heißhunger mag besser sein als Übelkeit, aber Spaß macht es deshalb noch lange nicht.</p>



<p>Heißhunger kommt ebenfalls von der Hormonumstellung. Insulin ist einer der Hauptschuldigen in diesem Fall. Während der Schwangerschaft wird nämlich mehr Insulin produziert. Dieses bringt den Blutzucker in die Zellen. Und wenn der Blutzucker fällt, dann bekommt man Hunger.</p>



<h4>Was kann man gegen Heißhunger in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Essen! Lasst den Hunger nicht zu groß werden. Denn gegen Schwangerschaftshormone kommt man nicht so leicht an. Besser ist es, euren Körper mit gesundem Essen wirklich satt zu machen. Gemüse, Getreide, Ballaststoffe, gebt ihm Nahrung.</li><li>Manchen Frauen hilft es, wenn sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Mir persönlich hat das nicht geholfen, ich habe dadurch nur noch mehr ans Essen gedacht. Aber probiert es aus!</li><li>Habt immer etwas zu essen dabei, damit ihr nicht auf ungesunde Alternativen unterwegs zurückgreifen müsst.</li><li>Seid nachsichtig mit euch selbst. Ihr braucht tatsächlich in der Schwangerschaft mehr Kalorien als vorher, etwa 200 &#8211; 300 pro Tag. Es ist ok, ein bisschen mehr zu essen.</li></ul>



<h3>Herzklopfen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Verstärktes Herzklopfen kommt vom vergrößerten Blutvolumen in der Schwangerschaft. Das Herz muss kräftiger und öfter schlagen. Das nimmt im Laufe der Schwangerschaft mit steigendem Blutvolumen und wachsendem Bauch zu.</p>



<p>Viele Frauen stellen das fest, wenn sie auf dem Rücken liegen.</p>



<h4>Was kann man gegen Herzklopfen in der Schwangerschaft machen?</h4>



<ul><li>Wenn Herzklopfen verstärkt beim Liegen in Rückenlage auftritt, dann hilft es, wenn ihr auf eine seitliche Lage ausweicht.</li><li>Wenn das Herzklopfen zu stark wird oder ihr sogar Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen (Aussetzer) bemerkt, solltet ihr <em>sofort</em> zum Arzt gehen.</li></ul>



<h3>Hitzeattacken und Schweiß in der Schwangerschaft </h3>



<p>Hitzeattacken oder Hitzewallungen treten in der Schwangerschaft verstärkt auf. Das hängt mit einem angeregten Stoffwechsel und einer erhöhten Durchblutung und erweiterten Blutgefäßen zusammen. Es ist erstmal kein Grund zur Sorge.</p>



<p>Die Hitze wird durch die Blutgefäße nach außen abgegeben und es kommt vermehrt zu Schweißbildung.</p>



<h4>Was kann man gegen Hitzewallungen und vermehrten Schweiß in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Weniger Kleidung tragen. Vor allem im Winter oder bei gemäßigten Temperaturen ist das die offensichtliche Lösung. Nehmt aber auch zur Vorsicht ein Jäckchen oder Pulli mit. Denn genauso schnell wie die Hitze kommt, kann sie manchmal auch wieder verschwinden.</li><li>Raumtemperatur kühler halten.</li><li>Wenn ausziehen nicht hilft, dann kühlt von außen. Kalte Wadenwickel, kaltes Wasser über die Unterarme, eine Kühlkompresse an die Stirn.</li><li>Ausreichen trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.</li><li>Vermeidet Hitze von innen: Koffeinhaltige Getränke, scharfes Essen, schweres Essen.</li><li>Eiskalte Getränke solltet ihr ebenfalls vermeiden. Auch wenn es sich verlockend anhört.</li></ul>



<h3>Juckreiz in der Schwangerschaft </h3>



<p>Unter dem Punkt &#8218;Hautveränderungen&#8216; habe ich schon Einiges darüber gesprochen, was die Haut in der Schwangerschaft so mitmachen muss.</p>



<p>Sie dehnt sich, sie leidet vermehrt unter Schweißbildung und sie verändert sich auch selbst durch die Hormone, die in der Schwangerschaft ausgeschüttet werden.</p>



<p>Durch die eine oder andere Kombination von Gründen kann es zu Juckreiz kommen. Daher sollte ihr zunächst herausfinden, woran es liegt, um dann ein geeignetes Gegenmittel zu finden.</p>



<h4>Was kann man gegen Juckreiz in der Schwangerschaft tun</h4>



<ul><li>Lockere Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle tragen. Nichts was eng ist oder scheuert.</li><li>Es kann sein, dass eure Haut plötzlich empfindlich auf Dinge reagiert, die ihr schon seit Jahren ohne Probleme nutzt. Z.B. Duschgel, Creme, Waschmittel. Steigt auf natürliche, parfümfreie, milde Produkte um.</li><li>Bäder in Meersalz können den Juckreiz lindern.</li><li>Natürliche Öle können den Juckreiz lindern.</li><li>Aloe Vera lindert Juckreiz, vor allem, wenn dieser nur an bestimmten Stellen auftritt.</li><li>Wenn der Juckreiz überhand nimmt und zu Ausschlag oder wunden Stellen führt, dann geht zu eurem Arzt.</li></ul>



<h3>Kopfschmerzen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Kopfschmerzen treten in der Schwangerschaft bei ganz vielen Frauen auf. Diese können vom veränderten Hormonhaushalt kommen, von veränderter Durchblutung, oder auch als Folge aus anderen Symptomen auftreten wie eine Dauerverstopfung der Nase oder anhaltende Müdigkeit.</p>



<h4>Was kann man gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Gegen Kopfschmerzen hilft oft Bewegung und frische Luft.</li><li>Kommen die Kopfschmerzen von Überanstrengung, Stress, Erschöpfung und Müdigkeit, dann hilft nur, sich auszuruhen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.</li><li>Kommen die Kopfschmerzen von Verspannungen und Fehlhaltungen, dann helfen entspannende Bäder und Kopf- und Nackenmassagen.</li><li>Viele Frauen berichten davon, dass ihnen Akupunktur hilft.</li><li>In der Schwangerschaft ist es grundsätzlich keine so gute Idee, regelmäßig Medikamente einzunehmen. Dazu gehören auch Kopfschmerztabletten. Wenn ihr regelmäßig Kopfschmerzen habt und dagegen etwas einnehmen wollt, dann redet vorher mit eurem Arzt.</li><li>Paracetamol ist in kleinen Dosen erlaubt.</li><li>Treten bei euch starke und andauernde Kopfschmerzen auf, dann solltet ihr auf jeden Fall zum Arzt gehen. Es kann ein Hinweis auf Komplikationen sein. Das gilt vor allem auch dann, wenn die Kopfschmerzen mit Übelkeit daherkommen.</li></ul>



<h3>Krampfadern in der Schwangerschaft </h3>



<p>An dieser Stelle haben wir das vermehrte Blutvolumen, die verbesserte Durchblutung und die erweiterten Blutgefäße schon ganz oft als Ursache für Schwangerschaftsbeschwerden genannt. Auch für Krampfadern sind sie verantwortlich.</p>



<p>Die Venen werden mehr belastet. Denn sie müssen wesentlich mehr arbeiten. Kommen die Venen nicht mehr hinterher, dann kann sich das Blut in den Venen stauen und das führt dann zu Krampfadern oder Besenreiser.</p>



<p>Verstärkt wird das Ganze durch Risikofaktoren wie erbliche Vorbelastung, Übergewicht, wenig Bewegung, Rauchen. Gegen Ende der Schwangerschaft wird es oft auch schlimmer.</p>



<h4>Was kann man gegen Krampfadern und Besenreiser in der Schwangerschaft machen?</h4>



<ul><li>Wechselduschen oder Wechselbäder tun gut und lindern eventuelle Schmerzen.</li><li>Sind die Krampfadern an den Beinen, dann hilft hochlegen.</li><li>Ganz wichtig ist auch Bewegung, denn diese regt die Durchblutung an. Zusätzlich gibt es spezielle Gymnastik, gerade für Krampfadern in den Beinen. Für längeres Sitzen gibt es spezielle Übungen.</li><li>Bei Cremes und Salben zum Einreiben am besten vorher den Arzt oder Apotheker befragen, denn nicht alle sind für Schwangere geeignet.</li><li>Stützstrümpfe helfen vor langen Autofahrten, Flügen, bei längerem Sitzen oder auch generell im Alltag, wenn die Beschwerden schlimmer sind. Inzwischen gibt es sie auch in hübsch.</li><li>Langanhaltende Hitze wie heiße Bäder, Sauna, Sommerhitze sollte vermieden werden. Sie begünstigen die Entstehung von Krampfadern und Besenreisern.</li></ul>



<h3>Kreislaufprobleme und Schwindel in der Schwangerschaft </h3>



<p>Kreislaufprobleme hängen meist mit einem niedrigen Blutdruck zusammen. Diesen haben viele Schwangere gerade zu Beginn der Schwangerschaft. Das kommt von einem veränderten Hormonspiegel, der zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel führt. Auch das erhöhte Blutvolumen spielt eine Rolle.</p>



<p>Wenn häufiger Schwindel und starke Kreislaufprobleme auftreten, dann solltet ihr damit auf jeden Fall zum Arzt gehen. Leichte Beschwerden, die sich nach einiger Zeit wieder legen, sind aber relativ normal.</p>



<h4>Was kann man gegen Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Ausgewogene, gesunde und vor allem regelmäßige Ernährung, damit der Blutzuckerspiegel einigermaßen ausgeglichen bleibt.</li><li>Viel Bewegung an der frischen Luft.</li><li>Ausreichend Erholung und vor allem Schlaf.</li><li>Bei anhaltendem Schwindel und Kreislaufproblemen, die auch nach dem ersten Trimester noch auftreten, solltet ihr immer den Arzt aufsuchen.</li></ul>



<h3>Kurzatmigkeit und Atemnot in der Schwangerschaft </h3>



<p>Kurzatmigkeit ist eines der Symptome, die zwar häufig auftreten und oft harmlos sind, aber auch ein Zeichen für ernstere Beschwerden sein können.</p>



<p>Daher würde ich euch raten, Kurzatmigkeit oder Atemnot immer mit dem Arzt zu besprechen, damit Komplikationen ausgeschlossen werden können.</p>



<p>Hier sind in der Regel auch wieder die Hormone schuld in Kombination mit dem höheren Blutvolumen in der Schwangerschaft. Beides &#8218;drückt&#8216; aufs Herz und führt so in vielen Fällen zu Kurzatmigkeit.</p>



<p>Dazu kommt noch, dass mit fortschreitender Schwangerschaft der wachsende Bauch immer mehr auf das Zwerchfell drückt.</p>



<h4>Was kann man gegen Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Zum Arzt gehen, damit Komplikationen ausgeschlossen werden können.</li><li>Viel Ruhe, wenig Stress.</li><li>Bewegung tut gut, sollte aber sehr sanft sein. Am besten sehr regelmäßig und sehr leicht. Spaziergänge an der frischen Luft, leichtes Schwimmen, sanftes Yoga.</li><li>Meditation und Atemübungen.</li></ul>



<h3>Müdigkeit in der Schwangerschaft </h3>



<p>Welche Schwangere kennt sie nicht? Die bleierne Müdigkeit, die sie zu jeder Tageszeit überfallen kann. Gerade im ersten Trimester kommt diese oft ohne Vorwarnung und ohne scheinbaren Grund daher.</p>



<p>Die Müdigkeit zu Anfang der Schwangerschaft kommt häufig durch die Umstellung der Hormone und des Stoffwechsels. Dazu kommen noch ein oft niedriger Blutdruck und manchmal auch noch Eisenmangel.</p>



<p>Im zweiten Trimester gibt es weniger Schwierigkeiten mit der Müdigkeit (im Übrigen auch mit vielen anderen Beschwerden). Aber im dritten Trimester geht es dann wieder los damit. Der wachsende Bauch führt zu Schlafproblemen. Ängste und Unsicherheite kommen dazu und insgesamt wird alles beschwerlicher und anstrengender.</p>



<h4>Was kann man gegen Müdigkeit in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Gegen Müdigkeit hilft viel Bewegung an der frischen Luft in Verbindung mit guter, gesunder Ernährung.</li><li>Seid nachsichtig mit euch. Gönnt euch viel Ruhe, Schlaf und plant mehr Erholungszeit und Entspannungszeit ein als sonst. So eine Schwangerschaft ist anstrengend.</li><li>Besorgt euch ein Stillkissen, um gerade gegen Ende der Schwangerschaft besser ruhen und schlafen zu können.</li><li>Lasst euer Blut auf Eisenmangel untersuchen und nehmt bei Bedarf in Absprache mit eurem Arzt zusätzliches Eisen zu euch.</li><li>Behaltet euren Blutdruck im Auge. Falls dieser dauerhaft zu niedrig ist, weiß euer Arzt rat.</li></ul>



<p>Mehr Info findet ihr auch unter dem Punkt &#8218;Schlafstörungen&#8216;.</p>



<h3>Nasenbluten in der Schwangerschaft </h3>



<p>Auch Nasenbluten ist in der Schwangerschaft eine häufige Nebenwirkung. Denn in dieser Zeit ist so ziemlich alles im Körper, besonders aber die Schleimhäute, viel besser durchblutet. Schon kleine Verletzungen führen dadurch zu Nasenbluten.</p>



<p>Das ist im Normalfall nichts, worüber man sich Sorgen machen muss. Sollte euer Nasenbluten allerdings länger als etwa 20 Minuten andauern oder/und sehr häufig vorkommen, dann sucht einen Arzt auf.</p>



<h4>Was kann man gegen Nasenbluten in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Akut: Kopf nach vorne beuten, kalten Waschlappen in den Nacken legen, Nase mit den Fingern sanft zusammendrücken.</li><li>Zur Vorbeugung: Die Schleimhaut in der Nase sollte nicht zu trocken werden. Dabei hilft ein Luftbefeuchter im Schlafzimmer, viel frische Luft, Salzwasser-Nasenspray oder auch Nasenbäder mit Salzlösung. Es helfen auch Nasenöle oder Salben aus der Apotheke.</li></ul>



<h3>Rückenschmerzen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Es kann keine Überraschung sein, dass Rückenschmerzen eine der häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft sind. Dazu muss man sich nur einmal das Profil einer Schwangeren anschauen&#8230; Autsch.</p>



<p>Besonders betroffen sind natürlich die Frauen, die auch schon vor der Schwangerschaft Probleme mit dem Rücken hatten.</p>



<p>Besonders häufig treten die Rückenschmerzen im dritten Trimester auf. Der Bauch wird immer größer und schwerer, dadurch verändert sich die Haltung, es kommt zu Fehlhaltungen, Ausgleichshaltungen und dabei tut sowieso schon alles weh. Dazu kommt noch schlechter Schlaf und Verspannungen dadurch, dass es überhaupt keine bequemen Liegepositionen mehr gibt.</p>



<p>Ehrlich. Das dritte Trimester ist für Frauen mit Rückenschmerzen kein Spaß.</p>



<h4>Was kann man gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen: Bewegung hilft! Ganz vorne dabei: Sanfte Rückengymnastik, Yoga, Pilates (<a href="https://kleine-fische.com/lp-pilates-rueckbildung/">das hilft dann übrigens auch bei der Rückbildung</a>), Walking, spezielle Schwangerschaftsgymnastik.</li><li>Vermeidet langes Stehen, verspannte Haltungen und unbequeme &#8211; vor allem hohe &#8211; Schuhe.</li><li>Gegen die Schmerzen hilft Wärme: Warme Bäder, Entspannung, sanfte Rückengymnastik, leichte Massage.</li><li>Schlaft eher in der Seitenlage, als auf dem Rücken.</li><li>Besorgt euch ein Stillkissen. Das kann euch in allen möglichen Haltungen stützen.</li><li>In der Schwangerschaft sollte man vorsichtig mit direkter Wärme durch Wärmeflaschen oder -pflaster sein, da diese vorzeitige Wehen auslösen können. Sprecht euren Arzt darauf an, wenn die Schmerzen zu stark werden.</li><li>Geht zum Arzt, wenn euch die Rückenschmerzen sehr plagen, oder sich die Rückenschmerzen so ähnlich wie Regelschmerzen anfühlen.</li></ul>



<h3>Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft </h3>



<p>Schlaflosigkeit ist auch eine der ganz häufigen Beschwerden und betrifft viele Frauen. Sie kann in der gesamten Schwangerschaft auftreten. Häufig wird es aber gegen Ende schlimmer.</p>



<p>Dabei kann Schlaflosigkeit ganz verschiedene Gründe haben.</p>



<p>Zuerst sind da natürlich die körperlichen Ursachen: Umstellung im Hormonhaushalt und Stoffwechsel, Probleme beim Liegen durch wachsenden Bauch, Abfall des Progesteronspiegels nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft. Vermehrter Harndrang führt zu häufigem Aufwachen.</p>



<p>Wadenkrämpfe, Geschwollene Beine, Sodbrennen, Juckreiz und andere Schwangerschaftsbeschwerden können den Schlaf stören oder sogar ganz verhindern. Oft werden auch die kleinen Bauchbewohner gerade dann aktiv, wenn Mama schlafen will.</p>



<p>Mit den körperlichen Ursachen fangen die Schlafstörungen aber erst an. Denn ganz viel spielt sich auch im Kopf (und im Herz) ab. Ängste, Unsicherheiten und Was-Wäre-Wenn-Szenarien lassen manche Frauen erst gar nicht zur Ruhe kommen. Ähnlich wie beim Punkt &#8218;Alpträume&#8216; bringen diese uns um die bitter-nötige Erholung.</p>



<p>Lasst euch nicht dazu verleiten, ohne Absprache mit dem Arzt Schlafmittel zu nehmen. Diese können gravierende Risiken mit sich bringen.</p>



<h4>Was kann man gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Besorgt euch ein Stillkissen. Damit gelingt es ganz vielen Frauen, entspannter zu liegen und besser zu schlafen (<a href="https://kleine-fische.com/stillkissen-test-vergleich/">Hier haben wir uns mit dem Thema Stillkissen beschäftigt und geben auch Empfehlungen</a>).</li><li>Versucht zu entspannen, bevor ihr ins Bett geht. Mit einem warmen Bad, einem wärmenden Getränk oder einem entspannenden Buch, Spaziergang an der frischen Luft, Meditation.</li><li>Verzichtet auf Koffein und auf schweres Essen am Abend.</li><li>Setzt euch mit euren Ängsten auseinander, wenn euer Kopf euch nicht schlafen lässt.</li><li>Sprecht mit eurem Partner, eurer Mutter oder auch mit anderen Schwangeren über eure Ängste und Sorgen, denn ihr werdet merken, dass ihr nicht alleine seid.</li><li>Begegnet Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten mit Wissen. Seid informiert, recherchiert, lest Erfahrungsberichte.</li><li>Wenn die Schlafstörungen schlimm genug sind, um euch in eurem Alltag einzuschränken oder ihr das Gefühlt habt, nicht damit zurecht zu kommen, dann sprecht mit eurem Arzt darüber.</li><li>Lavendeltee fördert sanft den Schlaf und kann in der Schwangerschaft getrunken werden. Brennesseltee solltet ihr meiden, da er zu Schlaflosigkeit führen kann (<a href="https://kleine-fische.com/tee-in-der-schwangerschaft/">Mehr über Tee in der Schwangerschaft findet ihr in diesem Artikel</a>).</li><li>Nehmt keine Medikamente zur Schlafförderung in Eigenregie. <strong>Besprecht die Einnahme von Schlafmittel immer vorher mit eurem Arzt.</strong></li></ul>



<h3>Schnarchen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Auch das Schnarchen ist eine ziemlich häufige, meist harmlose, aber vor allem für den Partner nervige Angelegenheit.</p>



<p>In der Schwangerschaft sind die Schleimhäute besonders gut durchblutet und meist auch ein bisschen geschwollen. So auch in der Nase. Dazu kommen entspannte Muskeln, Gewichtszunahme und andere Veränderungen durch den Hormonhaushalt.</p>



<p>Das Schnarchen ist eigentlich ganz normal und wird erst dann zum Problem, wenn ihr tagsüber müde und erschöpft seid. Oder wenn euer Partner streikt.</p>



<h4>Was kann man gegen Schnarchen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Auf der Seite schlafen. Auch ein Stillkissen kann helfen (<a href="https://kleine-fische.com/stillkissen-test-vergleich/">Artikel zum Thema Stillkissen</a>).</li><li>Luftbefeuchter bei trockenen Räumen.</li><li>Kopf höher lagern.</li><li>Nasenspray mit Kochsalzlösung.</li><li>Nasenpflaster (gibt es in der Apotheke).</li><li>Ohrstöpsel für den Partner.</li><li>Berichtet euer Partner von sehr lautem, unregelmäßigem Schnarchen, vielleicht sogar von Atemaussetzern, dann ist es Zeit zum Arzt zu gehen. Auch dann, wenn ihr tagsüber sehr erschöpft seid.</li></ul>



<h3>Schwangerschaftsstreifen  </h3>



<p>Alle kennen sie, die meisten fürchten sie, viele bekommen sie in der Schwangerschaft kostenlos oben drauf: die Schwangerschaftsstreifen.</p>



<p>Die große Frage ist: Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vermeiden und wie bekommt man sie wieder los, wenn man sie erstmal hat?</p>



<p>Um die Frage zu beantworten, müssen wir kurz darüber sprechen, was Schwangerschaftsstreifen überhaupt sind und woher sie kommen.</p>



<p>Diese Streifen, die man nicht nur in der Schwangerschaft und nicht nur am Bauch bekommen kann, treten immer dann auf, wenn sich Gewebe sehr schnell ausdehnen muss, bis über seine Grenze hinaus gedehnt wird und dann reist. Es reist dabei meist die unterste Hautschicht. Es kommt zu Streifen, die anfangs eher blau oder rot gefärbt sind und dann später zu weiß oder sogar silber verblassen.</p>



<p>Es macht Sinn, dass der Bauch in der Schwangerschaft am häufigsten von Schwangerschaftsstreifen betroffen ist. Aber auch alle anderen Stellen, die in dieser Zeit schnell an Umfang zunehmen z.B. durch Gewichtszunahme oder Wassereinlagerungen, sind in Gefahr. Dazu gehören Beine, Hüften, Hintern, Brust, Rücken Arme&#8230;</p>



<p>Dabei können Schwangerschaftsstreifen auch erst ganz am Ende oder sogar noch nach der Geburt auftreten.</p>



<p>Besondere Risikofaktoren sind erblich bedingtes schwaches Bindegewebe, Mehrlingsschwangerschaft, großes Kind, große Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen.</p>



<h4>Was kann man gegen Schwangerschaftsstreifen unternehmen?</h4>



<ul><li>Die Werbung möchte uns immer mehr (und immer teurere) Cremes und Öle verkaufen. Bislang gab es &#8211; soviel ich weiß &#8211; keine einzige Studie, die diesen Cremes eine vorbeugende Wirkung nachweisen konnte.</li><li>Es hilft alles, was die Durchblutung fördert: Massagen, warme Bäder, Wechselduschen, Bewegung.</li><li>Sind die Schwangerschaftsstreifen erst einmal da, hilft nur Zeit. Oft verblassen sie in einigen Monaten soweit, dass man sie kaum noch sieht.</li></ul>



<h3>Sehstörungen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Wusstet ihr, dass viele Frauen über Sehstörungen in der Schwangerschaft leiden? Ich habe das nämlich erst durch die Recherche für diesen Artikel erfahren. Viel hört man darüber nicht. Aber die Beschwerden sind nicht selten und gehören daher auf jeden Fall in diese Liste.</p>



<p>Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft treten die Probleme mit den Augen auf. Durch die hormonellen Veränderungen in dieser Zeit wird nämlich weniger Tränenflüssigkeit produziert, wodurch die Augen trockener werden und ihr schlechter seht. Nach der Geburt sollte sich das aber ziemlich schnell wieder legen.</p>



<h4>Was kann man gegen Sehstörungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ruhe bewahren, nach der Geburt ist normalerweise wieder alles beim Alten.</li><li>Bewusstes Blinzeln und Gähnen kann helfen.</li><li>Frische Luft &#8211; oft ist die Raumluft sehr trocken.</li><li>Genug trinken.</li><li>Ventilatoren oder anderen künstlichen Wind möglichst abstellen.</li><li>In der Apotheke gibt es Augentropfen/künstliche Tränenflüssigkeit, die bei starker Trockenheit Abhilfe schaffen können.</li><li>Eventuell macht es Sinn, in der Schwangerschaft von Kontaktlinsen auf eine Brille umzusteigen.</li><li>Sind die Einschränkungen beim Sehen sehr stark, treten sie plötzlich auf, habt ihr Schmerzen oder richtige schwarze Bereiche, dann solltet ihr zum Arzt gehen. Das kann ein Zeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung, Schwangerschaftsdiabetes oder Bluthochdruck sein und damit ist nicht zu spaßen.</li></ul>



<h3>Sodbrennen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Selbst Frauen, die normalerweise einen starken Magen haben und nie mit Sodbrennen geplagt sind, haben in der Schwangerschaft diese ekligen, brennenden, unangenehmen Beschwerden.</p>



<p>Sodbrennen macht keinen Spaß und kann lange andauern.</p>



<p>Das liegt daran, dass mit fortschreitender Schwangerschaft der Magen immer mehr zusammengedrückt wird, und damit die Magensäure in die Speiseröhre gedrängt wird. Zusätzlich sind die Muskeln, die normalerweise den Magen sicher verschließen, entspannter als sonst, was wieder mal an den Hormonen liegt.</p>



<h4>Was kann man gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Eher &#8218;leichte&#8216;, gut verdauliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Getreide, Nüsse vorziehen.</li><li>Öfter und dafür kleinere Mengen essen.</li><li>2 &#8211; 3 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.</li><li>Im Liegen den Oberkörper etwas nach oben lagern. Z.B. mit einem Kissen.</li><li>Magnesium soll bei Sodbrennen helfen.</li><li>Sprecht euren Arzt darauf an, wenn die Beschwerden zu unangenehm werden.</li></ul>



<h3>Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Stimmungsschwankungen sind ebenfalls eine Reaktion auf den stark veränderten Hormonhaushalt.</p>



<p>Ich gebe zu, dass ich mich oft sehr darüber ärgere, wie wenig Stimmungsschwankungen ernst genommen werden. Schaut euch den Rest dieses Artikels an und welchen Einfluss die Hormone auf sämtliche Prozesse im Körper haben. Von Blutkreislauf über Muskeln, Bänder, Organe, ALLES. Und trotzdem hört die schwangere Frau erschreckend oft, dass sie sich bei Stimmungsschwankungen einfach mal &#8218;zusammenreißen soll&#8216;. Denn &#8217;so schlimm kann das nicht sein&#8216;. Und das &#8218;läuft doch alles im Kopf ab&#8216;.</p>



<p>Nein. Tut es nicht. Und wer schon einmal in einem hormonbedingten Gefühlschaos gefangen war, der kann das bestätigen. Denn hier reden wir nicht nur über die &#8217;normalen&#8216; hormonellen Stimmungsschwankungen, die allein schon belastend und anstrengend sind. Wir reden hier von Stimmungsschwankungen, die zu Depressionen, Angststörungen oder anderen schwerwiegenden Krankheitsbildern werden können.</p>



<p>Das muss natürlich nicht sein und ist auch in den wenigsten Fällen so schlimm. Ich möchte euch nur bestärken, auch diese Beschwerden ernst zu nehmen. Denn es sind echte Beschwerden, die ihr euch nicht einbildet (es ist schlimm, dass ich das überhaupt sagen muss).</p>



<p>Wenn diese Beschwerden schlimm werden, regelmäßig auftreten und nicht wieder verschwinden, dann besprecht das bitte mit eurem Arzt. Und wenn der euch nicht ernst nimmt, dann geht zu einem anderen.</p>



<h4>Was kann man gegen Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft unternehmen?</h4>



<ul><li>Oft gibt es bei Stimmungsschwankungen bestimmte Auslöser. Versucht herauszufinden, was diese sind und vermeidet sie so gut wie möglich.</li><li>Oft ist ein Auslöser Stress, Müdigkeit und Erschöpfung. Gönnt euch genug Schlaf und Erholung. Nehmt euch Zeit für euch.</li><li>Sprecht über eure emotionale und psychische Verfassung mit eurem Partner, euren Freunden und eurem Arzt. Ihr seid nicht allein.</li><li>Seid informiert. Nutzt das Internet, um euch über mögliche Ängste und Unsicherheiten klarer zu werden.</li><li>Macht einen Plan (Todo-Listen, Budgetplanung, Planung der nächsten Jahre), falls ihr euch überwältigt fühlt von der neuen Aufgabe.</li><li>Esst die Schokolade.</li><li>Geht zum Arzt, wenn die Stimmungsschwankungen euch im Alltag einschränken und es zu ernsthafteren Symptomen kommt.</li><li>Seid besonders wachsam, wenn ihr schon vor der Schwangerschaft an psychischen Erkrankungen gelitten habt.</li></ul>



<h3>Symphyseschmerzen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Die Symphyse ist das, was die beiden Hälften des Beckens miteinander verbindet. Sie wird auch Schambeinfuge genannt. Sie besteht aus mehreren Bändern, die alles zusammenhalten.</p>



<p>Drückt man nun ein großes Baby durch das Becken, kann es zu einer Lockerung dieser Bänder und damit der Fuge kommen, und das Becken hält nicht mehr ganz so gut zusammen wie vor der Geburt.</p>



<p>Wenn jetzt in einer nachfolgenden Schwangerschaft wieder verstärkt Druck auf das Becken ausgeübt wird, kann es zu Schmerzen kommen. Diese werden im Verlauf der Schwangerschaft meistens stärker und können gegen Ende richtig schlimm werden.</p>



<p>Die Schmerzen können bis in die Beine ausstrahlen und sind besonders stark beim Gehen, beim Spreizen der Beine oder im Liegen.</p>



<p>Eher selten treten Symphyseschmerzen bei einer ersten Schwangerschaft auf. Aber möglich ist es.</p>



<p>Besonders betroffen sind Frauen, die genetisch bedingt ein schwaches Bindegewebe haben.</p>



<h4>Was kann man gegen Symphyseschmerzen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Gezieltes Beckenbodentraining kann einer Lockerung der Symphyse vorbeugen und auch hinterher helfen.</li><li>Keine hastigen Bewegungen machen, z.B. beim Überwinden einer Stufe, Hinsetzen oder Beugen.</li><li>Viel Ruhe, schmerzende Bewegungen vermeiden, nichts Schweres heben.</li><li>Bei starken Schmerzen kann der Arzt ein Mieder zur Stützung verschreiben.</li></ul>



<h3>Taubheit und Kribbeln in den Händen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Taubheit und Kribbeln tritt meist in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf. Meist tritt sie in den Händen auf, aber manchmal sind auch die Füße betroffen.</p>



<p>Es fühlt sich an, als ob die Hände eingeschlafen sind. Sie kribbeln, sind taub, manchmal treten nadelartige Stiche bis echte Schmerzen auf. Es können beide Hände betroffen sein, oft aber ist es auch nur eine Hand. Manchmal sind es nur einzelne Finger, manchmal die gesamte Hand, inklusive Handfläche.</p>



<p>Oft beginnen die Beschwerden mitten in der Nacht und sind morgens nach dem Aufwachen am schlimmsten. Teilweise treten auch tagsüber Schmerzen auf.</p>



<p>Der Grund sind Wassereinlagerungen, die während der Schwangerschaft ganz oft auftreten und im Verlauf schlimmer werden.</p>



<p>Bei den meisten Frauen hört das Kribbeln, die Taubheit und die Schmerzen schon wenige Tage nach der Geburt wieder auf.</p>



<h4>Was kann man gegen Taubheit und Kribbeln in den Händen tun?</h4>



<ul><li>Wechselbäder und Wechselduschen. Speziell kaltes Wasser über Unterarme und Handgelenke tut gut.</li><li>Sanfte Massagen, die die Durchblutung anregen.</li><li>Bewegen und Ausschütteln von Händen und Fingern.</li><li>Akupunktur kann helfen.</li><li>Keine entwässernden oder harntreibenden Mittel in der Schwangerschaft einnehmen.</li><li>Es gibt spezielle Handgelenkskompressen und -Schienen, die helfen können.</li><li>Bei schlimmen Beschwerden kann nur ein Arzt weiterhelfen.</li><li>Hören die Schmerzen nicht wenige Tage nach der Geburt wieder auf, solltet ihr ebenfalls mit eurem Arzt darüber sprechen.</li></ul>



<h3>Übelkeit in der Schwangerschaft </h3>



<p>Was wäre eine Schwangerschaft ohne Übelkeit? Es ist <em>die</em> Schwangerschaftsbeschwerde und eines der deutlichsten Anzeichen für die Außenwelt. Das geht so weit, dass manchmal sogar eine Schwangerschaft in Zweifel gezogen wird, wenn der Frau nicht regelmäßig schlecht ist.</p>



<p>Dabei sind glücklicherweise bei weitem nicht alle Frauen von Schwangerschaftsübelkeit betroffen.</p>



<p>Und auch bei denen, die darunter leiden, ist die Häufigkeit und Schwere der Übelkeit ganz unterschiedlich. Lasst euch übrigens nicht vom Wort &#8218;Morgenübelkeit&#8216; verwirren. Übelkeit kann in der Schwangerschaft zu jeder möglichen Tages- und Nachtzeit auftreten. Sie hält sich an keine Geschäftszeiten.</p>



<p>Die Übelkeit tritt dabei vor allem im ersten Trimester auf. Hauptauslöser ist vielleicht das Hormon HCG &#8211; zumindest deutet vieles darauf hin. Soviel ich weiß, gibt es hier aber noch keine abschließenden Studienergebnisse.</p>



<p>Wenn die Beschwerden so schlimm werden, dass ihr nichts mehr essen könnt oder alles sofort wieder los werdet und auch Gewicht verliert, dann solltet ihr schnell einen Arzt aufsuchen. Dann reden wir nämlich nicht mehr von einfacher Schwangerschaftsübelkeit, sondern von&nbsp;Hyperemesis Gravidarum (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperemesis_gravidarum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Wikipedia</a>). Diese gehört in medizinische Behandlung.</p>



<h4>Was hilft gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?</h4>



<p>Bevor wir mit möglichen Gegenmitteln anfangen: Bei dieser Beschwerde müsst ihr selbst ausprobieren, was euch hilft. Denn es gibt ganz viele verschiedene Auslöser für die Übelkeit und keine 2 Frauen reagieren hier gleich. Also geht mit offenen Augen durch den Tag und versucht den Übeltäter zu finden. Oft helfen schon kleine Veränderungen.</p>



<p>Hier ist eine Liste mit häufigen Auslösern:</p>



<ul><li>Bestimmte Nahrungsmittel oder Gerüche können in der Schwangerschaft Übelkeit auslösen. Z.B. Kaffeegeruch, Fleischgerichte&#8230;</li><li>Bestimmte Texturen können Übelkeit auslösen, z.B. das Gefühl von Jeansstoff auf der Haut.</li><li>Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können Übelkeit auslösen. Wechselt z.B. euer Folsäure-Präparat. Das hilft oft!</li><li>Stress, Müdigkeit, Erschöpfung können Übelkeit auslösen. Gönnt euch Ruhe.</li><li>Laute Geräusche können Übelkeit auslösen. Versucht den Radio auszumachen und zieht euch auch mal zurück.</li><li>Manchmal hilft es häufiger und dafür kleinere Mengen zu essen. Manchen Frauen hilft genau das Gegenteil. Gesunde, vollwertige Ernährung hilft.</li><li>Ingwertee kann (in Maßen genossen) helfen.</li><li>Kaltes Wasser gleich nach dem Aufstehen kann helfen.</li><li>Viel Bewegung in frischer Luft hilft gegen Übelkeit.</li><li>Nehmt keine Arzneimittel gegen Übelkeit, ohne mit eurem Arzt gesprochen zu haben.</li><li>Wenn die Übelkeit schlimm wird oder auch nach 3 Monaten noch nicht nachlässt, dann sprecht euren Arzt darauf an.</li></ul>



<h3>Vergesslichkeit in der Schwangerschaft </h3>



<p>Ja, es stimmt. In der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter einem alarmierenden Verlust des Kurzzeitgedächtnisses.</p>



<p>Gute Nachricht: Es ist nicht eure Schuld. Es ist eine ganz offizielle und häufige Nebenwirkung der Schwangerschaft.</p>



<p>Diese hat 2 Hauptgründe: Natürlich &#8211; ihr habt es schon geahnt &#8211; ist auch hier der Hormonhaushalt wieder schuld. Das Stresshormon Cortison ist erhöht und beeinträchtigt das Gehirn. Das Bindungshormon Oxytocin feuert unablässig, was es der Mutter schwer macht, sich auf etwas anderes als ihr Kind zu fokussieren (wir reden hier rein körperlich!).</p>



<p>Und dann kommt natürlich noch die seelische Seite. In dieser Zeit denken wir an so viele Dinge, machen uns um so viel Gedanken, beschäftigen uns mit so vielen Veränderungen, dass die alltäglichen Dinge des Alltags kaum auf der Prioritätenliste auftauchen.</p>



<p>Wenn wir jetzt noch Erschöpfung und Müdigkeit dazurechnen, sollte man jeder Schwangeren gratulieren, die überhaupt noch an irgendetwas denken kann.</p>



<h4>Was kann man gegen Vergesslichkeit in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ganz banal: Alles aufschreiben.</li><li>Verantwortung an den Partner abgeben.</li><li>Nachsichtig mit sich selbst sein.</li><li>Genug Schlaf, Erholung und Zeit für Reflektion einplanen.</li><li>Möglichst wenig Stress.</li></ul>



<h3>Verdauungsbeschwerden in der Schwangerschaft </h3>



<p>Was habe ich in meiner Schwangerschaft an Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden gelitten&#8230;</p>



<p>Damit bin ich nicht alleine. Denn besonders Blähungen und Verstopfung gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen in der Schwangerschaft.</p>



<p>Das hat verschiedene Ursachen.</p>



<p>Euer Darm ist während der Schwangerschaft nicht ganz so aktiv, da die Veränderung im Hormonhaushalt entspannend auf eure gesamte Muskulatur wirken.</p>



<p>Dazu kommt Stress, Veränderungen in der Ernährung, Umstellung im Stoffwechsel, Druck durch wachsenden und schwerer werdenden Bauch und wahrscheinlich noch einiges mehr.</p>



<p>Es ist kein Wunder, dass das vielen Frauen nicht nur auf den Magen, sondern auch auf den Darm schlägt.</p>



<h4>Was kann man gegen Verdauungsbeschwerden in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>So blöd es klingt: Lass euch Zeit beim Essen. Der erste Schritt ist richtig zu kauen, langsam zu schlucken und nicht zu schnell zu sein.</li><li>Schreibt ein Ess-Tagebuch um herauszufinden, welche Nahrungsmittel Verdauungsbeschwerden verursachen. Lasst die Übeltäter dann weg.</li><li>Nahrungsmittel, die oft zu Blähungen führen: Getränke mit Kohlensäure, Bohnen, Linsen, Erbsen, Lauch, Kohl, Milchprodukte.</li><li>Nahrungsmittel, die oft zu Verstopfung führen: Vollkorn, Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebel, Bananen&#8230;</li><li>Fencheltee lindert Blähungen und hilft auch bei Verstopfung. Er kann in der Schwangerschaft ohne Bedenken getrunken werden.</li><li>Ausreichend trinken, das regt die Verdauung an.</li><li>Bauchmassagen helfen ebenfalls.</li><li>Sprecht bei langanhaltenden Beschwerden mit eurem Arzt. <strong>Abführmittel dürfen in der Schwangerschaft nur in Absprache mit dem Arzt genommen werden.</strong></li></ul>



<p>Wenn ihr mehr zu <a href="https://kleine-fische.com/tee-in-der-schwangerschaft/">Tee in der Schwangerschaft wissen wollt, dann klickt hier</a>. Wir haben ausführlich über die verschiedenen Teesorten, ihre Wirkung und Nebenwirkung geschrieben.</p>



<h3>Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft </h3>



<p>Wadenkrämpfe treten häufig nachts auf und sind oft auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen. Aber auch hier ist es meist eine ganze Kombination von Ursachen. Erschöpfung, Müdigkeit, Wassereinlagerungen, veränderte Ernährung, veränderte Bewegung, alles das kann dazu beitragen, dass sich nachts die Waden schmerzhaft verkrampfen.</p>



<h4>Was kann man gegen Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ausgewogene, mineralstoffreiche Ernährung aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Nüssen.</li><li>Regelmäßige Bewegung.</li><li>Bequeme, flache Schuhe.</li><li>Alles was die Durchblutung anregt: Wechselduschen, Massagen, Wärme von außen.</li><li>bei akutem Krampf hilft sanftes Dehnen der Wadenmuskulatur: Im Sitzen mit ausgestrecktem Bein die Zehen sanft Richtung Körper ziehen.</li><li>Oft helfen Magnesiumtabletten. Ihr bekommt diese in jedem Drogeriemarkt. Magnesiumtabletten werden häufig sowieso vom Arzt empfohlen. Sie wirken vorbeugend gegen vorzeitige Wehen, Übelkeit, Magenprobleme und andere Beschwerden bis hin zu Wachstumsstörungen beim Kind.</li></ul>



<h3>Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft </h3>



<p>Wassereinlagerungen oder Ödeme treten in der ein oder anderen Form bei fast jeder Schwangeren auf. Mal mehr, mal weniger, aber meistens gegen Ende der Schwangerschaft.</p>



<p>Normalerweise sammelt sich das Wasser in den Beinen und besonders in den Füßen. In einigen Fällen sind aber auch die Arme, Hände und das Gesicht betroffen.</p>



<p>Wassereinlagerungen sind an sich zwar sehr lästig, aber normalerweise nicht gefährlich. Je später in der Schwangerschaft sie auftreten, umso harmloser sind sie. Im Umkehrschluss heißt das, je früher ihr Schwellungen bemerkt, desto besser solltet ihr sie beobachten. Es schadet übrigens nie, beim nächsten Arztbesuch mit eurem Gynäkologen darüber zu sprechen.</p>



<p>Wenn sich die Einlagerungen rasch verschlimmern, ihr Schmerzen bekommt, oder euch sonst etwas komisch vorkommt, geht direkt zum Arzt. Denn Wassereinlagerungen können in seltenen Fällen auch ein Zeichen für eine Präeklampsie &#8211; Schwangerschaftsvergiftung &#8211; sein (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4eklampsie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu Wikipedia</a>).</p>



<h4>Was kann man gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Ausruhen und die betroffenen Körperstellen (z.B. Beine) erhöht lagern.</li><li>Genug Trinken, das hält den Wasserhaushalt in Gang.</li><li>Gesunde Ernährung hilft, allerdings ist es nicht nötig, auf Salz zu verzichten.</li><li>Wechselduschen und Massagen können ebenfalls helfen.</li><li>Bei geschwollenen Füßen können Stützstrümpfe helfen.</li><li>Langes Stehen sollte vermieden werden.</li><li><strong>Entwässernde Mittel wie Tees oder sonstiges dürfen grundsätzlich nur in Absprache mit dem Arzt verwendet werden.</strong></li></ul>



<h3>Zahnfleischbluten in der Schwangerschaft </h3>



<p>Zahnfleischbluten hat eine ähnliche Ursache wie das weiter oben schon erwähnte Nasenbluten. Gerade in der ersten Hälfte der Schwangerschaft wird die Durchblutung, besonders auch in den Schleimhäuten, wesentlich verbessert. Dadurch führen schon kleinste Verletzungen zu Blutungen.</p>



<p>Kommt dazu noch regelmäßiges Erbrechen durch Schwangerschaftsübelkeit, veränderte Essgewohnheiten und vielleicht eine reduzierte Zahnhygiene (vielen Frauen wird beim Zähneputzen schlecht), dann muss man sich über Zahnfleischbluten nicht wundern.</p>



<p>Achtet darauf, dass aus normalem, seltenem, harmlosem Zahnfleischbluten keine Entzündungen oder chronischen Beschwerden werden. Geht lieber rechtzeitig zum Zahnarzt, damit ihr keine längerfristigen Probleme bekommt.</p>



<p>Es wurden außerdem schon Verbindungen zwischen Zahnerkrankungen und Frühgeburten gefunden, daher schadet ein Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft grundsätzlich nicht.</p>



<h4>Was kann man gegen Zahnfleischbluten in der Schwangerschaft tun?</h4>



<ul><li>Verstärkt auf die Ernährung achten. Nahrungsmittel mit viel Säure oder viel Zucker vermeiden.</li><li>Zu Beginn der Schwangerschaft zum Zahnarzt gehen und kontrollieren lassen.</li><li>Auf regelmäßige Zahnhygiene achten, dabei vorsichtig vorgehen, damit es möglichst keine Verletzungen gibt.</li><li>Ruhig auch öfters Mundwasser nutzen und nach dem Essen von säure- oder zuckerhaltigen Nahrungsmitteln zusätzlich Zähneputzen.</li><li>Bei Verdacht auf Entzündungen im Mundraum und bei starken, langanhaltenden oder häufigen Blutungen solltet ihr auf jeden Fall zum Arzt gehen.</li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Und damit sind wir <em>schon</em> am Ende dieser Liste. Das ist der längste Artikel, den ich je geschrieben habe und mein Gefühl sagt, dass er im Laufe der Zeit noch länger werden wird.</p>



<p>Ich bedanke mich ganz herzlich an alle, die bis hier durchgehalten haben und hoffe, der eine oder andere Punkt hilft euch.</p>



<p>Falls ihr Lust habt ein bisschen in den Erfahrungsberichten von anderen Schwangeren zu schmökern, dann findet ihr die hier:</p>



<p><a href="https://kleine-fische.com/erfahrungsberichte/">Erfahrungsberichte Schwangerschaft und Geburt</a></p>



<p>Ich würde mich ganz sehr freuen, wenn ihr auch euren eigenen Bericht beitragt, wenn eure Schwangerschaft vorbei ist und ihr die ganzen großen und kleinen Beschwerden hinter euch habt.</p>



<p>Alles, alles Liebe</p>



<p>Eure Katja</p>
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		<title>20 Hausmittel für Babys und Kleinkinder, die jeder kennen muss</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 12:15:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hausmittel gegen Kinderkrankheiten sind immer mehr im Trend. Zurecht! Denn viele Wehwehchen können mit einfachen, natürlichen Mitteln behandelt und gelindert werden. Das wussten schon unsere ... <a title="20 Hausmittel für Babys und Kleinkinder, die jeder kennen muss" class="read-more" href="https://kleine-fische.com/20-hausmittel-babys-kleinkinder/">Weiterlesen</a>]]></description>
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    <title><![CDATA[WordPress &amp;rsaquo; Fehler]]></title>
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