Tragen ist für Babys gut, gesund und förderlich für die Entwicklung. Wenn es richtig gemacht wird, dann hat es für alle Beteiligten Vorteile und ist auch noch richtig schön.

Aber es gibt auch ein paar Fehler, die häufig und leicht gemacht werden. Auch erfahrenen Müttern passiert es manchmal, dass die Trage oder das Tragetuch nicht ganz so optimal für das Baby ist, wie es eigentlich sein sollte.

Das ist weder eine Schande, noch eine Katastrophe. Und wenn man weiß, wo die häufigen Fehlerquellen liegen, dann kann man diese auch ganz leicht erkennen und vermeiden.

Und falls euch genauso wie mir der eine oder andere Fehler unterlaufen ist, dann macht euch keine Sorgen. Babys sind robust und Mütter sind nicht immer perfekt.

Damit kommen wir auch schon zur Liste der häufigsten Fehler beim Tragen von Babys.

1Tragefehler: Nicht genug Zeit beim Anlegen nehmen

Das passiert Einsteigern genauso wie den echten Trageprofis.

Wenn man sich beim Anlegen nicht genug Zeit nimmt, dann hängt das Baby hinterher gerne mal im Tuch oder in der Trage wie ein nasser Sack Kartoffeln. Die Trage sitzt nicht, das Tragetuch ist viel zu locker gebunden, es zwickt und kneift und passt weder Baby noch Träger. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Dabei macht man sich den Stress und die Hektik oft selbst. Denn die paar Minuten, die man dafür investiert, dass das Baby hinterher friedlich schlummernd in der Trage liegt, die hat man meistens auch noch.

Lösung für diesen Tragefehler

Nehmt euch bei jedem Anlegen genug Zeit. Egal ob ihr neu dabei seid und die Technik noch nicht so gut kennt oder ob ihr jeden Handgriff schon im Schlaf erledigt.

Schaut euch im Zweifel ein paar YouTube Videos mit den richtigen Tragetechniken an, lest die Herstellerangaben sorgfältig und übt, wenn ihr mit der jeweiligen Trage noch keine Erfahrung habt.

Und falls ihr schon vorher wisst, dass ihr jemand seid bei dem es schnell gehen muss, dann plant das beim Kauf entsprechend ein. Ihr braucht kein 6 Meter langes Tragetuch kaufen, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr dafür sowieso keine Geduld habt.

Für diesen Fall wurden die Komforttragen gemacht. Sie sind schnell angelegt und ergonomisch inzwischen fast so gut wie Tragetücher. In jedem Fall ist eine gut eingestellte Trage besser als ein schlecht angelegtes Tragetuch.

2Tragefehler: Trage oder Tragetechnik im Laufe der Zeit nicht anpassen oder ändern

Hat man einmal etwas gefunden das passt, möchte man es am liebsten nie wieder hergeben. Das ist mit Klamotten so, und es ist auch mit den Einstellungen von Tragen oder mit Tragetechniken so.

Warum?

Weil es oft eine ganze Weile dauert bis man die perfekten Einstellungen oder Techniken für sich und das Baby gefunden hat. Man hat viel ausprobiert, viel verändert, viel geübt und das Ding sitzt.

Und dann wächst das Baby ganz langsam aber sehr stetig, wird größer, hat neue Ansprüche und plötzlich passen die Einstellungen nicht mehr und die Tragetechnik ist nicht mehr angemessen.

Was am Anfang noch zur perfekten Haltung und sehr guter Ergonomie verholfen hat, engt jetzt ein, zwickt und zwackt und ärgert.

Lösung für diesen Tragefehler

Schaut euch die Einstellungen eurer Trage regelmäßig an. Kontrolliert alle paar Tage, ob die Wickeltechnik eures Tragetuchs noch angemessen ist. Haltet nicht zu lange an dem fest, was bislang funktioniert hat.

Denn die Veränderungen merkt ihr oft erst, wenn das Baby schon längst den Einstellungen entwachsen ist.

Babys wachsen mit rasender Geschwindigkeit und lernen jeden Tag neue Dinge dazu. Genauso flexibel muss auch eure Trage sein.

3Tragefehler: Das Baby rutscht zur Seite weg

Gerade bei den Kleinen, die sich noch nicht richtig aufrecht halten können, ist das manchmal ein Problem.

Vor allem in Verbindung mit den großen Komforttragen, die unter Umständen für die ersten Wochen einfach noch nicht geeignet sind.

Das Baby wird dann seitlich nicht richtig gestützt und knickt ab oder kippt in der Trage.

Das passiert aber nicht nur in einer Trage oder in einem Mei-Tai. Auch im Tragetuch kann bei einer falschen oder ungenauen Wickeltechnik der seitliche Halt nicht ausreichend sein.

Die kurzfristige Folge ist eine unbequeme Haltung und ein Baby, das wahrscheinlich ziemlich schnell ziemlich unzufrieden werden wird. Falls eine solche Haltung oft und über längere Zeit eingenommen wird, kann es aber auch zu Rückenproblemen und Haltungsschäden kommen.

Lösung für diesen Tragefehler

Erstmal müsst ihr dieses Problem erkennen. Also kontrolliert nach jedem Anlegen der Trage oder des Tragetuchs, ob das Baby seitlich genug gestützt wird.

Falls ihr ein Tragetuch habt und das Baby abknickt, dann solltet ihr entweder auf eine andere Bindetechnik umsteigen oder das Tuch fester und sorgfältiger binden.

Bei einer Trage solltet ihr die Einstellungen der Schulterträger überprüfen. Oft haben die Tragen auch weitere Einstellmöglichkeiten an der Seite, die man gerade für Neugeborene zusätzlich schließen oder anpassen kann.

Wenn ihr die Trage nicht entsprechend einstellen könnt, dann solltet ihr euch nach einem passenden Neugeboreneneinsatz umschauen. Falls es auch diesen nicht gibt, hilft für die ersten Wochen ein elastisches Tragetuch.

Spätestens nach den ersten drei Monaten, wenn das Baby größer und kräftiger wird, erledigt sich dieses Problem meistens von selbst.

4Tragefehler: Der Steg ist nicht richtig eingestellt

Dieser Tragefehler ist häufig zu sehen, kann blöde Folgen haben und ist mit den meisten Tragen und Tragetüchern sehr einfach zu beheben.

Und es gibt sogar eine allgemeingültige Regel zu dieser Einstellung:

Der Steg, auf dem das Baby in der Trage oder im Tragetuch sitzt sollte immer von Kniekehle zu Kniekehle reichen.

Warum? Damit ihr eine ordentliche Anhock-Spreiz-Haltung hinbekommt. Wenn die Beine das berühmt M abbilden, also gespreizt und gebeugt sind, dann bringt das Hüfte und Rücken in die richtige Lage. Damit kann sich beides gesund und richtig entwickeln.

Es wird Haltungsschäden und Fehlbildungen vorgebeugt.

Leider sieht man aber immer wieder, dass die Stege viel zu schmal sind. Denn oft wird vergessen, dass Babybeine tatsächlich auch wachsen und dieser Steg regelmäßig angepasst werden muss.

Lösung für diesen Tragefehler

Vor dem Kauf: Achtet darauf, dass ihr eine Trage mit stufenlos anpassbarem Steg kauft.

Vor dem ersten Anlegen: Stellt eure Babytrage richtig auf die Größe eures Babys ein. Der Steg muss wie schon erwähnt von Kniekehle zu Kniekehle reichen. Schaut im Zweifelsfall in der Herstelleranleitung nach, wie das bei eurer Trage gemacht wird. (Ist es nicht möglich, dann bringt das Ding zurück.)

Informiert euch beim Tragetuch über die richtige Wickeltechnik und übt diese, bis euer Baby richtig sitzt. Bei den ersten Versuchen schadet es nicht, wenn eine zweite Person euch noch ein paar Hände ausleihen kann.

Im Laufe der Zeit: Überprüft regelmäßig, ob die Stegbreite noch angemessen ist und passt sie der Entwicklung und Größe eures Babys an.

5Tragefehler: Baby sackt in sich zusammen

Das passiert dann, wenn der Rücken nicht ausreichend unterstützt wird. Auch dieser Punkt richtet sich hauptsächlich an die Eltern von den ganz kleinen Babys.

Neugeborenen fehlt sowohl die Kraft, als auch die Balance und Koordination, um sich alleine aufrecht zu halten. Und selbst wenn sie die hätten, würden sie sie spätestens beim nächsten Einschlafen verlieren.

Und dann wirken die Kräfte des eigenen kleinen Körpers und zusätzlich noch die Kräfte, die durch Laufbewegungen und Stöße entstehen, ungebremst auf die noch nicht voll entwickelte Wirbelsäule.

Ihr könnt euch schon denken, dass das nicht gut ist.

Wenn ein Baby immer wieder über längere Zeit in dieser Position bleibt, kann es zu Entwicklungsstörungen der Wirbelsäule und Haltungsschäden kommen.

Lösung für diesen Tragefehler

Die Babytrage oder das Tragetuch muss den Rücken sanft aber sicher stützen und entlasten.

Das Eigengewicht des Babys muss abgefangen werden, allerdings ohne das Baby einzuquetschen.

Das erreicht ihr mit einer Trage, die ein flexibel verstellbares Rückenteil hat, die auch seitlich verstellt werden kann und deren Material sich an die natürliche Rundung des Rückens anpasst.

Achtet bei Neugeborenen darauf, dass die Trage von entsprechenden Instituten zertifiziert ist und auch vom Hersteller für die ganz Kleinen freigegeben wird. Nutzt die Einstellungen, die für Neugeborene vorgesehen sind und nutzt Zubehörteile wie Einsätze für Neugeborene.

Sucht euch bei Tragetüchern eine Wickeltechnik speziell für Neugeborene heraus und übt diese bis ihr die korrekte Rückenentlastung hinbekommt.

Wenn ihr eine Trage habt, die für die ganz Kleinen nicht geeignet ist, dann wartet lieber ein paar Wochen bis ihr sie einsetzt. In der ersten Zeit könnt ihr z.B. ein elastisches Tragetuch nutzen. Die gibt es schon für kleines Geld.

6Tragefehler: Baby hat nicht genug Raum zum Atmen

Ich glaube nicht, dass ich dieses spezielle Problem wirklich erklären muss.

Ihr erkennt es daran, dass der Kopf des Babys zu weit auf die Brust sinkt, oder dass die Nase blockiert ist.

Dieses Problem tritt oft gerade im Winter auf, wenn das Kind unter einigen Schichten Stoff eingemummelt ist.

Im Laufe der Zeit, wenn das Baby größer wird, tritt diese Gefahr dann kaum mehr auf. Sobald der Nachwuchs den Kopf selbst halten kann und sich aus eigener Kraft aufrichten kann, braucht ihr euch darum weniger Sorgen machen.

Lösung für diesen Tragefehler

Hier ist auch wieder die richtige Einstellung der Trage oder die richtige Wickeltechnik die Lösung.

Kontrolliert gerade am Anfang eurer Tragezeit häufig, ob das Baby genug Luft bekommt oder ob der Kopf vielleicht zu sehr nach vorne rutscht. Gleiches gilt dann, wenn ihr eine neue Trage nutzt oder eine andere Wickeltechnik beim Tuch ausprobiert.

Die Trage oder das Tragetuch sollten straff aber nicht zu straff sitzen. Sie sollten sicheren Halt geben aber nicht einengen.

7Tragefehler: Baby hat nicht genug Platz zum Bewegen

Hier geht es mehr um ältere Babys. Denn je älter die Winzlinge werden, desto mehr steigt der Bewegungsdrang und desto weniger wollen sie in engen Tüchern oder Tragen ausharren.

Da wird dann geweint, sich beschwert und manchmal schlicht geweigert in die Trage zu steigen.

Dabei liegt es oft nicht am Tragen an sich, sondern an einer Trage oder einer Wickeltechnik, die nicht mitgewachsen ist.

Lösung für diesen Tragefehler

Beim Tragetuch hilft eigentlich nur eine andere Wickeltechnik. Schaut mal auf dieser Seite nach, ob hier etwas Passendes dabei ist. Sucht euch eine Technik, die mehr von unten unterstützt als von oben festhält.

Bei einer Komforttrage oder einem Mei-Tai könnt ihr versuchen, die Einstellungen so zu verändern, dass das Baby zwar noch sicher sitzt, aber mehr Freiheit in Armen und Oberkörper bekommt.

Auch die Veränderung der Trageweise hilft hier. Denn Babys fühlen sich mit steigendem Alter immer wohler auf dem Rücken des Trägers. Hier sehen sie mehr, können in Laufrichtung ‚mitgehen‘ und bekommen mehr vom Geschehen und der Welt um sie herum mit.

Und euer Rücken wird es euch ebenfalls danken.

8Tragefehler: Das Baby wird vor dem Bauch getragen und schaut nach vorne in Laufrichtung

Auch wenn es bei manchen Tragen und mit manchen Bindetechniken theoretisch möglich ist:

Ein Baby sollte nie vor dem Bauch in Laufrichtung getragen werden.

Warum? Ich habe gleich drei Gründe dafür:

  • Vor dem Bauch in Laufrichtung kann eine ordentliche Anhock-Spreiz-Haltung nicht erreicht werden. Diese wird nämlich dadurch gebildet, dass die Beine des Babys sich der Rundung eures Körpers anpassen. Die Trage bzw. das Tuch unterstützt diesen Sitz nur. Wenn das Baby aber nach vorne schaut, gibt es keinen Körper wo es die Beine anlegen kann. Sie baumeln.
  • Der Rücken des Babys wird durch die baumelnden Beine gerade gezogen. Bei Neugeborenen ist aber die Wirbelsäule noch natürlich gekrümmt und streckt sich erst im Laufe der Zeit. Diese Stellung ist für die Entwicklung eines gesunden Rückens sehr ungünstig.
  • Gerade für kleine Babys sind es zu viele Eindrücke, wenn sie die ganze Welt ungefiltert vor sich haben und sich nicht wirklich zurückziehen können.

Lösung für diesen Tragefehler

Es gibt einfache, sichere und auch für den Träger bequemere Tragealternativen.

In den ersten Wochen und Monaten solltet ihr immer vor dem Bauch mit Blick zur Brust des Trägers tragen. Bei einer Trage ist das meist die Grundeinstellung. Die richtigen Tragetechniken fürs Tuch findet ihr hier.

Ab etwa 6 bis 9 Monaten könnt ihr das Kind dann auch auf der Hüfte und auf dem Rücken sicher transportieren.

9Tragefehler: Das Baby ist zu warm oder zu kalt angezogen

Hier treffen sich zwei Extreme.

Denn genauso oft, wie Babys viel zu warm angezogen werden, können sie auch leicht frieren und in der Trage unterkühlen.

Beobachtet besonders die ganz Kleinen und achtet aufmerksam auf Zeichen von Unterkühlung und Überhitzung. Beides könnt ihr eigentlich ganz gut erkennen.

Die größere Gefahr besteht aus meiner Sicht dabei in der Überhitzung. Denn oft ziehen gerade unerfahrene Mütter (und wir alle fangen unerfahren an) ihre Neugeborenen zu warm an. Wenn diese dann auch noch in ein Tuch gesteckt werden, kann es schnell zu saunaähnlichen Zuständen kommen.

Gefährlich wird es, wenn es wirklich zu warm wird. Denn überhitzte Babys weinen oft gar nicht. Sie leiden still vor sich hin und bewegen sich immer weniger.

Ihr merkt am besten am Nacken, ob es dem kleinen Wurm zu warm ist. Ist dieser heiß und schwitzig, dann braucht das Kind mehr Luft und weniger Kleidung.

Lasst euch da auch nicht von wohlmeinenden Schwiegermüttern oder Hebammen einreden, dass das Kind bei 40° im Sommer eine Wollmütze braucht, wenn ihr selbst genau wisst, dass der Nachwuchs gleich in Flammen aufgeht (ich spreche aus Erfahrung).

Ihr selbst seid der Experte, wenn es um eure Kinder geht. Ihr könnt das einschätzen!

Kälte spürt ihr am besten an den Gliedmaßen. Fühlt regelmäßig Beinchen, Hände und auch Nase. Sind diese sehr kalt, dann nehmt eine neue Schicht dazu.

Bei Kälte gibt es noch eine weitere Falle, in die man tappen kann. Wenn der Träger sich körperlich anstrengt, z.B. bei einer Wanderung oder bei schnellem Gehen, dann spürt er die Kälte nicht annähernd so stark wie das Baby, das bewegungslos in der Trage sitzt. Prüft also besonders bei extremen Bedingungen regelmäßig und immer wieder, ob es dem Kind gut geht.

Ich scheue mich davor, hier generelle Regeln zu geben. Ich habe schon viel gelesen wie: Eine Schicht mehr fürs Baby. Oder: Eine Schicht weniger wegen dem Tuch oder der Trage.

Haltet euch nicht an solche Regeln, sondern entscheidet individuell danach, was euer Kind braucht. Das ist weit weniger kompliziert als es sich anhört und ihr werdet den Dreh leicht rausbekommen.

Lösung für diesen Tragefehler

Seid aufmerksam und kontrolliert öfters, wie sich die Ärmchen, Beinchen und der Nacken des Babys anfühlt. Solange ihr ein Auge auf das Baby habt, kann eigentlich nicht viel passieren.

Hört weniger auf gut-gemeinte Ratschläge, sondern vertraut auf euer eigenes Gespür.

Zieht euer Baby im Zweifelsfall in Schichten an und packt extra Socken bzw. eine Jacke zum drüberziehen mit ein.

10Tragefehler: Baby zu früh auf dem Rücken tragen

Ja, ich weiß, es gibt Völker, in denen Babys schon ab der Geburt auf dem Rücken getragen werden und auch die werden groß. Andere Länder, andere Sitten.

Wenn ihr den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten müsst, dann ist es durchaus eine gute Möglichkeit, trotzdem euer Kind bei euch zu haben und für den kleinen Zwerg zu sorgen.

Wahrscheinlich ist das bei uns aber bei den wenigsten notwendig. Und wenn ihr zur glücklichen Mehrheit gehört und die Wahl habt, dann schlage ich vor, dass ihr mit dem Tragen auf dem Rücken wartet bis euer Kind zuverlässig seinen Kopf halten und auch schon einigermaßen sitzen kann.

Dann ist es nämlich auch groß genug für die ganzen Eindrücke, die es in der großen Welt gibt und muss seinen Kopf nicht regelmäßig noch in Mamas Brust vergraben.

Und auch ihr habt ein bisschen mehr Sicherheit. Denn das Baby auf dem Rücken kann man nicht sehen und nicht ganz so schnell eingreifen, wie wenn es vor dem Bauch hängt.

Lösung für diesen Tragefehler

Nehmt euch Zeit mit dem Wechsel von Bauchtrage auf Rückentrage. Wann genau ein Kind für die Rückentrage bereit ist, kann man nicht so genau in Monaten ausdrücken.

Aber irgendwann zwischen dem 6. und 10. Monat wird es soweit sein.

Wenn euer Baby den Kopf halten kann, einigermaßen sitzen kann und bereit ist für die vielen neuen Eindrücke, dann probiert es aus.

11Tragefehler: Sich von den scheinbar komplizierten Trageregeln abschrecken lassen

Das Letzte, was ich mit diesem oder ähnlichen Artikeln erreichen will, ist irgendjemanden vom Tragen abhalten.

Denn Tragen muss nicht kompliziert sein und es ist nicht schwer. Ehrlich!

Sucht euch eine Trage aus, die zu euch passt, übt damit umzugehen und nutzt sie so lange wie es euch und eurem Baby guttut und Freude bringt. Genießt dabei jeden Moment. Denn sobald die Zeit zu Ende geht, werdet ihr sie vermissen.

Denkt auch daran: Babys sind nicht ganz so zerbrechlich wie sie auf den ersten Blick scheinen. Selbst wenn euch ab und zu mal ein Fehler unterläuft, dann seid nett zu euch selbst. Wir sind alle nicht perfekt.

Lösung für diesen Tragefehler

Entspannt bleiben. Aufmerksam bleiben. Eurem Mutterinstinkt vertrauen. Genießen.

 

Und damit bin ich am Ende angelangt und wünsche euch ganz viel Spaß. Auch wenn die Zeit manchmal stressig ist, versucht sie zu genießen. Denn sie wird ganz, ganz schnell wieder vorbei sein.

Noch mehr Infos über richtiges Tragen findet ihr in diesen Artikeln:

==> Wie erkennt man gute und ergonomische Tragehilfen?
==> Was ist die Anhock-Spreiz-Haltung und warum ist sie so wichtig?

Falls ihr noch auf der Suche nach der richtigen Babytrage seid, dann schaut euch hier um:

==> Die besten Babytragen
==> Die besten Tragetücher
==> Interaktiver Tragehilfen-Ratgeber

 

Alles Liebe

Eure Katja

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here