Heute geht es um die kleineren und größeren Tipps, die fast alle erfahrenen Eltern kennen. Leider wird oft vergessen, diese Tipps an die schwangeren Freunde weiterzugeben.

Deshalb möchte ich euch von denen berichten, die mir am meisten geholfen haben in der stressigen, aufregenden, ganz neuen Anfangszeit.

Wahrscheinlich kennt ihr den ein oder anderen schon, oder es erscheint euch – genau wie erfahrenen Eltern – für logisch. Aber vielleicht ist auch der ein oder andere dabei, den ihr noch nicht kennt und der euch ein klein wenig weiterhilft.

Bevor wir anfangen: Dieser Artikel ist nicht gesponsert und repräsentiert meine ganz eigenen Erfahrungen und Meinungen. Er enthält aber Partnerlinks und damit Werbung.

Und damit fangen wir auch schon an, völlig ungeordnet und in willkürlicher Reihenfolge.

1 – Babys brauchen kein Spielzeug

Babys können noch nicht im eigentlichen Sinn spielen, d.h. mit Spielzeug umgehen. Sie müssen erst lernen, wie man die Hände benutzt und dass sie überhaupt Hände haben. Dafür eignen sich so ziemlich alle der eine Million Dinge, die ihr bereits zu Hause habt.

Kissen, Waschlappen, Socken, Zeitschriften, Staubwedel…

Achtet nur darauf, dass keine Verletzungs- und Verschluckungsgefahr besteht.

In keinem Fall braucht ihr im ersten Jahr teures Spielzeug, das in liebevoller Handarbeit von rheinländischen Jungfrauen aus selbstgezüchteten Buchen hergestellt wurde.

2 – Es ist OK, Geschenke zu ignorieren

Wenn ihr ein Geschenk bekommt, nett gelächelt und dann ‚danke‘ gesagt habt, ist eure Schuldigkeit getan.

Ihr müsst eurem Kind nicht den absolut grässlichen Body in der hässlichsten Farbe der Welt anziehen (und das T-Shirt mit dem albernen Spruch auch nicht). Auch die riesen Kiste Plastikspielzeug aus den Siebzigern von Tante Agathe müsst ihr nicht behalten.

Wenn euch etwas geschenkt wurde, dann gehört es jetzt euch. Damit könnt ihr tun und lassen was ihr wollt. Das schließt verschenken, spenden und entsorgen ein.

(Vor allem dann, wenn Schwiegermama sich wohlmeinend komplett über eure Wünsche hinweggesetzt hat.)

3 – Babys erfrieren nicht so leicht

Wenn ihr eine ordentlich beheizte Wohnung oder Haus habt und dazu noch ein gesundes, kräftiges Baby, dann braucht ihr keine Wärmelampe.

Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn ihr ein Frühchen habt, das extra Kuscheleinheiten braucht oder wenn mitten im Januar die Heizung ausfällt.

Aber sonst ist die normale Wärme in den Wohnräumen und im Badezimmer für ein Baby – auch ein Neugeborenes – völlig in Ordnung.

4 – Babys können überhitzen

Es gibt Menschen, die kleinen Babys im Sommer bei 40° eine Wollmütze aufziehen und in viel zu viele Schichten Kleidung stecken.

Das kann gefährlich werden. Denn Babys, die überhitzen, schreien oft nicht.

Natürlich solltet ihr euer Baby vor Kälte, Wind und Wetter schützen. Aber übertreibt es nicht. Denn so ein kleiner Wurm hat keine Chance, sich selbst zu befreien, wenn es zu warm wird.

Prüfen könnt ihr das im Nacken. Ist dieser schwitzig-heiß, dann solltet ihr schleunigst eine Schicht ausziehen.

5 – Viele Babys können nicht alleine sein

Damit meine ich nicht, dass ihr das Baby zu Hause lasst und zum Einkaufen geht.

Damit meine ich, dass ihr unter Umständen ein Kind bekommt, das ihr die ersten Monate nicht von eurem Körper entfernen könnt, ohne dass es jämmerlich anfängt zu schreien.

Und das ist auch noch ganz normal.

Wir alle kennen die Bilder, in denen ein Baby friedlich im Stubenwagen schläft, während Mama und Papa entspannt auf dem Sofa sitzen und Kaffee trinken. Ha. Ha ha.

Mir ist klar, dass es durchaus Kinder gibt, die das mitmachen. Aber es gibt genauso viele, die darauf überhaupt keine Lust haben, die man monatelang am Körper tragen muss und die auch nachts nur bei Mama auf dem Bauch schlafen.

Ich hatte auch so eins.

Die gute Nachricht: Es geht vorbei. Ehrlich!

6 – Brei ist keine gesetzliche Vorschrift

Ich möchte mich auf keine Grundsatzdiskussion über die Ernährung im ersten Jahr einlassen. Das kann jeder so machen, wie er möchte.

Aber viele Eltern wissen gar nicht, dass es eine völlig entspannte, natürliche, ohne Küchenwaage funktionierende Methode gibt ein Kind von der Milch zur festen Nahrung zu bringen. Völlig ohne Brei.

Wenn es euch interessiert, dann informiert euch über Baby-Led-Weaning. Bei uns hat es perfekt funktioniert.

Buch-Tipp bei Amazon: Baby-Led Weaning

7 – Genießt die ersten 2 Wochen

Euer Neugeborenes ist winzig leicht, schläft fast den ganzen Tag, macht süße Quietschgeräusche und bewegt sich nicht vom Fleck, wenn ihr es mal kurz ablegt.

Diese Zeit solltet ihr genießen. Denn nach 2 Wochen wachen die kleinen Kartoffeln auf. Und dann ist nichts wie vorher.

8 – Wenn Baby schläft, dann ist es Zeit für ein Nickerchen

Die ersten Monate sind für die meisten Eltern besonders deshalb so anstrengend, da sie unter konstantem Schlafmangel leiden.

Daher gilt es die Zeit zu nutzen, in der das Baby für kurze Zeit alleine zurechtkommt. Wenn das Kleine in den ersten Monaten schläft, dann solltet ihr das auch tun. Keine Spülmaschine ausräumen, keinen Boden wischen, keine Wäsche waschen. Ab ins Bett!

9 – White Noise und Sternenhimmel

Es hilft nicht allen Babys beim Schlafen, aber vielen. In jedem Fall ist es einen Versuch wert.

Geräte, die eine beruhigende Hintergrundbeschallung von sich geben und dazu noch ein paar schöne Farben oder Bilder auf die Decke über dem schlafenden Baby projizieren sind für kleines Geld zu haben.

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10 – Babys wollen getragen werden

Traditionell sind wir eine Nation von Schiebern. Aber so gut und praktisch ein Kinderwagen ist, so unnatürlich ist er auch. Das ist der Grund, warum viele Babys ihn gerade am Anfang überhaupt nicht mögen.

Die kleinen Würmchen wollen sich nämlich viel lieber an Mamas warmen Körper kuscheln, ihren Herzschlag hören und ganz gemütlich getragen werden.

Inzwischen gibt es jede Menge Auswahl auf dem Babytragen-Markt. Von Tragetuch bis High-Tech Komforttrage ist für jeden (und jeden Geldbeutel) etwas dabei.

Mehr Infos zu Babytragen findet ihr hier.

11 – Babys kann man (fast) überall mit hin nehmen

Je kleiner sie sind, desto unkomplizierter ist das. Egal ob Einkaufen, Friseur oder Kaffeetrinken mit Freunden.

Wenn ihr das Baby in die Trage steckt, dann kann es ganz bequem an eurem Leben teilhaben. Dabei sind natürlich die Mamas, die stillen, klar im Vorteil. Denn die haben das Essen immer gleich dabei.

12 – Manchmal helfen keine Tricks

Es gibt so viele Tipps und Tricks wie man ein Baby zum Schlafen bringen kann.

Und manchmal hilft keiner davon. Das ist völlig in Ordnung. Macht euch keinen Stress nur weil euer Baby manchmal nicht schläft und ihr es mitten in der Nacht stundenlang herumtragen müsst. Das liegt nicht an euch und es heißt nicht, dass ihr etwas falsch gemacht habt.

Manchmal ist es einfach so und man verbringt die halbe Nacht laufend, schaukelnd und singend.

Die Zeit geht auch vorbei.

Wenn ihr mir nicht glaubt und noch ein bisschen Zuspruch braucht, dann schaut euch das Buch ‚Artgerecht‘ an (Link zu Amazon). Wärmste Empfehlung.

13 – Stillen ist schwer!

Es dauert eine Zeit, bis sich Mama und Baby ans Stillen gewöhnt und eine Routine gefunden haben.

Das kann Zeit, Nerven und wunde Brustwarzen kosten. (Wenn ihr letzteres Problem habt, dann schaut in diesem Artikel vorbei, vielleicht gibt es da ein paar Tipps, die euch helfen können.)

Wenn es nicht klappt, dann erkundigt euch bei eurem Frauenarzt, Kinderarzt oder Hebamme nach einer Stillberatung in eurer Nähe.

Und wenn es dann immer noch nicht klappt und ihr umsteigen müsst auf Ersatzmilch, lasst euch bloß kein schlechtes Gewissen einreden. Auch die Ersatzmilch-Kinder werden groß!

14 – Übt, im Liegen zu Stillen

Das hilft euch in zwei Situationen: Beim Clusterfeeding und in der Nacht.

Clusterfeeding bedeutet, dass euer Kind immer wieder und über Stunden an die Brust will. Das regt die Milchproduktion an und ist gerade in der ersten Wochen völlig normal. Es kann aber auch auf den Rücken und auf die Nerven von Mama gehen. Im Liegen ist oft alles etwas entspannter.

In den ersten Monaten wird es euer Nachwuchs nicht durch die Nacht schaffen, ohne dass ihr ihn zwischendrin ein paar Mal füttert. Wenn ihr im Liegen auf der Seite Stillen könnt, dann geht das sehr entspannt im Halbschlaf – je nachdem wo euer Kind schläft.

15 – Dickere Windel bei Nacht

Wenn ihr über das Neugeborenen Stadium hinausgekommen seid, dann schafft es euer Baby irgendwann durch durch die Nacht mit nur einer Windel.

Diese muss natürlich mehr aufsaugen als die Tageswindeln.

Daher macht es Sinn, in der Nacht eine größere Windel anzulegen. Nehmt ihr Wegwerfwindeln, dann kauft eine Nummer größer. Habt ihr Stoffwindeln, dann legt eine (oder 2) Einlagen mehr in die Überhose.

(Wenn ihr mehr über Stoffwindeln wissen wollt, dann klickt hier.)

16 – Keine Panik wenn Baby großes Geschäft gemacht hat

Man hat als Eltern immer den Drang sofort! und ohne Verzögerung! die Windel zu wechseln, wenn ein kleiner (oder ziemlich großer) stinkender Haufen drin ist.

Ich rate zu entspanntem kurzen Abwarten. Dabei meine ich natürlich nicht, dass ihr ein schreiendes Baby mit voller Windel ignoriert. Ich meine vielmehr, dass ihr noch etwa 5 Minuten abwartet bis der letzte Rest rausgeflutscht kommt und dann wechseln geht. Sonst müsst ihr es unter Umständen gleich nochmal machen.

(Bitte nicht das Baby in einer Kackwindel mehr als ein paar Minuten liegen lassen…)

17 – Strampler mit Windelöffnung

Achtet beim Kauf von Strampelanzügen immer darauf, dass sie sich von unten öffnen lassen. Dann müsst ihr fürs Windeln nicht immer das komplette Baby ausziehen.

18 – Bodys muss man nicht über den Kopf ziehen

Oft ist man so in seinen eigenen Gewohnheiten drin, dass man die einfachsten Dinge übersieht. So ging es zumindest mir, bis mir meine Freundin kopfschüttelnd zugeschaut hat, als ich versucht habe meinem Baby einen vollgepinkelten Body über den Kopf zu ziehen.

Denn Bodys haben ganz oft die überlappenden Schultern. Damit sind sie blitzschnell nach unten gezogen und müssen nicht über den Kopf. Genial.

19 – Notfallset im Auto

Packt eine kleine Tasche: Handtuch, Feuchttücher, Ersatzoutfit, Ersatzwindel.

Deponiert diese Tasche im Auto. Früher oder später werdet ihr sie brauchen.

Es schadet übrigens auch nicht, wenn ihr ein extra T-Shirt und Hose für euch selbst hineinpackt. Babys spucken gerne. Und viel.

20 – Wegwerfen kostet jede Menge Geld

Feuchttücher, Wegwerfwindeln, Einmal-Waschlappen…

Je mehr dieser müllproduzierenden Einweg-Produkte ihr durch Sachen ersetzt, die ihr immer wieder verwenden könnte, desto mehr spart ihr. Und desto mehr tragt ihr zum Umweltschutz bei.

Das läppert sich.

(mehr Info zu Stoffwindeln findet ihr hier.)

21 – Lasst euch nicht von der Kaufsucht anstecken

Vieles von dem, was ihr in der Werbung oder in den großen Kindermärkten seht, braucht ihr nicht. Ehrlich.

Mein Tipp: Kauft nur das, was ihr wirklich braucht. Falls dann doch noch etwas fehlt könnt ihr alles innerhalb von wenigen Tagen oder sogar Stunden besorgen.

(mehr Info zu dem was ihr wirklich brauch (und was nicht) findet ihr in diesem Artikel.)

22 – Kümmert euch frühzeitig um Kinderbetreuung

Aber mein Kind ist doch gerade erst auf die Welt gekommen !?!

Tja. In manchen Städten und Gemeinden ist das schon zu spät, um noch einen Platz in der Kita zu bekommen.

Kümmert euch frühzeitig. Selbst dann, wenn die Nachbarn und Freunde sagen, dass das noch ewig Zeit hat weil genug Plätze vorhanden sind.

Verlasst euch darauf nicht, denn die Situation kann sich schon mit einem geburtenstarken Jahrgang oder einer unterbesetzten Einrichtung komplett ändern.

23 – Extra Kleidung

Immer dabei haben. Auch wenn euer Kind nicht zu Windelexplosionen neigt. Früher oder später (und bei manchen Kindern immer wieder) braucht ihr es.

24 – Als Eltern ist es eure Aufgabe, die verrotzte Nase eures Kindes freizusaugen

Sind sie nicht süß die kleinen Mäuschen?

Nein ernsthaft. So bizarr es sich anhört. Ein praktischer Nasensauger kann euch viele schlaflose Nächte ersparen, da ein durchschnittlich begabtes Baby sich noch nicht die Nase putzen kann.

Nur nicht zu sehr drüber nachdenken.

So könnt ihr selbst zum Rotzsauger werden: Link zu Amazon

25 – Manche Babys mögen kein Wasser

Wenn ihr euer Baby baden wollt, es aber jämmerlich dabei schreit, probiert folgenden Trick aus:

Legt einen Waschlappen auf die Brust eures Babys oder wickelt es sanft in ein kleines Handtuch ein. Oft sind dann auch die wasserscheusten Babys zufrieden.

26 – Babys werfen gerne

Sobald die Kleinen gelernt haben, einigermaßen ihre Arme zu bewegen, fängt das Spielzeug an zu fliegen.

Gewöhnt euch deshalb an, alles was im Auto oder im Kinderwagen oder an anderen Plätzen bleiben soll, kindersicher zu befestigen. Dazu gibt es Schnallen, Clips, Schnullerbänder und noch vieles mehr.

27 – Babys schreien nicht ohne Grund

Ignoriert nicht die Schreie eures Babys. Auch wenn es die Schwiegermutter mehrmals und vehement vorschlägt.

Schreien ist für Babys die einzige Art der Kommunikation. Selbst wenn ihr nicht wisst was los ist, helft ihr dem Baby alleine schon durch eure Reaktion. Zeigt ihm, dass ihr da seid.

Babys schreien lassen ist grausam.

Nochmal die Buchempfehlung ‚Artgerecht‘ bei Amazon. Lohnt sich!

28 – Fragt nach Hilfe

Schämt euch nicht, um Hilfe zu bitten.

Babys sind so viel mehr Arbeit, als man es sich vorstellen kann. Es lohnt sich, aber die ersten Monate sind für viele Eltern brutal.

Bittet frühzeitig um Hilfe bevor ihr an eure Grenzen kommt. Familie, Verwandte, Freunde, Bekannte. Arzt, Hebamme, andere Hilfsstellen.

29 – Nutzt eine Babywippe oder Babystühlchen

Duschen, Küche aufräumen, staubsaugen, kochen…

Als Eltern hat man noch ein paar mehr Aufgaben außer Baby unterhalten. Und manche Babys sind damit so überhaupt nicht einverstanden.

Es hilft, wenn ihr einen Platz habt, in dem ihr Baby sicher ablegen und mit euch mitnehmen könnt. Dann kann Baby euch bei allem zuschauen, was ihr so gerade tut und ist immer mittendrin.

(mehr zum Thema Babywippen in diesem Artikel.)

30 – Vergesst euch selbst nicht

Wenn sich alles nur ums Baby dreht, dann vergisst man oft, dass man selbst mehr ist als Mama oder Papa.

Nehmt euch Zeit für euch selbst. Auch wenn es mal nur eine Stunde oder auch nur ein paar Minuten sind.

31 – Babynägel im Schlaf schneiden

Babys sind kleine Drama Queens. Wenn ihr auch eines von der Sorte habt, das beim Nägel schneiden schreit als ob ihm bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird, dann wartet einfach bis das Kind schläft und macht es dann. So viel entspannter.

Warnung: Dieser Trick ist für mich reine Theorie. Funktioniert hat das bei meinem Baby nie. Aber es hört sich gut an, daher gebe ich es weiter.

32 – Ihr braucht keine Wickelkommode

Damit meine ich das große, teure, schwere Möbelstück, das man nach 3 Jahren spätestens nicht mehr braucht. Und das eingestaubt im Kinderzimmer steht, weil es eh nie benutzt wurde.

Fürs Wickeln braucht ihr lediglich ein Plätzchen wo ihr eure Wickelunterlage ausbreiten könnt. Wenn möglich in der Nähe einer Wasserquelle.

Das kann im Fall von wenig Platz oder wenig Budget auch der Boden im Bad sein. Vorteil: dann kann schon keiner vom Wickeltisch fallen.

33 – Knöpfe haben an Babykleidung nichts zu suchen

Ernsthaft. Wenn ich Knöpfe – echte Knöpfe, keine Druckknöpfe – an Babykleidung sehe bin ich versucht, die Polizei zu rufen.

Tut euch das nicht an. Es ist manchmal schon schwer genug, die kleinen Oktopusse in die Kleidung zu quetschen.

34 – Pucksack!

Das Pucken selbst ist sicher kein Geheimtipp mehr.

Manche Babys schaffen es allerdings, sich aus jeder Puckdecke zu befreien.

Mein Tipp: Pucksack mit Klettverschluss. Dann kann die Nacht kommen.

Sehr guter Pucksack zu kleinem Preis: Link zu Amazon

35 – Wasserfeste Bettunterlage

Die gehört unter das Laken und schützt die Matratze eures Babys vor dem, was die Windel ungefragt von sich gibt.

Vergesst euer eigenes Bett nicht, wenn das Baby öfters bei euch schläft.

36 – Fahrrad fahren

Fahrrad fahren kann gegen Bauchweh und Blähungen helfen. Außerdem macht es Eltern und Baby enorm viel Spaß mit viel Getöse ein Luft-Fahrrad-Rennen zu fahren.

Dazu einfach die kleinen Beinchen so bewegen, als ob sie Pedale treten. Zieht die Knie sanft aber weit Richtung Bauch.

37 – Milchpumpen bekommt man auf Rezept vom Frauenarzt

Bevor ihr in eine teure Milchpumpe investiert, fragt euren Frauenarzt nach einem Rezept. Dann könnt ihr euch die Milchpumpe ganz umsonst von der Apotheke ausleihen.

37 – Gebraucht kaufen

Viele Babysachen könnt ihr gut und günstig auf Babymärkten oder im Internet (Ebay) gebraucht kaufen. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Win win.

Die lokalen Babymärkte finden meistens zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, statt. Mehr Infos findet ihr in eurer Lokalzeitung oder im Wochenblatt.

38 – Listen, Listen, Listen

Schlafmangel in Kombination mit dem Hormoncocktail nach der Geburt kann aus eurem ehemals guten Gedächtnis grüne Grütze machen.

Schreibt deshalb alles auf was ihr euch merken wollt, was ihr noch erledigen müsst und was ihr definitiv nicht vergessen solltet.

Listen sind essentiell.

39 – Eisschnuller gegen Zahnweh

Ihr könnt einen Schnuller mit Wasser füllen (Luft rausdrücken, unter Wasser halten, loslassen) und dann einfrieren. Wenn die wachsenden Zähnchen schmerzen, einfach gefrorenen Schnuller zum Nuckeln geben.

Für Babys, die noch kein Wasser bekommen, funktioniert das Ganze natürlich auch mit gefrorener Muttermilch.

40 – Ihr braucht ein Stillkissen

Wahrscheinlich habt ihr schon eins. Aber für den Fall, dass ihr noch keins habt und dass es euch noch niemand gesagt hat: Ihr braucht wirklich eins.

(Warum ihr eins braucht erfahrt ihr hier.)

41 – Penisalarm!

Kleine Jungs agieren manchmal beim Windeln wie Wasserwerfer.

Einfache Lösung: Mulltuch drüberlegen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

42 – Organizer für den Rücksitz

Sehr praktisch, damit die 100 Sachen, die man im Auto lagert nicht verloren gehen. Von Schnuller über Snack, von Ersatzwindel bis zum Fechttuch hat hier alles Platz.

Mein Lieblingsorganizer: Link zu Amazon

43 – Ablenkung beim Wickeln

Sobald das Baby anfängt, seine Arme und Beine etwas koordinierter zu bewegen, wird das Wickeln manchmal zum Abenteuer und zur echten Herausforderung.

Eine gute Ablenkung ist da die beste Strategie. Das kann ein Mobile sein, das über dem Wickeltisch hängt oder auch nur ein Spielzeug, das ihr eurem Kind in die Hände drückt.

44 – Massagen tun auch Babys gut

Hautkontakt in Verbindung mit sanften aber bestimmten Massagebewegungen beruhigt Babys, schafft Nähe und tut einfach gut – allen Beteiligten.

Es ist zwar kein Wundermittel, kann aber auch bei den Babys helfen, die gerne mal andauernd schreien. Einfach mal ausprobieren.

Dabei braucht ihr keinen langen Kurs besuchen und auch kein besonderes Buch lesen (könnt ihr aber natürlich: Ratgeber zum Thema bei Amazon). Eine warmes, kuscheliges Plätzchen, ein bisschen Zeit, warme Hände und ein wenig Öl genügen schon.

45 – Der Griff für kleine Flieger

Wenn euer Baby an Bauchschmerzen, Blähungen leidet oder generell unruhig und unzufrieden wirkt, dann probiert es mit dem Fliegergriff.

Dazu legt ihr das Baby bäuchlings und längs auf den Unterarm, so dass Arme und Beide nach unten hängen. Viele Babys lieben diese Art getragen zu werden.

46 – Summen, singen, sprechen

Euer Baby liebt es, wenn ihr mit ihm oder ihr sprecht. Versucht es einfach mal. Erzählt ihm von eurem Tag, singt ihr etwas vor oder summt einfach nur vor euch hin.

Oder lest ihm ab und zu mal etwas aus eurem Lieblingsbuch vor. Das ist nicht nur schön und stärkt die Bindung zwischen euch, sondern fördert auch die Sprachentwicklung.

(Mehr übers Sprechen lernen erfahrt ihr in diesem Artikel.)

47 – Es ist nicht möglich, zu viel Zeit mit seinem Baby zu verbringen

Gerade am Anfang ist Nähe mit das Wichtigste, das ihr eurem Kind schenken könnt. Folgt hier eurem Instinkt. Nutzt die Zeit im Wochenbett, um euch mit dem neuen Menschlein bekannt zu machen und legt hier den Grundstein für eine sichere Bindung.

Haltet viel Hautkontakt, kuschelt viel, lernt euch kennen und verstehen.

(Mehr zum Thema Bindung findet ihr in diesem Artikel)

48 – Gebt eurem Partner ab und zu mal die Kamera

Mir selbst geht es so wie vielen Müttern. Es gibt hunderte von Fotos vom Baby, sehr viele Fotos von Baby mit Partner, aber nur ganz wenig Fotos von Baby und mir. Und wenn, dann sind es Selfies.

Das liegt ganz einfach daran, dass ich die Aufgabe der Fotodokumentation ganz automatisch übernommen habe.

Seid aktiv und drückt eurem Partner regelmäßig das Handy oder die Kamera in die Hand und bittet um ein Foto. Auch wenn ihr euch nach der Geburt nicht besonders schön oder fotogen findet. Ihr werdet diese Fotos sonst schmerzlich vermissen. Ich tue es auch.

49 – Haltet die Erinnerungen fest

So schnell geht die erste Zeit vorbei und die Tage mit dem kleinen gut-riechenden Bündel Mensch sind nur noch eine Erinnerung.

Leider verblassen aber auch Erinnerungen. Und manchmal gehen sie ganz verloren.

Mein Tipp: Haltet es fest. Die schönen Tage, die anstrengenden Tage, die traurigen und verzweifelten Momente. Das pure Glück, die täglichen Meilensteine und die lustigen Zwischenfälle.

Wenn ihr Idee braucht wie genau ihr das machen könnt, dann schaut in diesem Artikel vorbei.

50 – Muttermilch gegen Kopfgneis

Funktioniert wirklich! Sanft einreiben, trocknen lassen und dann mit einem weichen Waschlappen oder Tuch vorsichtig abreiben.

Muttermilch funktioniert übrigens auch gegen trockene Haut, wunde Brustwarzen und als sanfte Reinigung im Baby-Badewasser.

(und man kann sie zum Füttern von Babys verwenden…)

51 – Ihr kennt euer Baby am besten

Egal wie neu ihr als Eltern seid. Egal wie viele Kinder irgendjemand anders bereits großgezogen hat. IHR seid die Experten, wenn es um euer Baby geht.

Lasst euch nichts einreden.

Das heißt natürlich nicht, dass man niemanden um Rat fragen kann oder nicht auf andere hören kann, wenn sie mehr Erfahrung haben. Das schließt Arzt, Hebamme, Schwiegermutter und sogar die Nachbarin mit ein.

Wenn ihr bis hier durchgehalten habt, dann sage ich ein ganz herzliches Dankeschön!

Und ich würde gerne wissen, was euer ganz persönlicher Tipp ist für Eltern von Neugeborenen und Babys. Was hat euch in der ersten Zeit den Hintern gerettet und Nerven gespart?

Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal.

Eure Katja

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