Heute geht es um eines meiner Lieblingsthemen. Feinmotorik!

Hört sich nicht ganz so spannend an? ist es aber. Versprochen.

Warum es so spannend und wichtig ist, möchte ich an dieser Stelle kurz erklären. Falls ihr daran kein Interesse habt und sofort zur Liste der Spielmöglichkeiten klicken möchtet, dann könnt ihr das hier tun.

Für alle anderen geht es jetzt darum, was Feinmotorik eigentlich so genau ist, wofür wir sie brauchen und was das Ganze Training unseren Kindern sonst noch so bringt (Spoiler: eine ganze Menge).

Was ist Feinmotorik und wofür ist sie gut?

Um Feinmotorik zu verstehen, müssen wir zuerst kurz die Motorik an sich definieren.

Motorik ist Körperbewegung

Laut Wikipedia ist Motorik die Gesamtheit der Aktionen der Skelettmuskulatur. Das heißt, dass wir unter Motorik alles das verstehen, das wir mit unserem Körper und dessen Muskeln tun können.

Feinmotorik ist präzise Bewegung

Feinmotorik ist genau das, was das Wort sagt. Es sind die feinen Bewegungen. Die gezielten, genauen, koordinierten Bewegungen.

Es ist das Essen mit einer Gabel, das Zeichnen mit einem Stift, das Einfädeln eines Fadens in ein Nadelöhr, das genaue Ausschneiden von einem Bild.

Oft wird es mit Fingerfertigkeit verwechselt. Und ja, vieles davon ist Fingerfertigkeit, aber eben nicht alles. Denn Feinmotorik kann auch alle anderen Körperteile betreffen. Es kann die Mimik des Gesichts sein, das deutliche Sprechen, das präzise Navigieren durch ein enges Geschäft, oder das Sockenangeln mit dem Fuß.

Feinmotorik muss man üben

Feinmotorik Spiele KleinkinderDenn es ist so schwer, unsere Gliedmaßen millimetergenau zu bewegen. Uns Erwachsene fällt es manchmal schwer zu verstehen, warum das Essen mit dem Löffel so schwer scheint, oder warum das Kind den Knopf immer noch nicht allein aufbekommt.

Dabei ist das nicht fair. Denn wir Eltern haben je nach Alter 2 bis 4 Jahrzehnte Übung!

Babys können absolut nichts, wenn sie geboren werden. Sie kommen ohne Anleitung, ohne Online-Kurs und ohne persönlichen Trainer mit einem Körper auf die Welt, von dem sie keine Ahnung haben wie er funktioniert. Sie müssen sich alles ganz allein erarbeiten, ganz allein ausprobieren und ganz allein üben.

Die Nervenverbindungen im Gehirn müssen erst noch geknüpft werden. Und das kann nur durch ständige Wiederholung passieren. Deshalb sind die wichtigsten Zutaten für das Erlernen von Feinmotorik Geduld und Zeit.

Feinmotorik hilft bei der Entwicklung von ganz vielen anderen Dingen

Unser Gehirn steuert natürlich nicht nur die Motorik. Es steuert genauso alle anderen Prozesse, egal ob das Denken, Gefühle, Sprache oder Stimmung ist.

Und diese verschiedenen Bereiche im Gehirn sind ganz eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Das heißt, dass wenn ihr die Feinmotorik trainiert, auch andere Fähigkeiten ganz nebenbei verbessert werden:

Konzentration, Gedächtnis, analytisches Denken, Problemlösungsvermögen, Kreativität, Fantasie, Koordination, Geschicklichkeit.

Diese Fertigkeiten hängen alle miteinander zusammen und entwickeln sich auch alle miteinander. Trainiert ihr eins davon, trainiert ihr die anderen auch mit.

Und natürlich beeinflusst ihr auch die Fähigkeiten positiv, die ganz direkt mit der Feinmotorik zusammenhängen. z.B. Balance oder all das, was wir mit dem Begriff ‚Sportlichkeit‘ verbinden.

Die Feinmotorik hat auch großen Einfluss auf soziale Aspekte. Denn Mimik und Sprache, die ohne Feinmotorik kaum möglich sind, bilden die Grundlage für die Kommunikation unter uns. Schon im Kindergartenalter sind Kinder, die damit Probleme haben, deutlich im Nachteil.

Feinmotorik ist die Grundlage für unser Bestehen im Alltag

Feinmotorik Spiele KleinkinderDenkt kurz daran, was ihr in den letzten 2 Stunden alles gemacht habt und für wie viel davon Feinmotorik unerlässlich ist.

Habt ihr euch angezogen, geschminkt, gekocht, auf einer Tastatur getippt? Habt ihr Sachen weggeräumt, Handarbeiten gemacht, Klavier gespielt oder Wäsche gefaltet? Habt ihr eine Einkaufsliste geschrieben, eine Textnachricht verschickt, telefoniert, Kaffee gemacht, eine Tür aufgeschlossen?

Ohne Feinmotorik funktioniert unser Alltag nicht. Und je besser ihr darin seid, desto einfacher geht… letztendlich alles.

Auch euer Kind wird sehr früh Probleme bekommen, wenn es feinmotorisch nicht mithalten kann. Spätestens in der Schule müssen Kinder neben vielem anderen zuverlässig und sauber einen Stift zum Schreiben und Zeichnen halten können, sich selbst anziehen können, präzise sprechen können.

Braucht man extra Spielzeug für die Feinmotorik?

Nein. Denn das Üben von Feinmotorik kann man wunderbar in den Alltag einbauen. Wenn ihr euch nachher die einzelnen Tipps in der Liste anschaut, dann werdet ihr merken, dass ihr Vieles davon auch schon zu Hause macht.

Feinmotorik Spiele KleinkinderIm nächsten Schritt könnt ihr mit einfachen Mitteln selbst Spielzeug herstellen, mit dem ihr Feinmotorik unterstützen könnt. Auch dafür gebe ich in der nachfolgenden Liste viele Tipps.

Fürs Feinmotorik-Training muss also niemand Geld ausgeben oder neue Dinge kaufen.

Allerdings möchte ich euch auch nicht vorenthalten, dass es eine ganze Menge tolles Spielzeug gibt, das richtig Spaß macht und gleichzeitig auch noch ganz nebenbei die Feinmotorik trainiert.

Wenn ihr also ein Geschenk für euer Kind sucht, oder auch einfach nur ein paar Anregungen für neues Spielzeug braucht, dann lasst euch doch hier inspirieren.

Und damit kommen wir zum Spielzeug, Spaß macht, kindgerecht ist und ganz nebenbei auch noch die Feinmotorik wirkungsvoll trainiert.

Wie oben schon gesagt braucht ihr hier nicht unbedingt Geld ausgeben. Ihr seid auch dann goldrichtig in diesem Artikel, wenn ihr ein paar Anregungen zu Do-it-Yourself-Möglichkeiten sucht. Weiterlesen!

(Und falls ihr selbst auch noch eine tolle Idee oder DIY-Anleitung kennt, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Ich – und andere Blogleser – freuen uns immer über neue Anregungen.)

Die besten Spielzeuge für Kleinkinder zum Verbessern und Trainieren der Feinmotorik

Hinweis: Dieser Artikel ist NICHT gesponsert und repräsentiert meine ganz persönliche Meinung. Er enthält aber Partnerlinks und damit Werbung!

Ich habe versucht, die einzelnen Listenpunkte einigermaßen logisch zu ordnen. Das ist mir nur mäßig gelungen, was daran liegt, dass ich sowohl einzelne Spielzeuge in diese Liste aufgenommen habe, als auch allgemeine Spielzeuggruppen.

Nur so viel: Die Reihenfolge der Spielzeuge stellt keine Bewertung dar.

1Für die ganz Kleinen: Dinge, die zum Greifen anregen – ab etwa 3-6 Monaten

Schon mit Babys kann man spielerisch die Feinmotorik trainieren. Oder zumindest kann man sie zum Greifen anregen.

Dazu eignet sich alles, was bunt ist, vielleicht sogar ein bisschen quietscht oder rasselt, alles was gut zu greifen ist, nicht zu schwer und nicht zu groß ist.

Das heißt: Rasseln, Greifringe, Bewegungstrapeze, Kuscheltiere. Einfache Spielzeuge wie klassische Obälle, die ihr schon für unter 5€ bekommt, funktionieren genauso gut wie etwas kompliziertere Spielgeräte.

Beispielsweise ist das abgebildete Raupenpuzzle von Lamaze nicht nur zum Greifen da, sondern besteht auch aus einzelnen Teilen, die auseinandergezogen und wieder zusammengeklettet werden können.

Es kann aber auch eine Schöpfkelle aus Mamas Küche reichen, denn Babys sind merkwürdig und spielen am liebsten mit Dingen, die eigentlich gar keine Spielzeuge sind.

Was ich damit sagen will: Beobachtet euer Baby und unterstützt das, was eurem Kind Spaß macht, und womit es spielen möchte. In den ersten Monaten reicht das völlig. Denn das Kind muss erst einmal lernen, Arme, Beine, Hände und Füße in die gewünschte Richtung zu navigieren.

2Stapelspiele – für Kinder ab etwa einem Jahr

Über Stapelspiele kann ich nicht genug Gutes sagen. Je nach Art dieses Spiels, können schon Kinder ab etwa 12 Monaten mitmachen. In aller Kürze und Listenform:

  • Stapelspiele machen Spaß und fördern nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die Kreativität und Phantasie.
  • Stapelspiele können allein oder zusammen mit Geschwistern, Eltern, Freunden, Großeltern gespielt werden.
  • Stapelspiele machen sehr lange Spaß. Auch größere Kinder kann man damit noch locken.
  • Stapelspiele sind unheimlich vielseitig und es gibt sie in ganz vielen unterschiedlichen Arten.
  • Stapelspiele kann man ganz leicht selbst herstellen. Will man sie kaufen, dann gibt es sie schon für kleines Geld.
  • Ganz wichtig: Stapelspiele sind ideal, um Feinmotorik zu trainieren. Dabei gibt es sie in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, so dass immer weiter geübt werden kann.

Habt ihr Lust mehr darüber zu lesen, dann schaut in diesem Artikel über Stapelspiele vorbei. Darin stelle ich die besten Spiele zum Kaufen und selbst machen vor.

3Bauklötze – für Kinder ab etwa 18 Monaten

Wer kennt ihn nicht, den absoluten Klassiker unter den Kleinkind-Spielzeugen?

Und ja, ich weiß, technisch gesehen sind Bauklötze eine Unterart der Stapelspiele. Da sie aber so bekannt, beliebt und für die Feinmotorik so nützlich sind, habe ich sie hier als Extra-Punkt aufgeführt.

Hier geht es wirklich zurück zu den Wurzeln des Spielens. Denn gestapelt wurde schon immer.

Und es macht auch einfach Spaß. Man kann zusammen mit den Kindern Dinge nachbauen, die sie täglich sehen. Von Häuser über Möbel bis Tiere. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Bauklötze sind pädagogisch gesehen mehr als wertvoll. Sie trainieren die Feinmotorik, die Kreativität, analytisches Denken, strategisches Denken, machen die Kinder mit den Grundgesetzen der Physik vertraut und verbessern die Konzentration.

Darüber hinaus sind sie super vielseitig, halten mehrere Generationen und sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Und das Beste: Wie alle Spielzeuge in dieser Liste brauchen sie keine Batterien.

DIY Alternative

Die DIY-Alternative zum Stapeln ist aus meiner Sicht ein bisschen schwierig, da Bauklötze doch sehr spezifisch sind.

Um den gleichen Lerneffekt zu erreichen, könnt ihr aber so ziemlich alles hernehmen, das sich stapeln lässt: Schüsseln, Plastikbecher, gesammelte Steine, Holzstückchen, Streichholzschachteln…

Ihr könnt auch aus Pappe die Bausteine basteln. Wenn ihr das mit eurem Kind zusammen macht, ist das Basteln an sich schon ein Feinmotorik-Training.

Werdet kreativ! Dann wird das schon.

4Lego Duplo – für Kinder ab etwa drei Jahren

Wenn ich einen Kritikpunkt für Bauklötze nennen müsste, dann wäre es dieser: Das Bauen mit Bauklötzen kann für Kleinkinder manchmal frustrierend sein, da die liebevoll gestapelten Bauwerke bei der kleinsten Erschütterung in sich zusammenfallen.

Manchen Kindern macht das so richtig Spaß, und sie bauen mit Freude, nur um danach alles einzureißen. Manchen Kindern aber vergeht dann die Lust am Bauen.

Für diese Kinder ist die Spielwelt von Lego Duplo ideal. Denn Lego Duplo ist nicht nur endlos vielseitig, sondern es hält auch wunderbar zusammen, wenn man es erst einmal zusammengebaut hat.

Wahrscheinlich muss ich keinem erklären, was genau Lego Duplo ist. Falls doch: Es ist der große Bruder von Lego und besteht aus Plastikbausteinen, die groß genug sind, damit auch Kinder ab etwa 2 bis 3 Jahren gut damit spielen können.

Die rechteckigen Bausteine passen alle nahtlos ineinander und man kann endlose Bauten damit erdenken und erschaffen. Damit ist das Spielsystem aber noch lange nicht am Ende. Denn es gibt jede Menge zusätzliche Figuren, Tiere, Bauwerke, Ideen, bis hin zu einer richtigen Eisenbahn.

Die Vorteile von Lego Duplo:

  • Offene Spielwelt
  • Fördert Feinmotorik, Kreativität, Fantasie, Konzentration
  • Endlos erweiterbar
  • Über viele Jahre bespielbar
  • Für einen oder mehrere Spieler geeignet
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5Hubelino – für Kinder ab etwa 3 Jahren

Wenn wir von Lego Duplo reden, dann darf auch das Hubelino-System nicht fehlen.

Auch hier fasse ich mich kurz, weil ich einen wirklich ausführlichen Artikel über dieses System schon geschrieben habe. Vor allem darüber, dass ich es für eines der besten Spielzeuge überhaupt für Kleinkinder halte.

Hubelino verbindet die Welt von Lego Duplo mit allen ihren Vorteilen und Möglichkeiten mit einer Kugelbahn mit allen Vorteilen und allem Spaß, den diese mit sich bringt. Aus meiner Sicht geht es kaum besser.

Denn in diesem Fall ist eins plus eins tatsächlich weit mehr als zwei. Und die Spielwelt, die sich aus beidem erschließt, können die Kinder für lange Jahre nutzen, Spaß daran haben und lernen.

Gerade die Tüftler-Kinder, die Bauer, die Entdecker, die Mini-Ingenieure können sich hier ausleben, damit lernen und ganz nebenbei auch noch ihre Feinmotorik trainieren.

Mehr zum Hubelino Kugelbahnsystem findet ihr in diesem Artikel hier.

Ihr merkt schon, dass ich hier (und auch bei Lego Duplo) keine DIY-Alternative anbiete. Das liegt ganz einfach daran, dass es sich hier um ein bestimmtes Spielzeug handelt, das man nicht wirklich zu Hause selbst nachbauen kann.

Aber das ist auch gar nicht notwendig. Wenn ihr auf Lego Duplo und Hubelino verzichten möchtet, dann findet ihr in diesem Artikel jede Menge andere Spielzeuge, die rein motorisch gesehen genauso gut und genauso wertvoll sind.

6Kugelbahn – für Kinder ab etwa zwei Jahren

Von Hubelino kommen wir allgemein auf Kugelbahnen. Denn die möchte ich auch als größere Kategorie erwähnen.

Denn Kugelbahnen gibt es in endlos vielen Variationen und für alle möglichen Altersstufen. Dabei sind einige besser für das Üben von Feinmotorik geeignet und einige nicht ganz so ideal für gerade diesen Zweck.

Wenn ihr speziell nach einer Bahn sucht, mit der ihr die Feinmotorik unterstützen könnt, dann schaut euch in jedem Fall nach einer Bahn um, bei der das Kind mehr tun muss, als eine Kugel oben rein zu werfen.

Denn der Lerneffekt hier dabei nicht ganz so groß.

Wenn es keine Hubelino-Bahn sein soll, dann kommen vor allem Modelle in Frage, die auf einem Bausteinprinzip beruhen. Im Kleinkind- und Kindergartenalter kann ich hier vor allem die Kugelbahnen von Haba oder Eichhorn empfehlen.

Schaut euch aber ruhig einmal im Spielzeugladen um. Es gibt viele schöne Systeme und es kommen auch immer mehr dazu.

Meine persönlichen Favoriten aus dieser Spielzeugfamilie:

Haba 3524 Kugelbahn
Spielzeug - HABA
134,09 EUR
Hape E6009 - Quadrilla Vertigo
Spielzeug - Hape
76,32 EUR

DIY Alternative

Mit ein bisschen Kreativität und Lust am Basteln kann man durchaus auch eine eigene Kugelbahn bauen.

Dafür könnt ihr beispielsweise Klopapierrollen und Küchenrollen verwenden, oder aufgeschnittene Schwimmnudeln, Rohre, eben alles was in Röhrenform daherkommt.

Dann müsst ihr das Ganz nur noch an einem Brett, an der Wand oder einfach einer schiefen Ebene befestigen und könnt mit ein paar Murmeln losspielen.

Hier geht es nicht um einen Schönheitspreis, sondern um die Lust am Gestalten und am Spielen. Probiert es aus!

7Magnetbausteine für Kinder ab etwa 3 Jahren

Magnetspielzeug ist wie Lego eine Erweiterung der klassischen Bauklötze. Wie bei Lego gibt es eine feste Verbindung der einzelnen Bauteile und man kann damit relativ solide Gebilde bauen.

Allerdings funktioniert die Verbindung hier magnetisch.

Die Magnetbausteine kommen je nach System in verschiedenen Formen und können zu ganz unterschiedlichen Bauwerken, Maschinen, Dingen zusammengebaut werden.

Es fördert die Kreativität, die Konzentration und natürlich auch die Feinmotorik.

Und diese Magnetbausteine machen richtig Spaß. Ich habe mich letztens dabei erwischt, wie ich beim Aufräumen hängen geblieben bin und angefangen habe eine kleine Stadt zu bauen. Während meine Tochter im Kindergarten war…

Achtet beim Kauf auf die Größe der einzelnen Bausteine. Es gibt größere Teile für kleinere Kinder und etwas kleinere Teile für ältere Kinder ab etwa 3 bis 4 Jahren. Die größeren Teile sind leichter zu verbauen, während die kleineren Teile für komplexere Bauwerke besser geeignet sind und auch länger Freude machen werden.

8Konstruktionsspielzeug Eichhorn Constructor – für Kinder ab etwa drei Jahren

Konstruktionsspielzeug – und speziell das Spielsystem Constructor von Eichhorn – geht einen ganzen Schritt weiter als einfache Bauklötze oder auch Lego Duplo.

Denn hier wird geschraubt und gewerkelt. Mit Hilfe von einfachem Werkzeug werden Holzbauteile durch Schraubverbindungen zusammengebaut. Es entstehen dem Alter entsprechend mehr oder weniger komplexe und große Bauten und Fahrzeuge.

Wenn ihr näheres über dieses Spielsystem erfahren möchtet, dann schaut in euch diesen Artikel speziell zum Eichhorn Constructor System an.

An dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung: Mir persönlich und meiner Tochter gefällt das Constructor System richtig gut. Die Teile sind qualitativ hervorragend, es macht eine Menge Spaß und es ist erweiterbar.

Auch kleine Hände können hier schon kräftig mitwerkeln, schrauben und bauen. Wir haben früh mit diesem System angefangen. Meine Tochter hat es in einem Spielwarenladen gesehen und war sofort begeistert. Mit zweieinhalb Jahren hat sie es dann zu Weihnachten geschenkt bekommen und hat sofort losgeschraubt. Dabei sind natürlich noch keine Bauwerke entstanden. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

Inzwischen ist sie etwas über drei Jahre alt, und wir bauen regelmäßig gemeinsam. Manchmal folgen wir den Anleitungen, die natürlich noch zu schwer sind, als dass sie allein die Modelle nachbauen könnte. Aber zusammen macht es richtig Spaß.

Genauso oft bauen wir auch völlig frei drauf los. Dabei entstehen die besten Gebilde, Fahrzeuge und unbekannte Wesen.

Wir lieben dieses System, das ganz nebenbei, ohne dass es irgendjemand merkt, wirkungsvoll die Feinmotorik trainiert, da hier ganz viele verschiedene Handgriffe und Handbewegungen ausgeführt werden müssen. Schrauben, drehen, stecken, halten, ziehen, drücken, aber nicht zu fest!

Die Kinder lernen mit diesem Spielzeug sehr präzise zu sein.

Noch mehr über das Eichhorn Constructor System erfahrt ihr in diesem Artikel zum Thema. Ich empfehle euch wirklich einen Blick darauf zu werfen, wenn ihr Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren zu Hause habt.

DIY Alternative

Die Alternative zum selbst machen liegt glaube ich auf der Hand. Schickt das Kind einfach mit Papa oder Mama in die Garage, den Keller, die Werkstatt und nutzt das richtige Werkzeug, das ihr zu Hause habt.

Schraubt, hämmert, sägt, bohrt mit den Kindern. Baut Vogelhäuschen, repariert Stühle und lasst die Kleinen dem Alter entsprechend helfen, mitmachen und selbst schaffen.

Das stärkt nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die Kreativität, das Selbstbewusstsein und es lehrt die Kinder mit Werkzeug sicher umzugehen.

Hier gilt natürlich: Echtes Werkzeug ist kein Spielzeug. Lasst eure Kinder nicht unbeaufsichtigt und geht verantwortungsvoll, dem Alter entsprechend damit um.

9Fädelspiele – je nach Art ab 2 bis 3 Jahren

Fädelspiele sind herrlich. Viele Kinder lieben sie, es macht keine Sauerei, man kann es gut transportieren und mitnehmen, wenn ein paar Teile verloren gehen geht die Welt nicht unter, man kann verschiedene Spiele kombinieren und nach getaner Arbeit hat man – je nach Spiel – auch noch ein buntes Schmuckstück erschaffen. Ach ja, es trainiert natürlich auch noch die Feinmotorik.

Viel mehr muss ich euch wahrscheinlich gar nicht darüber sagen.

Für kleines Geld könnt ihr es selbst ausprobieren.

DIY Alternative

Das ist eines der Spiele, die ihr wirklich nicht kaufen müsst, wenn ihr es nicht wollt. Denn die meisten werden Dinge zum Fädeln zu Hause haben.

Für kleinere Kinder ab etwa 2 Jahren: Große Holzperlen und Schnürsenkel

Für größere Kinder ab etwa 3 bis 4 Jahren: Knöpfe, Faden und Stopfnadel

Für Leute, die Lust zum Basteln haben: Geht in den Wald und sammelt Kastanien, Eicheln, Bucheckern und bohrt Löcher durch.

Einfacher geht es kaum.

10Puzzle – ab anderthalb bis 2 Jahren

Warum in diesen Aufzählungen so oft die Puzzle vergessen werden ist mir schleierhaft. Denn Puzzle sind genial! Sie sind leicht oder anspruchsvoll, es gibt sie für alle Altersklassen, sie sind eines der einfachsten und doch vielseitigsten Lernspielzeuge, denn sie treffen so ziemlich alle Bereiche im Gehirn, in denen Verbindungen hergestellt werden müssen:

Motorik, Konzentration, Gedächtnis, Kreativität, analytisches Denken, strategisches Denken, Problemlösung, Geduld…

Ernsthaft. Puzzle sind genial. Wenn ihr ein Kind habt, dem Puzzle Spaß machen, dann kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen, das zu unterstützen.

Dabei könnt ihr ganz klein anfangen mit Holzpuzzeln, die nur 2 oder 3 Teile haben. Dann arbeitet euch vor über Steckpuzzle, Rahmenpuzzle, erste ’normale‘ Puzzle von 10 über 20 über 50 bis hin zu 1000 Teilen.

(Merkt ihr wie begeistert ich selbst von Puzzeln bin?)

Hier bestimmte Empfehlungen abzugeben ist fast uferlos, daher stelle ich euch einfach die 3 Puzzle vor, mit denen meine Tochter bisher am meisten gespielt hat:

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Ravensburger 06571 Gute Tierfreunde, my first puzzles 3 x 6 cm
Spielzeug - Ravensburger Spielverlag
8,75 EUR

11Steckspiele – für Kinder ab 2 Jahren

Steckspiele sprechen neben der Feinmotorik noch etwas an, über das wir hier noch gar nicht gesprochen haben: Formen und Farben!

Das ist auch ein ganz spannendes Thema für Kinder von 2 bis 3 Jahren. Und mit Steckspielen oder auch Steckpuzzeln (wie schon oben erwähnt) kann man das wunderbar unterstützen.

Dabei gibt es wie bei allen anderen Themen auch verschiedene Arten und Formen.

Die bekanntesten sind wohl die Steckwürfel, die wir alle noch aus unserer Jugend kennen. Verschieden geformte etwas größere Stecksteine werden in einen Würfel gesteckt, der die entsprechend geformten Löcher hat.

Tolles Spiel für Kinder ab anderthalb Jahren, da es die Feinmotorik anregt, es bringt die Kinder spielend dazu über Formen nachzudenken und wenn die Stecksteine dann auch noch verschiedene Farben haben, kommt noch ein weiteres Element dazu. Einfach und gut.

Wenn die Kinder dann älter werden, gibt es die Steckspiele, mit denen man mosaikartige Bilder erschaffen kann mit verschieden farbigen Pins oder Steckern. Auch diese machen richtig Spaß, entweder zusammen mit Eltern und Geschwistern, oder auch einfach mal ganz in Ruhe allein im Zimmer.

Neben der Feinmotorik fördern diese Spiele auch noch die Kreativität, die Fantasie und auch noch die Konzentration.

Außer den zwei genannten Spielarten, gibt es noch jede Menge anderer Steckspiele. Schaut euch ruhig mal um, was momentan gerade angeboten wird.

DIY-Alternative

Für Kreative: Besorgt euch einen Steckziegel im Blumengeschäft, Gartenmarkt oder Baumarkt. So ein grünes Ding, in das man Blumen reinstecken kann. Dann nehmt Nudeln – gerne in verschiedenen Sorten – und schon kann es mit dem Mosaikstecken losgehen. Hier können die schönsten Dinge entstehen.

Für Montessoriliebhaber: Sammelt Naturmaterialien im Wald wie Holzstückchen, Kastanien, Baumrinde… Bohrt ein Loch durch diese ‚Steckelemente‘ und besorgt euch noch einen Zweig oder einen Holzstab, der durch die Löcher passt. Dann könnt ihr die Steckelemente auf den Stab stecken.

Für professionelle Bastler: Baut eines der verlinkten Holzsteckspiele nach. So kompliziert ist das nicht, wenn man ein bisschen Werkzeug und ein bisschen altes Abfallholz herumliegen hat.

Für zukünftige Buchhalter: Besorgt euch ein Sparschwein und bei Opa ein bisschen Kleingeld. Schon kann es mit dem Stecken losgehen.

12Motorikschleifen – je nach Art ab 2 bis 3 Jahren

Ich muss etwas gestehen. Ich mag die nicht besonders. Sie sind groß, sperrig, unmöglich zu stapeln, mein Kind hat noch jede zerstört bekommen, und irgendwie verlieren sie auch schnell ihren Reiz.

Der Vollständigkeit halber gehören Dinge, die schon die Motorik im Namen haben, aber natürlich auf diese Liste.

Also. Hier sind sie.

Motorikschleifen gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und sie helfen beim Entwickeln der Feinmotorik, der Hand-Augen-Koordination und der Geschicklichkeit. Das Kind muss Kugeln in der Regel mit der Hand, manchmal auch mit einem Stab oder Ähnlichem über eine vorgegebene Bahn von einem Ende der Schleife ans andere schieben.

Das war es zu den klassischen Motorikschleifen.

Aber! Es gibt Rettung.

Denn seit ein paar Jahren gibt es die Alternative zur klassischen Motorikschleife. Diese funktioniert vom Prinzip her so ähnlich, sieht schöner aus, ist besser im Regal unterzubringen und ist mir persönlich viel sympathischer.

Ich stelle vor: Das Motoriklabyrinth! (Oder auch Magnetlabyrinth, je nachdem, was ihr vorzieht.)

Zugegebenermaßen ist das immer noch nicht mein Lieblingsspiel von dieser Liste, aber es ist ein echtes Upgrade zu den doofen Schleifen.

Das Prinzip: In einem vorgegebenen Holzlabyrinth läuft eine Kugel hinter einer Plexiglas-Scheibe. Diese kann man mit einem magnetischen Stift durch die Scheibe durch das Labyrinth bewegen. Das macht Spaß. Zumindest manchen Kindern – meins verliert dabei ziemlich schnell die Lust.

Die Labyrinthe gibt es in verschiedenen Designs und Ausführungen.

Wenn euch und eurem Kind diese Art von Spiel gefällt, dann gibt es sicherlich schlechtere Arten, die Feinmotorik ein bisschen zu trainieren. Ihr merkt schon, es fällt mir schwer hier wirklich in Begeisterung auszubrechen. Aber man kann ja nicht alles mögen.

Bestseller Nr. 1
Hape E1709 - Magnetlabyrinth kleine Tierwelt
Spielzeug - HAPE Beleduc
19,99 EUR

13Motorikwürfel – je nach Art ab 2 bis 3 Jahren

Motorikwürfel sind wohl die Königsklasse der Motorikspielzeuge. Denn sie bieten gleich mehrere verschiedene Spielvarianten und Spielarten in einem Gerät. Es gibt sie von ganz klein bis ganz groß, für sehr kleine und schon etwas größere Kinder.

Auch wir haben einen dieser Würfel bei uns im Wohnzimmer stehen. Ich habe schon ausführlich darüber geschrieben, denn ich finde den richtig gut.

Ein Beispiel von einem großen XXL-Motorikwürfel findet ihr in diesem Beitrag.

Es ist etwa zwei Jahre her, seit wir unseren Motorikwürfel von Oma und Opa geschenkt bekommen haben. Allein in diesen 2 Jahren hat sich einiges getan auf dem Markt und viele gute und neue Würfel sind dazugekommen.

Ich möchte euch hier 2 davon vorstellen, damit ihr einen Eindruck davon bekommt, was es gibt, was diese können, und ob das für euch Sinn machen würde.

Bevor wir aber zu den Würfeln kommen, möchte ich noch kurz die Vorteile von Motorikwürfeln allgemein zusammenfassen:

  • Vereint mehrere Spielzeuge in einem
  • Fördert Feinmotorik, Konzentration und hat meistens auch noch andere Lernspielzeuge zu Formen, Farmen, Koordination…
  • Macht Kindern lange Spaß
  • Sieht oft schön und dekorativ aus
  • Ersetzt viele einzelne Spielzeuge und reduziert so Chaos in Kinder- und Wohnzimmer

Motorikwürfel klein: Eichhorn kleines Spiele Center

Enthaltene Spielvarianten:

  • 2 abnehmbare Motorikschleifen
  • Steckspiel mit 5 Formen
  • Uhr mit drehbaren Zeigern
  • 3 Zahnräder zum Drehen
  • Schiebespiel mit 3 Schiebern
  • Größe: 20x20x37cm

Dieser Würfel ist geeignet für Kinder ab 12 Monaten. Er ist qualitativ sehr gut, die Verarbeitung passt, die Materialien sind völlig in Ordnung und schadstofffrei.

Ihr bekommt hier eine Menge Spielspaß für Kleinkinder für ein relativ kleines Budget.

Motorikwürfel groß: Hape Motorikwürfel kleine Tierchen

Enthaltene Spielvarianten:

  • 3 Motorikschleifen
  • Hammerspiel
  • Steckspiel mit 6 Formen
  • Drehspiel mit Kugeln
  • Schiebelabyrinth mit 5 Schiebern
  • Einfache Kugelbahn
  • Größe: 35x35x50cm

Der Hersteller empfiehlt diesen Motorikwürfel ab 2 Jahren.

Dieser Würfel hier ist so richtig toll. Wir hatten Gelegenheit, ihn im Spielwarenladen ausführlich zu testen. Die einzelnen Elemente und zusätzlichen Formen sind farbenfroh, sehr gut zum Greifen und machen endlos Spaß.

Dabei ist der Würfel solide, sehr gut verarbeitet und fördert Feinmotorik, Konzentration, Koordination, Geschicklichkeit, und man kann damit auch Farben und Formen lernen.

Tolles Teil, das auch noch sehr schön aussieht.

Und wenn ihr noch eine Nummer größer gehen wollt, dann schaut euch den Beitrag zu unserem XXL-Motorikwürfel von Legler an.

14Musikinstrumente – für Kinder ab 12 Monaten

Auch Musikinstrumente sind eines der Themen, die gerne vergessen werden, wenn wir über Feinmotorik sprechen.

Dabei sind Musikinstrumente insgesamt so ziemlich das Beste, was ihr eurem Kind antun könnt. Musik stärkt die Konzentration, die Motorik, das analytische Denkvermögen. Es gibt Studien, die zeigen, dass Musik auch die mathematischen und sprachlichen Fähigkeiten anregen.

Außerdem ist Musik machen, erleben, zusammen zelebrieren einfach nur schön. Ich persönlich finde es schade, dass es oft nur einmal im Jahr beim Weihnachtssingen mit der ganzen Familie gemacht wird.

Daher plädiere ich für Musikinstrumente! Klein, groß, laut, leise, es gibt sie in so vielen Arten, Formen, und sie hören nie auf interessant zu sein.

Es würde hier an dieser Stelle zu sehr ausufern, alle möglichen Musikinstrumente mit deren Vor-, Nachteilen und Möglichkeiten vorzustellen. Daher beschränke ich mich auf die 2 Instrumente, die ich zurzeit mit meiner eigenen Tochter (3 Jahre) nutze, und die sie auch wirklich regelmäßig bespielt.

Xylophon – weil man es einfach braucht

Jedes Kind braucht ein Xylophon. Allein schon wegen der unterschiedlichen Farben, dem Klöppel, den man auch wunderbar zum Hämmern verwenden kann und der Puzzlemöglichkeit mit den Klangplatten.

Ich würde euch wirklich empfehlen eines zu nehmen, bei dem man die Platten entfernen kann. Dann habt ihr auch gleich ein integriertes Steckspiel.

Ich empfehle euch auch, kein Spielzeug zu kaufen, sondern ein echtes Instrument für Kinder. Ich weiß, dass diese ein wenig teurer sind. Aber der Unterschied ist es wert.

Sonor 27803001 - GS Kinder Glockenspiel
Sonor - Misc.
25,00 EUR

Djembe – fürs Taktgefühl

Gleich nach dem Xylophon kommt die Trommel. Wir haben uns für eine afrikanische Djembe entschlossen, da sie einfach und intuitiv zu bespielen ist, da es im Kindergarten ebenfalls eine gibt, und weil auch Mama daran richtig Spaß hat.

Es gibt sie für einen vernünftigen Preis in verschiedenen Größen, je nach Alter eures Kindes. Wie das oben verlinkte Xylophon sind diese Trommeln echte Instrumente (wenn auch für Kinder).

Inzwischen bieten auch schon ganz viele Musikschulen oder Volkshochschulen afrikanische Trommelkurse für Kinder an. Wenn die Kinder dann ein bisschen älter sind, können sie hier die ‚richtigen‘ Grundlagen des Trommelns lernen.

Trommeln ist nicht nur ein sehr gutes Training für so ziemlich alle Gehirnregionen, es ist auch ähnlich wie Meditation ein Mittel zum Stressabbau und zum emotionalen Ausgleich. Für mich ist mentale Gesundheit ein wichtiges Thema. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir gerade in der heutigen Zeit unseren Kindern nicht genug Werkzeuge dafür an die Hand geben können.

15Sortieren – für Kinder ab anderthalb Jahren

Und dann kommen wir wieder zu den Basics zurück. Zu den ganz einfachen Spielen, die aber Kinder – gerade kleine Kinder – für lange Zeit fesseln, beschäftigen und begeistern können.

Nämlich das Sortieren. Ihr werdet überrascht sein, wie viel Spaß diese einfache Tätigkeit schon den Kleinsten macht und wie lange sie sich damit beschäftigen können.

Und hier braucht ihr wirklich kein Spielzeug kaufen. Zum Sortieren braucht man lediglich zwei Schüsseln (wenn ihr mutig seid, dann reicht eine plus der Boden) und Sachen, die man sortieren kann:

Nudeln, trockene Bohnen und Linsen, Knöpfe, Büroklammern, Beeren, Smarties…

Da dieses ein Spiel ist, das schon ab anderthalb Jahren Spaß machen kann, möchte ich euch auf das Erstickungsrisiko hinweisen. Lasst eure Kinder nicht allein mit Kleinteilen, die verschluckt werden können.

Grimms Sortierspiel Regenbogenschälchen
Grimm's Spiel und Holz Design - Babyartikel
59,09 EUR

16Malen, Basteln, Haushalten

Ganz ehrlich? Wenn ihr mit euren Kindern regelmäßig malt, bastelt oder in anderer Weise kreativ tätig seid, dann braucht ihr nicht wirklich extra Spielzeug, das die Feinmotorik trainiert.

Denn beim Malen und Basteln (und Essen und Zähneputzen und Steine sammeln und Sockenzusammenlegen) trainiert ihr die Feinmotorik ganz nebenbei. Denn Stifte halten oder Sachen ausschneiden funktioniert überhaupt nicht ohne Feinmotorik.

Daher kann ich nur raten: Malt mit euren Kindern, bastelt mit euren Kindern, macht Sachen mit euren Kindern. Ermutigt eure Kinder auch Dinge zu üben, die ihnen schwerfallen, die eine Herausforderung sind.

Bilder ausmalen ist schwer. Ein Bild ausschneiden ist super-schwer. Das wird das erste, fünfte und vielleicht auch zehnte Mal noch nicht so richtig gelingen. Aber irgendwann wird man besser, und irgendwann funktioniert es dann. Und dann kann man so richtig stolz auf sich sein.

Feinmotorik Spiele Kleinkinder

Traut eurem Kind Dinge zu, für die es vielleicht auch noch ein bisschen jung scheint. Hose anziehen, mit dem Messer schneiden (unter Aufsicht!), Schuhe binden. Es gibt eine Million Möglichkeiten, Feinmotorik im Alltag zu üben. Oftmals ist das Einzige, das ihr dabei braucht ein bisschen Geduld.

 

Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Spielen, Üben und Feinmotoriken. Meine Tochter und ich werden heute in den Wald gehen und Blätter sammeln. Damit kann man tolle Windlichter gestalten. Das sieht schön aus, macht Spaß und, ja, trainiert die Feinmotorik. Nicht nur die meiner Tochter, sondern auch meine eigene. Denn für ein bisschen Training ist man nie zu alt.

Wenn ihr mehr über Spielzeug lesen möchtet, dann schaut hier vorbei. Ich veröffentliche ganz regelmäßig Spieletests und Ratgeber zu unterschiedlichen Themen.

Wenn ihr euch für ein bestimmtes Thema interessiert, dann lasst es mich wissen. Ich bin über die Kommentarfunktion oder die E-Mail unter katja@kleine-fische.com immer für euch ansprechbar.

Alles Liebe

Eure Katja

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